CH189076A - Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen, aus Aluminium oder dessen Legierungen bestehenden Gebildes, das mindestens auf einer Seite eine anhaftende Isolierschicht aufweist. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen, aus Aluminium oder dessen Legierungen bestehenden Gebildes, das mindestens auf einer Seite eine anhaftende Isolierschicht aufweist.

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CH189076A
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Dreyer Rudolf
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Dreyer Rudolf
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66—Sealings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     plattenförmigen,    aus     .Aluminium    oder dessen  Legierungen bestehenden Gebildes, das mindestens auf einer Seite eine anhaftende  Isolierschicht aufweist.    Es wurde gefunden, dass sich Bleche aus       Alumium    oder Aluminiumlegierungen unter  den nachfolgend erläuterten Bedingungen  mit einer an dieser vorzüglich anhaftenden  Isolierschicht versehen lassen und sich dem  zufolge beispielsweise zur Anfertigung von  Dachbedeckungen, Verschalungen, Wandbe  kleidungen usw. besonders gut eignen. Für  diese und ähnliche Zwecke wurde bisher       Alumiumblech    kaum verwendet, und zwar  deshalb, weil     Alumium    gegen Witterungs  einflüsse zu wenig widerstandsfähig ist.

   Ge  stützt auf die obigen Erfahrungen betrifft  die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur  Herstellung eines plattenförmigen, aus Alu  minium oder dessen Legierungen bestehenden  Gebildes, das mindestens auf einer Seite eine  anhaftende Isolierschicht aufweist, welches  Verfahren sich dadurch kennzeichnet, dass  man ein Blech aus Aluminium oder dessen  Legierungen zwecks Bildung einer dieselbe  allseitig umgebenden     Oxydschicht    einer Oxy-         dation    unterwirft und daraufhin mindestens  auf einer Seite mit einer bituminösen Schicht  versieht.  



  Zur Durchführung des Verfahrens gemäss  der Erfindung wird z. B. ein Blechstück aus  Aluminium oder aus einer Aluminiumlegie  rung vorerst mit einer künstlich erzeugten,  die Unterlage allseitig umgebenden Oxyd  schicht versehen, worauf auf einer, gegebe  nenfalls auf beiden Seiten des Bleches auf  die unten erläuterte Weise eine die eingangs  erwähnte Isolierschicht bildende Bitumen  schicht gebildet wird. Die     Oxydschicht    auf  der Unterlage kann nach einem bekannten  chemischen oder     elektrotechniscben    Oxyda  tionsverfahren (siehe z. B.     Gmelins    Handbuch  der anorganischen Chemie, B. Auflage Nr. 35,  Seite 451 u. folg.) hergestellt werden. Sie  verleiht der Aluminiumunterlage eine hohe  Korrosionsfestigkeit.

   Ausserdem ist durch Ver  suche festgestellt worden, dass die den Kor  rosionsschutz in hohem Masse fördernde bitu-           minöse    Schicht auf einer oxydierten Alumi  niumplatte viel besser haftet, als auf einer  nichtoxydierten Aluminiumplatte, und zwar  nicht nur vorübergehend, sondern dauernd.  Zwecks Bildung der     Bitumenschicht    auf dem  oxydierten Blech kann das letztere z. B. in eine  heisse Lösung von Asphalt, Teer oder Pech  mischungen getaucht werden oder es können  feste bituminöse Stoffe mit heissen Walzen  aufgewalzt werden. Um die     Rissbildung    in  der     Bitumenschicht    möglichst zu verhindern,  können dem Bitumen Faserstoffe, wie z. B.

    Flachs, Hanf, Jute     etc.,    oder auch ein aus  faserigen Stoffen hergestelltes,     flächenförmi-          ges    Produkt, wie z. B. Papier, Karton, Zel  lulose     etc.    einverleibt werden. Diese Einver  leibung kann je nach dem zu diesem Zwecke  verwendeten Produkt durch Mischen oder  dann durch Imprägnieren dieses letzteren mit  dem bituminösen Stoff stattfinden.  



