CH189677A - Vorrichtung zum Antrieb der Höhen- und Seitenstellvorrichtung von Feuerwaffen. - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb der Höhen- und Seitenstellvorrichtung von Feuerwaffen.

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CH189677A
CH189677A CH189677DA CH189677A CH 189677 A CH189677 A CH 189677A CH 189677D A CH189677D A CH 189677DA CH 189677 A CH189677 A CH 189677A
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Ceskoslovenska Zbrojovka A S
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Ceskoslovenska Zbrojovka As
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/08Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Antrieb der Höhen- und Seitenstellvorrichtung von     Feuerwaffen.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Vorrichtung,    welche die kontinuier  liche Schaltung der     Geschwindigkeiten.          zweier    voneinander unabhängiger Rotations  bewegungen ohne Rücksicht auf den Dreh  sinn ermöglicht. Ein Beispiel der erwähn  ten Kombination zweier Bewegungen ist das  Umstellen der Feuerwaffe auf dem Unter  gestell in der waagrechten und senkrechten  Ebene, um die Waffe in die erforderliche  Richtung zu bringen und ihr die nötige     Ele-          vation    zu erteilen.  



  Die das Visieren der Waffe auf das Ziel  gemäss der     gegebenen        Schusselemente    durch  führenden Höhen- und Seitenstellvorrichtun  gen wurden bisher von Hand oder durch  einen Motor betrieben. Der Handantrieb der  umstellbaren Vorrichtungen der Feuerwaf  fen, gleichviel ob er getrennt oder gleich  zeitig durchgeführt wurde, eignet sich nicht  zum Gebrauch der zur Beschiessung von sich  schnell bewegenden Zielen bestimmten Feuer  waffen; denn einerseits nahm dies den    Schützen sehr in Anspruch und anderseits  war die hierdurch erzielte Geschwindigkeit  der Waffenumstellung gering.

   Dagegen  eignen sich die motorisch betriebenen     Höhen-          und    Seitenstellvorrichtungen der Waffen, ob  wohl sie diese Nachteile nicht besitzen,  höchstens bei den grössten     Einheiten;    denn  sie sind sehr kompliziert,     insbesonders        wenn     sie mit besonderen Mechanismen zum Um  steuern versehen sind, wie dies der Zweck  der oben angeführten Gattung der Waffe  verlangt.  



  Es ist weiter von Bedeutung, dass die  Funktion des     Schützens    bei der Betätigung  der     Stellvorrichtung    der     Feuerwaffe,    soweit  es möglich ist, in der Steuerung eines ein  zigen. Organes     beruht,    und dass sich so der  Schütze ganz dem Beobachten des Ziels und  des eigentlichen Schiessens widmen kann. So  kann man für eine fehlerlose Funktion der  Waffe und ein     wirksames    Beschiessen der  sich bewegenden Ziele bürgen.

        Die Nachteile der bisher     verwendeten          Arten    des Antriebes der Stellvorrichtungen  der Feuerwaffen sind gemäss der Erfindung  dadurch beseitigt, dass sowohl die     Höhen-          wie    auch die     SeitenstelIvorrichtung    von einer  einzigen Kraftquelle angetrieben wird, wobei  die Kraftübertragung von der Kraftquelle  auf die     Stelleinrichtung    mittels einer     Über-          tragungsvorrichtung,    welche die kontinuier  liche Schaltung der     Geschwindigkeiten    im       beiderseitigen;    Drehsinn ermöglicht, geschieht.

    Die einzelnen     Komponenten    der Bewegungen  werden gleichzeitig, jedoch voneinander un  abhängig, durch eine     gemeinsame        Vorrich-          tung        gesteuert.     



  Auf der beigefügten Zeichnung ist als  ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes  der Erfindung eine     Reibungsantriebsein-          richtung    der Stellvorrichtung der Waffe ver  anschaulicht.     Fig.    1 ist ein     ,Schnitt    durch  das Gehäuse mit einem     innern    Antriebs  mechanismus in     neutraler    Lage.     Fig.    2 ist  ein Schnitt gemäss der Linie     II-II    in     Fig.    1.  



