CH188544A - Vakuumentladungsgefäss mit von der Pumpe getrenntem Vakuumgefäss und reiner Quecksilberkathode. - Google Patents

Vakuumentladungsgefäss mit von der Pumpe getrenntem Vakuumgefäss und reiner Quecksilberkathode.

Info

Publication number
CH188544A
CH188544A CH188544DA CH188544A CH 188544 A CH188544 A CH 188544A CH 188544D A CH188544D A CH 188544DA CH 188544 A CH188544 A CH 188544A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vessel
discharge
discharge vessel
dependent
vessel according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lehmann Walter
Original Assignee
Lehmann Walter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lehmann Walter filed Critical Lehmann Walter
Publication of CH188544A publication Critical patent/CH188544A/de

Links

Landscapes

  • Lasers (AREA)

Description


      Vakuumentladungsgefäss    mit von der Pumpe getrenntem Vakuumgefäss und reiner       Qlueeksilber        kathode.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  weitere Ausbildung :des im Hauptpatent  beanspruchten Entladungsgefässes, bei dem  ein chemisch inaktives Gas, dessen Druck  etwa 0,01 bis     0,1'5    mm     Hg.-Säule    beträgt,  in das Vakuumgefäss eingefüllt ist.  



  Durch die Einfüllung von chemisch       inaktivem    Gas innerhalb dieser Grössenord  nung wird erreicht,     da.ss    auch bei kaltem  Zylinder, wo der von der Kathode     aufstei-          gende    Gas- oder Dampfstrom, z.     B.    ein       Quecksilberdampfstrom,    zu niedrige Werte  hat, und hohen Stromstärken das Auftreten  einer     Ionenverarmung    in der Nähe von Ano  den, die     ,Überspannungen.,        hochfrequente     Schwingungen und     Rückziindungen    zur  Folge haben kann, verhindert wird.

   Die  Einfüllung von chemisch inaktivem Gas hat  aber neben diesen Vorzügen auch Nachteile.  



  Der auftretende     Lichtbogenabfall    ist bei  Verwendung von Edelgasen höher als bei       Queoksilberdampf.    Allerdings verhalten sich    die     einzelnen>        Edelgase    in dieser Beziehung  ziemlich verschieden. Durch     umfangreiche     Versuche ist     festgestellt    worden, dass, Helium  und Neon nur dann verwendet werden kön  nen, wenn     verhältnismässig    hohe     Lichtbogen-          abfä.lle    zugelassen werden können, und zwar  betragen diese bei Helium 50 bis 60 Volt,  bei Neon 30 bis 40 Volt.

   Als erheblich gün  stiger haben sich Argon und Krypton er  wiesen, und zwar ist     Krypton    am günstig  sten, aber auch bei diesen Gasen liegen die       Lichtbogenalfälle    noch etwas höher als bei  reinem Quecksilberdampf, und zwar in der  Höhe von 20 bis 2,5 Volt.  



  Weiterhin zeigt reiner Quecksilberdampf  gegenüber den Sperrspannungen geringere  Neigung zum Auftreten von Glimmentladun  gen und     Rückzündungen,    das heisst bei einer  gegebenen Sperrspannung in Quecksilber  dampf zündet     eine        Glimmentladung    erst bei  höheren Spannungen als in Krypton oder  Argon, und nachdem die Glimmentladung      einmal gezündet hat, erreicht -sie in Queck  silberdampf geringere Stromstärken als in  Argon oder     Krypton.     



  Ferner werden sowohl Argon als auch  Krypton, wenn sie dauernd in der Um  gebung der Anoden sind, durch die infolge  der     .Sperrspannung    auftretende Entladung  aufgezehrt, wenn auch nur in geringem       Masse.     



  Gemäss der     Erfindung    werden nun unter  Beibehaltung aller Vorteile der Einführung  von     chemisch        inaktivem    Gas die vorstehend       erläuterten    Nachteile dadurch beseitigt, dass  Mittel vorgesehen werden, welche das che  misch inaktive Gas, das bei kaltem Gefäss  das ganze Gefäss, zumindest aber den Ent  ladungsweg und die     Umgebung    der Anoden  erfüllt, mit zunehmender Erwärmung aus,  dem Entladungsweg und der Umgebung  der     Anoden    verdrängen. Hierdurch     wird    bei  heissem Zylinder das chemisch inaktive Gas,  vorzugsweise ein Edelgas, dessen Atomge  wicht mindestens 39,9 beträgt, wie z. B.

