DE607181C - Zuendkerze - Google Patents

Zuendkerze

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Publication number
DE607181C
DE607181C DEE44605D DEE0044605D DE607181C DE 607181 C DE607181 C DE 607181C DE E44605 D DEE44605 D DE E44605D DE E0044605 D DEE0044605 D DE E0044605D DE 607181 C DE607181 C DE 607181C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
ring
spark plug
insulating body
base
Prior art date
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Expired
Application number
DEE44605D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARTHUR ELLINGER
Original Assignee
ARTHUR ELLINGER
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Filing date
Publication date
Application filed by ARTHUR ELLINGER filed Critical ARTHUR ELLINGER
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Application granted granted Critical
Publication of DE607181C publication Critical patent/DE607181C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/20Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation
    • H01T13/36Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation characterised by the joint between insulation and body, e.g. using cement

Landscapes

  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Zündkerze Die Erfindung betrifft eine Zündkerze, bei der im metallischen Sockel der das Anschlußstück der mittleren Elektrode aufnehmende Isolierkörper, die mittlere Elektrode und auch die am Sockel befestigte Randelektrode auswechselbar angeordnet wird, damit man sie leicht ersetzen kann. Bei Zündkerzen dieser Art ist es auch bereits bekannt, daß die mittlere Elektrode bis zur Funkenstrecke hin von einer Isolierstoffhülse umgeben wird, die die als Ring ausgebildete Masseelektrode beim Anziehen der Mutterhülse auf einen einwärts ragenden Kragen am Fuße der Bohrung des Sockels drängt. Dieser Aufbau ist durchaus einfach gehalten. Jedoch ist dort der Sockelinnenraum lan.ggestreckt und schlank konisch gehalten, um dem an seiner Außenfläche ebenso konisch gestalteten Isolierkörper eine gute Abdichtung nach außen zu gestatten. Es ist allgemein bekannt, daß es sehr schwierig und daher teuer ist, zwei Flächen in dieser Weise .ganz genau aufeinander abzugleichen, insbesondere dann, wenn am Fuße des Isolierkörpers der die Randelektrode bildende Ring als starrer Körper an dem ebenfalls örtlich festliegenden Kragen des Sockels angedrängt liegt, dem Vorschub des Isolie,rkörpers also eine Grenze gesetzt ist. Außerdem bietet ein gegen diesen Kragen angedrängter geschlossener Ring nicht die erforderliche gute Anlage, die aus Gründen der guten Leitfähigkeit für den Zündstrom gefordert werden muß. Dort eingedrungene Ölrückstände (Ölkohle) sind schwer zu entfernen und vergrößern den-Übergangswiderstand. Man hat daher nur den Ausweg, den Durchmesser des die Randelektrode tragenden Ringes so zu wählen, daß er nur schwer in diese Endstellung im Sockel eingedrängt werden kann. Das hat zwar zunächst Erfolg. Ist aber dieser Ring zu Reinigungszwecken mehrfach herausgeschlagen worden, ein Vorgang, der übrigens infolge der festgebrannten Ölrückstände genau so schwer ausführbar ist wie das Herausschlagen des schlank konischen Isolierkörpers aus dem schlank konischen Sockelinnenraum, der dabei leicht springen wird, so verliert er seine ebene Form und verringert auch seinen Innendurchmesser, so daß die metallische Anlagefläche aus beiden Gründen zweifellos geringer wird. Auch ist dieser Austausch kaum ohne besondere Werkzeuge möglich, die dem Fahrar oft nicht zur Verfügung stehen. Weiter haftet dieser Ausbildung der Nachteil an, daß man auf den freien Ringraum zwischen Mittelelektrode und Innenraum des Isolierkörpers verzichten muß, damit letzterer nicht beim Anziehen der Konusverbindüng springt.
  • Diese Mängel beseitigt die Erfindung dadurch, daß der Ring, der die Randelektrode trägt, mit einem breiten Schlitz versehen und über oder unter ihm ein geschlossener Ring angeordnet ist, der mit einem zweckmäßig durch Prägung aus ihm selbst erzeugten Vorsprunge in den Schlitz eindringt und mit seinen schrägen Seitenflächen diesen beim Anzug der den Isolierkörper anziehenden Mutterhülse spreizt. Diese Anordnung hat zur Folge, daß die vorteilhaft federnd ausgebildete ritgförmige Randelektrode auch seitlich auf dem ganzen Umfange eine gute metallische Anlage an der Sockelinnenwand bildet und infolge ihrer Rückfederung beim Lösen der Mutter und Entfernen des Isolierkörpers von selbst sich aus dieser fest verspannten Lage löst und infolgedessen ohne Werkzeuge zum Zwecke der Reinigung oder des Ersatzes entfernen läßt. Infolgedessen treten auch keine Verformungen ein, und daher ist auch bei wiederholter Benutzung eine gleich gute metallische Berührung zu erwarten.
