CH190803A - Verfahren zur Erzeugung von Dampf. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Dampf.

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CH190803A
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Ramen Torsten
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Ramen Torsten
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  Verfahren zur Erzeugung von Dampf.    Die vorliegende Erfindung bezieht     sich     auf ein Verfahren zur     Erzeugung    von Dampf,  beidem Dampf, zum     Beispiel    Abdampf oder       h?iederdruckdampf,    in einem     Absorber    ein  geleitet wird, der eine Lösung mit erhöhtem  Siedepunkt enthält, die imstande ist, :den  Dampf zu absorbieren, wobei durch     :die    Ab  sorption des Dampfes in :

  der Lösung     entwik-          helte    Wärme zum     Erzeugen    von Dampf Von       erhöhtem    Druck und erhöhter Temperatur in  einem mit dem Absorber     zusammenwirken-          den          ausgenützt    wird.

   Um  bei     derartigen        bekannten    Verfahren die Kon  zentration im Absorber     aufrechtzuerhalten,     wurde :die Lösung zum     Umlaufen        zwischen     dem Absorber und einem Verdampfer ge  bracht, in welchem eine ,der im Absorber ab  sorbierten     Dampfmenge        entsprechende    Dampf  menge,     beispielsweise    in der Form von Roch  druckdampf,     mittels    von aussen zugeführter  Wärme     ausgetrieben    wurde,

   ehe die     Lösung     dem Absorber wieder     zurückgeführt        wurde.       Um den     Verlauf    eines     derartigen    Ver-         fahrens    beim Dampferzeugen     näheT    ausein  anderzusetzen,     wird    in der     beiliegenden     Zeichnung eine     schematische    Darstellung  einer     Dampferzeugungsanlage        :dargestellt,    die  auf obige Weise     arbeitet.     



  1 bezeichnet     einen    Eindampfer für -die  Absorptionsflüssigkeit, -:die gleichzeitig als  Dampferzeuger,     beispielsweise    für Hoch  druckdampf, ausgebildet ist. Dieser wird  auf zweckmässige Weise :durch von aussen zu  geführte Wärme erhitzt, wobei Hochdruck  dampf durch     idäe    Leitung .21     abgeht    und an  eine     Kraftanlage,    zum Beispiel eine Dampf  turbine 3, geleitet wird, deren Abdampf  durch die Leitung 4 in den Absorber 5 ein  geleitet wird.

   Der Absorber enthält eine ge  eignete Lösung mit erhöhtem Siedepunkt, die  imstande     ist,    einen Dampf der Lösung von  niedrigerer Temperatur als diejenige -der Lö  sung unter Freimachung der     latenten        Wärme     des Dampfes zu absorbieren. Die bei der Kon  densation des Dampfes     freigemachte    Wärme       wird        grösstenteils    zum Erzeugen von     Dampf,              beispielsweise        Niederdruckdampf,        in    einem  mit dem Absorber 5 zusammengebauten  Dampferzeuger 6 ausgenützt.

   Der     erzeugte     Dampf, der von erhöhtem Druck und erhöh  ter     Temperatur    im Vergleich zu dem in den  Absorber eingeleiteten Dampf     ist,        wird     durch die     Leitung    7 an (nicht     dargestellte)     Dampfverbraucher abgeleitet.

   Sind diese  reine Wärmeverbraucher, wird auch die  durch     Kondensation        freigemachte    latente       Wärme    :des     Niederdruckdampfes    ausgenützt,  wonach der kondensierte Dampf     sich    als  Speiseflüssigkeit zum     Dampferzeuger    6 :durch  die Leitung 8 zurückführen lässt.  



       (Beim    Kondensieren des Abdampfes im  Absorber 5 würde     die        Lösung    in     demselben     verdünnt werden. Um das Verfahren kon  tinuierlich in Gang halten zu können, ist es  deshalb notwendig, die Lösung einer der Ver  dünnung entsprechenden fortlaufenden Kon  zentrierung zu unterwerfen, welche im Ver  dampfer 1 stattfindet. Zu diesem Zwecke  wird die Lösung in fortdauernden Umlauf  zwischen dem Absorber 5     und,dem    Verdamp  fer 1 versetzt.

