CH190975A - Einrichtung zum Verbinden der Faden von zu einer Gruppe zu vereinigenden Ablaufspulen. - Google Patents

Einrichtung zum Verbinden der Faden von zu einer Gruppe zu vereinigenden Ablaufspulen.

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CH190975A
CH190975A CH190975DA CH190975A CH 190975 A CH190975 A CH 190975A CH 190975D A CH190975D A CH 190975DA CH 190975 A CH190975 A CH 190975A
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Ust Apparate-Maschinenfabriken
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Apparate & Maschinenfabriken U
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Description


  Einrichtung zum Verbinden der Faden von zu einer Gruppe  zu vereinigenden Ablaufspulen.    Für die     Abwickelarbeit,        insbesondere    auf       Spulmaschinen,        ist    es von     ;grossem        Vorteil,     eine Anzahl von     Ablaufspulen    durch Ver  binden des Fadenendes     einer    Spule mit dem       Fadenaufang    der in der Reihe nächstfolgen  den Spule zu einer Gruppe zu vereinigen, um  auf diese     \Weise        Unterbrechungen    in der     A.b-          wiekelarbeit    zu vermeiden.  



       Bei    der     Einrichtung    zum Verbinden der  Faden von zu einer Gruppe zu vereinigenden  Ablaufspulen gemäss der     Erfindung    kommt  infolge Relativbewegung von zur Aufnahme  von jeweils     miteinander    zu verknüpfenden  zwei Faden     dienernden        Klemmvorrichtungen     und einer     Knüpfvorrichtung    das zu knüp  fende Fadenpaar in die     Arbeitszone    der  Knüpfvorrichtung und     wird    alsdann durch  die     selbsttätig        inrirkung    tretende Knüpf  vorrichtung verknotet,

   worauf -der geknüpfte  lockere Faden durch einen selbsttätigen     Auf-          wiekler    zwischen den     betreffenden    zwei     iSpu-          len        unter    Aufwickeln     angezogen        wird.       Dies ermöglicht ein     rasches    und dabei       einwandfreies    Verknoten     der    zu vereinigen  den Faden unter     Vermeidung    lockeren Fadens  zwischen den zu     einer    Gruppe     vereinigten          Spulen.     



  Auf der Zeichnung     ist    ein     Ausführungs-          beispiel        -des        Erfindungsgegenstandes        veran.-          schaulicht,    und zwar     zeigt:

            Fig.    1 die     Einrichtung    in einem     Aufriss     mit teilweisem Schnitt,       Fig.    2 einen     teilweisen    Grundriss zu       Fig.    1,       Fig.    3 einen     Teilaufriss    mit     gegenüber    der       Fig.    1 veränderter     :

  Stellung    von     gewissen    Be  wegungsteilen,       Fig.    4 die     mechanische        Knüpfvorrichtung     in     grösserem        Massstab    und .gegenüber der       Fig.    1     rechtwinklig        versetzt,          Fig.,5    einen     Zubehörteil    (eine     @S.chere),          Fig.    6 einen     weiteren        Zubehörteil    (einen  Greifer)

   und           Fig.    7 in .grösserem Massstab eine andere Ein  zelheit (eine     Klemmvorrichtung).     



  Mit 1 ist ein     Ring    bezeichnet, welcher  einen Tragbügel 2 aufweist, sowie in gleich  mässigem Abstand auf den Ringumfang ver  teilte Aufsteckspindeln     3"    auf     welche    gemäss       Fig.    1 und 2 je ein     Spinnkötzer        bezw.    eine  Ablaufspule 4 derart     aufgesteckt    ist, dass das  Fadenende 5 oben und der Fadenanfang 6  unten liegt.

   Die durch den Ring 1, den Trag  bügel     ;2    und die     Aufsteckspindeln    3 gebildete       korbartige    Tragvorrichtung wird auf einen  Teller 7 aufgesetzt, der auf einer     Platte    8       ruht        und        durch        den        auf        der        Platte    8  Stift 8' gegen     Verdrehung    gesichert  ist.

   Die     Platte        @8        weist    radial     angeordnete     Stäbe 8" auf, die an ihrem äussern Ende eine       Klemmvorrichtung    9 tragen. Es sind so viele  Klemmvorrichtungen 9 vorgesehen, wie der  Ring 1     Aufsteckspindeln,3        besitzt.    Die, ein  zelne     Klemmvorrichtung    9 besitzt auf zwei       einander    gegenüberliegenden     (Seiten    eines  Stabes 10     Wig.    7) zwei durch Blattfedern       gebildete    Klemmbacken 11, welche mit dem  Stab 10 zusammen zwei     Klemmstellen    bilden.

