CH188703A - Durchleuchteter Flüssigkeitsstandsanzeiger, insbesondere für Dampfkessel. - Google Patents

Durchleuchteter Flüssigkeitsstandsanzeiger, insbesondere für Dampfkessel.

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CH188703A
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Vermoehlen Martin
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Vermoehlen Martin
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/02Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by gauge glasses or other apparatus involving a window or transparent tube for directly observing the level to be measured or the level of a liquid column in free communication with the main body of the liquid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78Adaptations or mounting of level indicators

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Description


  Durchleuchteter     Flüssigkeitsstandsanzeiger,    insbesondere für Dampfkessel.    Es ist für durchleuchtete Wasserstands  anzeiger mit     Flaehglasabdeckungen    an der       Vorder-    und Rückseite vorgeschlagen worden,  zur besseren     Kenntlichmachung    des Wasser  standes das von der Rückseite einfallende  Licht so zu führen, dass dem Beschauer das  Wasser heller oder dunkler erscheint als der  Dampf.

   Dies geschieht dadurch, dass auf den  Flachgläsern an der     Gehäusevorder-    und Rück  seite Gitter aus miteinander abwechselnden,  waagrecht oder geneigt liegenden Stegen und       Schlitzen    vorgesehen und die Stege und Schlitze  an den beiden Gehäuseseiten unter Berück  sichtigung der Brechungswinkel des Lichtes  in Dampf, Wasser und Glas so angeordnet  werden, dass zum Beispiel durch die Schlitze  an der Rückseite in den Dampfraum treten  den Lichtstrahlen durch entsprechende Schlitze  an der Vorderseite herausfallen, so dass der  Dampfraum hell erscheint, während die von  der Rückseite in den Wasserraum tretenden  Lichtstrahlen auf die Gitterstege an der Vor-         derseite    treffen und von diesen abgefangen  werden, so dass der Wasserraum dunkel er  scheint.  



  Die Durchführung dieses bekannten Vor  schlages in der Praxis ist aber mit erhebli  chen Schwierigkeiten verbunden und der an  gestrebte Effekt wird schon .nach verhältnis  mässig kurzer Zeit der Ingebrauchnahme nicht  mehr eintreten. Die vom Erfinder angestell  ten Versuche und Untersuchungen haben er  geben, dass der Grund hierfür in den bisher  bei diesen Anzeigern verwendeten Flachglä  sern liegt. Da die in verhältnismässig grosser  Stärke benutzten Gläser vom Dampf und  Wasser angefressen oder ausgespült werden,  verringert sich die Glasstärke erheblich. Die  Ablenkung der Lichtstrahlen wird damit eine  andere, so dass es nicht mehr möglich ist,  die Lichtstrahlen in der gedachten Weise  wirken zu lassen.

   Die sich ergebenden Unter  schiede in der Wirkung sind durch die     Fig.     1 und 2 der anliegenden Zeichnung erläutert,      von welchen     Fig.    1 einen Längsschnitt durch  einen Anzeiger mit neuen Flachgläsern und       Fig.    2 einen solchen durch einen Anzeiger  mit angefressenen Gläsern zeigt.

   Während  in     Fig.    1 der oberhalb des Wasserspiegels in  den Dampfraum tretende Lichtstrahl durch  die Schlitze des vordern Gitters heraustritt,  der Dampfraum also wie gewünscht hell er  scheint, sieht man in     Fig.    2, dass infolge des  ausgespülten Glases, das heisst der verringer  ten Glasstärke, der in den Dampfraum tre  tende Lichtstrahl gegen einen Steg des     vor-          dern    Gitters trifft, dass der Dampfraum also  ebenfalls dunkel erscheint wie der Wasser  raum.

   Die weiteren Schwierigkeiten mit den  Gläsern liegen schon von vornherein darin,  dass für Wasserstände Gläser verschiedener  Stärke und verschiedenartiger Zusammen  setzung in den Handel kommen, die Stärke  und Zusammensetzung aber bekanntlich die  Ablenkung der Lichtstrahlen in hohem Masse  bestimmen, so dass für jede Glasdicke und  Glaszusammensetzung eine besondere Ein  stellung der Gitter erforderlich ist.  