  Man nimmt z. B. eine feine, sog. Sack  leinwand, tränkt sie durch Tauchen in einer  heissen Asphaltlösung vollständig durch und  presst sie im warmen Zustande auf das mit  einer     Oxydschicht    versehene Aluminiumblech.  Soll     dieses    letztere z. B. als wasserfeste     Iso-          lierwand    Verwendung     finden,    so wird vorteil  haft auf beiden Seiten desselben eine solche  durchtränkte Sackleinwand     aufgepresst.    Im  erkalteten Zustande haftet die durchtränkte  Sackleinwand so fest an dem Aluminium  blech an, dass sie nur mit grosser Anstren  gung entfernt werden kann.  



  Wie oben bereits erwähnt wurde, kann  das Aluminiumblech auch nur auf einer Seite  mit einer bituminösen Schicht versehen wer  den, so dass je nach dem Verwendungszweck  desselben das schöne Aussehen der     ander-          seitigen        Oxydschicht    und deren Eigenschaf  ten, z. B. diejenige einer guten Lackgrund  lage zu Nutzen gezogen werden können.  



  Die auf die oben erläuterte Weise her  gestellten Aluminium- oder     Aluminiumlegie-          rungbleche    können bei der späteren Verwen  dung in bekannter Weise etwa durch Falzen  oder Schweissen miteinander verbunden wer  den. Dabei mag es vorteilhaft sein, wenn bei    der Herstellung der Bleche nach dem vor  liegenden Verfahren darauf Bedacht genom  men wird, dass sich die     Bitumenschicht    nicht  ganz bis an die die Verbindungsseiten des       Bleches    bildenden Ränder erstreckt.  



  Bei der Verwendung von nach dem vor  liegenden Verfahren hergestelltem Blech, z. B.  für     Dachbedeckungszwecke,    kommt solches  mit einseitig vorgesehener     Bitumenschicht    in  Betracht und wird mit der     Oxydschicht    nach  aussen gekehrt. Die nach innen gekehrte       Bitumenschicht,    die je nach Bedarf mehr  oder weniger dick sein kann, dient dabei als  Isolation gegen die Wärme.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines platten- förmigen, aus Aluminium oder dessen Legie rungen bestehenden Gebildes, das mindestens auf einer Seite eine anhaftende Isolierschicht aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Blech aus Aluminium oder dessen Le gierungen zwecks Bildung einer dieselbe all seitig umgebenden Oxydschicht einer Oxy dation unterwirft und daraufhin mindestens auf einer Seite mit einer bituminösen Schicht versieht. UNTERANSPRVCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bituminöse Schicht durch Auftragen eines bituminösen Stoffes auf die oxydierte Unterlage gebildet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Tauchen des oxydierten Bleches in einen flüssigen, bi tuminösen Stoff auf beiden Seiten eine Isolierschicht gebildet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Faserstoffe ent haltende bituminöse Schicht gebildet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine bituminöse Schicht gebildet wird, die ein aus faserigen Stof fen hergestelltes Produkt aufweist. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Bildung der bituminösen Schicht auf dem oxydierten Blech ein aus faserigen Stoffen hergestelltes, flächen- förmiges Produkt mit einem flüssigen Bitumenstoff durchtränkt und dieses auf das oxydierte Blech aufpresst.
CH189076D 1936-08-13 1936-08-13 Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen, aus Aluminium oder dessen Legierungen bestehenden Gebildes, das mindestens auf einer Seite eine anhaftende Isolierschicht aufweist. CH189076A (de)

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CH189076D CH189076A (de) 1936-08-13 1936-08-13 Verfahren zur Herstellung eines plattenförmigen, aus Aluminium oder dessen Legierungen bestehenden Gebildes, das mindestens auf einer Seite eine anhaftende Isolierschicht aufweist.

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