   Die Lösung wird dabei durch  die Leitung 9 mittels einer Pumpe 10 dem  Verdampfer 1 zugeführt, und     konzentrierte     Lösung wird vom Verdampfer an den Ab  sorber durch die Leitung<B>11</B> und das Drossel  ventil 12     zurückgeleitet,        wobei    ein     Wärme-          austauscher    13 zwischen den Leitungen 9  und 11 angeordnet ist. Im Verdampfer 1       wird.        mittels    von aussen zugeführter Wärmer  eine solche Menge Hochdruckdampf pro Zeit  einheit ausgetrieben, :die der Menge im     A@b-          sorber    pro     Zeiteinheit    absorbierenden Ab  dampfes gleich ist.

   Auf diese Weise wird die  Konzentration sowohl im     Absorber    wie auch  im Verdampfer bei ihren     vorbestimmten          Werten    aufrechterhalten.     Wenn;    ,für     jedels     Kilogramm absorbierten Abdampfes a kg  Lösung durch die Leitung 9 mit der im Ab  sorber herrschenden     Konzentration    weggelei  tet wird, so muss     :

  gleichzeitig    a-1 kg von  im Wasser konzentrierter     Lösung    dem Ab  sorber durch die Leitung 11     zurückgeführt     werden, damit Gleichgewicht in     .der    Anlage       ,stattfindet.    Im Verdampfer     'herrscht    so-    mit höhere Konzentration als im Absorber,  wie auch höherer Druck und höhere Tem  peratur.  



  Bisher gemachte Vorschläge zur     Ausnüt-          zung    des oben     beschriebenen    Verfahrens  waren hauptsächlich auf die Verwendung  von     Kaliumhydrat-    oder     Natriumhydrat-Lö-          sungen    als.     Absorptionsflüssigkeit    gerichtet,  und zwar wegen :der sehr     vorteilhaften    ther  mischen     Eigenschaften    .dieser Lösungen     im     Vergleich mit andern vorgeschlagenen Lö  sungen.

   Bei :den vorhandenen, hohen Tem  peraturen und Konzentrationen greifen aber  Natrium- und     Kaliumhydratlösungen    so  schnell und in so hohem Mass alle     .Stoffe    an,  die in :der Apparatur zur     Verwendung    ge  langen können,     dass    die Verwendung dieser  Lösungen in der Praxis ganz ausgeschlossen  ist. Infolgedessen liess sich auch das obige  Verfahren     'bisher    im praktischen Betriebe  nicht durchführen.  



  Die vorliegende Erfindung hat zum  Zweck, das     obige    Verfahren .derart weiter  zuentwickeln,     dass    einerseits sich solche Lö  sungen als Absorptionsflüssigkeit verwen  den lassen, deren     Antigriff    an verwendbare  Stoffe sich     wenigstens        innerhalb    praktisch  annehmbaren     Grenzen        halten    lässt, und dass  anderseits solche Lösungen,     trotzdem    sie so       vorteilhafte    thermische     Eigenschaften,    wie  Kalium-     und        Natriumhydrat    nicht     besitzen,

       sich doch im praktischen Betriebe unter Er  reichung befriedigender Ergebnisse verwen  den lassen, die sich, je nach den Eigenschaf  ten der verwendeten     Absorptionsflüssigkeit,     sogar zu voller Gleichwertigkeit mit den Er  gebnissen nähern, deren Erreichung man frü  her mit Kalium- oder     Natriumhydrat        jer-          wartet        hätte,    wenn nicht ihre Benutzung in  der Praxis wegen :ihrer zerstörenden An  griffe gegen jedes verwendbare     Material    un  möglich gewesen wäre.  



  Der Dampf, der in dem mit dem Ab  sorber zusammenwirkenden Dampferzeuger 6  erzeugt wird, lässt sich für     Kraftzwecke    .oder  für Heizzwecke     verwenden.    Im ersteren  Falle geht die     Dampferzeugungswärme    :durch  Kondensation verloren. Um diesen Verlust      herabzusetzen,     sind    die     Verhältnisse    daher  derart. anzupassen, dass die im erwähnten  Dampferzeuger     erzeugte    Dampfmenge mög  lichst klein wird, und dass man den Hoch  druckdampf aus dem     Eindampfer    1 bis zu  möglichst niedrigem Druck     expandieren     lässt.