  Die Kraftquelle ist der Motor 1, von wel  chem sich die Bewegung mittels der Welle 2.  auf das Kegelzahnrad 3 und auf das im  Lager 5 gelagerte, in das Zahnrad 3, eingrei  fende Rad 4     überträgt.    Von diesen Kegel  rädern 3 und 4 wird die     Bewegung    auf die  Höhen- und Seitenstellvorrichtung der Waffe  übertragen. Zur Übertragung     wird    im ge  zeichneten Beispiel ein     Reibungsgetriebe    ver  wendet. Zu diesem Zwecke sind die Stirn  flächen 6, 7 der Kegelräder glatt     bearbeitet.     Die Rollen 10, 11 berühren die Stirnflächen       und    zur Erhöhung der Reibung der Berüh  rungsflächen sind die Rollen mit Gummirin  gen 12, 13 versehen.

   Um die     gegenseitige          Berührung    der Rollen mit den Kegelrädern  auch nach der Abnützung der Gummiringe  12,     13    sicher du stellen,     sind    in dem darge  stellten Beispiel die     Reibungsstirnflächen    6,  7 auf besonderen Tellern 15, 16 angeordnet,  welche in den     Körpern    der Kegelräder gela  gert und mit den Federn 17 belastet sind.

    Das Mitnehmen der Teller durch die Kegel  räder geschieht     mittels    der     Vorsprünge    18,  welche     in        die        dazugehörigen:        Ausnehmungen       der Kegelräder einfallen. Die Rollen 10, 11  sind auf den Wellen in der Laufrichtung  verschiebbar gelagert und mit den Wellen  mittels der Keile 22, 23 verbunden, so dass  sie bei der Rotation die     \'Dellen        mitnehmen.     



  Die Längsverschiebung der Rollen ist von  der     Mitte    der Kegelräder nach beiden Seiten  möglich.  



  Der voneinander unabhängige Ausschlag  der Rollen 10,     11    aus der N     eutrallage    und  dadurch auch die gleichzeitige     Schaltung    der  verschiedenen Geschwindigkeiten für beide  Arten     Bewegung    und im beiderseitigen Sinne  der     Drehung    wird mittels einer durch ein  einziges Organ     betätigbaren        Einrichtung    X       durchgeführt.     



  Diese     Einrichtung    bildet zur Hauptsache  einen Hebel mit     Armen:        a,    b, der auf dem  fest mit dem Gehäuse 26 verbundenen Röhr  chen     2ä    schwenkbar gelagert ist. Der kürzere  Arm a des Hebels trägt am freien Ende eine  Gabelung 30, welche in eine Ringnut der  verlängerten Nabe 31 der Rolle 10 eingreift.  Von der Hebelnabe ragen zwei Vorsprünge 33       aufwärts,    auf deren Enden Lager 34 für den       Zapfen    32 angeordnet sind. Auf dem Zapfen       ist    ein zweiarmiger Hebel Y drehbar gela  gert, welcher zur Drehebene der Vorrichtung  X     senkrecht        ausschwenkbar    ist.

   Auf dem  kürzeren Arm des Hebels Y ist ein gezahntes       Segment    3,5     (Fig.    1) angebracht, welches mit  der auf der     verlängerten    Nabe 37 der Rolle       1,1    ausgebildeten Zahnstange 36 zusammen  arbeitet. Da sich die Zahnstange     gleichzeitig     mit der Rolle 11 dreht, bilden     seine    Zähne  Ringe.  