   Ar  gon, Krypton oder     Xenon,    in der Umgebung  der Anoden durch den von der Kathode auf  steigenden Gas- oder Dampfstrom, zum Bei  spiel     einen        Quecksilberdampfstrom    ersetzt,  der     inzwischen    infolge der Erhitzung des  Zylinders den für einen sicheren Betrieb er  forderlichen normalen Druck erreicht hat.  



  Wie die     Verdrängung    des Edelgases bei       zunehmender        Erwärmung    erreicht wird, ist  an sich belanglos, das heisst sie kann durch  irgendwelche geeignete Mittel erreicht wer  den. Zweckmässig wird zur     Verdrängung    der  Edelgase ein Strömungsvorgang nutzbar ge  macht in ähnlicher Weise, wie dies von       Quecksilberdiffusionspumpen    bekannt ist,  und zwar     wird    der während des Betriebes  von der Kathode aufsteigende     Gas-    oder  Dampfstrom derart geführt, dass er den Ent  ladungsweg und die Umgebung der Anoden  erfüllt, das eingefüllte chemisch inaktive  Gas aber in vorbestimmte Teile     des    Gefässes  abdrängt.

   Diese     Strömung    kann dadurch er  zeugt werden,     @dass,    der obere Teil des Gefässes  stärker als der untere gekühlt wird. Durch  den von der Kathode ausgehenden Gas- oder    Dampfstrom wird dann das chemisch inak  tive Gas nach den am besten gekühlten Tei  len des Gefässes     zurückgedrängt,    während  die Anoden in der Nähe von auf höhere  Temperaturen kommenden Wandteilen sich  befinden und infolgedessen in eine Atmo  sphäre von Quecksilberdampf oder einem       sonstigen    Dampf oder Gas eintauchen.

   Zur  Aufnahme des abgedrängten     Edelgases    kann  im     Innern    des Gefässes ein besonderer Raum  vorgesehen werden, in welchem sich das  nach der Erwärmung des Gefässes nicht  mehr an der Stromleitung teilnehmende  Edelgas sammelt.  



  Da die     mittleren,    freien Weglängen in  den Edelgasen, z. B. in Argon und     Krypton,     bei Elektronengeschwindigkeiten. entspre  chend der     Ionisierungsspannung    dieser Gase  grösser sind als die entsprechenden Weglän  gen in Quecksilberdampf, kann der Edelgas  druck bei kaltem Zylinder wesentlich kleiner  als .der     Quecksilberdampfdruck    bei heissem  Zylinder bemessen werden, um die gleiche  Sicherheit gegen     das    Auftreten von     hochfre-          quenten    Schwingungen,     Überspannungen    und  Rückzündungen zu erreichen.

   Beispielsweise  ist .bei einer in einem     Anodenschutzrohr    be  findlichen Anode, vor .der sich eine Teilhülse  mit 40 mm Länge - worunter der Abstand  der Hülsenöffnung, in welchem sich die       Striktionskathode    befindet, bis zur Anoden  oberfläche zu verstehen ist - und 13 mm  Durchmesser befindet, festgestellt worden,  dass 0,2 mm     Hg.-Säule    bezüglich des Auftre  tens von     Störungen    infolge von Überströmen  dieselbe Sicherheit gewährt     wie    0,01 mm  Krypton.

   Um bei kaltem Zylinder die gleiche  Belastbarkeit wie bei heissem     Zylinder    zu  erreichen, braucht also der Edelgasdruck nur  einen Bruchteil des Quecksilberdampf  druckes zu betragen, und zwar in dem vor  stehend angegebenen     Beispiel    nur ein Fünf  tel. Die     Kryptonmenge,    die bei kaltem Zy  linder das ganze Vakuumgefäss erfüllt, kann  dann bei heissem Zylinder, z. B. bei einer  Temperatur von 90 bis 95   auf zirka ein  Fünftel ihres Volumens zusammengedrängt  werden. Hiernach ist die Grösse des abge-      trennten Sammelraumes für -das Edelgas zu  dimensionieren.  



