Selengleiehrichter. Es sind Selengleichrichter bekannt, bei denen eine Selenschicht auf einer Grund platte aus einem Metall der Eisengruppe auf geschmolzen, darauf durch weitere thermische Behandlung in den graukristallinischen Zu stand überführt und mit einer aufgespritzten Gegenelektrode, aus einem Metall oder einer Metallegierung bestehend, versehen ist. Es ist weiter bekannt geworden, der Selenschicht einer solchen zur Gleichrichtung von Wech selströmen dienenden Ventilplatte geringe Mengen von Erdmetallen, insbesondere von Cer, zuzusetzen.
Durch derartige Zusätze wurde gegenüber einem Selengleichrichter ohne diese eine wesentliche Verbesserung des Verhältnisses von Durchgangsstrom zu Rückstrom erzielt und damit eine Leistungs steigerung des Selengleichrichters erreicht. Denn die Belastbarkeit einer Selengleich- richterplatte ist um so grösser, je kleiner der elektrische Widerstand des Ventils in der Durchgangs- und je grösser er in der Sperr- richtung ist.
Erfindungsgemäss wird der Selen schiebt bis zu 2 % einer Verbindung des Elementes Cer zugesetzt und dadurch eine weitere bedeutende Verminderung des Durch gangswiderstandes beigleichbleibendem Sperr widerstand erreicht. Die erfindungsgemässen Gleichrichter können infolgedessen bei glei cher Erwärmung der Platten mit grösserer Stromstärke als die bisher bekannten belastet werden, da die Joul'schen Verluste in den mit Cerverbindungen versehenen Platten ge ringer sind.
Als zuzusetzende Verbindungen des Cer, durch welche die Leistungsverbesserung der Selengleichrichter erreicht. wird, kommen insbesondere Geroxyd und die Salze des Cers mit organischen und anorganischen Säuren in Frage.
Die Cerverbindungen können dem Selen vor dem Aufschmelzen auf die Grundplatte in Form von Lösungen hinzugesetzt werden. Auf diese Weise wird eine besonders feine Verteilung der Zusätze in der Gleichrichter- schiebt erreicht. Die Cerverbindungen können aber auch in Pulverform bei der Aufberei tung dem ebenfalls pulverisierten Selen, das nach der Mischung umgeschmolzen wird oder auch der Schmelze selbst beigefügt werden.
Die Verbesserung des Selengleichrichters tritt auch ein, wenn der Selenschicht ausser den Cerverbindungen andere bereits bekannte Zusätze in geringen Mengen beigegeben werden. Ebenso fallen Selengleichrichter unter die Erfindung, bei denen die zugesetzten Cer- verbindungen ihrerseits wieder Verbindungen mit dem Selen eingehen.
Selenium judges. There are selenium rectifiers known in which a selenium layer on a base plate made of a metal of the iron group melted, then transferred to the gray-crystalline state by further thermal treatment and is provided with a sprayed-on counter electrode consisting of a metal or a metal alloy. It has also become known to add small amounts of earth metals, in particular cerium, to the selenium layer of such a valve plate, which serves to rectify alternating currents.
Such additions resulted in a significant improvement in the ratio of through current to reverse current compared to a selenium rectifier without these, and thus an increase in the performance of the selenium rectifier. This is because the resilience of a selenium rectifier plate is greater, the smaller the electrical resistance of the valve in the through direction and the greater it is in the blocking direction.
According to the invention, up to 2% of a compound of the element cerium is added to the selenium, thereby achieving a further significant reduction in the passage resistance with the blocking resistance remaining the same. The rectifiers according to the invention can consequently be loaded with a greater current strength than the previously known ones, given the same heating of the plates, since the Joule losses in the plates provided with cerium compounds are lower.
As compounds of cerium to be added, through which the performance improvement of the selenium rectifier is achieved. Geroxyd and the salts of cerium with organic and inorganic acids are particularly suitable.
The cerium compounds can be added to the selenium in the form of solutions before it is melted onto the base plate. In this way, a particularly fine distribution of the additives in the rectifier slide is achieved. The cerium compounds can, however, also be added in powder form during processing to the likewise powdered selenium, which is remelted after mixing, or can also be added to the melt itself.
The improvement of the selenium rectifier also occurs if the selenium layer is added to the selenium layer in small amounts, apart from the cerium compounds, other already known additives. The invention also includes selenium rectifiers in which the added cerium compounds in turn form compounds with the selenium.