CH189974A - Elektrische Anschlusseinrichtung, insbesondere Lampenfassung. - Google Patents

Elektrische Anschlusseinrichtung, insbesondere Lampenfassung.

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CH189974A
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CH
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Adolf Haas Ernst
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Adolf Haas Ernst
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  Elektrische     Ansehlusseinrichtung,    insbesondere Lampenfassung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische     Anschlusseinrichtung,    insbesondere  eine Lampenfassung mit einem als Klemm  organ dienenden und Durchlässe für die ab  isolierten Enden von Leitungen aufweisenden  Organ und einem Kontaktelemente aufwei  senden zweiten Organ, zwischen welchen bei  den Organen die Leitungsenden eingeklemmt  werden können.  



  Gemäss der Erfindung ist das Klemm  organ derart auf einer Achse verschiebbar  und drehbar angeordnet und wirkt derart mit  einer Feder zusammen, dass es entgegen der  Federspannung von den Kontaktelementen  wegbewegt werden kann, um die Leitungs  enden frei durch die Durchlässe hindurchfüh  ren zu können, und dass es beim Loslassen  durch die Feder in eine Lage gedrückt wird,  in welcher es die abisolierten Leitungsenden  gegen die Kontaktelemente festhält.  



  Vorteilhaft ist eines der beiden Organe  mit Ansätzen versehen, welche dazu dienen,  die beiden relativ zueinander drehbaren 0r-         gane    während dem Hindurchführen der Lei  tungsenden durch das eine Organ in Lage zu  halten und zu verhindern, dass die abisolier  ten Leitungsenden über die Fläche der Kon  taktelemente hinaus gestossen werden.  



  Zweckmässig wirkt ferner das Klemm  organ mit einer Kappe zusammen, die ihrer  seits mit einer Muffe zusammenwirkt, um  die beiden Organe in der Lage, in welcher  die abisolierten Leitungsenden gegen die  Kontaktelemente angedrückt     werden.    festzu  halten.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch eine  zusammengestellte Lampenfassung nach dem  ersten Beispiel,       Fig.    2 einen     Schnitt    der innern Teile der  Fassung nach Linie     11-II    der     Fig.    1 und       Fig.    3     eine    Ansicht der Fassung von  unten;           Fig.    4 und 5 sind Unteransichten der       innern    Teile der Fassung, wobei     Fig.    4 die  wirksame und     Fig.    5 die unwirksame rela  tive Lage der Teile veranschaulicht;

         Fig.    6 zeigt einen Längsschnitt einer  zweiten Ausführungsform einer Fassung für  den Gebrauch mit Lampen mit Gewinde  sockeln,       Fig.    7 einen Schnitt durch gewisse Teile  der Fassung, welche in die Lage zum Ein  setzen der     Leitungen    eingestellt sind, und       Fig.    8 eine entsprechende Draufsicht bei  weggenommenen Leitungen.  



  Auf der Zeichnung sind die beiden bieg  samen     Leitungen    1, 2 nach dem Durchtritt  durch ein     achsiales    Loch 3 einer Gewinde  kappe 4 in zwei Löcher 5, 6 eines Körpers 7  aus Isoliermaterial geführt. Die Löcher 5, 6  sind an ihren der untern Seite des Körpers 7       benachbarten        Enden    erweitert. Eine Schiene  8 aus Isoliermaterial ist auf einem im Kör  per 7 befestigten Drehzapfen 9 angeordnet.  Eine diesen Zapfen umgebende Schrauben  feder 10 liegt gegen die Schiene 8 an und ist  bestrebt, dieselbe gegen die Unterseite des  Körpers 7 zu drücken. Die Schiene 8 trägt  zwei Steckkontakte 11, 12, welche von ge  bräuchlicher Bauart sind und daher nicht im  einzelnen dargestellt wurden.

   Diese Kon  takte 11, 12     sind    zum Beispiel durch die Me  tallglieder 13, 14     leitend    mit Kontaktstücken  15, 16     verbunden,    welche so ausgebildet sind,  dass sie mit den     erweiterten    Teilen der Löcher  5, 6 übereinstimmen und unter dem Einfluss  der Feder 10 die abisolierten Leitungsenden  gegen die äussern Wände der Löcher 5, 6  drücken.  