    Am Stab 10 ist ein Hebel 12 gelagert, wel  cher     mittels    eines     Exzenters    auf die beiden       Klemmbacken    11 einwirken kann. Ferner     ist     am     .Stab    10 ein Anschlag 13 angebracht, wel  cher     drei        Seitenarme    1-4 aufweist. Mit der  Nabe der     Platte    $     ist    ein Zahnrad 15 fest  verbunden, welches durch     weitere    (nicht     ge-          zeichnete)        Bewegure"    teile, z.

   B. von     einem     Elektromotor aus, eine     schrittweise        Schaltung     der Platte 8 und     damit    des Tellers 7 und des  Ringes 1     bewirkt,    und zwar entsprechend der  Entfernung, welche die Aufsteckspindeln 3       gegenseitig    zueinander haben.

       Durch    die       schrittweise        ,Schaltung    des Ringes 1 werden  die Ablaufspulen 4 nacheinander einer  Knüpfzone zugeführt, in welcher     das    Faden  ende 5 der einen Spule mit dem     Fadenanfang     6 der in der Reihe nächstfolgenden Spule  durch die mechanische     Knüpfvorriehtuug    16  verknotet wird. Diese     Knüpfvorrichtung    16  von an sich bekannter Bauart, z.

   B.     ;gemäss     der deutschen     Patentschrift    Nr.<B>634022</B> für  die Herstellung     eines    formgerechten Weber-         knotens,    ist mittels eines Schiebers 17 auf  einer senkrechten Stange 18 verschiebbar ge  führt und wird nach Erfordernis durch eine  am Schieber 17 angreifende Hubstange 1'9       selbsttätig    auf dieser Führungsstange 18 ver  schoben. In     Fig.    1 ist die     Knüpfvorrichtung          in    ihrer obersten Lage an der     Führun.gsstan.ge     18 gezeichnet; in     F.ig.    3 dagegen in gesenkter  Lage, kurz vor Erreichung ihrer tiefsten  Lage.

   Die     Knüpfvorrichtung    16 besitzt eine  Nase 20 und links- sowie rechtsseitig davon  je einen     Anschlagstift    21     bezw.    22     (F'ig.    2).  



  Die miteinander zu verbindenden Faden  von zwei in der Reihe aufeinanderfolgenden  Spulen 4 werden, wie aus     Fig.    2 hervorgeht,       in,die    zugeordnete     Klemmvorrichtung    9 ein  gelegt, und zwar     wird    :der eine Faden (5)  zwischen dem Stab 10 und der einen Klemm  backe 11 und der andere Faden (6)     zwischen     den Stab 10 und der zweiten     Klemmbacke     11 der betreffenden     Klemmvorrichtung    fest  geklemmt; der Fadenanfang (6) der betref  fenden     Spule    wird auf der Zwischenstrecke  in einen nach oben erweiterten Aufnahme  schlitz eines Halters 23 eingelegt.

   Nachdem  die miteinander zu verbindenden     zwei    Faden  von Hand in der erforderlichen Weise in die  entsprechende     Klemmvorrichtung    9 eingezo  gen worden sind, so dass die Fadenenden frei  über die     Seitenarme    14 des     Anschlages    13  herabhängen,     wird    die Vorrichtung in Tätig  keit gesetzt. -Dies kann z.

   B. durch Einschal  ten einer Kupplung, deren eine Hälfte auf  der     ständig    laufenden, durch ein Schnecken  getriebe     untersetzten    Welle des Motors und  .deren andere Hälfte auf der     Antriebswelle     der     Vorrichtung    befestigt     ist,        mittels    Fuss  pedale oder Handhebels oder     dergleichen.    er  folgen, und zwar so,

   dass die Kupplung nach  einer beendeten     Knüpfurig        selbsttätig        wieder     ausgelöst     wird.    Die     Einrichtung    kann aber       umgekehrt    auch ;

  so     betrieben    werden,     dass    die  schrittweise     Fortschaltung        selbsttätig    in einer  der     Handfertigkeit    der Bedienungsperson     an-          gepasstenGeschwindigkeit    erfolgt,

