CH199116A - Zuchtanlage insbesondere für Pilze und Bleichgemüse. - Google Patents

Zuchtanlage insbesondere für Pilze und Bleichgemüse.

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CH199116A
CH199116A CH199116DA CH199116A CH 199116 A CH199116 A CH 199116A CH 199116D A CH199116D A CH 199116DA CH 199116 A CH199116 A CH 199116A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
walls
breeding system
breeding
earth
pillars
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Application number
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English (en)
Inventor
Marie Kunz-Gfeller
Original Assignee
Kunz Gfeller Marie
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G18/00Cultivation of mushrooms
    • A01G18/60Cultivation rooms; Equipment therefor
    • A01G18/69Arrangements for managing the environment, e.g. sprinklers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mycology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mushroom Cultivation (AREA)

Description


  



  Zuchtanlage insbesondere fiir Pilze und Bleichgemiise.



   Vorliegende Erfindung ist eine Zuchtanlage insbesondere für Pilze und Bleichgem se, mit mindestens zwei aus Erde gebildeten Erhöhungen, welche durch einen   Laufgrafben voneinander getrennt und    auf denen die Kulturbeete angebracht sind.



  Diese Erfindung hat verschiedene Vorteile.



  Die   Anordnung der Kulturbeete auf, diesen    Erhöhungen bezweckt eine Erleichterung der Aufzucht und der Erntearbeiten.



   Auch bei einer eventuellen Erwärmung der Zuchtanlage durch Heizen hat diese Anordnung   gegenüber a-ndern Bauweisen    bedeutende Vorz ge, indem die Beete nicht am Boden, sondern in erhöhter Lage angebracht sind, wodurch die Wärme, die   bekanntlieh    immer nach oben steigt, besser zu den Beeten gelant, wodurch das Wachstum befördert wird. Auch sind die Beete vor einem eventuellen   Auftreben    von Grundwasser eher geschützt.



   Durch   beiliegende    Zeichnung ist der Er  findungsgegenstand    in beispielsweisen Ausführungsformen zur Darstellung gebracht.



  Es zeigt :
Fig. 1 den Querschnitt einer Zuchtanlage f r Pilze und Bleichgemüse mit mehreren Podien und Wandungen mit schräggestellten Brettern,   
Fig. 2 den Querschnitt einer Zuchtanlage    für Pilze und   Bleichgemüse    mit Podien und Wandungen mit vertikal gestellten Brettern,
Fig. 3 den Querschnitt einer Zuchtanlage f r Pilze und Bleichgemüse mit Podien und Wandungen aus Drahtgeflecht,
Fig. 4 den Querschnitt einer Zuchtanlage f r Pilze und Bleichgemiise mit Podien und Wandungen aus Bausteinen,
Fig. 5 den Querschnitt einer Zuchtanlage f r Pilze   und Bleichgemüse    mit einer mittlern und zwei seitlichen Erhöhungen.



     Nach Fig. 1    werden die aus Erde bestehenden Podien a durch die in Abständen angeordneten LaufgrÏben b voneinander getrennt, welche Podien seitlich durch an Pfählen c befestigte Bretter oder Latten d gestützt sind. Um das   Auseinandertreiben    der Pfähle   c    zu vermeiden, sind diese gegenseitig mit einem Draht e verbunden, oder an den   Pfeilern f befestigt.    Auf den Podien a sind beispielsweise   IChampignons-Kultur-      beete g angelegt.    An deren Stelle können auch andere   Kulturbeete    angelegt werden, insbesondere solche f r Bleichgemiise.



     Au den Pfeilern f sind    in Abständen   übereinanderangeordnete.    parallel zueinander verlaufende, schräggestellte, das Erdreich stützende Bretter oder Platten h befestigt, welche die Wand bilden. Durch die   Schrag-    stellung der Bretter oder Platten h ergeben sich Zwischenräume   j,    welche durch die von aussen   angeschüttete    Erde ausgefüllt werden.

   Die Erde in diesen Zwischenräumen kann durch Bespritzung mit Wasser oder selbsttätige Beträufelung durch das von der    Dachkante k auslaufende Re, genwasser be-    feuchtet werden, welche Feuchtigkeit von der Erde durch die Zwischenräume   j in    den   Anlageraum    gegeben wird, was besonders günstig f r das Wachstum der   Cham-    pignons ist.



   Die Pfeiler f dienen zugleich als Träger der Decke. Diese besteht aus über den Pfeilern â liegenden Querbalken l mit dar ber  litgenden Längsbalken M !, auf denen    direkt   Wellblechplatten M aufliegen.    An deren Stelle kann auch ein anderes geeignetes Deckmaterial verwendet werden, wie Bretter, die mit   Dachpappe    überdeckt sind, oder Eternit. An der untern Seite der   Querbal-    ken l sind Bretter o befestigt,  ber denen als   Xwischenfüllung    eine Schicht   Hobelspäne,    SÏgemehl oder   Torfmull    liegt, womit die Decke isoliert Ist. Hinten in der Anlage befindet sich eine Offnung p, welche mittelst   Schiel) er q    beliebig verstellt oder geschlossen werden kann.