  Der längere Arm des Hebels Y bildet den  Handgriff     3$,    welcher     gleichzeitig    als Betä  tigungsorgan der Vorrichtung X dient. Die       Bewegung    der Welle 20 wird durch das  Zahnrad 40     (Fig.    2) auf die     Seitenstellvor-          richtung    übertragen, wogegen die     Bewegung     der Welle 21 durch das Zahnrad 41 auf die       Höhenstellvorrichtung    der Waffe übertragen  wird.  



  Zum Einstellen der Waffe von Hand die  nen auf den Enden der Wellen 20, 21 ange  brachte Räder 42, 43. Zu diesem Zwecke           wird    die Berührung der Reibungsrollen 10,  11 mit den     Kegelrädern    3, 4 mittels irgend  einer bekannten, nicht     dargestellten    Vorrich  tung unterbrochen, durch welche Vorrichtung  zeitweilig die Teller 15, 16 in den Körper  der Kegelräder 3, 4 gedrückt werden und so  die Handhabung ,der     Stellvorrichtung    der  Waffe erleichtert wird.  



  Beim Einstellen der Waffe in eine be  stimmte Zielrichtung und bei     Erteilung    der  nötigen Elevation steuert der Schütze die  von einer Kraftquelle     betätigbare        Höhen-          und    Seitenstellvorrichtung durch ein blosses  Ausschwenken des Handgriffes 38 nach zwei  senkrecht zueinander stehenden Richtungen.  Die zweite Hand des     Schützens    betätigt die  Abzugsvorrichtung und steuert dadurch die  Funktion der anvisierten Waffe.

   Bei dem  Zielen der Waffe auf ein     bestimmtes    Ziel,  welches durch die von dem Beobachtungs  posten gemeldeten     Schusselemente    gegeben  wird, kann man mit dem Betätigungsorgane  vorteilhaft auch eine Höhen- und Seitenstell  vorrichtung verbinden.  



  Beim     Beschiessen    sich schnell bewegen  der. von dem Schützen mittels     optischer    Vor  richtungen beobachteter Ziele, kann man die  Bewegung einiger ihrer Teile mittels der  Übersetzungseinrichtung auf die Betätigungs  vorrichtung X übertragen und dadurch  gleichzeitig die Höhen- und Seitenstellvor  richtung der Waffe in Funktion setzen.  