  Der Körper 7 ist an seiner Unterseite mit  zwei     kreisringsegmentförmigen    Ansätzen 17  versehen, wobei der Zwischenraum oder die  Aussparung     zwischen    den Ansätzen 17 so  gross ist, dass die Schiene 8, wenn sie sich in  ihrer wirksamen Winkellage befindet, durch  die Feder 10     zwischen    die Ansätze 17 ge  presst werden kann     (Fig.    1, 2 und 4).

       ITm     die Schiene 8 in die unwirksame Lage zu  bewegen, müssen die Kappe 4 und die Muffe  20 zuerst ausser Eingriff miteinander ge-    bracht werden und die Schiene 8 muss dann       achsial    aus dem     Zwischenraum        zwischen    den  Ansätzen entgegen dem Einfluss der Feder 1 0  angehoben werden und kann dann in die in       Fig.    5 dargestellte Lage gedreht werden, in  welcher sie gegen die Unterseite der Ansätze  17 aufruht.  



  Der Isolierkörper 7 ruht mit einem Hals  18 gegen eine entsprechende Schulter 19 der  Gewindekappe 4. Eine an ihrem untern  Ende mit dem     Bajonettschlitz    21 versehene  Muffe 20 ist     mittels    Aussengewinde 22 in die  Gewindekappe 4 eingeschraubt. Die Muffe  20 hat eine Deckplatte 23, welche aus einem  Stück mit ihr besteht und einen Schlitz 24  für den Durchtritt der Kontakte 11, 12 und  des Drehzapfens 9 mit Feder 10 aufweist. Es  ist ersichtlich, dass beim Festschrauben der  Muffe 20 durch Drehen der Kappe 4 die  Deckplatte 23 gegen die Schiene 8 presst und  sie in Lage zwischen den Flanschen 17 fest  hält.

   Gleichzeitig gewährleistet die Platte 23  zufolge der Form des Schlitzes 24, dass die  Kontakte 11, 12 stets die richtige Winkel  lage relativ zum     Bajonettschlitz    21 und da  durch zu den Kontakten der Lampe hat.  Auch ergibt oder unterstützt der     achsiale     Druck der Platte 23 auf die Schiene 8 einen  guten und bleibenden Kontakt zwischen Lei  tungen und den Kontaktstücken und verhin  dert. gleichzeitig, dass die Drähte zufällig  herausgezogen werden.  



  Ein Gewindering 25 ist für die Befesti  gung von Lampenschirmen oder dergleichen  an der Fassung vorgesehen.  



  Die Kontaktstücke 15, 16 sind als kugel  förmige Köpfe dargestellt. Dieselben könn  ten jedoch selbstverständlich irgendeine an  dere passende Form haben. Zum Beispiel  könnten sie keilförmig sein und mit einer  entsprechenden geneigten Fläche zusammen  wirken, gegen welche die Leitungen anliegen.  



  Es ist ersichtlich, dass die beschriebene  Fassung ausser aus dem nicht     unbedingt    not  wenigen     Ring    25 nur aus drei ein Ganzes  bildenden     Einheiten    besteht, nämlich dem  Isolierkörper 7 mit den daran befestigten      drehbaren Teilen, der Gewindekappe 4 und  der Muffe 20.  



  Die Ausbildung der Gewindeverbindung  könnte natürlich auch umgekehrt sein, indem  der Isolierkörper 7 mit Aussengewinde ver  sehen und die bluffe 20 (welche dann statt  des Gewindes einen glatten Hals haben  .würde)     mittels    eines Gewinderinges befestigt  würde, der einen untern, den Hals der Muffe  20 übergreifenden Flansch haben würde.  



  Statt dass man; wie gezeigt, zum Halten  der Schiene 8 in ihrer wirksamen Lage zwei       segmentförmige    Ansätze 17 des Körpers 7  vorsieht, könnten an diesem Körper 7 irgend  welche andere Ansätze für diesen Zweck vor  gesehensein, oder es könnte auch das Organ B.  das auch die Form einer Scheibe oder irgend  eine andere Form haben kann, mit Ansätzen  versehen sein, die mit einer Vertiefung des  Organes 7 zusammenwirken könnten. Ausser  dem könnte die Feder 10 in einer Vertiefung  des Körpers 7 untergebracht sein und müsste  dann mit einem     achsial    verschiebbaren Dreh  zapfen 9 zusammenwirken.  