   Im letzteren Falle dagegen     tritt    die  Schwierigkeit auf, den für Heizzwecke be  nutzten Dampf im     Verhä.Itnis    zum Hoch  druckdampf des Eindampfers so abzupassen,  dass man sowohl ,den nötigen Hochdruck  dampf, als auch nötigen     Heizdampf    in der  selben Anlage     gleichzeitig    entnehmen kann.  



  In     gewissen    Industrien, wie der Papier-,  Zellulose-, Zucker-, Brauerei-,     Textilindustrie          usw.    liegen beispielsweise gleichzeitig ein       ,grosser        Kraftbedarf    und ein gewisser Bedarf  an Niederdruck dampf für Heizzwecke vor.

    In derartigen Industrien wird gegenwärtig  der erforderliche     Niederdruchdampf    gewöhn  lich in der Form von     Abdampf    von mittels       Hochdruckdampf    getriebenen Krafterzeugern,  zum Beispiel Dampfturbinen,     entnommen,    in  denen man den Hochdruckdampf bis- auf den       erwünschten        Druck    des     Niederdruckdampfes     (Heizdampfes) expandieren lässt.

   Dabei hat  sich herausgestellt,     dass,    wenn man auch  den ganzen Bedarf der Industrieanlage an  Niederdruck dampf auf diese Weise in der  Form von Abdampf von     Krafterzeugern    ent  nimmt, der ganze     erforderliche    Kraftbedarf  jedoch     bei    weitem nicht durch :die Leistung  gedeckt werden kann, die der Hochdruck  dampf bei der     Expansion    erzeugt,     sogar     nicht, wenn der Druck des Hochdruck  dampfes bis auf die Grössenordnung von       100        Atm.    erhöht wird.

   Deshalb ist es in der  artigen Industrien notwendig     gewesen,    den  noch übrigen Kraftbedarf auf andere und  selbstverständlich kostspieligere Weise zu  decken, zum     Beispiel    mittels besonderer  Kondensationsturbinen oder mit aus dem  Netz bezogener elektrischer Kraft usw.  



       -Bei    bisher vorhandenen, gewöhnlichen       Abdampfkraftanlagen,    in denen der     Heiz-          dampf    .in der Form von Abdampf von Kraft  erzeugern entnommen wird, ist man auf eine  Kraftmenge von nur 0,08 bis 0,12, oder im    Durchschnitt 0,1 KW pro Kilogramm Reiz  dampf     gelangt,    was .bei weitem nicht hin  reichend     äst,    um in derartigen Industrien den  ganzen erforderlichen Kraftbedarf in einer  und     derselben    Anlage erzeugen zu können.

    Dies     ist    aber bei Verwendung des obigen  Verfahrens möglich, wo man den Hochdruck  dampf bis auf den im Absorber herrschenden  Druck expandieren lässt, wenn dieser     Druck     möglichst niedrig .gehalten     wird,    und     die    Ver  hältnisse im übrigen derart angepasst     werden,     dass die im Dampferzeuger des Absorbers er  zeugte Dampfmenge möglichst klein im     Ver-          hältnis    zur Menge Hochdruckdampf gemacht  wird, oder .in andern Worten;

   dieselben Be  dingungen, die zur Erreichung eines mög  lichst hohen thermischen Wirkungsgrades       vorausgesetzt    wurden, wenn der     NReder-          druckdampf    nur zur Krafterzeugung benutzt  wurde, sollen auch für den Fall geschaffen  werden, wo der     Niederdruckdampf    für Heiz  zwecke benutzt wird.  



  In früher     gemachten    Vorschlägen, das  oben     beschriebene    Verfahren     unter    Benut  zung von Kalium- oder     Natriumhydratlösung     zu verwenden, war man     bestrebt,    ein .hohes  Wärmegefälle des     Hochdruckdampfes    da  durch zu erreichen,     dass    die Konzentration  und somit auch die     Siedetemperatur    im Ein  dampfer so hoch wie möglich ,gehalten wurde.