   Ausserhalb dieser Öffnung p, welche zur Lü. ftung dient, kann ein Schacht,   bezw. Rohre angeschlossen werden,    welche die Lüftung fordert. Die Anlage ist in den Boden gebaut, der obere Teil ist dureh von aussen   angeschüttete    Erde   bedeekt.   



   Fig. 2 zeigt eine Zuchtanlage, bei der die Podien a nur beidseitig den Wänden entlang angeordnet sind. Die Podien a werden durch den zwischen diesen liegenden Laufweg b voneinander getrennt, wobei beidseitig die Podien a durch an Pfählen c befestigte Bretter oder Platten d gest tzt sind. Die Pfähle c sind mit den Pfeilern e mittelst   Draht f ver-    bunden, um das Auseinandertreiben der Pfähle c zu   vermei. den. Auf den Podien a      sind Champignonsbeete g angelegt.    Beidseitig von den Beeten g befindet sich ein leerer Platz h, der zur Befeuchtung verwendet werden kann, durch welche das Wachstum der Champignons in g nstiger   Weise beför-    dert wird.

   An den Pfeilern e sind in Ab  stzinden übereinanderangeordnete,    parallel   zu-       einander verlaufende, hochkantgestellte Bret-    ter oder Platten j befestigt, welche die WÏnde bilden, und denen von aussen Erde   angeschüttet    ist. Über den Pfeilern e sind der   Anlagelange nach    Balken k gelagert, auf denen Querbalken l aufliegen, über denen   das Deekmaterial m    befestigt ist. Vorn in der Anlage ist die Türe n, bei der sich unten eine Offnung o befindet, welche zur Durch  liiftung    des Iufweges b dient. Beidseitig der Türe n sind zwei   verschliessbare Öffnun-    gen, p für die   IJüftung    der Anlage.

   Die Anlage ist in den Boden eingebaut, der obere Teil ist durch von aussen   angesehiittete    Erde überdeckt.



   Fig. 3 zeigt eine Zuchtanlage, bei der die Wandungen aus an den Pfeilern a   befestig-    tem engmaschigem Drahtgeflecht   b    bestehen, welchem von au¯en Erde   c    angeschüttet ist, womit die Erde einen Bestandteil der WÏnde bildet, was zum guten Gedeihen der Champignons viel   beitragt.    Die Podien d werden durch den Laufweg e voneinander getrennt, bei welchem beidseitig die Podien d durch an Pfählen f befestigte Bretter oder Platten g gest tzt sind. F r diese St tzung kann auch anderes geeignetes Material verwendet    werden, wie Eisengitter oder Drahtgeflecht    usw. Die   Pfahle f    sind mit den Pfeilern a durch einen Draht h verbunden.

   Auf den Podien d sind beispielsweise Champignonskulturbeete   j angelegt. tSber    den Pfeilern a befinden sich lÏngs der Anlage Balken oder Schienen   k,    auf welchen die Decke   1    abge   stutzt    ist. Diese besteht aus zu einem Bogen    zusamm ; engesetzten, gewölbten Wellblech-    platten, welcher Bogen beidseitig auf den Balken   k    abgestützt ist. Vorn in der Anlage befindet sich die T re m, welche unten eine Öffnung   n    zur Durchlüftung des Laufweges hat.   Beidseitig, der Türe I    befinden sich zwei verschliessbare Öffnungen o für die L ftung der Zuchtanlage. Die Anlage ist in den Boden eingebaut, der obere Teil durch angeschüttete Erde überdeckt.



   Fig. 4 zeigt eine Zuchtanlage, bei der die Wandungen aus Bausteinen a bestehen, die derart   aufeinandergebaut    sind, dass sich zwischen   den Steinen Öffnungen b    bilden, denen von aussen Erde anliegt, womit die Erde einen Bestandteil der Wand bildet. Die Podien   c    werden durch den Laufweg d voneinander getrennt, bei welchem beidseitig die Podien c durch an Pfählen e befestigte Bretter oder   Latten f gestützt    werden. Damit die PfÏhle e von der Erde der Podien c nicht herausgedrückt werden, sind diese mit einem Draht g mit den Pfeilern   It      verbun-    den. Auf den aus Erde bestehenden Podien sind beispielsweise   Champignonakulturbeete    an. gelegt.

   Die Decke ist gebildet aus von der Mitte der Anlage nach   beiden E3eiten k    abfallenden und   auf diesen Pfeilern h abge-      stützten    Balken l, die paarweise mit   waag-    rechtlaufenden Streben m verbunden sind, auf denen parallel zur Anlagelange liegende Latten sich abst tzen, auf denen das Deckmaterial n direkt aufliegt. Vorn in der Anlage befindeb sieh die Türe o, welche unten eine   Öffnung p    zur Durchlüftung des Laufgrabens hat. Beidseitig von der Türe o sind zwei Öffnungen q angeordnet, welche beliebig   verschliesstbar sind    und für die Lüftung der Anlage dienen. Die Anlage ist in den Boden eingebaut, der obere Teil ist durch von   aussen angeschüttete Erde bedeckt.   



