CH188635A - Buchhaltungsdurchschreibeapparat für Handschrift. - Google Patents

Buchhaltungsdurchschreibeapparat für Handschrift.

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CH188635A
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CH
Switzerland
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English (en)
Inventor
Landolt-Cotti Emil
Original Assignee
Landolt Cotti Emil
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/02Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with stationary clamping means for holding the manifolding assembly in registered position, e.g. resilient clamps for holding non-perforated sheets

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  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description


      Buehhaltungsdurehsehreibeapparat    für Handschrift.    Gegenstand der Erfindung ist ein Buch  haltungsdurehschreibeapparat für Hand  schrift mit einer     parallelogrammförmigen     Schreibplatte und einem Untersatz. Am  Oberteil der Schreibplatte sind Richtschienen  und     Klemmvorrichtüngen    angebracht, die zur  Ausrichtung und Befestigung von Konten  blättern dienen. In der Schreibplatte sind  zwei parallel zur obern Kante derselben ver  laufende Schlitze vorgesehen, durch die ein  Grundbuchblatt     (Journalblatt)    vom     Unter-          satze    aus über den Plattenteil zwischen den  beiden Schlitzen geleitet wird.

   Im Untersatz  sind unter den Schlitzen der Schreibplatte  parallel zu diesen verlaufende Walzen an  gebracht, von denen eine eine Dreh- und     Zei-          lenschaltvorrichtung    trägt,     vermittelst    der  ein in den     Durchschreibeapparat    eingeführtes  Grundbuchblatt über den zwischen den bei  den Schlitzen liegenden     Schreibplattenteil     fortbewegt werden kann, so dass jeweilen das  jenige Stück des Grundbuchblattes, das zwi  schen den beiden Schlitzen auf der Vorder  seite der     Schreibplatte    liegt, beschrieben wer-    den kann.

   Der     Durchschreibeapparat        ist    der  art ausgebildet, dass die beiden Enden des  Grundbuchblattes     mittelst    besonderer Füh  rungen durch den Untersatz hindurchgeleitet  werden. Ferner     sind        Mittel    zum Spannen  des Grundbuchblattes vorgesehen.  



  Die Vorteile des oben beschriebenen       Durchschreibeapparates    bestehen darin, dass  zufolge der     Durchleitung    des Grundbuch  blattes durch den Untersatz, Grundbuchblät  ter von beliebiger Länge verwendet werden  können, dass die Schreibstelle sich immer in  gleicher Entfernung vom     Schreibenden    be  findet, dass zur Fortbewegung des Grund  buchblattes eine     Zeilenschaltvorrichtung    vor  gesehen ist, und dass schliesslich Kontenblät  ter in beliebiger Anzahl und an beliebigen  Stellen mit dem zu     überschreibenden    Teil  über das     Grundbuchblatt        fixiert    werden  können.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes sowie     eine    Variante sind auf  der beigegebenen     Zeichnung    dargestellt,           Fig.    1 ist eine Oberansicht auf die Schreib  platte; F     ig.    2 ist eine Ansicht auf den Un  tersatz von oben bei abgenommener Schreib  platte;     Fig.    3 ist ein Querschnitt durch den  Apparat nach der Linie     III-III    in     Fig.    1  und 2;     Fig.    4 ist eine Ansicht von rechts  und     Fig.    5 zeigt eine Einzelheit;     Fig.    6 zeigt  die Variante.  



  Die Schreibplatte     (Fig.    1) ist durch zwei  Schlitze b in drei Teile unterteilt. Der obere  Teil ist der Kontenraum A. Unter diesem  liegt zwischen den zwei Schlitzen b der       Grundbuchblattraum    B und unter diesem der       Handauflegeraum    C. Über den Grundbuch  blattraum kann eine Spannschiene H gelegt  werden, die zu beiden Seiten der Schreib  platte befestigt wird. Die veranschaulichte       Schreibplatte    ist aus einem Stück verfertigt.  Sie kann aber auch so konstruiert werden,  dass jeder Raumteil aus einem besonderen  Stück hergestellt ist. Die Schreibplatte ist  mit dem     Untersatze        wegnehmbar    verbunden.  



