CH190920A - Unterirdische Champignons-Zuchtanlage. - Google Patents

Unterirdische Champignons-Zuchtanlage.

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CH190920A
CH190920A CH190920DA CH190920A CH 190920 A CH190920 A CH 190920A CH 190920D A CH190920D A CH 190920DA CH 190920 A CH190920 A CH 190920A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
earth
walls
mushroom cultivation
underground
cultivation system
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Application number
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Inventor
Kunz-Gfeller Marie
Original Assignee
Kunz Gfeller Marie
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G18/00Cultivation of mushrooms
    • A01G18/60Cultivation rooms; Equipment therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01G18/60Cultivation rooms; Equipment therefor
    • A01G18/69Arrangements for managing the environment, e.g. sprinklers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mycology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description


  



  Unterirdische   Champignons-Zuehtanlage.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine unterirdische   Champignonszuahbanlagen    bei der nur deren unterer Teil in die Erde eingegraben ist, während der obere Teil von Wandungen umgeben ist, die durch angeschüttete Erde gebildet sind. Ein Vorteil ergibt sich dadurch, dass für das Erstellen der Anlage nur ein einem Bruchteil der Hohe der Anlage entsprechendes Erdvolumen ausgegraben werden muss, und die ausgegra  bene Erde für da. s Zuschütten des obem    Teils verwendet werden kann. Durch diese Anordnung wird insbesondere eine Einsparung an Arbeit beim Aushub erreicht. Die Anlage kann überall erstellt werden, wo es die   Bodenverhältnisse erlauben.

   Die Wandun-    gen der Anlage können aus   übereinamderlie-    genden, parallel zueinander verlaufenden, schrÏggestellten Brettern bestehen, wobei durch die Schrägstellung der Bretter mehrere Zwischenräume gebildet werden, die, durch die angeschüttete Erde ausgefüllt sind. Werden diese mit Erde ausgefüllten   Zwischen-    rÏume mit Wasser begossen, dann gibt die Erde das Wasser als Feuohtigkeit in den   Anlageraum    ab.   Durch diese Feuchtigkeits-    abgabe der Erde soll das Wachstum der Champignons in günstiger Weise beeinflusst werden.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem   Ausfüh-      rungsbeispiel    zur Darstellung gebracht. Es zeigt Fig. 1 den Querschnitt einer unterirdischen   Champignonszuchtanlage.   



   Die gezeichnete Champignonszuchtanlage ist zur halben Tiefe oder mehr in den Erdboden a eingebaut und der obere Teil der Wände b und die Decke c sind mit der   Aus-      huberde    überdeckt. Die Anlage ist von allen Seiten mit von   aubes    angeschütteter Erde a umgeben, diese wird durch die Decke c und die Wände b getragen bezw. gest tzt, welche letztere aus in Abständen übereinander angeordneten Schräggestellten und parallel zueinander verlaufenden, Brettern oder Platten d bestehen, die beidseitig an Pfeilern e befestigt sind. Durch diese Anordnung und SchrÏgstellung der Bretter oder Platten d ergeben sich mehrere ZwischenrÏume â, die durch   li da-s      Erdreich a ausgefiillt sind.    Das Erdreich a bildet somit einen Bestandteil der   Wände b.

   Die Decke    c besteht aus auf den WÏnden b aufliegenden Querbalken g,  ber denen Längsbalken h gelagert sind, auf welchen direkt Wellblechplatten i aufliegen. An den   untem Seiten    der Querbalken g sind Flachblechplatten oder Bretter   k    befestigt, iiber   denen eine Schicht Hobelspäne    oder   Torfmull    liegt, womit die Decke isoliert ist.



  Die Decke kann auch aus gewölbten Wellblechplatten bestehen, die zu einem Bogen   zusammengesetztsind,welcherbeidaeitig    an über den SeitenwÏnden parallelliegenden Balken oder Schienen abgestützt, und mit Erde überdeckt ist.



   Die Decke c enthält eine oder mehrere L ftungen, welche durch Schächte oder R¯hren l das Innere der Anlage mit der Erdoberfläche verbinden, womit f r Luftwechsel in der Anlage gesorgt ist. Die Lüftung kann mittelst eines in der Decke c angebrachten Verschlusses m ge¯ffnet, beliebig reguliert, oder geschlossen werden. Die Mündung der Lüftung l an der Erdoberfläche ist mit einem drehbaren   Eut      n    versehen,   der durch Luft-      sohraubenwirkung die    Luft aus der Anlage hinaus oder in sie   hineinsaugt.    Die L ftung kann auch aus in den WÏnden befindlichen   verschliessbaren Öffnungen bestehen,    an denen ausserhalb der Anlage vertikale oder horizontale Schächte angeschlossen sind, die   den Luftzug erhöhen.

   Der Boden der    Anlage bildet die Erde a, auf welchem direkt die   Champignonsbeete    o angelegt sind. Die RÏume p zwischen den Beeten   o    dienen als Wege. Die Erde a,   welchedie Zwischen-    räume f an den Wänden b ausfüllt, kann mit Wasser begossen werden. Die Erde a gibt das Wasser als Feuchtigkeit in den Anlageraum ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Unterirdische Champignonszuchtanlage, dadurch gekennzeichnet, dass nur deren unterer Teil in die Erde eingegraben ist, wä. h- rend der obere Teil der Anlage von Wandun- gen umgeben ist, die durch angeschüttete Erde gebildet sind.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Unterirdische Champignonszuchtanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Decke, gebildet aus von den Wanden getragenen Querbalken mit darüberliegenden Längsbalken, auf de nen Wellblechplatten direkt aufliegen, die mit Erde zugedeckt sind.
    2. Unterirdische Champignonszuchtanlage nach Patentanspru. ch, gekennzeichnet durch eine Decke, gebildet aus zu einem Bogen zusammengesetzten gewölbten Wellblechplatten, welcher Bogen beid- séitig an über, den Seitenwänden paral lelliegenden, Balken oder Schienen abge stützt und mit Erde überdeckt ist.
    3. Unterirdische Champignonszuchtanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen oder mehrere Lüftungs- wege, welche das Innere der Anlage mit der Erdoberfläche verbinden und mit telst Luftschrauben die Luft aus der Anlage hinaus-oder in sie hinein saugen und mit verstellbaren Verschlüs- sen versehen sind.
    4. Unterirdische Champignonszuchtanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Lüftungen, gebildet aus in den Wänden oder in der Decke befindlichen verschliessbaren Öffnungen, denen au- sserhalb der Anlage Schächte oder R¯h ren angeschlossen sind.
    5. Unterirdische Champignonszuchtanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Wandungen, die parallel zuein- an, der verlaufende, in Abständen bereinandergeordnete, vertikal- oder schräggestellte, das Erdreich stützende Bretter oder Platten aufweisen, die an Pfeilen befestigt sind.
CH190920D 1937-05-04 1937-05-04 Unterirdische Champignons-Zuchtanlage. CH190920A (de)

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