CH209732A - Durchleuchteter Flüssigkeitsstandsanzeiger, insbesondere für Dampfkessel. - Google Patents

Durchleuchteter Flüssigkeitsstandsanzeiger, insbesondere für Dampfkessel.

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CH209732A
CH209732A CH209732DA CH209732A CH 209732 A CH209732 A CH 209732A CH 209732D A CH209732D A CH 209732DA CH 209732 A CH209732 A CH 209732A
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CH
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Vermoehlen Martin
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Vermoehlen Martin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78Adaptations or mounting of level indicators

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Description


  Durchleuchteter     Flüssigkeitsstandsanzeiger,    insbesondere für Dampfkessel.    Es sind durchleuchtete, mit     Glimmerab-          deckungen    versehene     Flüssigkeitsstandsan-          zeiger,    beispielsweise     Wasserstandsanzeiger     für Dampfkessel, bekannt, bei denen die       Kenntlichmachung    des Flüssigkeitsstandes  durch den sogenannten     Hell-Dunkel-Effekt     erfolgt, der durch Ausnutzung des unter  schiedlichen Strahlenverlaufes des Lichtes  bei seinem     Dureligangdurch    flüssige und       gasförmige    Medien zustande kommt.  



  Bei diesen bekannten     Anzeigern    werden  die     die        vordern    und     hintern        Öffnungen     des     Anzeigergehäuses        abdeckenden,    dünnen       Glimmerscheiben,    um diesen den nötigen Wi  derstand gegen hohe Innendrücke zu ver  leihen, durch Stützplatten gehalten, die für  den     Durchtritt    des Lichtes     entweder    eine An  zahl von mit Stützstegen abwechselnden,  waagrecht oder geneigt liegenden Querschlit  zen oder auch     einen    senkrecht verlaufenden.,  schmalen, durchgehenden oder auch unter  brochenen Längsschlitz besitzen.

   Die Schlitze  an der     Rückseite    sind derart ausgebildet, dass  sie die von der hinter dem Anzeiger liegen-    den Beleuchtungsquelle     in    den Anzeiger tre  tenden Lichtstrahlen schräg auf die rücksei  tige Fläche der im Anzeiger     befindlichen          Flüssigkeitssäule    auftreffen lassen, so dass in  dieser     eine        Ablenkung    der Strahlen statt  findet.

   Durch den über -der     Flüssigkeit    be  findlichen Dampf-, Luft- oder     Gasraum    ge  hen .die     Strahlen    ohne Ablenkung hindurch,  soweit man von der     praktisch    nicht in     Er-          scheinung        tretenden    geringen     Ablenkung     durch     die        Glimmerscheiben    absieht.

   Die  Schlitze der     vordern        Glimmerstützplatte    sind  nun     zu    denjenigen der     hintern        tStützplatte     so angeordnet, dass sie die durch den Dampf-,  Luft- oder Gasraum gehenden Strahlen nach  vorne zum     Beschauer    durchfallen lassen,  so dass diesem der     betreffende    Raum hell er  scheint,

   während die in der Flüssigkeit des  Anzeigers     abgelenkten        Strahlen    bei der Aus  führung     mit    Quer- oder Schrägschlitzen von  den zwischen diesen befindlichen Stegen der       vordern        Stützplatte    oder aber bei der Aus  führung mit Längsschlitzen schon     innerhalb     des Flüssigkeitskanals .des     Anzeigers    abge-      fangen werden     bezw.    werden sollen, so dass  der     Flüssigl@eitsraum    dem Beschauer dunkel  erscheint.

   Die Anordnung kann auch so ge  troffen werden, dass     umgekehrt    der Dampf-,  Luft-, Gasraum dunkel und der Flüssigkeits  raum hell erscheint. Die angestrebte     Wirkung     war aber nur unvollkommen,     -,weil    der Ge  gensatz zwischen hell und dunkel zufolge aus  dem dunkel zu haltenden Teil nach aussen  dringenden Streulichtes     ungeniigend    und  der Beschauer in seinem Stand zum Anzeiger,  das heisst in seinem Sichtbereich, sehr be  schränkt war.

   Um dem ersten Übelstand ab  zuhelfen, wurden bei derartigen Anzeigern  vom Erfinder auf der Rückseite der hintern  Stützplatte übereinstimmend mit deren  Schlitzen enge. verhältnismässig lange     Licht-          leitkanäle    vorgesehen. durch welche die ein  fallenden Lichtbündel eine bessere     Führung     und     Begrenzung    erhielten und die Entstehung  von Streulicht vermindert wurde. Aber auch  diese     Verbesserung    allein brachte nicht den       gewiinschten    Erfolg.  



  Die Erfindung besteht darin. dass bei  einem     Flüssigkeitsstandsanzeiger    der angege  benen     Art    an der Aussenseite der vordern       Glimmerstützplatte        Lichtleitkanäle    vorge  sehen     sind,    die ihrer Lage nach eine Fort  setzung der     hintern,    engen     Liehtleitkanäle     bilden und das in sie aus dem Anzeiger ge  langende Licht gesammelt bis auf einen sie  vorne abdeckenden, das Licht diffus leuch  tend machenden, durchscheinenden Körper  leiten.  



  Bei der     Ausbildun-    des Anzeigers gemäss  der     Erfindung    ergibt sich die überraschende       \Wirkung,    dass der vordere. durchscheinende       Körper    den     Hell-Dunkel-Effekt    in einer bis  her nicht möglichen Schärfe     -wiedergibt.    wo  bei der helle Teil einen besonders hohen Hel  ligkeitsgrad besitzt und derart stark diffus  leuchtend     @-irkt,        da.ss    er von allen Seiten in  einem relativ grossen Bereich deutlich sicht  bar ist.  