    Da aber die Angriffe der Lösungen gegen  alle verwendbaren Baustoffe sowohl mit der       Konzentration,    wie auch mit der Temperatur  wachsen, ist dieser Weg, einen     verbesserten          thermischen        Wirkungsgrad    oder ein :gün  stigeres Verhältnis     zwischen    den Mengen       Hochdruckdampf    und     Niederdruckdampf     (Heizdampf) zu     erreichen,    verwerflich.

   Die  vorliegende Erfindung hat den Zweck,     einen     andern Weg zu     zeigen,        um,dassel1be        günstige     Ergebnis zu erzielen, ohne dass     Konzentration     und Temperatur im     Eindampfer    die zuläs  sigen Grenzen     hinsichtlich        Beeinflussung    der  Materialien durch hie     Absorptionsflüssigkeit     zu     überschreiten    brauchen.  



  Die     Erfindung    bezweckt :daher, eine Me  thode ausfindig zu machen, wodurch das       o        'bi,        ge        Verfahren        mit        befriedigendem    Ergeb-      nie bei     Benutzung    von solchen Absorptions  flüssigkeiten durchgeführt werden kann, die  hinsichtlich ihrer chemischen Angriffe geeig  net sind, und deren     Konzentration    im Ein  dampfer höchstens so gross     ist,        @dass    der Siede  punkt der     Absorptionsflüssigkeit    bei dieser  Konzentration höchstens 200' C bei Atmo  sphärendruck ist.

   Das     Mittel,    worauf sich  die Erfindung zur     Erreichung    dieses Ziel  gründet,     besteht    in der Erhöhung der Menge  ,der zwischen dem Absorber und dem Ein  dampfer umlaufenden Lösung, und zwar er  heblieh darüber hinaus, was früher     bei    Ver  wendung des Verfahrens als erforderlich oder       zweckmässig        erachtet        wurde.    Die Möglich  keit, auf den     thermischen.    Verlauf !des Pro  zesses durch     Veränderung    der Umlaufmenge  einwirken zu können, wurde früher über  haupt nicht beachtet.

   Die bisher vorgeschla  genen Umlaufmengen waren verhältnismässig  klein, was     in    -den Fällen, wo die Umlauf  menge nicht direkt mit     Ziffern    angegeben       wurde,    indirekt daraus hervorgeht;     dass    der  Unterschied zwischen den     Konzentrationen     im Verdampfer und im Absorber beträchtlich  war.  



  Die Einwirkung der Erhöhung der Um  laufmenge auf den     thermischen    Verlauf in  einer Anlage, die nach dem     obigen    Verfah  ren arbeitet,     ist        hauptsächlich        wie    folgt:  Je mehr die Umlaufmenge erhöht wird,  um so mehr nähert sich die Konzentration  im Absorber der     Konzentration    im Ein  dampfer. Wenn die     letztere    konstant ,gehal  ten wird, so folgt daraus, dass :die Konzen  tration im Absorber mit .steigender Umlauf  menge erhöht wird.

   Der     ;Siedepunkt    ,der  Lösung wird seinerseits mit der Konzen  tration der Lösung erhöht, unter der Voraus  setzung,     dass    der Druck     konstant    ist. Im Ab  sorber     wünscht    man     aber    eine     vorausbe-          stimmte    Temperatur aufrechtzuerhalten, die  von dem vorausbestimmten, erwünschten  Druck des     im    Dampferzeuger des Absorbers  erzeugten, gesättigten Dampfes abhängig ist.

    Da der     letztere    Druck     bestimmt    ist, so ist  auch ,die Temperatur des Dampfes     und.    so  mit .auch ,die Temperatur im Absorber vor-         ausbestimmt.    Da der Siedepunkt einer ge  wissen Lösung mit     bestimmter    Konzentration  mit dem Drucke fällt, so folgt somit daraus,       @dass    man die     im    Absorber     vorausbestimmte,          erwünschte    Temperatur, wenn die Konzen  tration bei erhöhter Umlaufmenge steigt, nur  durch Herabsetzendes Druckes im Absorber  im entsprechenden Masse aufrechterhalten  kann, oder mit andern Worten,

   durch  Erhöhung der Umlaufmenge kann     man    :den       Druck    im Absorber in entsprechendem Masse       herabsetzen,    was gemäss den obigen Ausfüh  rungen     eben        anzustreben    ist,     ereil        da=durch     das     Wärmegefälle    des Hochdruckdampfes er  höht wird.  