  Bei Verwendung von Teilhülsen vor den  in den     Anodenschutzrohren    befindlichen  Anoden ist der Gas-     bezw.        Dampfdruck    der  art zu bemessen, dass er oberhalb der Grenze  liegt, bei welcher der von dem Gas- oder       Dampfdruck    abhängige Sättigungsstrom pro  Teilhülse seinen Höchstwert erreicht. Unter  Sättigungsstrom pro Teilhülse ist hierbei  folgendes zu verstehen: Der - solange nicht  alle Teilhülsen einer Anode Strom führen   über eine Teilhülse mögliche grösste Strom  wert steigt mit zunehmendem Gas- oder       Dampfdruck,    bis er bei einem bestimmten  Gas- oder Dampfdruck ein Maximum er  reicht. Oberhalb dieses Gas- oder Dampf  druckes sinkt er dann wieder.

   Diese maxi  male     Stromstärke    ist als Sättigungsstrom  bezeichnet. Bei geeigneter Bemessung des  Gas-     bezw.    Dampfdruckes und der     Teilhül-          senabmessungen    kann man erreichen., dass  die Strombelastbarkeit der Anoden bis zu  der Grenze ausgenutzt wird, die durch die  thermische Belastbarkeit der Anodenober  fläche gegeben ist.  



  Der Edelgasdruck wird auf Grund der  vorstehend angegebenen Überlegungen inner  halb des in dem Hauptpatent     angegebenen     Grössenbereiches nach den Spannungen     bezw.     Stromstärken bemessen, die der Apparat be  herrschen soll. Allgemein kann gesagt wer  den, dass der Gasdruck um so höher gewählt  werden muss, je grössere Spitzen der Strom  dichte an .der Anodenoberfläche zugelassen  werden, und umso niedriger, je höher die  Sperrspannung ist, doch kann der höheren  Sperrspannung statt durch Erniedrigen des  Gasdruckes auch durch Verengen des Teil  hülsenquerschnittes begegnet werden.  



  Anhand der beiliegenden Zeichnungen  soll die Erfindung näher     erläutert    werden.  Fix. 1 stellt einen Quecksilberdampf  gleichrichter im Längsschnitt dar, bei dem  eine Kühlung mit Luft oder einem anderen  gasförmigen Medium vorgesehen ist;       Fig.    2 zeigt im Längsschnitt einen         Quecksilberdampfgleichrichter    mit Flüssig  keitskühlung;       Fig.    3 stellt einen     Quecksilberdampf-          gleichriehter    ebenfalls mit Flüssigkeitsküh  lung dar, jedoch mit einer von der     Fig.    2 ab  weichenden Ausführung der     Kühlung.     



       In        rAig.    1 ist 1 das eigentliche Vakuum  gefäss aus Metall, das aber auch aus Glas  bestehen kann. 2 ist eine Kathode aus     reinem     Quecksilber, das sich in einem Behälter 3  aus     Isolationsmaterial    befindet. Die Strom  zuführung zu der Kathode erfolgt mittels  des     stromeinführenden    Leiters 4, der mittels  der Einführung 5 eingeführt wird und von  einem Rohr 6 aus     Isolationsmaterial    umge  ben ist. 7 sind die Anoden, die mittels des  stromeinführenden Leiters 8 und der Ein  führung 9 in bekannter Weise eingeführt  werden.

   Dien Anoden 7, die von - Anoden  schutzrohren 10 umgeben werden, sind die  Teilhülsen 11 vorgelagert, die an den     Ano-          denschutzrohren    10     befestigt    sind. Im In  nern des     Gefässes    1 befindet, sich ein koni  scher Schirm 12, der an. den Anodenschutz  rohren in geeigneter Weise, z. B. durch Lö  ten, befestigt ist, für den aber auch beson  dere Tragmittel vorgesehen werden können.  Zwischen dem     Schirmrand    und den Aussen  wandungen des Gefässes ist ein Kanal 13  vorgesehen. Ferner ist am Scheitelpunkt des  Schirmes eine Ringöffnung 14 vorhanden.  Der Schirm 12 kann aber auch bis an- die  Gefässwandungen herangeführt werden.

