CH189111A - Einrichtung an Kunstseidenspinnmaschinen zur Abhaltung von Säurespritzern und zur gleichzeitigen Verhütung des Auskristallisierens von Spinnbadlösungen auf schnelllaufenden Fadenleitrollen. - Google Patents

Einrichtung an Kunstseidenspinnmaschinen zur Abhaltung von Säurespritzern und zur gleichzeitigen Verhütung des Auskristallisierens von Spinnbadlösungen auf schnelllaufenden Fadenleitrollen.

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CH189111A
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A-G Verein Glanzstoff-Fabriken
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Glanzstoff Ag
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  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

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  Einrichtung an     Nunstseidenspinnmaschinen    zur Abhaltung von Säurespritzern und  zur gleichzeitigen Verhütung des     Auskristallisierens    von     Spinnbadlösungen     auf schnellaufenden     Fadenleitrollen.       Bei der Herstellung von     Viskosekunst-          seide    verwendet man vielfach zur Umlenkung  und auch zur !Streckung des frischgespon  nenen Fadens bewegliche, teils positiv an  getriebene und teils durch     Friktion    automa  tisch mitlaufende Rollen.

   Bei dem oft kleinen  Umfang und der grossen absoluten Ober  flächengeschwindigkeit solcher Rollen wird  saures Spinnbad     abgeschleudert.    Man kann  Prellbleche zum Schutze der Arbeiter und  zum Wiedereinfangen der abgespritzten  Flüssigkeitstropfen     anbringen.     



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine solche     Prelleinrichtung.    .Sie hat eine  ganz eigenartige und zweckdienliche Gestalt  und Beschaffenheit erhalten, .damit möglichst  wenig Salz auf den Teilen dieser Einrich  tung auskristallisiert.  



  Gewöhnliche     Prellvorrichtungen,    etwa in  Gestalt von vollen Blechen, verkrusten, wenn    sie fortwährend der     Bespritzung    mit der  salzreichen, sauren     (Spinnbadflüssigkeit    aus  gesetzt sind.

   Wie festgestellt worden ist,  fällt diese Verkrustung praktisch in Fortfall,       wenn    das Schutzblech fortgesetzt wieder  und auf der ganzen     Oberfläche    mit Flüssig  keit besprengt     wird.        Erfindungsgemäss    wird  diese allseitige und fortwährende Berührung  mit der     abgeschleuderten,Spinnbadflüssigkeit     durch ein     Prellblech    bewerkstelligt, welches  über den grössten Teil ,der Oberfläche mit  vielen kleinen     Durchbrechungen    versehen, in  der Nähe von     kleinen    schnellaufenden Rol  len angeordnet und so gestaltet ist,

   dass ein  Teil der abgespritzten Flüssigkeit wieder auf  die schleudernde Rolle zurückgeleitet wird.  Die     abgeschleuderte    Flüssigkeit dringt .daher  zum Teil durch die     genannten    Durch  brechungen hindurch auf die abgewandte  Seite des Bleches und es findet eine allseitige      Benetzung der Prellvorrichtung statt, ohne  dass wirksame Spritzer durch ;die Blechöff  nungen selbst     hindurchgeschleudert    werden  könnten. Die schleudernde Rolle wird hier  durch fortgesetzt schwach berieselt und ein  Auskristallisieren auf derselben verhütet. Die  genannten     Durchbrechungen    sind zweck  mässig als parallele     .Schlitze    ausgebildet.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung stellen       Abb.    1 eine Seitenansicht und       Abb.    2 eine Vorderansicht eines Ausfüh  rungsbeispiels einer Prelleinrichtung     nach     der Erfindung .dar;       Abb.    .3 veranschaulicht die     ;Stanzform     des Prellbleches, bevor sie zur     definitiven     Gestalt gebogen. worden ist.  



  Der frischgesponnene, noch -nasse, säure  und salzhaltige     Iiunstseidefaden    1 läuft mit.  grosser Geschwindigkeit über die umlaufende  Rolle     \?.    Die Rolle schleudert     Spinnbadflüs-          sigkeit    nach dem über den grössten Teil der  Oberfläche mit zahlreichen, kleinen Durch  brechungen versehenen Prellblech 3 hin, und  dasselbe schützt den dahinterstehenden Ar  beiter vor Säurespritzern. Das am obern  Ende 4 nach -der Rolle 2 hin abgebogene  Ende bildet zwei Tropfzungen 5 und 6, wel  che einen Teil der     abgeschleuderten    Flüssig  keit wieder auf die Rolle 2 zurückleiten und  sie vor     Verkrustung    schützen.

   Der untere  Teil 7 des Prellbleches 3 ist klammerartig  ausgebildet und ermöglicht das lose Auf  stecken der Prellvorrichtung auf einen Hal  ter. Dieser untere Teil 7 kann, wie     Abb.    2  und 3 erkennen lassen, unmittelbar mit dem  Prellblech ausgestanzt und nachher entspre  chend zurecht gebogen werden.  



  Das Prellblech kann in verschiedener  Weise durchbrochen sein, aber seine Aus  sparungen, zum Beispiel in Schlitzform,  haben sich besonders praktisch erwiesen. Die  Schlitze sind so eng, dass keine zusammen  hängenden Säurespritzer als solche durch  das Blech     hindurchdringen    können, wohl aber  einzelne Flüssigkeitspartien hindurchfliessen       lassen.    Die Schlitze sind     zweclzmässig    etwas  nach der einen Seite geneigt, damit die  Flüssigkeit rasch einseitig abläuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an Isunstseidespinnmaschi- nen zur Abhaltung von Säurespritzern und zur gleichzeitigen Verhütung des Auskristal- li.sierens von @Spinnbadlösungen auf schnell- laufenden Fadenleitrollen, gekennzeichnet durch ein Prellblech, welches über den gröss ten Teil der Oberfläche mit vielen kleinen Durchbrechungen versehen, in der Nähe von kleinen schnellaufenden Rollen angeordnet und so gestaltet ist, dass ein Teil der ab gespritzten Flüssigkeit wieder auf die schleu dernde Rolle zurückgeleitet wird.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Durch brechungen die Gestalt von parallelen. engen, nach einer Seite geneigten Schlit zen besitzen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende der Prellvorrichtung, welches einen Teil der abgespritzten Flüs sigkeit auf die .Schleuderrolle zuiäcklei- tet,dachartig nach der ,Schleuderrolle Irin abfällt. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das obere, dachartig abfallende Ende der Prellvorrichtung zungenartig ausge bildet ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Halteklammer zum losen Auf stecken der Prellvorrichtung auf einen Halter. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Prellblech mit seinen Durchbrechungen, den Rücklaufzungen und denjenigen Teilen, welche die Halte klammer abgeben sollen, als ein gemein sames zusammenhängendes Stück ausge stanzt ist.
CH189111D 1935-04-08 1936-03-24 Einrichtung an Kunstseidenspinnmaschinen zur Abhaltung von Säurespritzern und zur gleichzeitigen Verhütung des Auskristallisierens von Spinnbadlösungen auf schnelllaufenden Fadenleitrollen. CH189111A (de)

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CH189111D CH189111A (de) 1935-04-08 1936-03-24 Einrichtung an Kunstseidenspinnmaschinen zur Abhaltung von Säurespritzern und zur gleichzeitigen Verhütung des Auskristallisierens von Spinnbadlösungen auf schnelllaufenden Fadenleitrollen.

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