CH189721A - Vergaser für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Vergaser für Brennkraftmaschinen.

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CH189721A
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CH
Switzerland
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channel
fuel
chamber
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internal combustion
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellsch Metro-Vergaser
Original Assignee
Metro Vergaser Aktiengesellsch
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/23Fuel aerating devices
    • F02M7/24Controlling flow of aerating air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description


  Vergaser für     Brennkraftmaschinen.       Die Erfindung betrifft einen Vergaser für       Brennkraftmaschinen,    bei welchem erfindungs  gemäss eine     Hauptbrennstoffkammer,    die durch  einen Kanal mit dem     Hauptdurchströmkanal     verbunden ist, durch einen seitlich abzwei  genden Kanal mit einer Nebenkammer ver  bunden ist, in welcher eine zylindrische, mit       Querbohrungen    versehene Hülse angeordnet  ist und welche vermittels eines Kanals mit  der Atmosphäre verbunden ist, wobei in der  Hülse ein Steigrohr für die     Leerlaufvorrich-          tung    angeordnet ist,

   dessen unteres Ende  durch einen Kanal mit dem untern Ende  der     Hauptbrennstoffkammer    und mit der in  ihr angeordneten Brennstoffdüse verbunden ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. .  



       Fig.    1 zeigt eine Draufsicht auf den Ver  gaser bei der einzelne Teile weggelassen  sind.  



       Fig.    2 ist im obern Teil ein senkrechter  Schnitt nach der Linie     I-II    der     Fig.    1, und    im untern Teil ein senkrechter Schnitt nach  der Linie     III-IV.      Der dargestellte Vergaser, der mit dem  Stutzen 26 an das Saugrohr angeschlossen  wird, weist zwei Kammern 1 und 8 auf.  Die     Hauptbrennstoffkammer    1 ist durch einen  Kanal 2 mit dem     Hauptdurchströmkanal    3,  an den das Saugrohr sich anschliesst, ver  bunden.

   In der Kammer 1, die als     Ausfluss-          öffnung    des Gemisches dient, ist eine Brenn  stoffdüse 4 angeordnet, die     stabförmig    aus  gebildet ist und durch eine von aussen zu  gängliche Hutschraube 6 auf ihren Sitz 6  gepresst wird. Die Kammer 1 ist durch einen  seitlich abzweigenden Kanal 7 mit einer  Nebenkammer 8 verbunden. Die Nebenkam  mer 8 wird in ihrer ganzen Länge von einer  mit Querlöchern versehenen Hülse 9 durch  zogen, in der ein Steigrohr 10 gleichachsig  angeordnet ist, welches an seinem einen Ende  eine Brennstoffdüse     11    aufweist, die durch  einen Kanal 12 mit dem untern Ende der       Hauptbrennstoffkammer    1 verbunden ist.

   Das  Steigrohr 10 ist durch einen Kanal 13 mit      einem     Leerlaufkanal    14 verbunden, welcher  bei 15 sich gabelt und in den     Hauptdurch-          strömkanal    3 und mit dem Ende 24 in die  Atmosphäre mündet. Die Nebenkammer 8  und damit auch die Hülse 9 haben durch  einen Kanal 16 Verbindung mit der At  mosphäre. Die Drosselklappe ist mit 17 be  zeichnet. Kanäle 18 vermitteln die Verbin  dung zwischen einem Schwimmergehäuse 19  und den Brennstoffdüsen. Ein     Kanal    20 wird  zum Starten der kalten Maschine     dureh    einen  Schieber 21 freigegeben, welcher durch ein  Kreuz angedeutet ist.

   Das Ende 24 des Ka  nals 14 kann durch eine Schraube 25 in  seinem     Durchlassquerschnitt    vergrössert oder  verkleinert werden, wodurch die Zusammen  setzung des Gemisches verändert werden kann.  Pfeil 27 deutet die Richtung zum Motor an.  Eine Düse 22 dient zur Belieferung des  Starters mit Brennstoff.  



  Die Wirkungsweise des Vergasers ist  folgende:  Wird der Motor in Bewegung gesetzt,  so entsteht durch die Kolbenbewegung im       Hauptdurchströmkanal    3 ein Unterdruck. Bei  geschlossener Drosselklappe 17 überträgt sich  dieser Unterdruck auf den     Leerlaufkanal    14,  den Kanal 13, auf die Brennstoffdüse 11.  Dadurch wird der Brennstoff, der sich bis  zur Kennlinie     A.-B    im Steigrohr 10 befin  det, zum Ausfliessen gebracht. Durch die  Düse 11 wird die     Ausflussmenge    begrenzt  und durch die Schraube 25 der auf die Düse  11 wirkende Unterdruck durch grössere oder  geringere     Frischluftzugabe    geregelt. Dies ist  die übliche     Leerlaufwirkung.     