  Auf den Kontenraum A sind von oben  nach unten gerade Richtschienen a als An  schlag für die     Kontenblätter    aufgesetzt. Sie  tragen Klemmvorrichtungen     a,,    die dazu die  nen, die aufgelegten Kontenblätter an die  Schreibplatte     anzuklemmen.    Bei dem in       Fig.    1 bis 5 dargestellten     Durchschreibeappa-          rat    sind die Richtschienen fest mit der  Schreibplatte verbunden. Sie können aber  auch, wie in -     Fig.    6 dargestellt ist, seitlich  verschiebbar an einer Stange angebracht sein,  die in zwei Lagern, an den     obern    Ecken der  Schreibplatte, befestigt ist.

   In     Fig.    5 ist eine  Klemmvorrichtung dargestellt. Diese besitzt  einen Hebel     a2,    der im Gelenk     a3    drehbar ge  lagert ist. In ungefähr der Mitte des Hebels       a=    ist ein Winkelhebel     a4    drehbar gelagert.  Bei einer Drehung des Hebels     a4    im Sinne  des in     Fig.    5 dargestellten Pfeils wird das  freie Ende des Hebels     a2    in die Höhe ge  hoben.

   Am freien Ende des Hebels     a2    ist ein  senkrecht zum Hebel stehendes     Stängelchen          n7        (Fig.    1)     angebracht,    das zu ihm senkrecht  stehende     Stängelchen    a,; trägt, welche mit  ihren freie Enden in der Ruhelage der    Klemmvorrichtung auf die auf die Platte  aufgelegten     Kontenblätter    drücken. Am  freien Ende des Hebels     a2    ist ferner eine  Zugfeder     ea,    angebracht, deren anderes Ende  mit der zugehörigen Richtschiene verbunden  ist.  



  Wie aus     Fig.    2 und 3 zu erkennen ist,  sind unter dem obern Schlitz der Schreib  platte eine parallel zu demselben verlaufende  Fortbewegungswalze D und eine     Andrück-          walze    E angebracht. Das zwischen diese bei  den Walzen eingebrachte, durch den zugehö  rigen Schlitz der Schreibplatte geführte  Grundbuchblatt wird durch Drehung der  Fortbewegungswalze vorwärts geschoben. Die       Andrückwalze,    die das Grundbuchblatt an  die Fortbewegungswalze andrückt, ist durch  eine Stange     e2,    auf der zylindrische Weich  gummistücke e, drehbar gelagert sind, gebil  det.

   Die Stange ist an beiden Enden recht  winklig abgebogen, und die beiden Schenkel  e3 sind mit ihren     wieder        gewinkelten    Enden  drehbar im Untersatz gelagert. Auf     einen     der Schenkel     e3    drückt von oben eine Feder  e4, so dass die     Andrückwalze    an die Fort  bewegungswalze angedrückt     wird.        Im.    Lager  stück des einen Schenkels     e3    ist ein Hebel e;  angebracht.

   Wird dieser Hebel in bezug auf       Fig.    4 im     Uhrzeigersinne        verschwenkt,    so  wird die     Andrückwalze    von der Fortbewe  gungswalze     entfernt.    Der Hebel ei wird in  der ausgeschwenkten Lage von einem Ver  steller     eE,    aus dem er wieder lösbar ist, fest  gehalten. Das Grundbuchblatt wird durch  den vom Boden und einem Führungsblech  begrenzten Kanal     I'    in den Apparat einge  schoben, wobei es um die Walze     G    geführt  wird und durch den darüber liegenden  Schlitz b austritt.

   Das austretende Ende  wird erfasst und in den über der     Fortbewe-          gungs-    und der     Andrückwalze    befindlichen  Schlitz b derart eingeführt, dass es zwischen  diese beiden Walzen kommt. Durch Drehen  der Fortbewegungswalze D wird das Grund  buchblatt in den Führungskanal     F,    gebracht,  durch den es aus dem Apparat austritt.

   Die  Spannung des über den     Grundbuchblattraum          gleitenden    Teils des     Grundbuchblattes    wird      dadurch bewirkt, dass einerseits das     Blatt     durch die Spannschiene H     (Fig.    1) an die  Schreibplatte angedrückt wird, und dass an  derseits das Blatt durch die Fortbewegungs  walze bei der Fortbewegung angezogen wird.  Die Flachspannung des zu beschreibenden  Grundbuchblattes kann auch dadurch be  wirkt werden, dass, statt der     aufzuliegenden     Spannschiene, bei der Walze     G    ein Hem  mungsorgan angebracht wird, was in der  Zeichnung nicht angedeutet ist.

