CH188373A - Verfahren zur Herstellung von überhöhten Schienen für Herzstücke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von überhöhten Schienen für Herzstücke.

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CH188373A
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Aktiengesellscha Huettenverein
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Dortmund Hoerder Huettenverein
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  Verfahren zur Herstellung von überhöhten Schienen für Herzstücke.    Es ist bekannt, dass beim Überfahren von  Herzstücken     infolge    der Spurrille ein schlag  artiges Abfallen des Rades eintritt. Dies ist  darauf zurückzuführen, dass der Laufkranz  des Radreifens     kegelig    ausgeführt ist. Wenn  der Radreifen von der     Herzstückspitze,    auf  welcher er mit seinem dem Spurkranz benach  barten Teil läuft, abrollt, trifft er mit seiner  vom Spurkranz entfernt liegenden Lauffläche  auf die Flügelschiene. Infolge der Kegelform  des Radreifens tritt also ein Abfallen des  Rades aus seiner Lauffläche ein, dessen Grösse  der Kegelform des Reifens entspricht.

   Das  schlagartige Abfallen des Rades bringt natür  lich sowohl für das Herzstück als auch für  den Fahrbetrieb Nachteile mit sich. Man hat  daher bereits vorgeschlagen, die Flügel- oder  Knieschiene des Herzstückes derart zu über  höhen, dass das Rad beim Überfahren des  Herzstückes in der gleichen Höhe bleibt. Die  Überhöhung der Flügelschiene wurde dadurch  hergestellt, dass die Schiene mit ihrem ge-    sandten Querschnitt entsprechend der ge  wünschten Überhöhung hochkant     herausge-          kröpft    wurde. Infolgedessen verlief die     Fuss-          fläche    der überhöhten Schiene nicht mehr in  einer Ebene.

   Es mussten daher an den über  höhten Stellen Blech- oder sonstige Füllstücke  unter den Schienenfuss gelegt werden, um  eine einwandfreie Befestigung der überhöhten  Schiene zu ermöglichen. Infolge. der unter  dem Schienenfuss vorgesehenen Füllstücke  wurden bei der bekannten Ausführung für  die Verlegung der überhöhten Schiene beson  dere Befestigungsmittel erforderlich. Bei der  Verlegung von Gleisanlagen ist es jedoch  wünschenswert, möglichst an allen Stellen  die gleichen Befestigungsmittel verwenden  zu können. Ausserdem hat die bekannte Aus  führung den Nachteil, dass eine genau mass  haltige Überhöhung durch     Herauskröpfen    der  ganzen Schiene nur schwer erreicht werden  kann.  



  Man könnte nun die Überhöhung der      Flügelschiene auch durch Strecken des Schie  nensteges in ähnlicher Weise erreichen, wie  es bereits zur örtlichen Vergrösserung der  Profilhöhe von T-Trägern vorgeschlagen wor  den ist. Auf diese Weise wird zwar der  Vorteil erreicht, dass die Fussfläche der über  höhten Schiene in einer Ebene verläuft; es  tritt jedoch der Nachteil ein, dass durch das  Strecken des Steges die Abmessungen der  Laschenkammer der Schiene verändert wer  den, so dass die bei der Verschraubung der  überhöhten Schiene mit dem Herzstück be  nutzten Futterstücke der veränderten     rPorm     der Laschenkammer besonders angepasst wer  den müssen.  



  Gegenstand der     Erfindung    ist ein Verfah  ren zum Herstellen von überhöhten Flügel  oder Knieschienen, bei welchem die Nach  teile der vorerwähnten Verfahren beseitigt  sind. Gemäss der Erfindung wird die Über  höhung der Schiene dadurch gebildet, dass  der Schienenkopf durch auf seine Flanken  wirkende     Pressbacken    unter Verminderung  seiner Breite entsprechend der gewünschten       Überhöhung        hochgepresst    wird. Das Verfahren  nach der Erfindung bietet vor allem die Vor  teile, dass die Fussfläche der Schiene in einer  Ebene verbleibt und dass die Laschenkammern  der Schiene keine Veränderung zu erfahren  brauchen.  