  • Das leichte Auseinandernehmen und Austauschen fehlerhaft gewordener Teile wird ferner dadurch erleichtert, daß der Isolator eine an sich bekannte zweiteilige Ausbildung erhält. Dabei wird die rohrförmige und Abstand von der mittleren Elektrode haltende Umhüllung als besonderer Teil aus einem hochwertigen, feuerbeständigen Isollerstoff, insbesondere Quarz oder Sinterkorund, gebildet, der oben von einem zylindrischen Fortsatz des oberen Isolierkörpers kappenartig übergriffen wird. Dort kann zur Abdichtung eine Dichtung vorgesehen werden, die die bekannte Dichtung zwischen Isolierkörper und Sockelbund unterstützt. Der rohrförmige Isolierkörper aus Quarz oder Smterkorund wird erfindungsgemäß mit einem Asbeströhrchen umgeben, das vorzugsweise an beiden Enden um die Stirnflächen des eingeschlossenen Isolierkörpers herumgreift, um als Abdichtung an den Druckflächen zu dienen. Dieser Körper-ist auch ganz leicht austauschbar. Vor allem ist diese Umhüllung aus Asbest imstande, bei hohen Temperaturschwankungen ein Zerspringen des eingeschlossenen Röhrchens zu verhindern.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Im Sockel i befindet sich die Dichtung 2, gegen die der Kragen 3a des Isolierkörpers: 3 gedrängt wird, welcher von der Mutterhülse 4 und der Dichtung 5 angezogen wird. In einer kantigen Ausnehmung 6 liegt der Kopf 7a des Anschlußstückes 7 der mittleren Elektrode, gegen eine Dichtung 8 unter dem Zuge einer Mutter 9 auf einer Unterlegscheibe io gedrängt. In dem Kopfstück 7 a befindet sich ein Gewinde, in das das Gewindestück i ia der mittleren Elektrode i i hineingeschraubt ist. Diese mittlere Elektrode i i wird von einem Röhrchen 12 aus Quarz oder Sinterkorund umgeben, welches außen ein Röhrchen 13 aus Asbest trägt. Dieses Quarzröhrchen 12 kann mindestens an seiner oberen Stirnfläche von diesem Asbeströhrchen 13 mitumfaßt werden, welches nach beiden Richtungen als DichtVng wirkt und dessen Außendurchmesser kleiner als der der Bohrung des Sockels i und des Kragens 3a ist. Das Asbeströhrchen soll insbesondere auch verhindern, daß etwa bei starken Temperaturschwankungen ein Springen des Rohres 12 eintritt. Die untere Stirnseite des Rohres 12 bzw. 13 drückt auf eine Ringscheibe 14, die auf einer weiteren Ringscheibe 15 aufliegt. Letztere trägt die Randelektrode 15a und eine öffnung 15b, in die ein Vorsprung i 4b eindringt, dessen Seitenflächen so geneigt und auf den Schlitz 15b abgestimmt sind, daß sie den Ring 15 spreizen. Dieser Vorsprung 14b kann aus dem geschlossenen Ring 14 durch Prägung unmittelbar erzeugt werden. Abgestützt wird der Ring 15 durch :einen einwärts ragenden Rand 16 am Fuße der öfinung des Sockels i.
  • Zur Reinigung der Kerze wird die Mutterhülse 4 abgeschraubt, der gesamte Körper 3 herausgenommen und nun, falls es notwendig ist, die mittlere Elektrode i i herausgeschraubt und durch eine neue !ersetzt. Sie kann jedenfalls sehr leicht gereinigt werden. Wenn es notwendig ist, wird mühelos das Quarzröhrchen 12 bzw. das Asbeströhrchen 13 durch ein neues ersetzt und ebenso nach deren Entfernung der die Randelektrode i 5a tragende Ring 15 und der ihn spreizende Ring i 4a, '14b von unten her herausgedrückt und gegebenenfalls ersetzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zündkerze, bei der im metallischen Sockel der das Anschlußstück der mittleren Elektrode aufnehmende Isolierkörper, die mittlere Elektrode und auch die am Sockel befestigte Masseelektrode auswechselbar angeordnet sind und bei der die mittlere Elektrode bis zur Funkenstrecke hin von einer Isolierstoffhülse umgeben wird, die die als Ring ausgebildete Mas.seelektrode beim Anziehen der Mutterhülse auf einen einwärts ragenden Kragen am Fuß, der Bohrung des Sockels drängt, dadurch gekennzeichnet, daß, der Ring (15) mit :einem breiten Schlitz (i 5b) versehen und über oder unter ihm ein geschlossener Ring (14) angeordnet ist, der mit einem zweckmäßig durch Prägung aus ihm selbsterzeugten Vorsprunge (14b) in den Schlitz (15b) des Ringes (15a) eindringt und mit seinen schrägen Seitenflächen diesen beim Anzug der Mutter (4) spreizt.
  2. 2. Zündkerze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß die .auf die Randelektrode drückende rohrförmige Umhüllung der mittleren Elektrode (r r) in an sich bekannter Weise als besonderer Teil (r2) aus einem hochwertigen feuerbeständigen Isolierstoff, insbesondere Quarz oder S.interkorund, gebildet ist, der oben von einem zylindrischen Fortsatz (3a) des oberen Isolierkörpers (3) kappenartig überb iffen wird.
  3. 3. Zündkerze nach Ahspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Isolierkörper (i2) mit einem Asheströhrchen (13) umgeben ist, das vorzugsweise an seinen beiden Enden um die Stirnflächen des eingeschlossenen Stükkes (r2) herumgreift, um als Abdichtung zu dienen.
DEE44605D 1933-08-19 1933-08-19 Zuendkerze Expired DE607181C (de)

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DE (1) DE607181C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919445C (de) * 1950-03-14 1954-10-21 Karl Nittka Dipl Ing Dipl Kfm Verfahren zur Herstellung von Zuendkerzen fuer Brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919445C (de) * 1950-03-14 1954-10-21 Karl Nittka Dipl Ing Dipl Kfm Verfahren zur Herstellung von Zuendkerzen fuer Brennkraftmaschinen

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