  Die Erhöhung :der Umlaufmenge über das  hinaus, was früher vorgeschlagen wurde, bil  det somit ein neues     Mittel,    die     oben    aufge  stellten Bedingungen für einen     verbesserten     thermischen Wirkungsgrad     bezw.    für die       Herbeiführung    eines besseren     Verhältnisses     zwischen den Mengen     Nochdruckdampf    und       Niederdruckdampf    (Heizdampf) in einer An  lage zu erfüllen, die nach obigem bekann  ten Verfahren arbeitet, ohne     dass    es notwen  dig ist, die     Konzentration    und die Tempera  tur so hoch zu halten,

       dass    die     Angriffe    der  Lösungen gegen den     benutzten        Baustoff    zu       kräftig    werden; sie ermöglicht     gleichzeitig     .die Benutzung von solchen Lösungen,     bei-          spielsweise        Zinkchloridlösung    oder     @derglei-          chen,    deren Angriffe erheblich schwächer       sind    als die des Kalium- oder     Natrium-          hydrates,    und trotzdem     Ergebnisse    zu errei  chen,

   die den mit den letztgenannten Lösun  gen theoretisch errechneten nahezu gleich  wertig sind.  



  Man     könnte    sich vorstellen, dass die  Wärmeübertragung vom Absorber zu dem  Eindampfer     mit    steigendem     Umlauf    steigen  würde, weil die vom Absorber abgehende Lö  sung höhere spezifische     Wärme    als die vom  Eindampfer     zurückkommende,    mehr konzen  trierte Lösung hat.  



  Unter der Voraussetzung,     dass    der     Wär-          meaustauscher    derart gebaut ist,     dass    die an       den:    Absorber zurückkehrende,     konzentrierte     Lösung dieselbe Temperatur wie die vom Ab-           sorber    abgehende hat, zeigt eine     ausgeführte          Berechnung,    dass die pro kg im Absorber ab  sorbierten Dampfes vom Absorber an den       14:

  inda.mpfer        übertragene    Wärmemenge     nur     der Flüssigkeitswärme von 1 kg Wasser bei  der im     Absorber    heischenden Temperatur  gleich ist,     unabhängig    von der Grösse des       jTmlaufes.        Selbstverständlich        wird    in der       Praxis    die Temperatur der an den Absorber       zuriiclzkehrenden    Lösung     etwas    höher     sein    als  die Temperatur im Absorber;

   es ist aber       nicht    notwendig, sie höher zu halten,     als;    dass  man die vom Absorber an den Verdampfer  übertragene Wärmemenge,     unabhängig    von  der Grösse der Umlaufmenge, als praktisch  konstant     ansehen    könnte.     Deswegen    wird  auch die Berechnung ,der mit dem erhöhten  Umlauf     verbundenen    Veränderungen bezüg  lich Druck, Temperatur und Konzentration  in hohem Masse vereinfacht.  



  Gemachte Versuche und     ausgeführte    Be  rechnungen haben nachgewiesen,     :dass    zur Er  reichung der oben angegebenen     Ergebnisse          unter    Benutzung von solchen Lösungen     bezw.     solchen     Temperaturen,        bei    denen der Bau  stoff,der Apparatur nicht mehr als     praktisch     zulässig korrodiert wird, die Menge Lösung,  die pro     Zeiteinheit    dem oder den     Eindamp-          fern    vom Absorber     zugeführt    wird,

   min  destens 6mal grösser sein soll als die     im     Absorber von der Lösung pro Zeiteinheit ab  sorbierte Menge     Niederdruckd@ampf        bezw.     Abdampf.  



  Die Abmessung der Grösse der Umlauf  menge in     einem    gewissen gegebenen Falle  ist natürlich von den Aufgaben der Dampf  anlage wie der     Beschaffenheit    der als Ab  sorptionsflüssigkeit     benutzten        Lösung    abhän  <B>gig.</B> Ausgeführte Versuche und     Berecbnun-          gen    haben dabei     nachgewiesen,    dass zur Er  reichung befriedigender Ergebnisse bei Ver  wendung von     beispielsweise    Zinkchlorid  lösung     oder    anderer damit in     thermischer     Hinsicht vergleichbaren, nicht     allzuviel    an  greifenden Lösung,

   die obige Umlaufmenge       mindestens        8,ma,1    grösser sein soll     :als    die im  Absorber pro Zeiteinheit absorbierte Menge       Niederdruckdampf        bezw.    Abdampf.