  Auf der beigefügten Zeichnung ist als  Ausführungsbeispiel ein Antriebsmechanis  mus mit Reibungsübersetzungen veranschau  licht. Es ist selbstverständlich, dass die Rei  bungsübersetzung auch durch andere Über  setzungen mit kontinuierlicher Geschwindig  keitsschaltung, wie z. B. durch eine hydrau  lische, elektrische oder ähnliche Übersetzung  ersetzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Antriebsvorrichtung für die Höhen- und Seitenstellvorrichtung von Feuerwaffen, da durch gekennzeichnet, dass von der Kraft quelle (1) aus die Bewegung auf die Höhen- und Seitenstellvorrichtung mittels eines Über- setzungsmechanismuses (3, 10, 4, 11) über tragen wird, welcher eine kontinuierliche Schaltung der Geschwindigkeiten im beider seitigen Drehsinn ermöglicht, und bei wel chem die Komponenten der Bewegung gleich zeitig, jedoch unabhängig voneinander durch eine gemeinsame Vorrichtung (X) gesteuert werden können.
    UNTERANSPR-CCHE 1. AntriebsvorrichtungnachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Über setzungsmechanismus, welcher die kon tinuierliche Schaltung der Geschwindig keiten der Höhen- und .Seitenstellvor- richtung,der Waffe ohne Rücksicht auf den Drehsinn ermöglicht, aus den von der Kraftquelle (1) antreibbaren Rei bungsübersetzungen (3, 10 und 4, 11) besteht.
    2. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und. Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Reibungsübersetzungen einerseits durch Kegelräder (3, 4), von welchen eines mit dem Motor (1) verbun den ist, und anderseits durch Reibungs rollen (10, 11) gebildet sind, von wel chen Rollen. die Bewegung auf die Höhen- und ,Seitenstellvorrichtung über tragen wird. 3.
    Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungsrollen (10, 11) für den Antrieb der Höhen- und Seitenstellvorrichtung der Waffe . mit ihrem Umfang die Stirnflächen (6, 7) .der Triebkegelräder (3, 4) berühren.
    4. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis .3, dadurch gekennzeichnet, dass, die einen Berüh rungsflächen (6, 7) der Reibungsüber setzungen (3, 10) und (4, 11) auf beweg lichen Tellern (15, 16) angeordnet sind, welche Teller im Körper der Kegelräder (3, 4) gelagert und mit Federn (17) bela stet sind.
    5. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungsrollen (10-, 11) verschiebbar auf den die Höhen und Seitenstellvorrichtung antreibenden Wellen (20, 2,1) gelagert sind und gleichzeitig, jedoch unabhängig, durch die gemeinsame Vorrichtung (X), zum Zwecke der Geschwindigkeitsänderung des Einstellens der Feuerwaffe, gesteuert werden können.
    6. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrich- tung (X) gleichachsig mit einer (2i1) der beiden Antriebswellen gelagert ist und um die Axe dieser Welle ausschwenken kann.
    7. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass: die Steuervorrich- tung (X) auf dem einen Ende mit einer Gabel (30) versehen ist, welche mit der Reibungsrolle (10) so zusammenarbeitet, dass sie dieselbe aus der Mittelstellung nach jeder der beiden Seiten umzustellen und dadurch ihren Drehsinn wie auch ihre Drehgeschwindigkeit zu ändern ver mag.
    B. Antriebsvorriehtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrich tung (X), welche um die Axe einer der Antriebswellen ausschwenkbar ist und mit der Rolle (10) der Reibungsüber setzung zusammenarbeitet, mit einer, die zweite Rolle (11) der Reibungsüberset zung in der zur Verschiebung der ersten Rolle (10) senkrechten Richtung umstel lenden Vorrichtung (Y) versehen ist.
    9. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die die Komponen ten der Bewegung der die Höhen- und Seitenstellvorrichtung voneinander un- abhängig steuernden Vorrichtung (X) von einem zweiarmigen Hebel mit den Armen (a, b) gebildet wird, dessen Schwenkaxe mit der Axe der getriebenen Welle (21)
    der Höhenstellvorrichtung zusammenfällt. 10. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Glieder der Steuervorrichtung (X, Y) durch ein Gelenk verbunden sind, wobei die Vor richtung auf dem festen Teil (25) des Gehäuses (26) so schwenkbar gelagert ist, dass dadurch die Verschiebung der Reibungsteller (10, 11) in zwei zueinan der senkrechten Richtungen ermöglicht. ist.
    11. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied (Y) einen zweiarmigen Hebel bildet, dessen einer Arm den Handgriff (38) zur gemein samen Betätigung der Steuervorrichtung (X) bildet: 12. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiarmige Hebel, welcher an einem Ende mit dem Handgriff (38) versehen ist, auf dem an dern Ende das Zahnsegment (35) trägt, welches in die Verzahnung (36) auf der verlängerten Nabe (37) der Reibungs scheibe (11) eingreift.
    13. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkig verbun .denen Glieder der die Bewegung der Höhen- und Seitenstellvorrichtung steu ernden Vorrichtung<I>(X, Y)</I> mit Verbin dungsmitteln (32, 34) versehen sind, welche ihre relative Bewegung erlauben. 14. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmit tel der zweiarmigen Hebel der Vorrich tung (Y, X) die auf dem einen Hebel angeordneten Lager ('34) und den in die sen Lagern angebrachten Bolzen (32) bilden, um welchen Bolzen der andere Hebel drehbar ist.
CH189677D 1935-06-24 1936-06-18 Vorrichtung zum Antrieb der Höhen- und Seitenstellvorrichtung von Feuerwaffen. CH189677A (de)

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