   In  seinem     obern    Teil müssen dann den Kanälen  13 entsprechende Öffnungen vorgesehen wer  den. Ebenso kann auch die Ringöffnung 14  durch einzelne Löcher am untern Teil des  Schirmes ersetzt werden. Die Ringöffnung  14     ist    durch eine Blende 15 gegen den, un  mittelbaren Strom des aus der Kathode 2  aufsteigenden     Quecksilberdampfes    abgedeckt.  Diese Blende 1,5 wird von einem Rohr 16  getragen, kann aber auch in anderer Weise  befestigt werden. Das Gefäss ist von einem  Kühlmantel 17 umgeben, durch den ein  Ventilator 18 ein     gasförmiges    Kühlmittel,  z. B.

   Luft, von     oben.nach    unten saugt, so  dass die     obern    Teile des Gefässes stärker als      die     untern    gekühlt werden. Um die ver  stärkte Kühlung des obern Gefässteils zu  unterstützen, sind die Anoden verhältnis  mässig nahe .dem Boden des Gefässes angeord  net, so     dass;    der an den Anoden frei werdende  erhebliche Anteil der     Verlustwärme    vor  zugsweise an den untern Teil des Gefässes  abgegeben wird.

   Der obere Teil bleibt in  folgedessen verhältnismässig kühl, und es  kann mit relativ kleiner Kühlwirkung der  durch die     kühlste    Stelle des     Gefässes    be  stimmte     Quecksilberdampfdruck    beherrscht  werden.  



  In     dass    Gefäss ist ein Edelgas, vorzugs  weise     Krypton,    mit einem Druck von bei  spielsweise 0,04 mm     Hg.-Säule    eingefüllt.  



  Bei der Inbetriebnahme füllt zunächst  das Krypton das ganze Gefäss, aus, so dass  auch bei kaltem Gefäss die für den Betrieb  erforderlichen Druckverhältnisse in dem Ge  fäss vorhanden sind. Sobald     nun    mit zuneh  mender Erwärmung der Quecksilberdampf  druck in der Umgebung der Anoden     einen     Wert von zirka 0,2 mm     Hg.-Säule    erreicht  hat, wird der     Ventilatormotor    18 eingeschal  tet.

   Durch die stärkere Kühlung der     obern     Teile des Gefässes und insbesondere durch  die starke     Erwärmung    der den Anodenrohren  9 gegenüberliegenden Wandteile 19 wird  ständig eine     Quecksilberdampfströmung        er-          zeugt,    welche von der Kathode aus an den       Wandungen    19 entlang zu dem     obern    Teil  der Gefässwandungen verläuft, wo das  Quecksilber kondensiert. Infolge dieser Strö  mung wird das     Krypton    allmählich mit zu  nehmender Erwärmung durch den Kanal 13  in den von dem Schirm 12 abgegrenzten       Raum    getrieben.

   Durch die von der Blende  15 abgedeckte Ringöffnung 14     tritt    hierbei  während des Betriebes ständig     Krypton    ge  mischt mit Quecksilberdampf aus. Dieses       austretende    Gasgemisch wird durch den un  mittelbar von der Kathode 2 aufsteigenden  Dampfstrom an der kühlen Schrägwandung  des Schirmes 12 entlang geführt., wodurch  der Quecksilberdampfdruck in diesem Gas  gemisch auf den der Gastemperatur entspre  chenden     Sättigungswert    herabgesetzt wird.    Das Gasgemisch strömt dann wieder in den  durch den     Schirm    abgegrenzten Raumteil.

    Auf diese Weise wird     verhindert,    dass' sich  mit dem     Krypton    grössere Mengen Queck  silberdampf mischen, welches dadurch an  der Kondensation behindert werden würde.  



  Die     Ausführung    gemäss     Fig.    2 unter  scheidet sich von     derjenigen    gemäss der       Fig.    1 nur dadurch, dass an Stelle einer Küh  lung mit einem     gasförmigen    Medium eine  Flüssigkeitskühlung benutzt wird. Um eine       verschiedene.    Kühlung des     Oberteils    und des  Unterteils des Gefässes zu erzielen, ist der  das Gefäss 1     umgebende    Kühlraum in einen       Oberteil    20 und     einen    Unterteil 21 unter  teilt.