  In den     Fig.    6 bis 8 ist 26 eine aus Isolier  material bestehende Gewindemuffe, 27 ein  streifenförmiger, federnder     Kontakt,    28 ein  zentraler federnder Kontakt; diese beiden  Kontakte sind durch Schrauben 29, 30 mit  Kontaktplatten 31, 32 verbunden.  



  Mit dem     beschriebenen    Organ 26 ist  durch einen Bolzen 33 und eine Feder 34  ein Organ 35 verbunden, dessen oberer Teil  mit gerippten Flächen 36 versehen ist, die  vor Kanälen 37 endigen, durch welche die  Leitungen 38, 39 herabgeführt sind, deren  abisolierte Enden 40, 41 durch die Löcher  42, 43 hindurchgesteckt werden, wenn sich  das Organ 35 in der in     Fig.    7 veranschau  lichten Lage befindet, das heisst wenn die  Feder 34 zusammengepresst ist und die bei  den relativ zueinander verschiebbaren Organe  26, 35 durch die am Organ 26 vorgesehenen  Ansätze 44 während dieser Betätigung in  Lage gehalten werden.  



       Wenn    die abisolierten Enden der Leitung  durch die Löcher hindurchgesteckt sind, wird  das Organ 35 gedreht, bis es aus dem Be-    reich der Ansätze gelangt und durch die  Wirkung der Feder abwärts bewegt wird  und dabei die abisolierten Enden der Leitun  gen gegen die Kontaktplatten 31 und 32  drückt, in welcher Lage das Organ durch  Aufschrauben der Kappe 45 auf die Ge  windemuffe 36 gehalten wird, welche Betäti  gung bewirkt, dass die Leitungen zwischen  der Innenseite der Kappe und der- benach  barten Fläche des Organes 35 erfasst werden.  wobei die gerippten Flächen 36 des Organes  den Angriff der Leitungen unterstützen. Das  Niederschrauben der Kappe drückt das Or  gan 35 abwärts, so dass die abisolierten  Enden der Leitungen fest gegen die vor  stehend erwähnten Kontakte gedrückt wer  den.  



  Bei entsprechender Ausbildung kann die  Erfindung auch für mit Schaltern versehene  Lampenfassungen angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Anschlusseinrichtung, insbe sondere Lampenfassung, mit einem als Klemmorgan dienenden und Durchlässe für die abisolierten Enden von Leitungen auf weisenden Organ und einem Kontaktelemente aufweisenden zweiten Organ, zwischen wel chen beiden Organen die Leitungsenden ein geklemmt werden können, dadurch gekenn zeichnet, dass das Klemmorgan derart auf einer Achse verschiebbar und drehbar ange ordnet ist und mit einer Feder zusammen wirkt, dass es entgegen der Federspannung von den Kontaktelementen wegbewegt wer den kann, um die Leitungsenden frei durch die Durchlässe hindurchführen zu können.
    und dass es beim Loslassen durch die Feder in eine Lage gedrückt wird, in welcher es die abisolierten Leitungsenden gegen die Kontaktelemente festhält. UNTERAN SPRüCHE 1. Elektrische Anschlusseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ (26) mit Ansätzen (44) ver sehen ist, welche dazu dienen, die beiden relativ zueinander verschiebbaren Organe während dem Hindurchführen der Lei tungsenden durch das eine Organ in Lage zu halten. 2.
    Elektrische Anschlusseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurchgekennzeichnet, dass das Klemmorgan (7, 35) mit einer Kappe (4, 45) zusammenwirkt, die ihrerseits mit einer Muffe (20, 26) zusammenwirkt, um die beiden Organe in der Lage, in welcher die abisolierten Leitungsenden gegen die Kontaktelemente angedrückt werden, fest zuhalten.
CH189974D 1935-04-15 1936-03-30 Elektrische Anschlusseinrichtung, insbesondere Lampenfassung. CH189974A (de)

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GB189974X 1935-04-15

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CH189974D CH189974A (de) 1935-04-15 1936-03-30 Elektrische Anschlusseinrichtung, insbesondere Lampenfassung.

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CH (1) CH189974A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191038B (de) * 1958-08-04 1965-04-15 Cie Generale D Electricite Soc Lampenfassung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1191038B (de) * 1958-08-04 1965-04-15 Cie Generale D Electricite Soc Lampenfassung

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