   Die Fort  bewegungswalze D besteht ganz oder teil  weise aus Hartgummi oder einer     hartgummi-          ähnlichen        '.Masse    und ist mit beiden Enden  in den Seiten des Untersatzes gelagert. Die  Fortbewegungswalze trägt auf einer der bei  den Seiten fest mit ihr verbunden ein Zahn  rädchen d. An der gegenüber diesem Zahn  rädchen liegenden Innenseite des Untersatzes  ist eine Feder     d,    angebracht. Am freien  Ende dieser Feder befindet sich ein Rädchen       d",    das in die Zähne des Zahnrädchens ein  greift, wodurch die Walze in bestimmten La  gen festgehalten wird.  



  Der Lagerzapfen auf derjenigen Seite der  Fortbewegungswalze, auf der sich das Zahn  rädchen d befindet, trägt ein fest mit ihm  verbundenes Stellrad     d2    und ein Rad     d;,     welch letzteres als Handgriff zum Drehen  der Fortbewegungswalze dient. In das Stell  rad     d2    greift ein Haken     d4    ein, der bei     d,    am  Stosshebel     d,        angelenkt    ist und durch eine  Zugfeder     d7    gegen den     Stosshebel    angezogen  wird.

   Der     Stosshebel        dE;    ist bei     d$    drehbar an  der     Seitenwand    des Untersatzes angebracht  und wird durch eine Zugfeder     d,    gegen einen,  ebenfalls am Untersatz angebrachten, An  schlag     dta    gedrückt.

   Beim Schwenken des  Stosshebels     d"    im Sinne des in     Fig.    4 einge  zeichneten Pfeils gleitet vorerst der Haken       d4    über das     Stellplättchen        d"    und kommt  nachher in Eingriff mit den     Zähnen    des  Stellrades     d.-    und dreht damit die Fortbewe  gungswalze so weit, bis der Haken durch den  Anschlag     d,2    zurückgehalten wird. Beim Los  lassen des Stosshebels gleitet der Haken in  seine Ruhelage über das     Stellplättehen    zu-    rück. Die     Zeilenschaltvorrichtung    kann auch  anders als wie dargestellt konstruiert sein.  



  Das Grundbuchblatt kann beliebig lang  sein. Es kann zum Beispiel von einer ausser  halb des Untersatzes     eingeordneten    Rolle ab  gewickelt und auf eine zweite solche Rolle  aufgewickelt werden. Damit das Grund  buchblatt bis zu seinem Ende glatt über die  Schreibplatte streicht, kann die Spannschiene  H über die Schreibplatte gelegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Buchhaltungsdurchschreibeapparat für Handschrift mit einer parallelogrammförmi- gen Schreibplatte und einem Untersatz, wo bei am obern Teil der Schreibplatte Richt- schienen und Klemmvorrichtungen ange bracht sind, die zur Ausrichtung und Be festigung von Kontenblättern dienen, wobei ferner in der Schreibplatte zwei parallel zur obern gante derselben verlaufende Schlitze vorgesehen sind,
    durch die über den dazwi schenliegenden Plattenteil aus dem Unter- satze ein Grundbuchblatt geleitet wird und wobei im Untersatze unter den Schlitzen der Schreibplatte parallel zu diesen verlaufende Walzen angebracht sind, von denen eine eine Dreh- und Zeilenschaltvorrichtung trägt, ver mittelst der ein in den Durchschreibeapparat eingeführtes Grundbuchblatt über den zwi schen den beiden Schlitzen liegenden Schreib plattenteil fortbewegt werden kann, so dass jeweilen dasjenige Stück des Grundbuchblat tes, das zwischen den beiden Schlitzen auf der Vorderseite der Schreibplatte liegt, be schrieben werden kann, wobei das Ganze der art ausgebildet ist,
    dass die beiden Enden des Grundbuchblattes mittelst besonderer Füh rungen durch den Untersatz hindurchgeleitet werden, und wobei ferner Mittel zum Span nen des Grundbuchblattes vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Apparat nach Patentanspruch, mit einer Schreibplatte, die aus einem Stück besteht. 2. Apparat nach Patentanspruch, mit einer Schreibplatte, die aus mehreren Stücken besteht, 3. Apparat nach Patentanspruch, mit Richt- schienen, die fest mit der Platte verbun den sind. 4.
    Apparat nach Patentanspruch, mit Richt- schienen, die verstellbar auf einer Stange angebracht sind, die in an den beiden obern Ecken der Schreibplatte vorge sehenen Lagern gelagert ist.
CH188635D 1936-01-04 1936-01-04 Buchhaltungsdurchschreibeapparat für Handschrift. CH188635A (de)

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