   Als Kühlflüssigkeit wird vorteilhaft  bei einem metallenen Vakuumgefäss eine  solche     verwendet,    die wenig oder keine freien  Wasserstoffionen enthält     bezw..    abgeben  kann, z. B.     Tetrachlorkohlenstoff.    Die Küh  ler sind als Siedekühler ausgeführt, und  zwar ist für den Kühlraum 20 die Rück  kühleinrichtung 22 und für den Kühlraum  21 die     Rückkühleinrichtung    23 vorgesehen.  Die Rückkühler sind durch die Rohrleitun  gen 24     bezw.    25 mit den Kühlräumen ver  bunden und bestehen aus blind endenden  Kühlrohren.

   Die siedende Kühlflüssigkeit  strömt dann durch die Verbindungsleitungen  in die     Siedekühlerrohre    ein,     kondensiert    in  diesen und fliesst am Boden der Rohre 24       bezw.    25 in die Kühlräume 20 und<B>21</B> zu  rück. Zur Kühlung der Rückkühler 22. und  23 ist ein Führungsschacht 2,6 vorgesehen,  durch den mittels eines Ventilators 2,7 Luft  oder ein anderes gasförmiges Kühlmittel ge  saugt wird. Die     Strömungsrichtung    des  Kühlmittels ist hierbei derart gewählt, dass  der Rückkühler 22 zuerst von der Frisch  luft erreicht wird, so dass er stärker als der       Rückkühler    23 gekühlt     wird.     



  Bei der Ausführung gemäss     Fig.3    sind  die Rückkühler für die beiden Kühlräume       2,0    und 2,1 nicht in einem gemeinsamen  Schacht 2,6 untergebracht, sondern für den  Rückkühler 22 ist ein Schacht 2.8, sowie ein       Ventilatormotor    29 und für den Rückkühler  23 ein Schacht 30, sowie ein     Ventilatormotor         31 vorgesehen. Der Ventilator 29 ist dauernd  in Betrieb, so dass der obere Kühlraum stän  dig gekühlt wird, während der Ventilator  31 in Abhängigkeit von der Temperatur, die  der Kühlraum 21 unter dem     E.influss    der  Belastung annimmt, ein- und     ausgeschaltet     wird.

   Man erreicht     hierdurch"dass    der obere  Kühlraum     2!0    dauernd auf einer niedrigen  Temperatur bleibt, so dass eine sichere Tren  nung von Edelgas und Quecksilberdampf  gewährleistet wird, solange von der Kathode  in Richtung nach dem obern Kühlraum 20  ein Dampfstrom ausgeht, während ,der Venti  lator 31 nur dann arbeitet, wenn der untere  Kühlraum 21 eine zu hohe Temperatur an  nimmt, wenn also in der Umgebung der Ano  den der     Quecksilberdampfdruck    auf unzu  lässig hohe Werte ansteigt.  



  Im übrigen     stimmt    die     Ausführung    ge  mäss     Fig.    3 mit derjenigen gemäss     Fig.    2  überein.  



       Bei    sämtlichen dargestellten Ausfüh  rungsformen sammelt sich also infolge der  Wirkung der von einem Quecksilberspiegel,  insbesondere von der Kathode ausgehenden       Queeksilberdampfströme,das    Edelgas indem  obersten Teil des Gefässes, so     dass    sich die  Anoden nicht mehr während des     Betriebes          m    einer     Edelgasatmosphäre,    sondern in     Ka-          thodennnähe    in der     Quecksilberdampfatmo-          sphä.re    befinden.

   Dies hat auch noch den     be-          sondern    Vorteil, dass man infolge der kurzen       Lichtbogenwege    zwischen Kathode und       Anode    sehr niedrige Spannungsabfälle er  reicht.  



  Bei -der     Ausführung    gemäss     Fig.    2 kann  man     Mittel    vorsehen,     um,den    Kühlluftstrom  so umzuleiten, dass der obere Rückkühler 2:2       dauernd    gekühlt wird, während der     untere          Rückkühler    nur zeitweilig von dem Kühl  luftstrom getroffen wird.  