  Wird die Drosselklappe 17 aus der Leer  laufstellung brüsk geöffnet, so überträgt sich  der Unterdruck auf die Öffnung 2 und die       Hauptbrennstoffkammer    1, wodurch in der  Nebenkammer 8 ein Druckgefälle gegenüber  der     Hauptbrennstoffkammer    1 entsteht, in  dem die atmosphärische Luft durch den Kanal  16 auf die in der Kammer 8 befindliche  Brennstoffsäule drückt, die durch den Ver  bindungskanal 7 mit der Kammer 1 und  dem daselbst anwesenden Brennstoff Ver  bindung hat. Infolgedessen würde, wenn    nicht besondere Mittel vorhanden wären,  dieser gesamte Brennstoff zum Ausfliessen  in den     Hauptdurchströmkanal    gebracht wer  den.

   Damit jedoch diese ziemlich grosse  Brennstoffmenge nicht als     unzerstäubter     Brennstoffstrahl plötzlich     ausgeschleudert     wird, ist die Hülse 9 vorgesehen, die als  Bremse wirkt und nur die wirklich benötigte  Brennstoffmenge austreten lässt. Die Brenn  stoffdüse 4 liefert gleichzeitig auch Brenn  stoff nach, da sie mit der Schwimmerkammer  kommuniziert und demzufolge der Brennstoff  stand in der Kammer 1 so lange auf gleicher  Höhe mit dem Niveau im Schwimmergehäuse  19 gehalten wird, bis durch Erhöhung der  Drehzahl des Motors mehr Brennstoff ver  braucht wird, als die Düse 4 nachliefern  kann.

   Die in diesem Falle in den Kammern  4 und 8 absinkende Brennstoffsäule legt dem  gemäss immer grössere Querschnitte des Ka  nals 7 frei, wodurch wieder mehr Luft vom Ka  nalende 24 her einströmen kann und so ein       brennstoffärmeres    Gemisch sich bilden kann,  das aber der benötigten Brennstoffqualität  für den Motor bei der jeweiligen Drehzahl  und Belastungsstufe entspricht. Wird die  Drosselklappe 17 nur ganz langsam geöffnet,  so entsteht bei 2 auch eine kleinere Saug  wirkung.

   Der Druckunterschied zwischen den  Kammern 1 und 8 ist in diesem Falle eben  falls nur gering und so reisst die kleine Luft  menge, die durch das Kanalende 24 in die  Kammer 8 einströmt, ebenfalls nur kleine  Brennstoffmengen mit sich durch den Ver  bindungskanal 7 und die     Ausflussöffnung    2,  wodurch die Maschine wiederum automatisch  die richtige Gemischzusammensetzung erhält.  Der Gemischstrahl, der bei 2 in den     Haupt-          durchströmkanal    3     ausfliesst,    vermischt sich  daselbst noch mit der gemäss Pfeil 26 ein  strömenden Hauptluft und gelangt so als  homogenes Gemisch, gebildet aus Brennstoff  nebel und atmosphärischer Luft zur Ver  brennung in die Maschine.

Claims (1)

  1. PATENTTANSPRUCH Vergaser für Brennkraftmaschinen dadurch gekennzeichnet, dass eine Hauptbrennstoff kammer (1), die durch einen Kanal (2) mit dein Hauptdurchströmkanal (3) verbunden ist, durch einen seitlich abzweigenden Kanal (7) mit einer Nebenkammer (8) verbunden ist, in welcher eine zylindrische, mit Quer bohrungen versehene Hülse (9) angeordnet ist und welche vermittels eines Kanals (16) mit der Atmosphäre verbunden ist, wobei in der Hülse (9) ein Steigrohr (10) für die Leerlaufvorrichtung angeordnet ist, dessen unteres Ende durch einen Kanal (12) mit dem untern Ende der Hauptbrennstoffkammer (1)
    und mit der in ihr angeordneten Brenn stoffdüse (4) verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffdüse (4) stabförmig ausgebildet ist und durch eine von aussen zugängliche Hutschraube (5) in ihrer Lage gesichert ist. 2. Vergaser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr (10) durch einen Kanal (13) mit einem Leer laufkanal (14) verbunden ist, dessen eines Ende in den Hauptdurchströmkanal (3) mündet und dessen anderes Ende (24) in die Atmosphäre mündet, wobei der Durch lassquerschnitt für Frischluft im Leerlauf kanal (14) durch eine Schraube (25) ge regelt werden kann.
CH189721D 1936-04-18 1936-04-18 Vergaser für Brennkraftmaschinen. CH189721A (de)

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