CH189253A - Gassicherung mit membrangesteuerter Ventilvorrichtung. - Google Patents

Gassicherung mit membrangesteuerter Ventilvorrichtung.

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CH189253A
CH189253A CH189253DA CH189253A CH 189253 A CH189253 A CH 189253A CH 189253D A CH189253D A CH 189253DA CH 189253 A CH189253 A CH 189253A
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CH
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gas
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safety device
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valve body
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Inventor
Gas-Wassermesserfabrik Luzern
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Gas & Wassermesserfabrik A G I
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K5/00Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
    • F23K5/002Gaseous fuel
    • F23K5/007Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


      Gassicherung    mit     membrangesteuerter        Tentilvorrichtnng.       Die bis jetzt bekannten, in Gasleitungen  einzubauenden     Gassicherungen    mit     membran-          gesteuerter        Ventilvorrichtung    haben den  Nachteil, dass sie im     Betriebszustand,    nach  dem sie infolge unterbrochener Gaszufuhr in  ihre Absperrstellung überführt worden sind,  bei wiederhergestellter Gaszufuhr nur nach       verhältnismässig    langer Zeit durch den Gas  druck.

   der sich in der von ihnen abgehenden  Speiseleitung allmählich bildet und in die  hinein zu diesem Zwecke auch bei geschlosse  ner Sicherung durch einen     Nebendurchlass          geringen        Querschnittes    eine kleine Menge  Gas strömt,     wieder    in ihre     Offenstellung     überführt werden.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt, die  sen Nachteil zu beheben. Sie betrifft eine  mit einer     membrangesteuerten    Ventilvorrich  tung versehene     Gassicherung,    welche sich  dadurch kennzeichnet, dass sie ausser einem  Hauptventil ein Hilfsventil aufweist, welches  dazu bestimmt     ist,

      im Betriebszustand der       Sicherung    bei einem im Druckraum derselben    sich infolge     Durchströmens    einer     geringen     Menge Gas durch einen     Nebendurchlass    all  mählich bildenden Gasdruck von einer dieses       Hilfsventil    beherrschenden     Steuermembrane     zum Zwecke der möglichst raschen     Schaffung     eines das Öffnen des     Hauptventiles    bewirken  den Gasdruckes geöffnet zu werden.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist in  einem     Querschnitt    ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.  



       a    ist das Gehäuse der Gassicherung mit  einer darin vorgesehenen     Zwischenwandung          a1,    die von einer als     Ventilsitz        dienenden     Hülse b durchsetzt ist. Der Druckraum c der  Sicherung ist oben von einer     Steuermembrane     d abgegrenzt, die mit ihrem Randteil ringsum       zwischen    einem Ringflansch     d    des Gehäuses       a    und einem Befestigungsflansch     e1    des auf  diesem     letzteren    mittels Schraubenbolzen be  festigten Schutzdeckels e     eingeklemmt    ist.

    Die Steuermembrane d ist mit einem flachen,  zentrisch     angeordneten        Versteifungsring        dl     versehen, der diese letztere in einen     innern         und einen äussern Arbeitsteil unterteilt und  an dem mittels einer Hängevorrichtung fein  Ventilkörper h befestigt ist, der zusammen  mit der Hülse b das Hauptventil der Siche  rung bildet. Dieser Ventilkörper     h    besitzt  eine zentrale Bohrung     hr',    mit welcher ein  bedeutend kleinerer Ventilkörper i als der  Ventilkörper     h        zusammenzuwirken    vermag.

    Der Ventilkörper     i.    ist mit Hilfe von Hänge  mitteln f 1 im Zentrum des     innern    Arbeits  teiles der Steuermembrane d befestigt     und     bildet zusammen mit der     Bohrung        hl    das  Hilfsventil der     Sicherung.    m sind Anschlag  mittel, die den Hub des     Ventilkörpers    h be  grenzen und n sind     Anschlagmittel,    die ihrer  seits den Hub des Ventilkörpers i begrenzen.  



  Im     Betriebszustand    der beschriebenen       Gassicherung    ist dieselbe mit dem einen oder  dem andern Eingangsstutzen o     bezw.    o' an  die     Gaszuführungsleitung    angeschlossen, wo  bei der nicht angeschlossene Eingangsstutzen  mit einem Pfropfen gasdicht abgeschlossen  ist, während am     Ausgangsstutzen    p die zu  den Gasverbrauchern (Gasherd, Badeofen  usw.) führende Speiseleitung angeschlossen  ist.

   Es sei nun angenommen, dass die Gas  zufuhr zur     Gassicherung    aus irgend einem  Grunde unterbrochen.     wird.    Dies hat zur  Folge, dass der     Gas.druek    in der Speiseleitung  und damit im Druckraum c der     Sicherung     abnimmt, wodurch die beiden     Ventilkörper        h     und i in ihre Schliesslagen überführt werden.  Wird nun die Gaszufuhr wieder hergestellt.

    so fliesst     zunächst    durch einen     Nebendurch-          lass   <I>r</I> in der     Zwischenwandung        a'    eine ge  ringe, unschädliche Menge Gas in die Speise  leitung.     Vorausgesetzt    nun, dass alle Hahnen  der Gasverbraucher geschlossen sind, bildet  sich in dieser Leitung allmählich ein Gas  druck, .der bald so gross ist, dass er das. An  heben des     Ventilkörpers    i von seinem Sitz  verursacht.

   Nun strömt Gas, auch durch die  Bohrung     h1    in     die        Druckkammer    c hinein,  so dass kurz darauf der auf die Steuermem  brane d wirkende Gasdruck so gross ist, dass  er das Anheben des Ventilkörpers h von    seinem .Sitz zu bewirken vermag, um da  durch den normalen     Öffnungszustand    der       Sicherung    wieder herbeizuführen.

   Aus obigen  Erläuterungen geht klar hervor, dass dank  des Hilfsventils i die Zeit, welche bis zur  Schaffung des zum Anheben des Ventilkör  pers h notwendigen     Gasdruckes    in der Gas  kammer c verstreicht, wesentlich kürzer ist,  als bei bekannten     Gassicherungen    ähnlicher  Bauart, bei welchen ausser einem den Durch  lass des Gases durch die Sicherung hindurch  beherrschenden Ventil nur ein ständig offe  ner     Nebendurchlass        geringen    Querschnittes  vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gassicherung mit membrangesteuerter Ventilvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausser einem Hauptventil ein Hilfs ventil aufweist, welches dazu bestimmt ist, im Betriebszustand der Sicherung bei einem im Druckraum derselben sich infolge Durch- s.trömens einer geringen Menge Gas durch einen Nebendurchlass allmählich bildenden Gasdruck von einer dieses Hilfsventil be herrschenden Steuermembrane zum Zwecke der möglichst raschen Schaffung eines das Öffnen .des Hauptventiles bewirkenden Gas druckes geöffnet zu werden.
    UNTERANSPRUCH: Gassicherung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuermem brane mittels eines an ihr vorgesehenen Ver steifungsringes in einen innern und einen äussern Arbeitsteil unterteilt ist, und dass der Ventilkörper des Hauptventils hängend an diesem Ring befestigt ist, während der Ven tilkörper des Hilfsventils hängend am Zen trum des innern Arbeitsteils der Steuer membrane befestigt ist, und mit einer dessen Sitz bildenden, zentralen Bohrung im Haupt ventilkörper zusammenwirkt.
CH189253D 1936-08-21 1936-08-21 Gassicherung mit membrangesteuerter Ventilvorrichtung. CH189253A (de)

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