CH188609A - Vorrichtung zum Herstellen von Auszügen, Lösungen, Mischungen und dergl. - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Auszügen, Lösungen, Mischungen und dergl.

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CH188609A
CH188609A CH188609DA CH188609A CH 188609 A CH188609 A CH 188609A CH 188609D A CH188609D A CH 188609DA CH 188609 A CH188609 A CH 188609A
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CH
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Forster Joseph
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Forster Joseph
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D11/00—Solvent extraction
    • B01D11/02—Solvent extraction of solids
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00—Apparatus for making beverages
    • A47J31/02—Coffee-making machines with removable extraction cups, to be placed on top of drinking-vessels i.e. coffee-makers with removable brewing vessels, to be placed on top of beverage containers, into which hot water is poured, e.g. cafe filter

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Description


  



  Vorrichtung zum Herstellen von   Auszügen, Losungen, Mischungen    und dergl.



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Herstellen von Auszügen, Losungen, Mischungen und dergleichen, bei der Flüssigkeit durch einen mit dem   auszu-    ziehenden Stoff gefüllten Einsatz in beiden Richtungen hindurchgeleitet werden ka. nn.



   Gemäss der Erfindung ist an einem Be  hälter    einerseits eine Einrichtung zur Erzeugung eines Druckunterschiedes und anderseits ein Raum zur Aufnahme eines zwischen Siebboden oder Filtern befindlichen Stoffes angeschlossen.



   In der Zeichnung ist der   Erfindungs-    gegenstand in zwei beispielsweisen   Ausfüh-    rungsformen an einem Gerät, das zur Berei  tung    von Kaffee oder ähnlichen Getränken geeignet ist, schematisch veranschaulicht.



   Fig.   1    zeigt das Gerät im LÏngsschnitt, Fig.   2 in    Draufsicht ; Fig. 3 stellt in Ansicht eine andere Ausführungsform dar.



   Ein vorzugsweise zylindrisches Gefäss 3, das, um eine Beobachtung zu ermöglichen, aus durchsichtigem Werkstoff besteht, ist oben und unten mit einem Hals versehen.



  Auf dem obern Hals befindet sich ein   Gummiball      1.    Auf das untere Ende des Ge  fables    2 ist ein ringförmiger Ansatz einer Glocke 3 gesehoben, in deren Offnung eine den zu extrahierenden Stoff 10, wie   Kaffee-    pulver, aufnehmende Patrone eingesetzt wird. Die Patrone besteht aus zwei ineinander geschobenen, je einen Ringflansch aufweisenden Eülsen 5, 6, die durch Siebboden 7, 8 oder Filter abgeschlossen sind.   um    Festhalten der Patrone dient ein Bügel 9, der seitlich so über die Glocke geschoben ist, daB dessen Enden hinter eine Ringfläche einer glockenförmigen Erweiterung des Be  hälters greifen.   



   Die Befestigung kann aber auch in beliebiger anderer Weise erfolgen. An Stelle der Patrone kann auch die Glocke 3 für die Aufnahme des   auszuziehenden    Gutes selbst eingerichtet sein. Die Abdichtung zwischen Glocke und GefäB 2 wird beim gezeichneten Beispiel durch ein   Schlauehstück    4 erreicht.



  Gegebenenfalls kann das Gefäss 2 mit der Glocke 3 auch aus einem Stück bestehen.   lRür    den obern   Abschluss des Gefässes    2 kommt insbesondere jede blasebalgartig wirkende Vorrichtung in Betracht.



   Bei der Benatzung des   Gerätee    wird es mit dem untern Rande nach   Zusammen-    drücken des Balles   1    oder Eindrücken der Kappe gemäB Fig. 3 in die Stellung   1@ in    die Flüssigkeit wie Wasser, Milch oder dergleichen eingetaucht und beim Loslassen des Balles wird die Flüssigkeit durch die Patrone hindurch in den Raum 2 gesaugt.



   Die Vorrichtung kann hierbei mit einer Hand gehalten und auch betÏtigt werden.



