CH188472A - Vorrichtung zum Fördern von Lasten, insbesondere Kinderwagen über stark geneigte Förderwegabschnitte, wie Treppen. - Google Patents
Vorrichtung zum Fördern von Lasten, insbesondere Kinderwagen über stark geneigte Förderwegabschnitte, wie Treppen.Info
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Description
Vorrichtung zum Fördern von Lasten, insbesondere Kinderwagen über stark geneigte Förderwegabsehnitte, wie Treppen. Gegenstand der Erfindung ist eine Vor richtung zum Fördern von Lasten, insbeson dere Kinderwagen, über stark geneigte För- derwegabschnitte, wie Treppen.
Die Erfindung besteht darin, dass zwei durch Schwingen miteinander verbundene Rahmen vorgesehen sind, die in ihrer Ar- beitsstellung miteinander einen Winkel bil den und in dieser Stellung mit Hilfe einer Feststellvoirichtung feststellbar sind.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin- dungsgegenstandes sind auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die erste Ausführungsform in Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht hierzu; Fig. 3 zeigt die zweite Ausführungsform in Draufsicht; Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht hierzu, Fig. 5 eine Ansicht von links in der Fig. 4;
Fig. 6 ist eine schaubildliche Darstellung der Ausführung nach Fig. 1 und 2, und Fig. 7 ein Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 3 in grösserem Massstab.
Zwei Raupenbänder 1 (Fig. 1 und 2) sind über je zwei Rollen 2 geführt, von denen je zwei auf einer Achse 3 bezw. 23 gelagert sind, die zugleich die Traversen eines Rah- mens 3, 4, 23 bilden. Die Längsleisten 4 sind im Querschnitt zweckmässig U-förmig nach unten offen gestaltet, damit die Raupenbän der eine seitliche Führung haben.
Die Last, zum Beispiel ein Kinderwagen, ist mit seinem Radachsen auf zwei Längsträ gern eines Rahmens mit ausziehbaren Verlän gerungsröhren 7 aufgesetzt. Mittels zweck mässiger Befestigungsvorrichtungen zum Bei spiel durch über die Radachsen des Kinder wagens und in Löcher der Teile 6 und 7 zu steckende Bügel 26 kann das Wagenunter gestell auf den Teilen 6 und 7 gegen Ver schieben gesichert werden.
Die beiden Rah- men 3, 4, 23 und 6, 8, 12 sind derartig mit einander verbunden, dass sie leicht entweder in die Nichtgebrauchsstellung durch Zusam- menklappen oder durch Auseinanderklappen in die Arbeitsstellung, in der sie einen spit zen Winkel zum Beispiel von etwa 30 mit einander bilden, gebracht und in dieser Lage festgehalten werden können. Zu diesem Zweck sind der Rahmen 3, 4, 23 und der Rah men 6, 8, 12 durch zwei Schwingenpaare 9, 9a und 10, 10a miteinander verbunden.
Das Schwingenpaar 9, 9a ist mit seinen beiden Schenkeln an den Längsleisten 4 des Rah mens 3, 4, 23 gelagert, indem die Enden der Achse 9a in den Längsleisten 4 ruhen, wäh rend die freien Schenkelenden an den Rah men 6 durch Achszapfen 9b angelenkt sind.
Die Schwinge 10, loa ist einerseits durch die Achse 10a in den Rahmenleisten 4 dreh bar gelagert und durch die Achse 12 an den Längsträgern des Rahmens 6, 8, 1.2: ange- lenkt. Der ganze Rahmen 6, 8, 12 kann also mit Hilfe der beiden Schwingen 9, 9a und 10, 10a eine gewisse Winkeleinstellung gegen den Rahmen 3, 4, 23 erfahren.
Um ihn in der Arbeitsstellung zu sichern, können die beiden Achsen 9a und 1.2 durch eine zwei teilige, in ihrer Länge veränderbare Strebe 11, 13 miteinander verbunden werden. Das Feststellen der beiden Strebeteile 11 und 13 zueinander kann mit beliebigen, geeigneten Mitteln, zum Beispiel durch Klemmschrau ben (nicht gezeichnet), erfolgen.
