CH189292A - Durch Federn betätigte Zangenbremse mit Schnellschlussvorrichtung. - Google Patents

Durch Federn betätigte Zangenbremse mit Schnellschlussvorrichtung.

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CH189292A
CH189292A CH189292DA CH189292A CH 189292 A CH189292 A CH 189292A CH 189292D A CH189292D A CH 189292DA CH 189292 A CH189292 A CH 189292A
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CH
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brake lever
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Gesellschaft Der Lu Eisenwerke
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Von Roll Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H7/00Brakes with braking members co-operating with the track
    • B61H7/12Grippers co-operating frictionally with tracks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  



  Durch Federn betätigte   Zangenbremse    mit Schnellschlu¯vorrichtung.



   Bei Reibungsbremsen ist es oft erwünscht, in geöffneter Stellung möglichst viel Spiel zwischen den Bremsbacken und dem einzuklemmenden Gegenstand (z.   B.    Schiene, Seile etc.) zu haben. Im besonderen ist dies bei   Duftseilbahnen    mit   Tra. gseilbremsen    der Fall. da eine weit geöffnete Bremse eine H : ochführung der Auflagerschuhe der   Trag-    seile auf den Stützen beidseitig der Trag   seile gestattet, was ein Herauswerfen des      Tragseils    aus den Schuhen auf der Stütze durch Winddrücke verunmöglicht oder sehr erschwert.

   Bei Bremsen, deren Schliessung durch Federn bewirkt wird, hat eine weite Öffnung der Bremsbacken aber den Nachteil, dass während des   Sehliessweges,    das heisst des Weges, den die Bremsbacken aus der   geöff-    neten Stellung zurücklegen, bis sie zum Anliegen an dem einzuklemmenden Gegenstand kommen, die Federn schon stark entspannt werden, so dass der Anpressdruck und damit die   Bremswirkungverkleinertwird.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine durch mindestens eine Feder betätigte Zangenbremse mit einer   Schnellsohlussvor-    richtung, gekennzeichnet durch eine solche Abstützung der Bremsfeder gegen die Bremshebel unter Zwischenschaltung eines mit einem Verbindungsorgan verbundenen Kur  venstüokes, dass    bei Beginn der Entspannung der Bremsfeder der Schliessweg der Bremsbacken grösser ist als derjenige, der dem Federweg unter Berücksichtigung der Verhältnisse der Hebelarme entsprechen w rde.



   Zur Erläuterung der Erfindung sind auf der beigefügten Zeichnung einige Beispiele des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht. Fig.   1    stellt eine in ein Luftseilbahnlaufwerk eingebaute   Zangenbremse mit    Schnellschlu¯ dar. a und   b    sind die beiden Bremshebel mit den beiden Bremsbacken, die ann das dazwischenliegende Tragseil gepre¯t werden sollen. Die Feder â sucht  ber die beiden Federteller d und e die beiden Bremshebel a und   b      auseinanderzudrücken.      Feder-    teller d stützt sich über die Rolle g gegen die Kurvenscheibe h ab, welche ihrerseits am    Bremshebel b a. ngelenkt ist. Die Zugstange i    ist mit dem Bremshebel a und der   lOurven-    scheibe h verbunden.

   Die   : urvenscheibe h    greift mit einem Nocken unter den   Arretier-    hebel   k.    Die Zugstange i greift etwas exzen  trisch    an der   Kurven, scheibe h an,    so dass nach Entfernung des   Arretierhebels      k    die beiden Federteller d und e sich unter der Wirkung der   Feder f voneinander entfernen.    unter Mitnahme der beiden   Bremshebel 66    und   b.    Sobald die Entfernung der beiden Bremshebel zunimmt, wird die am Bremshebel   b    angelenkte   Kurvenseheibe h    gedreht durch den Zug der Stange   i.    Die Kurvenseheibe   h    hat eine solche Form,