  Weiterhin ist es auch unter Umständen  möglich, durch     Leitbleche    den Quecksilber  dampfstrom so zu führen,     dass    das Edelgas  in gewünschter Weise verdrängt     wird,    ohne  dass eine verschiedene Kühlung der Gefäss  teile erfolgt, gegebenenfalls können auch  beide Mittel miteinander kombiniert     weiden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vakuumentladungsgefäss mit von der Pumpe getrenntem Vakuumgefäss und reiner Quecksilberkathode nach Patentanspruch des Hauptpatentes, gekennzeichnet durch Mittel, durclh welche das in das Gefäss eingefüllte chemisch inaktive Gas"das bei kaltem Gefäss mindestens den Entladungsweg und die Um- gebung,der Anoden erfüllt, mit zunehmender Erwärmung aus dem Entladungsweg und der Umgebung der Anoden verdrängt wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als che- misch inaktives Gas ein Edelgas, dessen. Atomgewicht mindestens 39,9 beträgt, eingefüllt ist. 2.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der wäh rend des Betriebes von,der Kathode auf steigendeStrom derart geführt ist, @dass er den Entladungsweg und die Umge bung,der Anoden erfüllt, das eingefüllte chemisch inaktive Gas aber mit zuneh mender Erwärmung,des Gefässes in vor bestimmte Teile des Gefässes abdrängt. 3.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Kühleinrichtun- gen, welche ,den obern Teildes Gefässes stärker als den untern Teil kühlen, wo durch ,der von der Kathode aufsteigende Dampfstrom mit zunehmender Erwär mung das chemisch inaktive Gas all mählich in den obern Teil des Gefässes. abdrängt, selbst aber zum Teil an den stark gekühlten Wandungen des obern Gefässteils kondensiert wird. 4.
    Entladungsgefäss nach _ Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, :dass Kühlein- richtungen vorgesehen sind, welche den Kondensationsdom stärker als die den Anodenröhren gegenüberliegenden Wand- teile kühlen. 5.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass der Kühl- mittelstr6m von oben mach unten an -dem Vakuumgefäss entlang geführt ist. 6. Entladungsgefäss nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Vaku umgefäss von einem Kühlmantel umge ben ist, durch den ein gasförmiges Kühl mittel von oben nach unten geführt wird. 7.
    Entladungsgefäss nach Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, ass für den obern und den untern Teil des Gefässes je ein besonderer Kühlbehälter vorgesehen ist, und dass das Kühlmittel für den obern Behälter stärker als das Kühlmittel für den untern Behälter ge kühlt wird. B.
    Entladungsgefäss nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass für das in .dem obern Behälter befindliche Kühl mittel eine ständig in Betrieb befind liche Rückkühleinrichtung vorgesehen ist, während die Rückkühleinrichtung für das in dem untern Behälter befind liche Kühlmittel in Abhängigkeit von ,der Kühlmitteltemperatur ein- und aus geschaltet wird. 9.
    Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch -gekennzeichnet, dass. die Anoden in der untern Hälfte des Vakuumgefässes angeordnet sind. 10. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Vakuumgefäss ein besonderer Raum ab gegrenzt ist, in dem sich während des Betriebes mit zunehmender Erwärmung des Gefässes allmählich das verdrängte chemisch inaktive Gas sammelt. 11.
    Entladungsgefäss nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem obern Teil des Gefässes ein mit dem Scheitelpunkt nach unten gerichteter Schirm angeordnet ist, und dass in der Nähe des Schirmrandes Eintrittsöffnun gen und in der Nähe ,der tiefsten Stelle des Schirmes Austrittsöffnungen für das aus dem Quecksilberdampf und dem chemisch inaktiven Gas bestehende auf- ,steigende Gasgemisch vorgesehen sind, derart,
    dass durch den von der Kathode aufsteigenden Strom das aus den untern Üffnungeri austretende Gasgemisch im mer wieder zu den obern Öffnungen ge trieben wird, wobei der Quecksilber dampf an den stark gekühlten Gefäss wandungen kondensiert. 12.. Entladungsgefäss nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein trittsöffnungen für das Gasgemisch zwischen dem Schirmrand und den Aussenwandungen des Gefässes vorge sehen sind. 13.
    Entladungsgefäss nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die untern Austrittsöffnungen in dem Schirm durch eine Blende zum Schutz gegen den un mittelbaren Strom ödes aus der Kathode aufsteigenden Gases oder Dampfes ab gedeckt sind. 14. Entladungsgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass -der Druck ,des eingefüllten chemisch inaktiven Ga ses im Vergleich zu dem des Quecksil berdampfes derart bemessen ist, dass die Belastbarkeit des Apparates bei kaltem Gefäss ungefähr idie gleiche ist wie bei heissem Gefäss. 15.
    Entladungsgefäss nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck des eingefüllten chemisch inaktiven Ga ses ein Fünftel des Druckes des Queck silberdampfes bei heissem Gefäss beträgt. 16. Entladungsgefäss nach Unteranspruch 15, dadurch ,gekennzeichnet, dass bei Ver wendung von Teilhülsen vor den Anoden ,der Druck im Gefäss bei jeder Gefäss- temperatur oberhalb der Grenze liegt, bei welcher der vom Gefässdruck abhän gige Sättigungsstrom pro Teilhülse sei nen Höchstwert erreicht.
CH188544D 1934-10-23 1935-10-19 Vakuumentladungsgefäss mit von der Pumpe getrenntem Vakuumgefäss und reiner Quecksilberkathode. CH188544A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE188544X 1934-10-23
CH177388T 1938-04-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH188544A true CH188544A (de) 1936-12-31

