CH188439A - Gaumenplatte aus Metall. - Google Patents
Gaumenplatte aus Metall.Info
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Description
Gaumenplatte aus 31eta11. Bei Gaumenplatten aus Meta11 traten bis her unter der Wirkung des Kaudruckes häu fig starke elastische Verformungen auf, so dass ein Abheben des am Gaumen anliegen den hintern Prothesenteils erfolgte. Infolge dessen trat Luft zwischen Prothese und Gau men, was Aufhören der Saugwirkung und Herunterfallen der Prothese zur Folge hatte. Auch wurden die Prothesen oft bei unvor sichtiger Behandlung durch den Prothesen träger, insbesondere beim täglichen Reinigen, verbogen. Diese Gefahr bestand besonders bei ausgeschnittenen Platten, also zum Bei spiel solchen von hufeisenförmiger Gestalt.
Auch hierbei treten die Formänderungen im allgemeinen in der Nähe der hintern Kante als dem schwächsten Teil der Platte auf. Aus den vorgenannten Gründen ist es drin gend erforderlich, darauf zu achten, dass gerade der hintere Teil der Prothese genü gend steif und widerstandsfähig gegen Ver formungen ausgeführt wird. Um .dies zu er reichen, wurden auf den hintern Rand be- reits Drähte und Bänder aufgeschweisst oder aufgelötet, Verstärkungsrillen in diesen ein- gedrückt und ähnliche Massnahmen ergriffen. Gemäss vorliegender Erfindung ist der hin tere Rand der Platte nach der Zungenseite zu umgebördelt.
Dieser wird zweckmässig dicht verschweisst oder verlötet, um gegen Eindringen von Luft, Mundsäften und Speise resten gesichert zu sein. Hierbei lässt sich das Umbördeln erfahrungsgemäss ohne Mühe aus führen, und zwar auch dann, wenn der Rand nicht in einer geraden oder annähernd ge raden Linie verläuft, sondern entsprechend der Übergangslinie zwischen hartem und wei chem Gaumen eine kurvenreiche Linienfüh rung aufweist.
In den Fig. 1 bis 3 ist die erfindungs gemässe Gaumenplatte beispielsweise darge stellt. Hierbei zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch die Platte während des Umbördelns des Randes, die Fig. 2 und 3 die fertige Platte im Querschnitt und Grundriss. Ausser der durch die Umbördelung erziel ten Verstärkung der Platte erhält man als weiteren Vorteil, dass der hintere Rand, wie dies aus Stelle _. in Fig. 2 ersichtlich ist,
gut abgerundet ist und somit alle Störungen durch Druckstellen und Entzündungen, die sich bei Metallplatten infolge der Schärfe des hintern Randes vielfach ergaben, ausgeschal tet werden. Dies ist besonders wichtig, wenn der Plattenrand, wie es bei der sachgemässen Ausführung der Prothese der Fall ist, der Übergangslinie vom harten zum weichen Gau men folgt und infolgedessen der an dieser Linie sich bildende Schleimhautwulst un mittelbar an den Prothesenrand anschliesst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gaumenplatte aus Metall, dadurch ge kennzeichnet, dass der hintre Rand der Platte nach der Zungenseite zu umgebördelt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Gaumenplatte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der umgebör- delte Rand mit der Plattenfläche ver schweisst ist. 2. Gaumenplatte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der umgebör- delte Rand mit der Plattenfläche verlötet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE188439X | 1935-06-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH188439A true CH188439A (de) | 1936-12-31 |
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ID=5720888
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH188439D CH188439A (de) | 1935-06-27 | 1936-02-13 | Gaumenplatte aus Metall. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH188439A (de) |
-
1936
- 1936-02-13 CH CH188439D patent/CH188439A/de unknown
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