CH199116A - Zuchtanlage insbesondere für Pilze und Bleichgemüse. - Google Patents
Zuchtanlage insbesondere für Pilze und Bleichgemüse.Info
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Description
Zuchtanlage insbesondere fiir Pilze und Bleichgemiise.
Vorliegende Erfindung ist eine Zuchtanlage insbesondere für Pilze und Bleichgem se, mit mindestens zwei aus Erde gebildeten Erhöhungen, welche durch einen Laufgrafben voneinander getrennt und auf denen die Kulturbeete angebracht sind.
Diese Erfindung hat verschiedene Vorteile.
Die Anordnung der Kulturbeete auf, diesen Erhöhungen bezweckt eine Erleichterung der Aufzucht und der Erntearbeiten.
Auch bei einer eventuellen Erwärmung der Zuchtanlage durch Heizen hat diese Anordnung gegenüber a-ndern Bauweisen bedeutende Vorz ge, indem die Beete nicht am Boden, sondern in erhöhter Lage angebracht sind, wodurch die Wärme, die bekanntlieh immer nach oben steigt, besser zu den Beeten gelant, wodurch das Wachstum befördert wird. Auch sind die Beete vor einem eventuellen Auftreben von Grundwasser eher geschützt.
Durch beiliegende Zeichnung ist der Er findungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen zur Darstellung gebracht.
Es zeigt :
Fig. 1 den Querschnitt einer Zuchtanlage f r Pilze und Bleichgemüse mit mehreren Podien und Wandungen mit schräggestellten Brettern,
Fig. 2 den Querschnitt einer Zuchtanlage für Pilze und Bleichgemüse mit Podien und Wandungen mit vertikal gestellten Brettern,
Fig. 3 den Querschnitt einer Zuchtanlage f r Pilze und Bleichgemüse mit Podien und Wandungen aus Drahtgeflecht,
Fig. 4 den Querschnitt einer Zuchtanlage f r Pilze und Bleichgemiise mit Podien und Wandungen aus Bausteinen,
Fig. 5 den Querschnitt einer Zuchtanlage f r Pilze und Bleichgemüse mit einer mittlern und zwei seitlichen Erhöhungen.
Nach Fig. 1 werden die aus Erde bestehenden Podien a durch die in Abständen angeordneten LaufgrÏben b voneinander getrennt, welche Podien seitlich durch an Pfählen c befestigte Bretter oder Latten d gestützt sind. Um das Auseinandertreiben der Pfähle c zu vermeiden, sind diese gegenseitig mit einem Draht e verbunden, oder an den Pfeilern f befestigt. Auf den Podien a sind beispielsweise IChampignons-Kultur- beete g angelegt. An deren Stelle können auch andere Kulturbeete angelegt werden, insbesondere solche f r Bleichgemiise.
Au den Pfeilern f sind in Abständen übereinanderangeordnete. parallel zueinander verlaufende, schräggestellte, das Erdreich stützende Bretter oder Platten h befestigt, welche die Wand bilden. Durch die Schrag- stellung der Bretter oder Platten h ergeben sich Zwischenräume j, welche durch die von aussen angeschüttete Erde ausgefüllt werden.
Die Erde in diesen Zwischenräumen kann durch Bespritzung mit Wasser oder selbsttätige Beträufelung durch das von der Dachkante k auslaufende Re, genwasser be- feuchtet werden, welche Feuchtigkeit von der Erde durch die Zwischenräume j in den Anlageraum gegeben wird, was besonders günstig f r das Wachstum der Cham- pignons ist.
Die Pfeiler f dienen zugleich als Träger der Decke. Diese besteht aus über den Pfeilern â liegenden Querbalken l mit dar ber litgenden Längsbalken M !, auf denen direkt Wellblechplatten M aufliegen. An deren Stelle kann auch ein anderes geeignetes Deckmaterial verwendet werden, wie Bretter, die mit Dachpappe überdeckt sind, oder Eternit. An der untern Seite der Querbal- ken l sind Bretter o befestigt, ber denen als Xwischenfüllung eine Schicht Hobelspäne, SÏgemehl oder Torfmull liegt, womit die Decke isoliert Ist. Hinten in der Anlage befindet sich eine Offnung p, welche mittelst Schiel) er q beliebig verstellt oder geschlossen werden kann.
Ausserhalb dieser Öffnung p, welche zur Lü. ftung dient, kann ein Schacht, bezw. Rohre angeschlossen werden, welche die Lüftung fordert. Die Anlage ist in den Boden gebaut, der obere Teil ist dureh von aussen angeschüttete Erde bedeekt.
