CH189970A - Sicherheits-Gasbrenner. - Google Patents

Sicherheits-Gasbrenner.

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CH189970A
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Arquint Hans
Kiesel G M Konstruktionsbuero
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Arquint Hans
Kiesel G M Konstruktionsbuero
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Description


      Sicherheits-Gasbrenner.       Die vorliegende Erfindung     betrifft    einen       Sicherheits-Gasbrenner    mit einem     Halmküken     für das     Umleitungsgas    und einem Ventil für  das Hauptgas, welche konzentrisch so zu  sammengebaut sind, dass sie als Ganzes     ein-          und    ausgebaut werden können, wobei das  Hauptventil so angeordnet ist, dass es beim  Drehen des     Hahnkükens        zwangläufig    auf  seinem Sitz schleift, um diesen dadurch zu  reinigen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 einen Vertikallängsschnitt durch  den Ventilstock und die     Thermostateinrich-          tung    eines Brenners mit Rutschkupplung  nach der Schnittlinie 1-1 in     Fig.    3,       Fig.    2 einen Vertikallängsschnitt.

   durch  die     Thermostateinrichtung    eines Brenners mit  direkter Hebelübertragung ohne -Rutschkupp  lung,         Fig.    3 eine Seitenansicht des Ventilstocks  nach     Fig.    1,       Fig.9        eineAnsichtderAnschlagvorrichtung     für die Drehbewegung des     Gashahnkükens,          Fig.        ä    und 6 Ansichten von Betätigungs  hebeln mit verschiedenen Übersetzungsver  hältnissen,

         Fig.    7 einen Vertikalschnitt durch den  Ventilstock und die     Thermostateinrichtung     eines Brenners mit     Umleitventil    und Druck  knopfventil und       Fig.    8 einen Vertikalschnitt durch den  Ventilstock eines Brenners mit Hilfseinrich  tung zur Dosierung der     Umleitungsmenge.     



  Nach     Fig.    1 ist im Ventilstock 1 mit der       Gasaustrittsdüse    2 .und dem Eintrittsstutzen  6 das     achsial    durchbohrte     Gashahnküken    4  gelagert, in welchem .das .Hauptventil 10       achsial    verschiebbar ist und durch die Ventil  feder 9 gegen seinen scharfkantigen Sitz  dicht     angepresst    wird. In den     Mitnehmer-          schlitz    12 desselben greift der     Mitnebmer    13      ein, der bewirkt, dass das Hauptventil jede  Drehbewegung des     Gashahnkükens    mitma  chen muss, wobei es sich auf seinem Kanten  sitz selbsttätig einschleift.

   Statt durch Mit  nehmer kann auch anderswie bewirkt sein,  dass das Hauptventil bei jeder Drehbewegung  des     Hahnkükens    auf dem Ventilsitz zwang  läufig schleift.  



  Eine Stellschraube 11 ist in Innengewinde  des durchbohrten     Hauptventilschaftes        achsial     verschiebbar, wobei der geschlitzte, nach vorn  hinaus verlängerte Schaftteil 7 des Haupt  ventils die Schraube 11 festklemmt, um sie  gegen unbeabsichtigtes Verdrehen (Lockern)  zu sichern.  



  Durch die Hilfsbohrung 8 am     Gasein-          trittsstutzen    6 wird eine kleine Grasmenge  in den Ringkanal 14 des     Gashahnkükens    4  abgeleitet; sie strömt durch eine     Achsial-          rinne    15 und eine Bohrung 16 nach dem  Steuergehäuse 17. Der Ringkanal 14 und die       Achsialrinne    15 sind so angeordnet, dass das       Umleitungsgas    erst im letzten Moment der  Schliessbewegung des     Gashahnkükens    abge  sperrt wird.  



  Das     Umleitungsgas    fliesst innerhalb des  von der Schraubkappe 18 verschlossenen  Steuergehäuses 17 durch die auswechselbare       Umleitdüse    19, wird hier dosiert und tritt  z. B. bei 23 in den Hohlraum des     Thermo-          statrohres    25 und von dort durch die       Heizflammenbohrungen    26 und die Zünd  flammenbohrung 27 nach aussen. Die     Umlei-          tungsgasmenge    soll auf etwa 1-3 % der       Hauptgasmenge    dosiert werden.

   Entzündet  man das     Umleitungagas    an den Bohrungen  26, 27, so erwärmt sich das     Thermostatrohr     25 unter dem Einfluss der Heizflamme und  verlängert sich nach vorne, wobei der     Zug-          und    Druckstab 24 nach     Fig.    1 indirekt über  die Rutschkupplung oder nach     Fig.    2 direkt  eine Drehbewegung des Betätigungshebels  des Hauptventils 10 im     Uhrzeigersinne    und  dadurch eine Öffnung desselben bewirkt.  



  Die Rutschkupplung besteht aus dem  Klemmring 20, dem     Mitnehmer    21 und der  Steuerhülse 22 des Hebels 34 und ist so an  geordnet, dass sie nach Lösen der Verschluss-    kappe 18 nach hinten herausgenommen wer  den kann.  



