CH188566A - Verfahren zur Herstellung eines Strassenbelagstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Strassenbelagstoffes.

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CH188566A
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CH
Switzerland
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bituminous
adhesive
dry filler
slightly oily
road surface
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English (en)
Inventor
Hartschotterwerke A-G Balm Und
Original Assignee
Balmholz Steinbrueche Und Hart
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C7/00Coherent pavings made in situ
    • E01C7/08Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
    • E01C7/35Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them
    • E01C7/353Toppings or surface dressings; Methods of mixing, impregnating, or spreading them with exclusively bituminous binders; Aggregate, fillers or other additives for application on or in the surface of toppings with exclusively bituminous binders, e.g. for roughening or clearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Str        assenbelagstoffes.       Es bestehen bereits verschiedene Strassen  belagsverfahren, bei welchen, um den Kalt  einbau zu ermöglichen, die einzelnen Splitt  körner mit einer doppelten     Bindemittelhaut     umhüllt werden, wovon die innere als eigent  liches Klebemittel gedacht ist, die äussere  aber dieses Klebemittel erst aktiv werden  lassen soll unter Druck und Reibung, also  beim     .Festwalzen    zur kompakten Strassendecke.  



  Bei allen diesen Verfahren wird als Klebe  mittel ein bituminöser Klebestoff von relativ  niedrigem     Erweichungspunkt    verwendet, was  den Nachteil in sich schliesst, dass im Som  mer bei direkter Sonnenbestrahlung die Innen  temperatur des Belages höher steigen kann  als dieser     Erweichungspunkt,    was gegebenen  falls zu Wellenbildungen führen kann, oder  auch zu     Ausschwitzungen    von     Leichtölanteilen     und damit zu einer     allmählichen    Abnahme  der anfänglichen     Oberflächenrauhigkeit.     



  Zweck der Erfindung ist, diesem Nachteil  dadurch entgegenzuwirken, dass erfindungs-    gemäss     Splittkörner    zunächst mit einem     fille-          risierten    Klebemittel und daher von erhöhtem       Erweichungspunkt    überzogen werden und die  so gebildete Haut mittels leicht öligen bitu  minösen     Trockenfillers    luftdicht umhüllt wird.  



  Derartig vorbereiteter     Belagstoff    kann als  lockere Masse sowohl gelagert als auch be  fördert und am Verwendungsort ausgebreitet  werden, worauf der     Belagsstoff    durch Druck,  zum Beispiel mittels einer Strassenwalze, und  hierbei entstehende Reibung sich zu einer  festverkitteten, leicht elastischen Decke zu  sammenpressen lässt,     die'infolge    der Beschaf  fenheit des     Belagstoffes    eine auch auf die  Dauer erhalten bleibende     Griffigkeit    der     Ober-          fläche    aufweist.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung     kann     beispielsweise folgendermassen     durebgeführt     werden  Die zur Verwendung kommenden,- zum  Beispiel von Steinen oder Schlacke gewon  nenen     Splittkörner    (Feinsplitt) werden in      einer auf ungefähr<B>800</B> bis<B>900</B> erhitzten  Mischtrommel vorgewärmt und dabei ent  feuchtet, worauf soviel     fillerisiertes    und eben  falls vorgewärmtes Bindemittel von hohem  Schmelzpunkt zugefügt wird bis jedes ein  zelne     Splittkorn    vollständig vom Bindemittel  umhüllt ist, dieses also eine vollständige  Deckhaut um das     Splittkorn    herum bildet.

    Dieses     fillerisierte    Bindemittel kann ausser  Feinmehl     (Filler)    ein als     Klebestoff    dienendes  Asphalt- und Teererzeugnis enthalten oder  nur aus     Filler    und einem Bindemittel aus  dem einen oder anderen der erwähnten zwei       Stoffe    bestehen. Das     fillerisierte    Klebemittel  wird in entsprechender Menge unter Anpas  sung an die     Gesamt-Kornoberfläche,    die Ober  flächenabsorption und     Adsorption    des Splittes  zugesetzt.

