CH190911A - Verfahren zur Herstellung von Porzellanbrücken mit Stützgerüst und darnach hergestellte Porzellanbrücke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Porzellanbrücken mit Stützgerüst und darnach hergestellte Porzellanbrücke.

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CH190911A
CH190911A CH190911DA CH190911A CH 190911 A CH190911 A CH 190911A CH 190911D A CH190911D A CH 190911DA CH 190911 A CH190911 A CH 190911A
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CH
Switzerland
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porcelain
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Vita-Zahnfabrik G M Zahnfabrik
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Vita Zahnfabrik G M B H Vorm D
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/0003Making bridge-work, inlays, implants or the like
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Porzellanbrücken mit Stützgerüst und darnach  hergestellte Porzellanbrücke.    Das Verfahren zur Herstellung von Por  zellanbrücken mit Stützgerüst gemäss dem  Patentanspruch des Hauptpatentes     lä.sst    sieh  auch in der Weise durchführen, dass man die  künstlichen Zähne ausschliesslich aus einem       einheitlichen    Block einer     schwindung.sfreien     Porzellanmasse, also ohne Zuhilfenahme ein  zelner fertiger     Kanstzähne    modelliert.  



  Man geht in diesem Fall z. B. so vor, dass  man um den zwischen den beiden Ankern  befindlichen Teil des Metallgerüstes eine der       herzustellenden    Brücke entsprechende Brücke  vollständig aus Wachs modelliert und hier  bei gegebenenfalls zu ersetzendes Zahn  fleisch mit modelliert.

   Oder man umkleidet  v     orteilhafterweise    das Metallgerüst, in die  sem Fall     einscbliesslich    seiner Anker, zu  nächst mit einer dünnen Schicht aus     schwin-          dungsfreiem    Porzellan, welches nach dem  Brennen innig mit dem Metallgerüst ver  bunden ist, und formt um dieses Gerüst die  Zwischenglieder (Zähne) aus     Wachs.    Die    nach dem Wachsblock hergestellte Hohlform  wird mit der     schwindungsfreien    Porzellan  masse ausgefüllt und gebrannt und die Por  zellanmasse wird nach dem Brennen allseitig  mit einer     Glasurschicht,

      also einer dünnen  Schicht aus einem niedriger schmelzenden  und den natürlichen Zähnen     bezw.    diesen  und dem etwaig zu ersetzenden Zahnfleisch  teil     entsprechend        gefärbten    transparenten  Masse überzogen.  



  Man kann gegebenenfalls sogar, was je  doch eine entsprechend grössere Geschicklich  keit erfordert, die Herstellung einer Wachs  form vollständig erübrigen und die Zwi  schenglieder (Zähne) an dem     Stützgerüst          bezw.    dessen Porzellanüberzug ausschliesslich  von Hand modellieren, indem man die       schwindungsfreie    Porzellanmasse von Hand  um den zwischen den beiden Ankern befind  lichen Teil des .Stützgerüstes in Gestalt eines       einheitlichen    Blockes aufträgt, modelliert      und     brennnt    und     alsfann    wie im ersteren Fall  rundum mit einer     Glasurscliicht        überzieht.     



  Als     schwindungsfreie    Porzellanmasse kann  eine Porzellanmasse dienen, welche hoch  schmelzende grobkörnige Bestandteile, in der       Hauptsache    Quarz und Ton, sowie nur soviel  niedrig schmelzende Bestandteile besitzt, dass  die hochschmelzenden Bestandteile beim  Brennen nicht in Fluss übergehen, die Masse  anderseits sich aber mit dem     l1etallgertist,          bezw.    dessen Porzellanüberzug innig verbin  det.  



  Als Metall für das Stützgerüst und die  Anker kann ein Metall oder eine Metallegie  rung verwendet werden, welche beim Bren  nen nicht oxydiert noch Gase abgibt. Als ein  derartiges     Hetall    ist. insbesondere Platin  Iridium geeignet.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine nach  dem Verfahren gemäss der vorliegenden Er  findung Hergestellte Porzellanbrücke in Sei  tenansicht und im Querschnitt.  



  Um das die Anker     cri    aufweisende Metall  gerüst     a,    welches aus einer nicht oxydieren  den und auch keine Gase abgebenden Metall  masse, wie z. B.     Platin-Iridium        besteht,        bezw.     um eine dünne, aus     schwindungsfreiem    Por  zellan bestehende Umkleidung dieses Ge  rüstes sind die Zähne h aus.     schwindungs-          freier    Porzellanmasse zu einem einheitlichen  Block gebrannt, in welchen das Stützgerüst       a    vollkommen eingebettet ist.

   Der Block     b    ist  von einer den natürlichen Zähnen entspre  chend gefärbten     Glasurschicht    e überzogen.  Gegebenenfalls, weist der Block b auch noch  einen aus der gleichen Porzellanmasse ge  fertigten und einheitlich mit ihm zusammen  gebrannten     Zahnfleischersatzblock    d auf, der  von einer     zahnfleischartig    gefärbten     Glasur-          ,-schiebt.        e'    überzogen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Porzellan brücken mit Stützgerüst, nach dem Patentan spruch I des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zähne aus einem einheit lichen Block aus einer schwindungsfreien Porzellanmasse modelliert und mit dem Stützgerüst zu@sainmen gebrannt und danach finit einer transparenten zahnähnlich gefärb ten keramischen Masse allseitig überzogen werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Zähne um das Stützgerüst herum in Wachs model liert. werden, der Block. abgeformt, in die Form schwindungsfreie Porzellanmasse eingefüllt und gebrannt und die Porzellan masse allseitig mit einer transparenten zahnähnlich gefärbten keramischen Masse überzogen wird. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da: durch gekennzeichnet, da.ss. die Zähne um eine dünne, aus echwindungsfreiem Por zellan bestehende Umkleidung des Sttit.z- geriistes. in Gestalt eines einheitlichen Blockes aus einer schwindungsfreien Por zellanmasse geformt und gebrannt und danach mit einer transparenten zahnähn lich gefärbten keramischen Masse allseitig überzogen werden.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss an dem ge nannten Block auch noch zu ersetzendes Zahnfleisch aus nicht schwindender Por zellanmasse mitmodelliert und gebrannt und dieser Teil des Blockes mit einer zahnfleischähnlich gefärbten Masse über zogen wird.
    PATENTANSPRUCH II: Porzellanbrücke, hergestellt nach dem Verfahren des Patentanspruches I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne aus einer nicht schwindenden und um das Stützgerüst angeordneten, zu einem einheitlichen Bloch gebrannten Porzellanmasse bestehen, welche allseitig mit einer zahnähnlich gefärbten Glasursehicht überzogen ist. UNTERANSPRÜCHE: I.
    Porzellanbrücke nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne aus einer nicht schwindenden, um eine dünne, aus schwindungsfreiem Porzellan gebildete Umkleidung des Stützgerüstes zu einem einheitlichen Bloelz- gebrannten Porzellanmasse bestehen, welche allseitig mit einer zahnähnlich gefärbten Glasur scbicht überzogen ist. 5.
    Porzellanbrücke nach Patentanspruch II, dadurch gcIhennzeichnet, dass die nicht ,schwindende Porzellanbrücke aus hoch- schmelzenden Bestandteilen und .soviel niedrig schmelzenden Bestandteilen be steht, dass beim Brennen der Masse die hochschmelzenden Bestandteile nicht in Fluss übergehen.
CH190911D 1935-04-25 1935-06-06 Verfahren zur Herstellung von Porzellanbrücken mit Stützgerüst und darnach hergestellte Porzellanbrücke. CH190911A (de)

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