  Ist wie nach     Fig.    2 keine Rutschkupp  lung vorhanden, so wird der ganze     Thermo-          statweg    von der     Steuerhülse    22a über den  Hebel 3.4 auf das Hauptventil übertragen.  



  In     Fig.    3 ist die Blattfeder 28 ersicht  lich, welche das     Hahnküken    4 auf seinem  Sitz     festpresst.    Wie aus     Fig.    3 und 4 her  vorgeht, ist ausserdem eine Anschlagfeder 29  vorgesehen, welche in Verbindung mit dem  Anschlagstift 30 eine     Zwischenstellungsraste     für diejenige Stellung des     Hahnkükens    bildet,  bei welcher durch das Küken gerade das  Hauptgas abgesperrt, das     Umleitungsgas    je  doch noch     geöffnet    ist. Erst bei Weiterdrehen  des     Hahnkükens    über diese Raste hinaus  wird dann auch das     Umleitungsgas    abge  sperrt.  



  Die Drehbewegung des     Hahnkükens    ist  begrenzt durch den Anschlagstift 30, welcher  in einem Schlitz des Ventilstockes 1 gleitet.  



  Nach     Fig.    5 und 6 ist der Betätigungs  hebel 34 des Hauptventils auf der Achse 33  gelagert und mit einer vorspringenden Nase  32 versehen, deren Schneide sich gegen die  Planfläche der Steuerhülse 22 legt, die ihrer  seits bei Längenänderung des Thermostaten  bewegt wird. 31 stellt die Längsachse des       Thermostatgestänges    und 35 die Achse des       Hahnkükens    dar. Bei dieser Anordnung kann  jede beliebige Übersetzung auf einfache Weise  dadurch erzielt werden, dass man durch Aus  wechslung des Betätigungshebels den senk  rechten Abstand zwischen der Nase 32 und  der     Drehzapfenachse    33 nach Bedarf ver  ändert, wobei der Abstand der Achsen 31,  33, 35 voneinander gleich bleibt.

   Man kann  also bei einem bestehenden Gehäuse nach  träglich die Hebelübersetzung ändern.  



       Fig.    7 zeigt einen Brenner, bei welchem  im Ventilschaft des Hauptventils ein     Umleit-          ventil    50 mit Schaft 53 konzentrisch einge  baut ist.  



  Die Stellschraube 54 ist im     Umleitventil-          schaft    53     achsial    verschiebbar angeordnet,  wobei dieser durch den     Führungsanpass    55, der  beidseitig abgeflacht ist, im     Führungsscblitz         56 des Betätigungshebels gegen Drehen ge  sichert ist. Dreht man das     Gasbahnküken,     so dreht sich sein     Umleitventil-Kantensitz          reit,    während das     Umleitventil    selbst stehen  bleibt, aber auf seinem Sitz schleift und  diesen dabei reinigt.

   Der     Mitnehmerstift    60  bewirkt das     zwangläufige        Mitdrehen    des  Hauptventils beim Drehen des     Gashahnkü-          kens,    so dass auch dessen Ventilteller auf       seinem    Kantensitz schleift und diesen reinigt.  Zwischen dem     Führungsanpass    55 des     Um-          leitventils    und dem Ventilteller des Haupt  ventils ist ein gewisser kleiner Zwischen  raum.

   Bei der     Öffnungsbewegung    des Betä  tigungshebels wird deshalb zuerst das     Um-          leitventil    und dann durch Anlegen des     Füh-          rungsanpasses    an den     Hauptventilteller    das  Hauptventil geöffnet.  



  Das     Umleitventil    50 wird durch die Ven  tilfeder 51 in Schliessstellung gehalten und  öffnet sich erst, wenn der der Stellschraube  54 kraftschlüssig anliegende Betätigungs  hebel unter dem Einfluss des sich im     Ther-          mostatrohr    39 ausdehnenden     Thermostatsta-          bes    38 über die aus dem     Mitnehmer    40, dem  Klemmring 41 und der Steuerhülse 42 ge  bildete Rutschkupplung entgegengesetzt dem       Uhrzeigersinne    gedreht wird.  



  Das     Umleitungsgas    strömt dabei aus dem       Gaseintrittsstutzen    59 durch die Hilfsboh  rung 58 im     Verrtilstab    57 in die Zuführungs  leitung 52 unter das     Umleitventil    50. Öffnet  sich dieses     Umleitventil,    so fliesst das Um  leitungsgas durch die Bohrung 49, die Ach  sialrinne 47, die Bohrung 45, die     Umleit-          düse    44 und die Zuleitung 43 in die     Thermo-          stateinrichtung    zur     Zündflammenbohrung    37,  an welcher es die Flamme 36 bildet.  



  Nach der Hilfsbohrung 58 ist ein zweiter       Umleitungsgasweg    abgezweigt, welcher durch  das federbelastete     Druckknopfventil    46     mit-          telst    Druckknopf 48     geöffnet    werden kann,  wobei das     Umleitungsgas    entweder direkt  zur     Zündflammenbohrung    37 abfliesst oder ein       Anheizrohr    91 (Kletterrohr) speist und den       Thermostatstab    38 so lange beheizt, als das       Druckknopfventil        geöffnet    ist.

