DE687796C - Verfahren zur Herstellung von Zahnfuellungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ZahnfuellungenInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Zahnfüllungen Die aus Porzellanmasse bestehenden Zahnfüllungen werden bisher in der Weise hergestellt, daß von der Zahuhöhlung einWachsabdruck genommen, von diesem eine Hohlform hergestellt und in die Hohlform die als Füllung dienende Porzellanmasse eingebracht und gebrannt wird. Da die bisher für den Zweck verwendeten Porzellanmassen schwinden, so besteht eine besondere Schwierigkeit, den trotz wiederholten Auftragens und Nachbrennens von Porzellanmasse zum Ausgleich der aufgetretenen Schrumpfung sich bildenden Zwischenraum zwischen dem Rand der Zahnhöhlung und der Füllung auszufüllen, denn bei einem jeden Nachbrennen erweicht die Füllung im ganzen und erleidet demgemäß bei einem jeden Nachbrennen erneut eine Formveränderung. Dadurch ist es schwierig, einen genauen Randschluß der Füllung zu erzielen.
- Diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung auf folgende Weise behoben werden.
- Es wird ein der Zahrhöhlung bis auf die Oberflächenschicht entsprechender Füllungskörper aus einer schwindungsfreien oder nahezu schwindungsfreien Porzellanmasse mit Hilfe einer Hohlform in üblicher Weise hergestellt, auf ihn eine Schicht aus dem üblichen durchscheinenden und entsprechend gefärbten Füllungsporzell an au fgebrannt und dieser Füllungskörper in die Zahnhöhlung eingebracht. Schwindungsfreie keramische Massen sind in der keramischen Industrie an sich bekannt. Man erzielt diese Eigenschaft nach den dort gebräuchlichen Regeln durch entsprechende Zusätze von grobkörnigen, mageren, hochschmelzenden Stoffen, wie z.B.
- Quarz, durch ein Anmachen dieser Masse mit der richtigen nicht zu großen Menge Wasser und durch die Wahl geeigneter Brenntemperaturen und geeigneter Brenndauer. Man kann auf diese Weise eine völlig schwindungsfreie und sogar eine beim Brennen wachsende Masse erzielen. Aus dieser Masse wird mit Hilfe der üblichen Hohlform ein der Zahnhöhlung bis auf die Oberflächenschicht entsprechender Körper gebrannt. Auf diesen Körper wird alsdann eine obere Schicht aufgetragen und geblrannt, welche aus dem üblichen durchscheinenden und entsprechend gefärbten Füllungsporzellan besteht und deren Schmelzpunkt so abgestellt sein muß, daß der bereits gebrannte Körper nicht mehr erweicht.
- Der Vorteil eines derartigen Verfahrens besteht darin, daß, weil die Schwindung der Füllmasse auf ein Mindestmaß herabgesetzt ist, sie beim Brennen keine Formveränderung mehr erleidet. Dadurch erübrigt sich das bisherige nachträgliche Auftragen und Brennen von Porzellanmasse. Andererseits beeinträchtigt aber die Undurchsichtigkeit des größeren Teils der Füllung nicht ihr Aussehen, da die Füllung auf ihrer freiliegenden Oberseite mit einer durchsichtigen und dem Zahnfarbton entsprechend gefärbten Schicht überzogen ist.
- Der aus schwindungsfreier Porzellanmasse bestehende Teil des Füllkörpers kann erfindungsgetnäß durch eine in ihm eingebettete Einlage aus einem mit dem Porzellan sich fest verbindenden Material, z.B. aus einer Platin-Iridium-Legierung, verstärkt werden.
- In diesem Fall gibt man der Masse zweckmäßig eine ganz geringfügige Brennschwindung (bis zu etwa 4°/0 linear), die jedoch so gering sein muß, daß beim Brennen keine oder nur eine geringfügige Rißbildung entsteht, um durch eine kleine Schrumpfung ein festes Anhaften der Masse an die metallische Einlage zu gewährleisten. Die Einlage wird zweckmäßig in Richtung der größten Ausdehnung des Füllungskörpers angeordnet Sie kann gleichzeitig dadurch als Verankerung der Füllung verwendet werden, daß ein entsprechender Teil von ihr aus der Füllung herausragt.
