CH188431A - Selengleichrichter. - Google Patents
Selengleichrichter.Info
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- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D48/00—Individual devices not covered by groups H10D1/00 - H10D44/00
- H10D48/01—Manufacture or treatment
- H10D48/04—Manufacture or treatment of devices having bodies comprising selenium or tellurium in uncombined form
- H10D48/043—Preliminary treatment of the selenium or tellurium, its application to foundation plates or the subsequent treatment of the combination
Landscapes
- Solid-Phase Diffusion Into Metallic Material Surfaces (AREA)
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Description
Selengleiehrichter. Es sind Selengleichrichter bekannt, bei denen eine Selenschicht auf einer Grund platte aus einem Metall der Eisengruppe auf geschmolzen, darauf durch weitere thermische Behandlung in den graukristallinischen Zu stand überführt und mit einer aufgespritzten Gegenelektrode, aus einem Metall oder einer Metallegierung bestehend, versehen ist. Es ist weiter bekannt geworden, der Selenschicht einer solchen zur Gleichrichtung von Wech selströmen dienenden Ventilplatte geringe Mengen von Erdmetallen, insbesondere von Cer, zuzusetzen.
Durch derartige Zusätze wurde gegenüber einem Selengleichrichter ohne diese eine wesentliche Verbesserung des Verhältnisses von Durchgangsstrom zu Rückstrom erzielt und damit eine Leistungs steigerung des Selengleichrichters erreicht. Denn die Belastbarkeit einer Selengleich- richterplatte ist um so grösser, je kleiner der elektrische Widerstand des Ventils in der Durchgangs- und je grösser er in der Sperr- richtung ist.
Erfindungsgemäss wird der Selen schiebt bis zu 2 % einer Verbindung des Elementes Cer zugesetzt und dadurch eine weitere bedeutende Verminderung des Durch gangswiderstandes beigleichbleibendem Sperr widerstand erreicht. Die erfindungsgemässen Gleichrichter können infolgedessen bei glei cher Erwärmung der Platten mit grösserer Stromstärke als die bisher bekannten belastet werden, da die Joul'schen Verluste in den mit Cerverbindungen versehenen Platten ge ringer sind.
Als zuzusetzende Verbindungen des Cer, durch welche die Leistungsverbesserung der Selengleichrichter erreicht. wird, kommen insbesondere Geroxyd und die Salze des Cers mit organischen und anorganischen Säuren in Frage.
Die Cerverbindungen können dem Selen vor dem Aufschmelzen auf die Grundplatte in Form von Lösungen hinzugesetzt werden. Auf diese Weise wird eine besonders feine Verteilung der Zusätze in der Gleichrichter- schiebt erreicht. Die Cerverbindungen können aber auch in Pulverform bei der Aufberei tung dem ebenfalls pulverisierten Selen, das nach der Mischung umgeschmolzen wird oder auch der Schmelze selbst beigefügt werden.
Die Verbesserung des Selengleichrichters tritt auch ein, wenn der Selenschicht ausser den Cerverbindungen andere bereits bekannte Zusätze in geringen Mengen beigegeben werden. Ebenso fallen Selengleichrichter unter die Erfindung, bei denen die zugesetzten Cer- verbindungen ihrerseits wieder Verbindungen mit dem Selen eingehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selengleichrichter mit auf der Grund platte fest aufgeschmolzener Gleichrichter schicht, dadurch gekennzeichnet, @dass der Gleichrichterschicht eine Verbindung des Elementes Cer bis zu einem Betrag von 2 /o zugesetzt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Selengleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleich richterschicht Cerogyd zugesetzt ist.2. Selengleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleich richterschicht ein Salz des Cers mit einer organischen oder anorganischen Säure zu gesetzt ist. 3. Selengleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Cerver- bindung in Form einer Lösung dem Selen bei seiner Aufbereitung zugesetzt ist. 4. Selengleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Cerver- bindung in Pulverform dem Selen bei seiner Aufbereitung zugesetzt und diese Mischung dann noch einmal umgeschmol zen ist.5. Selengleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Cerver- bindung der Schmelze des Selens zuge setzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE466917X | 1935-04-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH188431A true CH188431A (de) | 1936-12-31 |
Family
ID=6540616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH188431D CH188431A (de) | 1935-04-11 | 1936-04-02 | Selengleichrichter. |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT148674B (de) |
| BE (1) | BE414822A (de) |
| CH (1) | CH188431A (de) |
| DK (1) | DK52692C (de) |
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0
- BE BE414822D patent/BE414822A/xx unknown
- NL NL43013D patent/NL43013C/xx active
-
1936
- 1936-03-27 GB GB9177/36A patent/GB466917A/en not_active Expired
- 1936-03-30 DK DK52692D patent/DK52692C/da active
- 1936-04-02 CH CH188431D patent/CH188431A/de unknown
- 1936-04-03 AT AT148674D patent/AT148674B/de active
- 1936-04-04 FR FR804811D patent/FR804811A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR804811A (fr) | 1936-11-03 |
| DK52692C (da) | 1937-02-15 |
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| GB466917A (en) | 1937-06-08 |
| AT148674B (de) | 1937-02-25 |
| BE414822A (de) |
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