      Während die Gasregulierung bei den vor  beschriebenen Ausführungsbeispielen in der  Weise erfolgt, dass das Hauptventil entweder  bei nicht brennender Zündflamme ganz ge  schlossen oder bei brennender Zündflamme  ganz geöffnet ist, zeigt     Fig.    8 ein Ausfüh  rungsbeispiel, bei welchem das     Hauptverrtil     nicht nur entweder ganz geschlossen oder  ganz geöffnet ist, sondern auch auf bestimmte  Zwischenstellungen gesteuert werden kann.  Dabei findet eine bestimmte Mengenregulie  rung des     Hauptgasstromes    und dadurch eine  Regulierung der jeweiligen Wärmeabgabe  statt.

   Dies geschieht durch verschiedene Er  wärmung und Längenänderung des     Thermo-          statrohrstabes    mit entsprechender Beeinflus  sung der     Umleitungsgasmenge,    welche in  Abhängigkeit vom jeweiligen Wärmebedarf  dosiert wird.  



  Die Ringnute 64 des     Hauptventilschaftes     65 übernimmt die Grobregulierung der Um  leitungsgasmenge, welche durch die Bohrun  gen 62, 63 fliesst. Die Feineinstellung der       Umleitungsgasmenge    erfolgt durch die Steuer  hülse 66 und den Steuerkolben 67, und zwar  in Abhängigkeit von dem jeweiligen Wärme  bedarf: Ist der Wärmebedarf z. B.

   Null, so  wird die     Umleitungsgasmenge    soweit ver  ringert, dass die Zünd- und Heizflamme 69  gerade noch brennt, ohne den Thermostat  rohratab 68 verlängern zu können; steigt der  Wärmebedarf, so wird die     Umleitungsgas-          menge    so weit vergrössert, dass eine entspre  chend vermehrte Wärmeausdehnung des     Ther-          mostatrohrstabes    und damit eine entsprechend  grössere     Öffnungszwischenstellung    des Haupt  ventils 61 eingestellt wird usw.  



  An allen Ausführungsbeispielen sind zu  mindest das     Hahnküken    und das     Hauptventil     und eventuell das     Umleitventil    konzentrisch  so zusammengebaut, dass sie als Ganzes     ein-          und    ausgebaut werden können. Das Haupt  ventil und eventuell das     Umleitventil    schleifen       zwangläufig    auf ihren Ventilsitzen, wenn das       Gashahnküken    gedreht wird, und reinigen die  Sitze dadurch selbst.

   Ferner sind Mittel an  gegeben, um durch einfachste Veränderung  der     Umleitungsgasmenge    für die Zünd- und      Heizflamme je nach dem momentanen Wärme  bedarf beliebige Zwischenstellungen des Haupt  ventils erzielen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheits-Gasbrenner, dadurch gekenn zeichnet, dass das Hahnküken für das Um leitungsgas und das Ventil für das Hauptgas konzentrisch so zusammengebaut sind, dass sie als Ganzes ein- und ausgebaut werden können, wobei das Hauptventil so angeordnet ist, dass es beim Drehen des Hahnkükens zwangläufig auf seinem Sitz schleift, um diesen dadurch zu reinigen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Sicherheits-Gasbrenner nach Patentaa- , spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft des Hauptventils (10) achsial durch bohrt ist und eine in Innengewinde ach- sial verschiebbare Stellschraube (11) be sitzt, welche eine Einstellung des Haupt Ventils (10) gegenüber dem Betätigungs hebel (34) des Hauptventils ermöglicht, wobei der über den Ventilteller gegen den Betätigungshebel (34) vorstehende Schaft teil (7) geschlitzt ist und die Stellschraube festklemmt, um sie dadurch gegen Lockern zu sichern.
    2. Sicherheits-Gasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass kon zentrisch zum Hauptventil ein federbela stetes Umleitventil (50) mit einer Stell schraube (54) angeordnet ist, welche kraft schlüssig am Betätigungshebel des Haupt ventils anliegt, wobei bei dessen Öffnungs bewegung zuerst das Umleitventil für das Umleitungsgas abgehoben und dann bei weiterer Achsialverschiebung durch einen Anschlag das Hauptventil mitgenommen und geöffnet wird.
    3. Sicherheits-Gasbrenner nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das achsial im Haupt ventil verschiebbare Umleitventil (50) beim Drehen des Gashahnkükens zwangläufig auf seinem Ventilsitz schleift. 4. Sicherheits-Gasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Steuerung der Grösse und Wärme wirkung der Hauptgasflamme durch Do sierung der Umleitungsgasmenge, welche die Heizflamme für den Thermostaten speist, vorhanden sind.
CH189970D 1934-06-15 1935-06-13 Sicherheits-Gasbrenner. CH189970A (de)

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