Fig. 2 zeigt eine Zuchtanlage, bei der die Podien a nur beidseitig den Wänden entlang angeordnet sind. Die Podien a werden durch den zwischen diesen liegenden Laufweg b voneinander getrennt, wobei beidseitig die Podien a durch an Pfählen c befestigte Bretter oder Platten d gest tzt sind. Die Pfähle c sind mit den Pfeilern e mittelst Draht f ver- bunden, um das Auseinandertreiben der Pfähle c zu vermei. den. Auf den Podien a sind Champignonsbeete g angelegt. Beidseitig von den Beeten g befindet sich ein leerer Platz h, der zur Befeuchtung verwendet werden kann, durch welche das Wachstum der Champignons in g nstiger Weise beför- dert wird.
An den Pfeilern e sind in Ab stzinden übereinanderangeordnete, parallel zu- einander verlaufende, hochkantgestellte Bret- ter oder Platten j befestigt, welche die WÏnde bilden, und denen von aussen Erde angeschüttet ist. Über den Pfeilern e sind der Anlagelange nach Balken k gelagert, auf denen Querbalken l aufliegen, über denen das Deekmaterial m befestigt ist. Vorn in der Anlage ist die Türe n, bei der sich unten eine Offnung o befindet, welche zur Durch liiftung des Iufweges b dient. Beidseitig der Türe n sind zwei verschliessbare Öffnun- gen, p für die IJüftung der Anlage.
Die Anlage ist in den Boden eingebaut, der obere Teil ist durch von aussen angesehiittete Erde überdeckt.
Fig. 3 zeigt eine Zuchtanlage, bei der die Wandungen aus an den Pfeilern a befestig- tem engmaschigem Drahtgeflecht b bestehen, welchem von au¯en Erde c angeschüttet ist, womit die Erde einen Bestandteil der WÏnde bildet, was zum guten Gedeihen der Champignons viel beitragt. Die Podien d werden durch den Laufweg e voneinander getrennt, bei welchem beidseitig die Podien d durch an Pfählen f befestigte Bretter oder Platten g gest tzt sind. F r diese St tzung kann auch anderes geeignetes Material verwendet werden, wie Eisengitter oder Drahtgeflecht usw. Die Pfahle f sind mit den Pfeilern a durch einen Draht h verbunden.
Auf den Podien d sind beispielsweise Champignonskulturbeete j angelegt. tSber den Pfeilern a befinden sich lÏngs der Anlage Balken oder Schienen k, auf welchen die Decke 1 abge stutzt ist. Diese besteht aus zu einem Bogen zusamm ; engesetzten, gewölbten Wellblech- platten, welcher Bogen beidseitig auf den Balken k abgestützt ist. Vorn in der Anlage befindet sich die T re m, welche unten eine Öffnung n zur Durchlüftung des Laufweges hat. Beidseitig, der Türe I befinden sich zwei verschliessbare Öffnungen o für die L ftung der Zuchtanlage. Die Anlage ist in den Boden eingebaut, der obere Teil durch angeschüttete Erde überdeckt.
Fig. 4 zeigt eine Zuchtanlage, bei der die Wandungen aus Bausteinen a bestehen, die derart aufeinandergebaut sind, dass sich zwischen den Steinen Öffnungen b bilden, denen von aussen Erde anliegt, womit die Erde einen Bestandteil der Wand bildet. Die Podien c werden durch den Laufweg d voneinander getrennt, bei welchem beidseitig die Podien c durch an Pfählen e befestigte Bretter oder Latten f gestützt werden. Damit die PfÏhle e von der Erde der Podien c nicht herausgedrückt werden, sind diese mit einem Draht g mit den Pfeilern It verbun- den. Auf den aus Erde bestehenden Podien sind beispielsweise Champignonakulturbeete an. gelegt.
Die Decke ist gebildet aus von der Mitte der Anlage nach beiden E3eiten k abfallenden und auf diesen Pfeilern h abge- stützten Balken l, die paarweise mit waag- rechtlaufenden Streben m verbunden sind, auf denen parallel zur Anlagelange liegende Latten sich abst tzen, auf denen das Deckmaterial n direkt aufliegt. Vorn in der Anlage befindeb sieh die Türe o, welche unten eine Öffnung p zur Durchlüftung des Laufgrabens hat. Beidseitig von der Türe o sind zwei Öffnungen q angeordnet, welche beliebig verschliesstbar sind und für die Lüftung der Anlage dienen. Die Anlage ist in den Boden eingebaut, der obere Teil ist durch von aussen angeschüttete Erde bedeckt.
