CH189086A - Kunstmarmor. - Google Patents

Kunstmarmor.

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CH189086A
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Kraemer Theodor
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/10Lime cements or magnesium oxide cements

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Description


      Kunstmarmor.       Die Herstellung von Kunstmarmor er  folgt entweder auf der Grundlage von Gips  oder auf der von     Portlandzement.     



  Für die Herstellung von Kunstmarmor  unter Verwendung von     Portlandzement    wurde       bereits    vorgeschlagen, 1 Teil     Portlandzement     mit 1 Teil Steinmehl, vorzugsweise     Serpen-          tinmehl        (Magnesiumsilieat)    oder 1 Teil Mar  mormehl und Marmorkörnung zu vermischen.  Der Mischung aus     Portlandzement,    Marmor  mehl und Marmorkörnung soll noch trocken  gelöschter Weisskalk zugesetzt werden.  



  Die aus den erwähnten Ausgangsstoffen  in dem bekannten Mischungsverhältnis     her-          gestellten    Erzeugnisse haben den Nachteil,  dass sie spröde sind und sich in     grossen     Stücken nur schwer herstellen lassen, da sie  sich verziehen und Schwundrisse, erhalten.  Ausserdem sind die     Erzeugnisse    körnig; der  vorgeschlagene Zusatz von Erdfarben führt  nicht zu einer Äderung, welcher der eines  Naturmarmors entspricht. Je nach der Korn  grösse des verwandten Marmormehls     bezw,       Marmorkörnung haben die     Erzeugnisse    ein       terrazzoartiges    oder     kunststeinartiges    Aus  sehen.  



  Es wurde gefunden,     dass,    eine Mischung  aus 1 Volumenteil weissen     Portlandzement,     2 bis 2r/2 Teilen gemahlenen     Q,uarzit    und  0,3 bis 0,'35 Teilen gemahlenen Fettkalk zu       einem        Kunstmarmor    führt, der sich in be  liebig grossen Platten herstellen lässt,     ohne          dass    diese     durch    Verziehen     oder,Schwundrisse     unbrauchbar werden.  



  Durch Erdfarben, z. B. solchen, deren       Zugabe    zu     Kunststeinmassen    bereits bekannt  ist, kann eine durch die ganze Masse gehende       Äderung    erzielt und dem     Erzeugnis    ein mar  morartiges     Aussehen    verliehen werden. Er  forderlich sind etwa 0,2 % Erdfarben.  



  Die Herstellung des Kunstmarmors ge  mäss vorliegender Erfindung kann z. B.     in     der Weise erfolgen, dass die Ausgangsstoffe  innig gemischt und auf einer Unterlage zu  einem Kuchen     auseinandergedrückt    werden.  Auf den Kuchen werden dann die     Erdf    ar-           ben,    welche die Äderung erzeugen sollen,  dünn aufgetragen.. Dann wird die gesamte       Mischung    mit einer Kelle     übereinandergelegt     und die Masse in die gewünschte Form ge  bracht     bezw.    auf die Unterlage, welche mit  Kunstmarmor ausgelegt werden soll, ange  legt.

   Nach dem Abbinden der Masse, das je  nach den Witterungsverhältnissen in 6 bis  10 Stunden erfolgt;     wird    die Masse abge  schabt, bis eine     Äderung    ähnlich der des  Marmors in Erscheinung     tritt.    Nach etwa  7     bis    8 Tagen wird der Marmor zweimal ge  schliffen und die Poren werden mit der  Schlämme unter Zusatz von frischem Zement  mittels einer Filzscheibe     zugefilzt.    Nach wei  teren 3 Tagen erfolgt das dritte Schleifen  und mit aufbewahrter Schlämme unter Zu  satz von Alaun werden die letzten Poren  ausgefüllt. Nach dem Trocknen erfolgt das  Polieren.

      Zur Erhöhung .der     Wasserfestigkeit    kann  dem Kunstmarmor     Ceresit    beigemischt wer  den.  



  Tragende Teile können, wie es ebenfalls  bereits vorgeschlagen wurde, durch Eisenein  lage verstärkt werden.  



  Es kann auch von der für Kunststeine  bekannten     Massnahme    Gebrauch gemacht  werden, die     Marmormasse    auf einer Zement  sandschicht aufzubringen, wodurch eine we  sentliche Verbilligung der Erzeugnisse mög  lich     wird;    als besonders geeignet für die  Unterlage hat sich eine     Mischung    von 1 Teil       Portlandzement    und 3 Teilen Sand     erwiesen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kunstmarmor, gekennzeichnet durch eine Mischung aus 1 Volumenteil weissen Port landzement, 2 bis 21/2 Teilen gemahlenen Quarzit und 0,3 bis 0;35 Teilen gemahlenen Fettkalk, sowie etwa 0,2 % Erdfarben.
CH189086D 1935-03-27 1936-03-27 Kunstmarmor. CH189086A (de)

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