  Dieser Vorgang kann nunmehr beliebig oft wiederholt werden, bis die   gewünschte Kon-    zentration, welche jederzeit überprüft werden kann, erreicht ist. Die jeweils angesaugte   Flüssigkcitsmenge wird nach Durchströmen    der Patrone wieder abgedrückt, so daB bei jedem Vorgang die Flüssigkeit den Stoff mindestens zweimal durchströmen mu¯. Die jedesmal angesaugte Flüssigkeitsmenge kann jeweils sofort in die   Trinkschale    abgedrückt werden, wobei man den Wünschen des Einzelnen entsprechend, verschieden bemessene Konzentration erzielen kann.



   Bei dem Gerät in der Ausführungsform nach Fig. 3, das insbesondere leicht zu reinigen und dessen Einzelteile leicht   auswechsel-    bar sind, besitzt der Behälter 2 oben und unten einen Halsansatz 14 bezw. 17. deren Enden erweitert sind. Über diese Ansätze ist einerseits der   Patronenbehälter 3 mit    seinem   Hülsenansatz    16 und anderseits der Träger 11 f r die   Gummikappe    mit seinem Ansatz 13 geschoben. Elastische Ringe 18 bezw. 19, die über die Halsansätze 14 und   17    gestülpt sind, gewährleisten guten Halt und sichere Abdichtung. Der Gummikappenträger 11 hat einen vorzugsweise ringförmigen Ansatz 12, welcher die   Gummikappe    1 aufnimmt. Letztere wird allein durch seitliches Zusammendrücken in die Hülse 12 eingebracht.

   Der AuBendurchmesser des Fussteils der Kappe   l    ist entsprechend grosser als der Durchmesser des Ansatzes 12, so dass die Kappe   l    eine luftdichte Anpressung erfährt. Die Kappe   l    kann durch seitliches Zusammendr cken wieder der Vorrichtung entnommen werden.



   Die Entnahme des Auszuges aus dem BehÏlter 2 dieser Ausführungsform kann nunmehr entweder durch Abdrücken des Inhaltes oder durch Entleeren a. us der obern Off  nung    nach Abnahme der Kappe 1 erfolgen.



   Der   Ka. ppenträger    11 kann mit dem   Behäl-    ter 2 und dieser mit dem Patronenträger 3 oder auch alle drei Teile aus einem Stück bestehen.



   Sämtliche Teile der Vorrichtung sind leicht auswechselbar. Nach Abheben der Kappe   1    ist eine leichte Reinigung möglich.



  Das Gerät kann allgemein da verwendet werden, wo pulverförmige Stoffe in Flüssig  keiten    eingebracht werden sollen ; doch können auch   Filtrierungen    vorgenommen werden, wenn die angesaugte Flüssigkeit in einen zweiten Behälter gedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Herstellen von Aus ziigen. L¯sungen, Mischungen und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Behälter (2) einerseits eine Einrichtung zur Erzeugung eines Druckunterschiedes und anderseits ein Raum zur Aufnahme eines zwischen Siebböden oder Filtern befindlichen Stoffes angeschlossen ist.
    UNTERANSPRUCHE : l. Vorrichtung nach dem Patentanspruch. gekennzeichnet durch einen TrÏger (11) f r eine Gummikappe (1), der auf einem Halsansatz (14) des Behälters (2) ab nehmbar angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruoh l, dadurch gekeun- zeichnet, dass zur Verbindung und Ab dichtung des Behälters (2) gegenüber dem KappentrÏger (11) einerseits und dem Patronenträ, ger (3) anderseits, letztere mit tels elastischer Ringe (18 bezw. 19) über die an ihrem freien Ende erweiterten Be hälterhiilsen (14 bezw. 17) gestülpt sind.
    3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, da¯ eine den Stoff aufnehmende Patrone durch einen seitlich aufschieb ba. ren Bügel gehalten ist, dessen Enden hinter eine Ringfläche einer glockenför- migen Erweiterung des Behälters (2) greifen.
CH188609D 1936-03-04 1936-03-04 Vorrichtung zum Herstellen von Auszügen, Lösungen, Mischungen und dergl. CH188609A (de)

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