   Nach Fig.   5    kann die Zuchtanlage auch auss Erde a bestehende Erh¯hungen b aufweisen, die nach beiden Seiten schrÏg abfallen, wobei eine Stützung nicht notwendig ist, und auf deren Oberfläche beispielsweise   Champignonsbeete c angelegt sind.    Die seitlich an den Erh¯hungen b angelegten Cham  pignonsbeete    c sind am Boden d abgestützt.



  Die Zuahtanlage ist nur zur halben Tiefe in die   Erde a eingegraben, wahrend    der obere Teil der Anlage Wandungen aufweist,   besbehend    aus Pfeilern e, auf denen Balken f aufliegen und an denen beidseitig Bretter g befestigt sind. Zur Isolierung ist zwischen den Brettern g   Sagemehl    eingefüllt. Den Wandungen kann zur   bessern    Isolation aussen Erde angeschüttet werden. Auf den    BalJKen f ist di, e Deeke abgestützt, bestehend    aus den   Querbalken h und den, dariiber-    liegenden LÏngsbalken i, auf denen   Well-    blechplatten k aufliegen. An der Unterseite der Querbalken h sind Bretter   1    befestigt,  ber denen eine Schicht HobelspÏne oder Torfmull liegt, womit die Decke isoliert ist.



  Der Decke, wie auch den Wandungen kann von aussen Erde angeschüttet werden, wenn es zum Schutze gegen WÏrme oder Kälte erforderlich ist. Die seitlichem Erh¯hungen b bilden zugleich den untern Teil der Wandungen der Anlage, die nach dem Anlageinnern sehräg abfallend sind, und auf welchen beispielsweise Champignonsbeete c    angelegt sind. An. Stelle der Champignoins-    beete können auch   andere Kulturbeete    angelegt sein. Zuhinterst in der Anlage befindet sich   die Lüftung m, welche mittelst Schie-       ber n. geschlossen oder geöffnet werden kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zuchtanla, ge insbesondere für Pilze und Bleichgemüse, gekennzeichnet. durch mindestens zwei aus Erde gebildete Erhöhungen, die durch einen Laufgraben voneinander getrennt und auf denen Kulturbeete angebracht sind.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Zuthtanlage naeh Patentanspruoh, ge kennzeichnet durch aus Erde gebildete Erhöhungen, an deren schrägen Seiten die Kulturbeete angelegt sind.
    2. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet'durch aus Erde gebildete Erhöhungen, die durch seitlich gestützte Laufgräben voneinander getrennt sind.
    3. Zuchtanlage nach. Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Wandungen, die parallel zueinander verlaufende, in Ab standen übereinander angeordnete, das Erdreich stützende Platten aufweisen, die an Pfeilern befestigt sind.
    4. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Wandungen, die parallel zueinander verlaufende, in Ab ständen übereinander angeordnete, das Erdreich st tzende Bretter aufweisen, die an Pfeilern befestigt sind.
    5. Zuchtanlage nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Platten mit ihrer Breitseite senkrecht gestellt sind.
    6. Zuchtanlage nach Unteransprueh 3, da durch gekennzeichnet, da¯ die Platten mit ihrer Breitseite schräg gestellt sind.
    7. Zuchtanlage nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Bretter mit ihrer Breitseite senkrecht gestellt sind.
    8. Zuchtanlage nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Bretter mit ihrer Breitseite schräggestellt sind.
    9. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch aus Erde bestehende Wandungen, die mittelst an Pfeilern befestigtem Drahtgeflecht gestützt sind.
    10. Zuchtanlage nach Patentansprueh, ge kennzeichnet durch Wandungen, be stehend aus Bausteinen, die derart auf einandergebaut sind, da¯ sich zwischen diesen Íffnungen bilden, wobei diesen Wandungen von auben Erde anliegt.
    11. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Wandungen, deren unterer Teil aus nach dem Anlageinnern abgeschrägtem Erdreich gebildet ist.
    12. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnetdurch eine Decke, die von den Wänden getragene Querbalken und darüberliegende LÏngsbalken aufweist, auf denen direkt das Deokmaterial auf liegt.
    13. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Decke, die zu einem Bogen zusammengesetzte gewölbte Wellblechplatten aufweist, welcher Bo gen beidseitig an ber den Seitenwänden liegenden Trägern abgestützt ist.
    14. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Decke, die von der Mitte der Anlage nach beiden WÏn den abfallende Balken aufweist, die paarweise mit waagreehtlaufenden Bal ken verbunden sind, über denen parallel zur Anlagelänge verlaufende Latten sich befinden, auf denen das Deckmaterial aufliegt.
    15. Zuchtanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch mindestens eine Lüftungseinrichtung, gebildet durcheine verschliessbare Offnung, an welcher ausserhalb der Anlage ein Schacht ange schlossen ist.
CH199116D 1938-04-06 1938-04-06 Zuchtanlage insbesondere für Pilze und Bleichgemüse. CH199116A (de)

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