Nach Fest stellen dieser Verbindung ist die zu för dernde Last auf den Rahmen 6, 8, 12, auf zusetzen und kann dann wie in Fig. 2 dar gestellt, beispielsweise über eine Treppe ge schoben werden, wobei die Bänder 1 über die Rollen 2 umlaufen und an den untern Trums an den Rahmenleisten 4 entlang gleiten. Die Last nimmt hierbei stets ungefähr eine hori zontale Lage ein.
In der Mitte der Achse 23 ist das eine Ende einer Zugschnur 2.1 für die Auslösung der Verbindung zwischen der Strebe 11, 13 und der Achse 12 befestigt. Sie wird bei spielsweise bei einem auf der Vorrichtung über eine Treppe zu fördernden Kinderwagen zweckmässig von der Achse 23 über die Ach sen des Kinderwagens und dazwischen durch eine am obern Ende der Strebe 11 vorgesehene Bügellasche 17 hindurch geführt und vorn an der Achse 3 befestigt,
beispielsweise durch eine Klemme oder in sonstwie geeigne ter Weise. Beim Ziehen an der Schnur 21 nach rechts wird die Strebe 11 an der Achse 12 ausgehakt, da die Lasche 17, wie aus der Seitenansicht (Fig. 2) ersichtlich, unterhalb der Kinderwagenachsen liegt und beim Span nen der Schnur nach oben gezogen wird. In der zusammengeklappten Stellung hält die gespannte Schnur den Rahmen 6, 8, 12 in der zusammengeklappten Lage der Vorrichtung.
Auf der Achse 2!3 sind ausser den Füh rungsrollen 2 für die endlosen Raupenbänder 1 noch zwei Laufrollen 24 von grösserem Durchmesser als die Rollen 2 befestigt, die dazu dienen, wenn die Last zum Beispiel über Treppenpodeste geführt werden muss, die Raupenbänder zu entlasten und dann die Beförderung der Last zu erleichtern.
In der zweiten. in Fig. 3, bis 5 darge stellten Ausführungsform ist ähnlich wie bei der ersten, die Verbindung zwischen den Rahmenleisten 4 und dem obern Rahmen mittels zweier Schwingenpaare 9 und 14, 15 hergestellt.
Das Schwingenpaar 14, 15 ist,je- doch als Knickgestänge ausgeführt. In die sem Ausführungsbeispiel sind, wie Fig. 4 in Seitenansicht zeigt, die Arme des Schwingen paares 9 mit dem obern Rahmen verschieb bar verbunden, indem in letzterem Schlitze angeordnet sind, in welche die Gelenkbolzen 8 eingreifen.
Die Gelenkarme 14 und 15 sind durch eine gemeinsame Achse 12 mit einander verbunden, über welche, wie Fig. 7 in grösserem Massstab zeigt, in der Arbeits stellung des obern Rahmens die Strebe 11 mit einem Haken 28 greift. Die Strebe 11 ist als Rohr ausgebildet und nimmt im untern Teil eine Schraubenfeder 2.5 auf, die eine mit einer Nase 29 die Achse 12 untergreifende Stange 30 gegen die letztere hin drückt.
Die Strebe 11 -kann nicht nur einen, sondern auch mehrere Haken besitzen, um die Schwin- genpaare 14, 15 in verschiedene Schrägstel- Lungen einstellen zu können. Ebenso ist es möglich, statt einer einzelnen Strebe einen Strebenrahmen zu benutzen, wenn. für grö ssere Vorrichtungen die seitliche Ausdehnung der Vorrichtung diese Sicherung erfordert.
Die in Fig. 3 und 4 rechtsseitigen Enden der Längsträger des obern Rahmens tragen eine Achse 22:
, die über den obern Triuns der Raupenbänder 1 je eine Bremsrolle, das heisst eine nur gegen Überwindung einer gewissen Reibung drehbaren Rolle 18 tragen und durch Gelenkarme 24 mit einer auf den Rah menleisten 4 gelagerten Achse 19 gelenkig verbünden ist. Infolge dieser Gelenkverbin- dung zwischen dem obern Rahmen und der Achse 19 kann die Achse 22 mit den Brems rollen 18 nur auf- und
abschT-ingen, niemals aber aus dem Bereich der Raupenbänder 1 gelangen.