   da¯ bei dieser Drehung der Abstand zwischen der Rolle g des Federtellers d und dem Drehpunkt der   gurvenscheibe h zuerst    rasch zunimmt, um dann für den Rest der Bewegung   gleichzubleiben.    Durch diese Konstruktion wird bewirkt, dass der Abstand der Bremshebel a und   b    im Beginn des Schliessvorganges rascher zunimmt, als sich die Feder f entspannt, während am Ende des   SchlieB-    vorganges dies nicht mehr der Fall ist, also im Hebel i nur noch der ganz unbedeutende Zug vorhanden ist, der nötig ist, um die Reibung an den Lagerstellen der   Kurven-    scheibe   h    bei der Drehung zu überwinden.



   Fig. 2 zeigt eine andere beispielsweise Ausführung der Erfindung :
Die Bremsfedern â st tzen sich  ber die beiden Federteller d und e einerseits gegen den Bremshebel a, anderseits gegen einen Hilfshebel g   ab.    Am Hilfshebel g ist die   fRurvenseheibe h a. ngelenkt, d, ie    auch gelenkig mit der Zugstange i verbunden ist.

   Der zweite Bremshebel   b    stützt sich über eine Rolle gegen die   Kurven, scheibe h ab.    Gibt der Arretierhebel k die   Kurvenscheibe h    frei, so werden durch die Federn f die Federteller d und e und damit die Hebel a und g   auseinan, derbewegt.    Bei dieser Bewegung g    dreht die Zugstange i die Kurvenscheibe h    um ihren Drehpunkt im Hebel   g.    Bei dieser Drehung wird durch die besondere Form der Kurvenscheibe der Bremshebel b im ersten Teil der Drehung vom Hilfshebel g weg gedruckt, um   dann ; im    weiteren Teil der Be   wegung seine Stellung gegenüber dem    Hebel b nicht mehr zu ändern.

   Sobald die Bremsbacken c der beiden Bremshebel a und b das dazwischenliegende Tragseil ber hren, beginnt die Bremsung. In der Stellung des eigentlichen Bremsvorganges wirkt die Vorrichtung wie eine   gewohnliche Zangenbremse,    da in der   Zugstange i nur noch    die Kraft übertragen wird, die nötig ist, um den   Rei-      bungswiderstand    in den Lagern der   Rurven-    scheibe h bei der Drehung zu überwinden.



  Zur einfachen Einstellung des'Spiels zwischen Bremsbacken und Tragseil bezw. zur    Nachstellung bei abgenützten Bremsbacken,    ist in der Zugstange i ein   SpannschloB na    oder ein   gleichwertiges    Organ eingebaut, mit dessen Hilfe die LÏnge der Stange i und damit der Abstand der Bremshebel a und   b    verändert werden kann. Zur Änderung der Vorspannung der Federn f kann der Schraubenbolzen l, gegen den sich der Federteller e abstützt, im Bremshebel a vor-oder   rüok-      wä. rtsgesehraubt werden.   



   Bei grossen   Brems-bezw. Federkräften    ist es vorteilhaft, die   während des Schliess-      vorganges geleistete Federarbeit    teilweise nicht in Beschleunigungsarbeit der Bremshebel übergehen zu lassen. Dies kann auf einfache Weise erreicht werden, indem beispielsweise zwischen dem Hilfshebel g und   , dem Bremshebel b    eine Zugfeder eingebaut wird, die während des Sehliessvorganges, also   der Auseinanderbewegung der    beiden Hebel g und   b,    gespannt wird und so Arbeit aufnimmt. Bei der eigentlichen Bremsung bleibt diese Federkraft ohne Einfluss auf die Bremskraft. Sie wirkt sich aber im günstigen Sinne beim   Offnen    der Bremse, also dem Wiederspannen der Federn f, aus.

   Es ka. nn auch in bekannter Weise eine Dämpfung in Form eines Kataraktes oder einer in Dre  hung    versetzten Schwungmasse zwischen die Federteller d und e oder die Hebel a und g eingebaut werden.