   Nachher wird in die Mischtrommel  der ebenfalls im voraus zubereitete leicht  ölige bituminöse     Trockenfiller    eingebracht,  welcher durch inniges Mischen von zum Bei  spiel aus Kieselkalk gewonnenem Steinmehl  vom     Zementfeinheitsgrad    mit einem     Teer-          oder        Teer-Asphalterzeugnis    hergestellt wor  den ist, abgestimmt auf die Eigenschaften  des schon erwähnten     fillerisierten    Klebemittels  beziehungsweise diese für die Zweckbestim  mung des     Belagstoffes    ergänzend. Das Mischen  der Bestandteile des leicht öligen bituminösen       Trockenfillers    geschieht bei einer zwischen  90   und 140   liegenden Temperatur.

   Nach  dem dieser vorbereitete bituminöse     Trocken-          filler    in die Mischtrommel eingebracht worden  ist, lässt man die Mischtrommel noch so lange  im Betrieb bis sich die an und für sich klebrige  Masse wieder in die     Einzelsplittkörner    auf  löst, das heisst das einzelne     Splittkorn    eine  entsprechende Aussenschicht erhalten hat,  welche dazu bestimmt ist, das das einzelne       Splittkorn    deckende     fillerisierte    Klebemittel  (Deckschicht) vollständig zu umhüllen, so dass  die von letzterem gebildete Klebhaut luftdicht  umschlossen ist und demzufolge intakt bleibt.  



  Die so entstandene lockere     Masse    kann  am Verwendungsort in erwärmtem oder nicht  erwärmtem Zustand auf jeden festen, gut  gereinigten Unterbau aufgetragen und fest  gewalzt werden. Durch den Walzvorgang    pressen und reiben sich die     Splittkörner    an  einander, wobei die innere Klebehaut (Deck  schicht) wieder aktiv wird und zusammen  mit dem     Trockenfiller    (Aussenschicht) einen  bituminösen, die     Splittkörner    verkittenden  Mörtel bildet, durch welchen die zwischen  den     Splittkörnern    vorhandenen Hohlräume  ausgefüllt werden, so dass eine festgefugte,  standfeste, leicht elastische und doch an der  Oberfläche griffige Masse entsteht, welche  den Strassenbelag bildet.

   Dieser Strassenbelag  wird selbst bei hohen Sommertemperaturen  nicht weich und scheidet kein Öl aus, wäh  rend er bei tiefen Wintertemperaturen weder  erstarrt noch brüchig wird; es bleibt dabei  die hohe Griffigkeit der Oberfläche des Be  lages erhalten.  



  Die Körnung des Splittes wird nach Mass  gabe der Dicke     bezw.    Stärke der herzustel  lenden Decke gewählt, die ihrerseits je nach  Bestimmungszweck zum Beispiel zwischen  1 und 4 cm variieren kann; dünne Decken  werden zweckmässig am Unterbau in der  Weise verankert, dass dessen vorher gereinigte  Oberfläche leicht mit irgend einem bitumi  nösen Klebemittel bespritzt wird. Das Auf  bringen des Belages selbst geschieht im übri  gen ähnlich wie bei einem Belag von fein  betonartiger     Beschaffenheit.     



  Der im Sinne des erfindungsgemässen Ver  fahrens hergestellte     Strassenbelagstoff    lässt sich  auf jeden Unterbau aufbringen, sowohl auf  wassergebundene Schotterstrassen, als auch  auf Teer- und     Asphaltmacadam,    ferner auf  ausgefahrene, alte bituminöse Strassenüber  züge, insbesondere um solchen zu glatt ge  wordenen bituminösen Belägen einen griffigen  Überzug zu geben, sodann als Überzug auf  Pflaster-, wie auch auf Betonstrassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Strassenbe- lagstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass Splitt körner zunächst mit einem fillerisierten Klebe mittel und daher von erhöhtere Erweichungs- punkt überzogen werden und die so gebildete Haut mittels leicht öligen bituminösen Trok- kenfillers luftdicht umhüllt wird. ÜNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein leicht öliger bitu minöser Trockenfiller mit Steinmehl von Zementfeinheitsgrad verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass leicht öliger bitumi nöser Trockenfiller verwendet wird, welcher Teer enthält. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass leicht öliger bitumi- nöserTrockenfiller verwendet wird, welcher Teer und Asphalt enthält. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein leicht öliger bitu minöser Trockenfiller verwendet wird, dessen Bestandteile bei einer zwischen 90 bis 140 liegenden Temperatur innig ge mischt worden sind.
CH188566D 1936-06-13 1936-06-13 Verfahren zur Herstellung eines Strassenbelagstoffes. CH188566A (de)

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