Während des Transportes einer Last zum Beispiel eines Kinderwagens auf der beschrie benen Vorrichtung auf einer Treppe hält die betreffende Person die Last in horizontaler Lage, so dass das Gestänge 14, 15 grössten teils entlastet ist und deshalb nicht ein knickt.
Sollte die Last nun ungewollt sich selbst überlassen werden, so sackt sie nach unten und das genannte Gestänge knickt ein, jedoch nur soweit bis die Rollen 18 auf die Raupenbänder aufzuliegen kommen. Da sich die Rollen 18 nur unter Überwindung einer starken Reibung drehen lassen, bewirken sie eine Bremsung der Gurten:bänder und ver hindern dann, dass das Gestell mit der Last die Treppe hinunter gleitet. Die Last bleibt aber trotzdem in horizontaler Lage.
Die Bremsrollen 18 könnten auch bei ein- fachern Ausführungen nach Fig. 1 und 2 zum Beispiel an den Armen der Schwinge 9 angeordnet sein.
Um die Fördervorrichtung aus dem Ar- beitszustand in den Nichtgebrauchszustand zu bringen, kann durch das Zugseil 2,1, das unter einer an der Strebe 11 gelagerten Rolle 2 7 hindurch geht, die Strebe 11 an der Achse 12 ausgehakt werden, worauf die Schwin- genpaare 14, 15 und 9 niederklappen. Will man einplötzliches Niedergehen des obern Rahmens vermeiden,
so kann das Zug seil 21 an der Achse 12 angeschlossen und diese durch einen Zug am Seil nach rechts entgegen der Wirkung der Feder 25 gezogen werden. Hierbei ist es zweckmässig, wie in Fig. 7 durch gestrichelte Linien angedeutet,
am Haken 28 eine als Führung für die Achse 121 dienende Verlängerung 13a anzubringen. Umgekehrt kommt dann beim Aufklappen resp. Heben des obern Rahmens 6 die Span nung der Feder 2.5 zur Geltung und bewirkt, dass nach Auslösen einer nicht gezeichneten Sperrung und geringes Aufwärtsbewegen des Rahmens 6, dieser selbsttätig in die Arbeits stellung bewegt wird. Statt einer Schrau benfeder lässt sich in der Strebe 11 auch eine Öldruck- oder Luftbremse an sich bekannter Art anordnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Fördern von Lasten, insbesondere Kinderwagen, über stark ge neigte Förderwegabsehnitte wie Treppen, ge kennzeichnet durch zwei, durch Schwingen miteinander verbundene Rahmen, die in ihrer Arbeitsstellung miteinander einen Winkel bilden:und in dieser Stellung mit Hilfe einer Feststellvorrichtung feststellbar sind. UNTERANSPRüCHE 1. Fördervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schwin- genpaar mit dem einen Rahmen nicht nur drehbar, sondern auch verschiebbar ver bunden ist. 2.Fördervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,.dass ein Schwin- genpaar als Knickgestänge ausgebildet ist und Mittel vorhanden sind, durch weiche beim Knicken des genannten Schwingen- paares eine Bremswirkung auf am untern Rahmen (3, 4, 23) angeordnete endlose Raupenbänder (1) ausgeübt wird.3. Fördervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Feststel lung der beiden Rahmen zueinander in der Arbeitsstellung eine Strebe vorgese- hen ist, die zwischen der Drehachse des einen. Schwingenpaares und einer das an dere Schwingenpaar mit dem obern Rah men verbindenden Gelenkachse anzuord nen ist.4. Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass für die Bewegung des obern Rahmens aus der Arbeitslage in die Nicht gebrauchslage ein biegsames Zugorgan an geordnet ist, dessen eines Ende an einer Querverbindung (213) des untern Rahmens (3, 4, 23) befestigt ist und unter einem am obern Endteil der Strebe angeordneten Teil hindurch geführt ist, das Ganze dei art, dass durch Anziehen des Zugorganes die Strebe ausser Wirkung gesetzt werden kann.5. Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass an der die einen Führungs rollen für die Raupenbänder tragenden Achse (2:3) ausser den genannten Füh rungsrollen noch Laufrollen (24) von grö sserem Durchmesser als die Führungsrol len der Raupenbänder angeordnet sind.
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