   Die   vorerwähnten beispielsweisen Aus-    f hrungen k¯nnen auch symmetrisch aus gebildet werden, das heisst mit   Eurvenschei-    ben beidseitig der Bremsfedern, so dass die doppelte Wirkung erzielt wird.



   Eine   we. itere beispielsweise Ausführungs-    form zeigt Fig. 3.



   Der Federteller d stützt sich über die Rolle g gegen das   lOurvenstüek h    ab, das sich seinerseits gegen, die beiden Rollen o abstützt. Das Kurvenst ck h ist über eine Lasche mit dem Winkelhebel n verbunden.



  Der Winkelhebel n ist am Bremshebel   b    angelenkt und durch die Stange i mit dem Bremshebel a verbunden und wird durch die Klinke k an n einer Drehung verhindert. Gibt diese Klinke k den Winkelhebel n frei, so werden sich die Federteller d und e und damit die Bremshebel a und   b    voneinander entfernen,   dadurch dreht die Stange/den      Winkelhebel n    um seinen Drehpunkt im   Bremshebel b, wobei das gurvenstück h    nach unten gezogen wird. Infolge der Form des    Kurvenstückes werden bei dieser Bewegung    anfänglich die Rollen g und o   auseinander-    gedrückt, das heisst der Bremshebel b bewegt sich vom Federteller d weg, und die Schliessbewegung, der Bremsbacken c wird gesteigert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Durch mindestens eine Feder betätigte Zangenbremse mit einer Schnellsehlussvor- richtung, gekennzeichnet durch eine solche Abstützung der Bremsfeder gegen die Brems hebel unter Zwischenschaltung eines mit einem Verbindungsorgan verbundenen Kur venstückes, dass bei Beginn der Entspannung der Bremsfeder der Schliessweg der Bremsbacken grösser ist als derjenige, der dem Federweg unter Ber cksichtigung der Ver hältnisse der Hebelarme entsprechen würde.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Zangenbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Brems feder sich gegen den einen Bremshebel ber eine Eurvenacheibe abstützt, die sich bei einer gegenseitigen Bewegung der bei den Bremshebel dreht und so den Abstand zwischen diesem Bremshebel und dem ihm zugeordneten Federabstützungspunkt im Anfang der Sohliessbewegung ver ändert.
    2. Zangenbremse nach Patentanspruch, da durch. gekennzeichnet, dass die Brems- feder sich gegen einen Hilfshebel ab stützt, der den Federdruok unter Zwischen- schaltung einer Kurvenscheibe auf den einen Bremshebel bertrÏgt.
    3. Zangenbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Bremsfeder und einem der beiden Brems hebel ein Eurvenstück angeordnet ist, das durch ein mit dem andern Bremshebel in Verbindung stehendes Organ bei einer gegenseitigen Bewegung der Bremshebel verschoben wird und so im Anfang der Sohliessbewegung den Abstand zwischen dem Federabstützpunkt und dem Brems hebel. zwischen welchen das Eurvenstück angeordnet ist, verändert.
    4. Zangenbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verbin dungsorgan, mit dem das Eurvenstüok verbunden ist, so ausgebildet ist, dass seine LÏnge verändert werden kann, um den Abstand der Bremshebel und damit der Bremsbacken verändern bezw. nach stellen zu können.
    5. Zangenbremse nach Patentanspruch. und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine Dämpfungsvorrichtung, welche zwi- schen dem Hilfshebel und dem einen Bremshebel derart angeordnet ist, dass ein Teil der Federarbeit während der ersten Phase der Federentspannung g vernichtet wird, ohne aber die Bremskraft zu ver ringern.
    6. Zangenbremse nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass das Kurven stück bei seiner Bewegung durch eine Dämpfungsvorrichtung gebremst wird.
    7. Zangenbpemee nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass beidseitig der Bremsfedern Eurvenstücke vorgesehen sind.
CH189292D 1936-06-20 1936-06-20 Durch Federn betätigte Zangenbremse mit Schnellschlussvorrichtung. CH189292A (de)

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