   wobei die  Bedienungsperson die     Fortsehaltung    bei Stö  rungen -im Arbeitslauf durch eine     Kupplung     verzögern     kann..         Nachdem das in     die        Klemmvorrichtung    9  eingelegte Fadenpaar durch eine     Teildrehung     der     Platts    8 in die     Arbeitszone    der Knüpf  vorrichtung gelangt ist, senkt     sich    die  Knüpfvorrichtung     aus    der in     Fig.    1     dar-          gestellten        Lage,

      wobei     die    Nase 20 der       Knüpfvorrichtung        zwischen    die zu vereini  genden zwei Faden 5 und 6     eindrinbgt    und  die Faden durch die an der Nase 20 an  gebrachten     Anschlagstifte    21 und 22 in die  zum Knüpfen erforderliche     Lage    .gebracht  werden.     Gleichzeitig    werden     genannte    zwei  Faden von einer an der     Knüpfvorrichtung     befindlichen Klemme 25 aufgenommen und  die 'über diese Klemme hinausragenden Faden  enden in den     Bereich    einer geöffneten     ,Schere     ?6 gebracht.

   Kurz bevor die     Knüpfvorrich-          tung    ihre     tiefste    Lagegemäss     Fig.    3 erreicht,       schlägt    eine an der     Knüpfvorrichtung    vor  gesehene federbelastete Klinke '27     (Fig.    4)  auf einen     ortsfesten        Anseblag    28     (Fig.    1).

    Dadurch wird die Klinke 27 derart     ver-          schwenkt,        da.ss        :sie    eine am     (Scherenhebel    '26'  vorhandene Nase 26<B>'</B>     freigibt,    worauf dieser  Scherenhebel unter dem     Einfluss    einer Zug  feder 29 zwecks     iSchliessens    der Schere 26       verschwenkt    wird,     so,

  dass    die Faden 5 und -6  auf der Strecke zwischen     sder    Klemmvorrich  tung 9 und der Klemme 25 der     Knüpfvor-          richtung    16 auf die für den     Knüpfvorgang     erforderliche     Länge        beschnitten    werden. Die       durch        eine    Welle 3,0     (Fig.    1)     angetriebene     Knüpfvorrichtung bewirkt     nun    das Zusam  menknüpfendes noch -in der Klemme     '2f5    fest  gehaltenen Fadenpaares     @5    und 6.

   Bevor der  Knoten in der     Knüpfvorrichtung    16 fest  gezogen wird, werden     die    Knotenenden kurz       hinter    dem Knoten     abgeschnitten.    Die hier  durch     entstehenden    Fadenenden werden, wie       Fig.    4 und 6 zeigen, durch einen an die       Knüpfvorrichtung        angebauten    beweglichen  Greifer 31 entfernt, welcher von     einer    Steuer  scheibe 32 aus mittels eines Hebelwerkes 33       gegen    die     Knüpfvorrichtung        geschwenkt     wird, worauf sich die bisher geöffnete,

         federbelastete        Greiferbacke    31' .schliesst. Als  dann     schwingt    der Greifer 31     unter        Mitnahme          genannter    Fadenenden in seine Ausgangslage         (Fig.    4) zurück; ein mit der     Greiferbacke     31'     zusammenwirkender,        federbelasteter        Hebel     31" sichert     die        Greiferbacke    31' zeitweilig in       Offensstellung        (Fig.    4).

   Nachher werden     ge-          nannte    Fadenenden     mittels    eines durch ein  Rohr 34 hindurch     zugeführten        Druckluft-          stromes    aus dem offen gehaltenen Greifer 31  weggeblasen.

   Der     Drüokerhebel        @2'4        ,(Fig.    1, 2,  3) schwingt jetzt im Bogen an der Knüpfver  richtung vorbei,     über    die     Nasse    20 hinaus und  legt sich auf das durch     die        Knüpfvorrichtung          vereinigte    Fadenpaar     @5,        :

  6,    worauf sich !die       Knüpfvorrichtung    in ihre     obere    Lage     (Fig.    1)       zurückbewegt.    Der Hebel     2'4    verhindert da  bei, dass das     vereinigte    Fadenpaar von .der  Knüpfvorrichtung mitgenommen     wird.    Auf  dem Wege der     Knüpfvorrichtung    16     und,der          Schere    26 in die obere     Lage        (Fig.    1)     trifft     der Scherenhebel 26' auf     einen    festen An  schlag 35     (Fig.    1) auf,

   wodurch die     iSchere     wieder geöffnet wird. Die Nase 26"     des     Scherenhebels 26' kommt mit der     Klinke    27  in     Eingriff    und hält den     federbelasteten     Scherenhebel 26     in.        Offenstellung.        Inzwischen          schwingt    auch der mit der     Knüpfvorriolztung     im Takt arbeitende     Drückerhebel    -24     in    seine  in     Fig.    1 und 3     gezeichnete        Ruhestellung    zu  rück.