      Wird in einer gegebenen Anlage die  Grösse der Umlaufmenge     verändert,    so wer  den, wie oben hervorgehoben     wurde,    ;die Kon  zentration und der     Druck    im Absorber und       ,demgemäss    auch das     Wärmegefälle    des     Hoch-          druckdampfes    und die Menge des im Dampf  erzeuger des Absorbers     erzeugten    Dampfes  verändert.

   In einer Veränderung der     Um-          laufmerrge    liegt somit ein     einfaches    Mittel  zum Regeln der     Erzeugung]    von Hochdruck  dampf im Verhältnis zum     Niederdruckdampf     der Dampfanlage, so     dass    die Anlage wech  selnden     Betriebsverhältnissen    angepasst,     bezw.     auf eine einfache Weise für     ein        erwünschtes          bestimmtes        Betriebsverhältnis    genau einge  stellt     werden    kann.

       Wünscht    man beispiels  weise bei einer Anlage für sowohl Kraft  erzeugung als     Heizdampferzeugung    die  Menge erzeugten Heizdampfes im Verhältnis  zu einem     wechselnden    Bedarf regelbar zu  machen,     aber        gleichzeitig    eine     konstante          Krafterzeugung        aufrechtzuerhalten,

      so muss  offenbar die äussere     Wärmezufuhr    zu dem  oder .den Eindampfern in einem der     Verän-          derung    des     Wärmegefälles    des     Hochdruck-          dampfes    entsprechenden Masse geregelt wer  den, und in .solchem Falle wird mit dieser  Regelung ein Regeln der Umlaufmenge ver  bunden.  



       .Die    hierzu erforderliche     Regelvorrichtung     kann von irgend einer geeigneten Art sein  und bildet keinen Teil der vorliegenden     Er-          findung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung von Dampf durch Einleiten von Niederdruckdampf hezw. Abdampf in einen Absorber, der eine Lösung enthält, die imstande isst, :
    den Dampf zu ab sorbieren, und Ausnützung von bei der Dampfabsorption entwickelter Wärme zum Erzeugen von Dampf von erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur in, einem mit dem Absorber zusammenwirkenden Dampferzeu ger, und Aufrechterhalten -der Konzentration im Absorber durch Umlaufen der Lösung zwischen dem Absorber und einem oder meh reren Eindampfern,
    in welchem oder welchen eine .der pro Zeiteinheit im Absorber absor- bierten Dampfmenge entsprechende Menge Dampf mittels von aussen zugeführter Wärme ausgetrieben wird, ehe die Lösung an den Absorber zurückgeleitet wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Menge Lösung, die pro Zeiteinheit dem oder den Eindampfern vom Absorber zugeführt wird,
    mindesten 6mal grösser ist als die im Absorber von der Lö sung pro Zeiteinheit absorbierte Menge Nie derdruckdampf bezw. Abdampf. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die Menge Lösung, die pro Zeiteinheit dem oder den Ein idampfern vom Absorber zugeführt wird, mindestens 8mal grösser ist als die im Absorber von der Lösung pro Zeiteinheit absorbierte Menge Niederdruck.dampf bezw. Abdampf. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration in dem oder den Eindampfern höchstens so hoch gehalten wird, dass ider Siedepunkt ,der Lösung bei dieser Konzentration bei Atmosphärendruck höchstens 200 C be trägt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass das Verhältnis zwi schen den Dampfmengen, die in dem oder ,den Verdampfern und in .dem mit dem Absorber zusammenwirkenden Dampf erzeuger erzeugt werden, durch Regulie- rung der zwischen dem Absorber und dem Verdampfer pro Zeiteinheit umlaufenden Menge Lösung geregelt wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulierung der Umlaufmenge zwischen dem Absorber und dem oder den Verdampfern mit einer gleichzeitigen Regulierung der dem oder den Verdampfern von aussen zugeführten Wärmemenge verbunden ist.
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