  Die vorliegende Erfindung besteht darin,  dass bei einem durchleuchteten     Flüssigkeits-          standsanzeiger    der angegebenen Art auf den  vordern und hintern durchsichtigen Abdeckun  gen Gitter aus miteinander abwechselnden,  waagrecht oder geneigt liegenden Stegen und  Schlitzen vorgesehen und diese derart zuein  ander eingestellt sind, dass die von der Rück  seite einfallenden Lichtstrahlen entweder nur  aus dem Flüssigkeitsraum oder     mir    aus dem  darüber befindlichen Raum an der Vorder  seite aus dem Gehäuse austreten, und dass  für die Abdeckungen Platten aus Glimmer  in so geringer Stärke verwendet werden, dass  durch sie eine merkliche Ablenkung der Licht  strahlen nicht erfolgt.  



  An sich ist Glimmer, der gegen Dampf,  Gase, heisses Wasser usw. widerstandsfähiger  als Glas ist, als Abdeckung für Wasserstände  bekannt. Beim Anzeiger gemäss der Erfin  dung werden die     Glimmerplatten    zweckmässig  in Stärken von möglichst unter 2 mm ge  halten. Die Stege der Gitter geben diesen    Platten die erforderliche Festigkeit gegen die  innerhalb des     Anzeigergehäuses    etwa herr  schenden hohen Drücke. Solche Platten be  wirken eine kaum messbare, aber keine prak  tisch in Erscheinung tretende Ablenkung der  Lichtstrahlen.

   Infolgedessen haben bei einem  Anzeiger gemäss der Erfindung die Abdeckun  gen keinerlei Einfluss auf die Bahn der in  beziehungsweise durch das     Anzeigergehäuse     gehenden Lichtstrahlen und damit sind die  Fehler und Schwierigkeiten, die bei den ein  gangs beschriebenen Anzeigern in den Glä  sern liegen, vollständig vermieden.  



       Fig.    3 und 4 der Zeichnung zeigen einen  Quer- und Längsschnitt einer beispielsweisen  Ausführung eines     Flüssigkeitsstandsanzeigers     gemäss der Erfindung, der bei hochliegenden  Dampfkesseln meist geneigt angebracht wird.  



  a ist das Gehäuse des     Wasserstandsan-          zeigers    und b sind die Deckel, mittels wel  cher auf den Schauöffnungen dünne Glimmer  platten c und auf deren Aussenseiten die ab  wechselnd aus Stegen und Schlitzen bestehen  den Gitter d und f gehalten werden.     g    sind  Dichtungen.     h    bezeichnet das Wasser im       Wasserstandsanzeiger.     



  Das durch die Schlitze des rückseitigen  Gitters f in den Dampfraum fallende Licht  geht, da es seitens der     Glimmerplatten    keine  Ablenkung erfährt, geradlinig durch den  Dampfraum und durch die Schlitze des     vor-          dern    Gitters d nach aussen, so dass der Dampf  raum dem Beschauer, der so steht, dass ihn  die Strahlen treffen, hell erscheint. Dagegen  wird das Licht welches in das Wasser fällt,  optischen Gesetzen entsprechend nach oben  abgelenkt, und zwar so, dass es auf die Stege  des vordern Gitters d, welches entsprechend  eingestellt wurde, fällt. Diese Strahlen ge  langen also nicht nach aussen, so dass dem  Beschauer der Wasserraum dunkel erscheint.

    Durch senkrechte Verstellung des vordern  oder hintern Gitters oder beider gegeneinan  der kann auch eine umgekehrte Wirkung,  also ein dunkler Dampfraum und ein heller       Wasserraum    erzielt werden. Ferner lässt sich  durch Vorschalten farbiger Gläser usw. eine  andere Leuchtwirkung erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durchleuchteter Flüssigkeitsstandsanzei- ger, insbesondere für Dampfkessel, dadurch gekennzeichnet, dass auf den vordern und hintern durchsichtigen Abdeckungen Gitter aus miteinander abwechselnden, waagrecht oder geneigt liegenden Stegen und Schlitzen vorgesehen und diese derart zueinander ein gestellt sind, dass die von der Rückseite ein fallenden Lichtstrahlen entweder nur aus dem Flüssigkeitsraum oder nur aus dem darüber befindlichen Raum an der Vorderseite aus dem Gehäuse austreten, und dass für die Ab deckungen Platten aus Glimmer in so gerin ger Stärke verwendet werden, dass durch sie eine merkliche Ablenkung der Lichtstrahlen nicht erfolgt.
CH188703D 1934-12-14 1935-12-07 Durchleuchteter Flüssigkeitsstandsanzeiger, insbesondere für Dampfkessel. CH188703A (de)

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CH188703D CH188703A (de) 1934-12-14 1935-12-07 Durchleuchteter Flüssigkeitsstandsanzeiger, insbesondere für Dampfkessel.

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