  Die Erfindung sei anhand der Zeichnungen  näher erläutert.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist ein Herzstück  der bisher üblichen Ausführung dargestellt;  die     Fig.    3 bis 6 zeigen ein Herzstück  mit nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung überhöhten Flügelschienen;       Fig.    7 zeigt eine Seitenansicht einer nach  dem Verfahren gemäss der Erfindung über  höhten Schiene;  in den     Fig.    8 bis 10 ist ein Ausführungs  beispiel für eine Vorrichtung zur Ausführung  des Verfahrens nach der Erfindung darge  stellt.  



  Bei. der Herstellung von Flügelschienen  für Herzstücke wird bisher, um ein einwand  freies Führen des Spurkranzes der Räder zu    erreichen, ein Teil des Schienenkopfes der  Flügelschiene     beispielsweise    durch Abhobeln  weggearbeitet. Dieser weggearbeitete Teil  ist in den     Fig.    1 und 2 schraffiert angedeutet.  Die Stärke des weggearbeiteten Teils beträgt  etwa 7 mm.

   Bei dem Verfahren nach der  Erfindung wird     zweckmässigerweise    nur ein  Teil des bisher weggearbeiteten Werkstoffes  für die Überhöhung der Schiene benutzt, der  art, dass dann bei der überhöhten Schiene an  der Auflagestelle eine nur etwa 3 mm dicke  Schicht abgehobelt zu werden braucht.     Fig.     3 zeigt in der     Fig.    1 entsprechenden Dar  stellungsweise ein Herzstück mit nach dem  Verfahren gemäss der Erfindung überhöhten  Flügelschienen. Die Überhöhung ist durch  Schattierung angedeutet.     Fig.    4 zeigt eine  Seitenansicht einer überhöhten Flügelschiene  des Herzstückes nach     Fig.    3.

   In     Fig.    5 ist  der normale Querschnitt der Flügelschiene  dargestellt, während     Fig.    6 einen Querschnitt  durch den überhöhten Teil der Flügelschiene  wiedergibt.  



  Die in den     Fig.    8 bis 10 dargestellte Vor  richtung zum Hochpressen des Schienenkopfes  besitzt zwei auf die Flanken des Schienen  kopfes wirkende     Pressbacken        a    und<I>b.</I> Die       Pressbacken    sind, wie aus     Fig.    8, welche  einen Grundriss der Vorrichtung zeigt, zu er  sehen ist, derart ausgebildet, dass sie an den  Stellen, an welchen die Schiene am stärksten  überhöht werden soll, zuerst zum Anliegen am  Schienenkopf kommen. In ihrem     untern.    Teil  sind die     Pressbacken    der Form der Laschen  kammer der Schiene angepasst, wie dies ins  besondere aus     Fig.    10 zu ersehen ist.

   Um  zu erreichen, dass der Schienenfuss in seiner  ebenen Lage verbleibt, sind Füllstücke c, d  vorgesehen, welche gleichzeitig zum Führen  der     Pressbacken    dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von überhöhten Schienen für Herzstücke, dadurch gekenn zeichnet, dass die Überhöhung der Schiene dadurch gebildet wird, dass der Schienen kopf durch auf seine Flanken wirkende Pressbacken (a, b) hochgepresst wird. II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die der Form der ge wünschten Überhöhung entsprechend aus gebildeten Pressbacken (a, b) in ihrem untern Teil der Form der Laschenkammer angepasst sind und auf Stücken<I>(c, d)</I> ge führt sind, welche die Laschenkammern ausfüllen.
CH188373D 1935-12-03 1936-05-30 Verfahren zur Herstellung von überhöhten Schienen für Herzstücke. CH188373A (de)

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