  In der     Zeichnung    ist der Erfindungs  gegenstand     beispielsweise    dargestellt, und  zwar zeigt:         Fig.    1 einen     senkrechten    Längsschnitt  durch einen     Wasserstandsanzeiger    gemäss der  Erfindung, bei welchem die     Glimmerstütz-          platten    waagrecht oder geneigt liegende  Schlitze besitzen, und       Fig.    2 einen waagrechten Querschnitt  durch     einen    Anzeiger, bei dem die Glimmer  stützplatten senkrecht verlaufende Längs  schlitze besitzen.  



  Bei der     Ausführung    nach     Fig.    1 bezeich  net     a    den     Wasserdampfkanal    des Anzeiger  gehäuses, der an der     Vorder-    und     Rückseite     durch     Glimmerscheiben    b abgedeckt ist. Diese       Glimmerscheiben    werden auf dem Anzeiger  gehäuse durch Stützplatten c gehalten, die  in Form von Rosten übereinander abwech  selnd     Lichtdurchtrittssehlitze    d und Stütz  stege     f    besitzen.

   Diese Stützplatten sind an  der     Vorder-    und Rückseite des     Gehäuses    der  art zueinander angeordnet. dass bei x von der  Rückseite her einfallendes Licht. welches  durch den Dampfraum geht, frei durch einen  entsprechenden     vordern    Schlitz d     herausfällt,     während bei y     einfallendes,    in den Flüssig  keitsraum     gelangendes    Licht derart abge  lenkt wird, dass es von den Stegen     f    der vor  dern     Stützplatte    abgefangen wird.

   Hinter  der     riiekseitigen    Stützplatte c ist ein Licht  leitrost g für das einfallende Licht vorge  sehen, der übereinstimmend mit den Schlitzen  der hintern Stützplatte enge. verhältnismässig  lange     Lichtleitkanäle        h.        besitzt.    An der     Vor-          derseite    der vordern     Glimmerstützplatte    c  ist nun ein weiterer     Lichtleitrost        i    vorgesehen,

    der     gewissermassen    als     Fortsetzung    der     hin-          tern    Leitkanäle h vordere     Lichtleitkanäle    1  besitzt, die     bis    zu einem beispielsweise     aus          einer     in bestehenden     Diffusor     führen und zweckmässig seitlich abgeschlos  sen sind. Die Leitkanäle k sind wesentlich  breiter als die hintern     Lichtleitkanäle    h.

    Sie fangen das durch die Schlitze d der     vor-          dern    Stützplatte c herausfallende Licht ver  breitert auf und projizieren es auf die Matt  scheibe<I>in.</I> Die Kanäle<I>h</I> bewirken auch im  Bereich der Flüssigkeit, dass dort aus den  Schlitzen der vordern Stützplatte etwa her  ausfallendes Streulicht in den Kanälen ab-           sorbiert    wird, so dass der     Flüssigkeitsraum     tief dunkel erscheint. Der die Kanäle k bil  dende Rost<I>i</I> mit Mattscheibe m 'hat auch noch  den Vorteil, dass er bei     Glimmerbruch    eine  gewisse weitere Sicherheit gegen ausströmen  den Dampf bildet.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    2 werden  die     Glimmerscheiben    b durch     Stützplatten    r  gehalten, die senkrecht verlaufende, durch  gehende oder auch unterbrochene Längs  schlitze d aufweisen. Der     Zutritt    des Lichtes  an der Rückseite erfolgt durch einen senk  recht verlaufenden, engen Schrägschlitz h  eines aufgesetzten Körpers g.

   Im Dampfraum  des Anzeigers     tritt    das durch den Schlitz d ein  fallende Licht ohne Ablenkung durch den An  zeiger hindurch und aus dem Schlitz der     vor-          dern        Stützplatte.    heraus.     ImFlüssigkeitsraum     dagegen     wird    das von hinten einfallende  Licht, wie     punktiert    angedeutet, abgelenkt  und     innerhalb    des     Wasserdampfkanals    a ab  gefangen.

   Vor der     vordern        Stützplatte    c ist       wiederum        ein        Lichtleitkanal   <I>i, k</I> vorgesehen,  der das austretende Licht sammelt, welches  dann geradlinig auf die Mattscheibe m weiter-    geleitet     wird,    in der sich die gleiche     Wirkung     ergibt wie bei der     Ausführung    nach     Fig.    1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durchleuchteter Flüssigkeitsstandsanzei- ger, insbesondere für Dampfkessel, dessen aus Glimmer bestehende Abdeckungen durch Stützplatten gehalten werden"die Lichtdurch- trittsschlitze besitzen, welche so angeordnet sind,
    dass bei an der Rückseite mittels enger Leitkanäle eingeführtem Licht infolge der Ablenkung desselben in einem der im An zeiger befindlichen Medien an der Vorderseite des Anzeigers der das eine Medium enthal tende Raum des Anzeigers hell und der des andere Medium enthaltende Raum dunkel erscheint, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenseite der vordern Glimmerstütz- platte (e) Lichtleitkanäle (k) vorgesehen sind,
    die ihrer Lage nach eine Fortsetzung der hintern engen Lichtleitkanäle (h) bilden und das in sie aus dem Anzeiger gelangende Licht gesammelt bis auf einen sie vorne ab deckenden, das Licht diffus leuchtend ma chenden, durehscheänenden Körper leiten.
CH209732D 1939-06-05 1939-06-05 Durchleuchteter Flüssigkeitsstandsanzeiger, insbesondere für Dampfkessel. CH209732A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989000521A1 (en) * 1987-04-03 1989-01-26 Pacific Scientific Company Dual-mode inertia reel system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1989000521A1 (en) * 1987-04-03 1989-01-26 Pacific Scientific Company Dual-mode inertia reel system

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