Family

ID=25719957

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH188544D CH188544A (de) 1934-10-23 1935-10-19 Vakuumentladungsgefäss mit von der Pumpe getrenntem Vakuumgefäss und reiner Quecksilberkathode.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH188544A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968847C (de) * 1941-04-22 1958-04-03 Siemens Ag Einanodiges elektrisches Entladungsgefaess

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968847C (de) * 1941-04-22 1958-04-03 Siemens Ag Einanodiges elektrisches Entladungsgefaess

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2835574A1 (de) Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe
DD232588A5 (de) Projektionsfernsehbildroehre und bildwiedergabeanordnung mit einer derartigen bildroehre
DE2707295A1 (de) Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe
CH188544A (de) Vakuumentladungsgefäss mit von der Pumpe getrenntem Vakuumgefäss und reiner Quecksilberkathode.
DE1589207A1 (de) Plasmabrenner
DD141960A5 (de) Elektrisches entladungsgefaess
AT147978B (de) Gas- oder Dampfentladungsapparat, insbesondere Quecksilberdampfgleichrichter, mit von der Pumpe getrenntem Vakuumgefäß und reiner Quecksilberkathode.
DE2943813C2 (de)
DE1100167B (de) Verfahren zum Betrieb einer Entladungslampe grosser Lichtstaerke und Leuchtdichte sowie Hochdruckentladungslampe hierfuer
DE763159C (de) Mit Dampf gefuellter elektrischer Entladungsapparat fuer groessere Leistungen mit Lichtbogenentladung, insbesondere Grossgleichrichter
DE569026C (de) Absorptionskaelteapparat
DE952917C (de) Mischlichtlampe
DE648516C (de) Gleichrichterroehre mit Bogenentladung zwischen einer oder mehreren Anoden und einer Gluehkathode
AT158090B (de) Vakuumentladungsgefäß mit Quecksilberkathode, mit Gas- oder Dampffüllung und metallener Wandung.
CH197711A (de) Vorrichtung zur Aussendung von Strahlen, mit künstlich gekühlter Hochdruckquecksilberdampfentladungsröhre.
DE729542C (de) Elektrische Entladungsroehre mit einer Edelgasfuellung und einem Zusatz von Natriumdampf oder aehnlich sich verhaltenden Metalldaempfen
CH202355A (de) Braunsche Röhre, vorzugsweise für Projektionszwecke.
CH171853A (de) Entladungsgefäss mit Gas- oder Dampffüllung.
DE724932C (de) Insbesondere durch einen Luftstrom gekuehlter Vakuumentladungsapparat mit Quecksilberkathode, Gas- oder Dampffuellung und metallenem Gefaess
DE888889C (de) Einwegstromrichter mit fluessiger Kathode
DE686050C (de) Elektrisches Dampfentladungsgefaess
DE968847C (de) Einanodiges elektrisches Entladungsgefaess
DE741917C (de) Gasgefuellte elektrische Gluehlampe mit einem doppelwandigen Kolben
AT158321B (de) Elektrisches Entladungsgefäß.
DE901434C (de) Entladungsgefaess fuer zu modulierende leuchtende Entladungen