Nach Fig. 5 kann die Zuchtanlage auch auss Erde a bestehende Erh¯hungen b aufweisen, die nach beiden Seiten schrÏg abfallen, wobei eine Stützung nicht notwendig ist, und auf deren Oberfläche beispielsweise Champignonsbeete c angelegt sind. Die seitlich an den Erh¯hungen b angelegten Cham pignonsbeete c sind am Boden d abgestützt.
Die Zuahtanlage ist nur zur halben Tiefe in die Erde a eingegraben, wahrend der obere Teil der Anlage Wandungen aufweist, besbehend aus Pfeilern e, auf denen Balken f aufliegen und an denen beidseitig Bretter g befestigt sind. Zur Isolierung ist zwischen den Brettern g Sagemehl eingefüllt. Den Wandungen kann zur bessern Isolation aussen Erde angeschüttet werden. Auf den BalJKen f ist di, e Deeke abgestützt, bestehend aus den Querbalken h und den, dariiber- liegenden LÏngsbalken i, auf denen Well- blechplatten k aufliegen. An der Unterseite der Querbalken h sind Bretter 1 befestigt, ber denen eine Schicht HobelspÏne oder Torfmull liegt, womit die Decke isoliert ist.
Der Decke, wie auch den Wandungen kann von aussen Erde angeschüttet werden, wenn es zum Schutze gegen WÏrme oder Kälte erforderlich ist. Die seitlichem Erh¯hungen b bilden zugleich den untern Teil der Wandungen der Anlage, die nach dem Anlageinnern sehräg abfallend sind, und auf welchen beispielsweise Champignonsbeete c angelegt sind. An. Stelle der Champignoins- beete können auch andere Kulturbeete angelegt sein. Zuhinterst in der Anlage befindet sich die Lüftung m, welche mittelst Schie- ber n. geschlossen oder geöffnet werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Zuchtanla, ge insbesondere für Pilze und Bleichgemüse, gekennzeichnet. durch mindestens zwei aus Erde gebildete Erhöhungen, die durch einen Laufgraben voneinander getrennt und auf denen Kulturbeete angebracht sind.UNTERANSPRÜCHE : 1. Zuthtanlage naeh Patentanspruoh, ge kennzeichnet durch aus Erde gebildete Erhöhungen, an deren schrägen Seiten die Kulturbeete angelegt sind.2. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet'durch aus Erde gebildete Erhöhungen, die durch seitlich gestützte Laufgräben voneinander getrennt sind.3. Zuchtanlage nach. Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Wandungen, die parallel zueinander verlaufende, in Ab standen übereinander angeordnete, das Erdreich stützende Platten aufweisen, die an Pfeilern befestigt sind.4. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Wandungen, die parallel zueinander verlaufende, in Ab ständen übereinander angeordnete, das Erdreich st tzende Bretter aufweisen, die an Pfeilern befestigt sind.5. Zuchtanlage nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Platten mit ihrer Breitseite senkrecht gestellt sind.6. Zuchtanlage nach Unteransprueh 3, da durch gekennzeichnet, da¯ die Platten mit ihrer Breitseite schräg gestellt sind.7. Zuchtanlage nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Bretter mit ihrer Breitseite senkrecht gestellt sind.8. Zuchtanlage nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Bretter mit ihrer Breitseite schräggestellt sind.9. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch aus Erde bestehende Wandungen, die mittelst an Pfeilern befestigtem Drahtgeflecht gestützt sind.10. Zuchtanlage nach Patentansprueh, ge kennzeichnet durch Wandungen, be stehend aus Bausteinen, die derart auf einandergebaut sind, da¯ sich zwischen diesen Íffnungen bilden, wobei diesen Wandungen von auben Erde anliegt.11. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Wandungen, deren unterer Teil aus nach dem Anlageinnern abgeschrägtem Erdreich gebildet ist.12. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnetdurch eine Decke, die von den Wänden getragene Querbalken und darüberliegende LÏngsbalken aufweist, auf denen direkt das Deokmaterial auf liegt.13. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Decke, die zu einem Bogen zusammengesetzte gewölbte Wellblechplatten aufweist, welcher Bo gen beidseitig an ber den Seitenwänden liegenden Trägern abgestützt ist.14. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Decke, die von der Mitte der Anlage nach beiden WÏn den abfallende Balken aufweist, die paarweise mit waagreehtlaufenden Bal ken verbunden sind, über denen parallel zur Anlagelänge verlaufende Latten sich befinden, auf denen das Deckmaterial aufliegt.15. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch mindestens eine Lüftungseinrichtung, gebildet durcheine verschliessbare Offnung, an welcher ausserhalb der Anlage ein Schacht ange schlossen ist.
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