- Die Zeichnung veranschaulicht in den Ab;b. I bis 3 je ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung hergestellten Füllung.
- Es bezeichnet in den Abb. a eine Füllungsmasse aus schwindungsfreiem oder nahezu schwindungsfreiem undurchsichtigem Po rzellan. Diese Masse wird in der üblichen, der Kavität entnommenen Hohl form gebrannt und auf diesen Körper alsdann auf derjenigen Seite, welche in der Zahnkavität freiliegt, eine Schicht b aus dem. üblichen durchscheinenden und der Zalmtönung entsprechend gefärbten Porzellan aufgetragen und gebrannt. Der Schmelzpunkt der Porzellanmasse b muß so. bemessen sein, daß bei ihrem Auftrennen der Porzellankörper a nicht mehr erweicht, sondern seine der Kavität entsprechende Form behält. Nach dem Auftrennen der Oberflächenschicht b wird die Füllung, wie üblich, in die Kavität eingebracht.
- Die Füllung kann, wie in Abb. 2 und 3 beispielsweise dargestellt ist, durch eine Metalleinlage d verstärkt sein. Das Metall muß aus einem Stoff bestehen, welcher mit dem Porzellan eine feste Verbindung eingeht, nicht oxydiert und auch keine Gase absorbiert und der auch seinerseits nicht schwindet. Hierfür ist insbesondere Platin-Iridium geeignet. Wie Abb. 3 veranschaulicht, kann die Metalleinlage d gleichzeitig so gestaltet sein, daß sie beispielsweise stiftförmig ausgebildet ist und auf eine entsprechende Länge aus der Füllung herausragt, wodurch sie gleichzeitig zur Verankerung der Füllung im Zahlen dienen kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Zahnfüllungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Zahnhöhlung bis auf die Oberflächenschicht entsprechender Füllungskörper aus einer schwindungsfreien oder nahezu schwindungsfreien Porzellanmasse mit Hilfe einer Hohlform in üblicher Weise hergestellt, auf ihn eine Schicht aus dem üblichen durchscheinenden und entsprechend gefärbten Füllungsporzellan aufgebrannt und dieser Füllungskörper in die Zahnhöhlung eingebracht wird.
- 2. Zahnfüllung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der aus schwindungsfreier oder nahezu schwindungsfrei er Porzellanmasse bestehende Füllungsteil eine sich mit der Porzellanmasse fest verbindende Verstärkungseinlage, z. B. aus Platin-Iridium, enthält, die auch zur Verankerung der Einlage verwendet werden kann.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935V0031779 DE687796C (de) | 1935-04-26 | 1935-04-26 | Verfahren zur Herstellung von Zahnfuellungen |
| NL73818A NL43932C (de) | 1935-04-26 | 1935-06-06 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935V0031779 DE687796C (de) | 1935-04-26 | 1935-04-26 | Verfahren zur Herstellung von Zahnfuellungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE687796C true DE687796C (de) | 1940-02-06 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935V0031779 Expired DE687796C (de) | 1935-04-26 | 1935-04-26 | Verfahren zur Herstellung von Zahnfuellungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE687796C (de) |
| NL (1) | NL43932C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0565889A1 (de) * | 1992-03-24 | 1993-10-20 | Uwe Dr. Lasch | Verstärkungselement |
-
1935
- 1935-04-26 DE DE1935V0031779 patent/DE687796C/de not_active Expired
- 1935-06-06 NL NL73818A patent/NL43932C/xx active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0565889A1 (de) * | 1992-03-24 | 1993-10-20 | Uwe Dr. Lasch | Verstärkungselement |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL43932C (de) | 1938-09-15 |
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