   In der Folge     wird    die     Platte    8 in -der       Pfeilrichtung        gemäss        Fig.    '2 um einen     'Sehritt          geschaltet,        @so        dass    die     in.    der Reihe nächst  folgende     Klemmvorrichtung    9 mit dem in  zwischen von Hand in dieselbe eingelegten  Fadenpaar     in    die Knüpfzone kommt. Es  wiederholen sich     die        bereits        erklärten    Vor  gänge.  



  Sogleich nach der eben erwähnten     .Schal-          lung    wird ein     Aufwickler    37, der im     Aus-          führungsbeispiel    aus einer     zylindrischen     Bürste besteht, ins der     Pfeilrichtung        ;

  gemäss          Fig.    2 in kreisender     Bewegung    um die eine  Spule,     .deren    Faden vorher mit dem Faden  der benachbarten Spule     verknotet    wurde,       herumbewegt.    Hierbei wird der lose, herab  hängende,     verknotete    Faden vom     Aufwickler     erfasst, aufs die von ihm     umkreiste    Spule auf  gewickelt und dabei an diese fest angelegt.

         Hierdurch        wird        erreicht,,dass    später während  des     Abspulens    der     Gruppe    ein einwandfreies      Ablaufen des     Faden    beim Übergang von  einer Spule zur andern     ,gewährleistet    ist.  



  Die kreisende     Bewegung    -des     Aufwicklers     37 wird dadurch bewirkt, dass     seine    Achse  38     exzentrisch    an einer Antriebswelle 39       (Fix.    1)     angeordnet        ist,    :die über ein Winkel  getriebe 40 von einer Welle 41     aus    angetrie  ben wird, welche vom     Motor        aus        zeitweilig     gedreht wird.

   Die     Antriebswelle    39 durch  setzt eine verlängerte Nabe 42 des einen  Rades des     Winkelgetriebes    40     und.        ist    mit  ihrem     obern    Ende an     einem    Lager 43     auf-          ,gehängt,    welches sich an einem Traghebel 44  befindet.

   Während der     kreisenden    Bewegung  des     Aufwicklers    37     wird    der Traghebel 44       durch    eine nicht     dargestellte        Vorrichtung          vorübergehend    um seine Achse 45     .aufwärts     geschwenkt,     was    ein     entsprechendes    Auf  wärtsbewegendes     Aufwicklers    37 zur Folge  hat, der somit eine     schraubenlinienförmige          Bew        bg-ung    um die     betreffende    Ablaufspule  ausführt,

   wodurch der     geknotete    Faden in  entsprechender     Windung    an die in Betracht  kommende eine Spule angelegt wird und der       Aufwickler    37 aus     dem.        Bereich    der Faden       herauskommt.    Die Achse     3$    des     Aufwicklers     ist mittels eines     Armes    45     in    bezug auf die       Antriebswelle    3:

  9 radial     einstellbar,    um     ,den          Aufwickler    3.7     bezw.    dessen Achse 38 an der  Antriebswelle 39 den     verschiedenen    Durch  messern,der Spulen 4 entsprechend     einstellen     zu können.  



  Während :des     sohrittweis.en        FQrtSChaltens     der     Platte    8 mit den     Klemmvorrichtungen    9  läuft der an jeder Klemmvorrichtung an  gebrachte Hebel 12 (Fix. 7) auf eine orts  feste Auflaufbahn 6 auf und wird dabei  in die     in        Fig.    7     strichpunktierte    Stellung     ver-          schwenkt,    wobei dessen Exzenter die beiden  federnden     Klemmba.eken    11 vom Stab 10 ab  drückt,

       wie    ebenfalls     strichpunktiert    an  gedeutet     ist.    Dadurch werden die bisher in  der betreffenden     Klemmvorrichtung    9 ver  bliebenen Fadenenden freigegeben. Der an  jeder     Klemmvorrichtung        vongesehen.e    An  schlag 13     verschwenkt    beim     erwähnten     Schaltschritt     einen    auf einem     festen    Bolzen    47 gelagerten     Auswerfhebel    48 (Fix. 2, 7)  entgegen dem Einfluss einer Zugfeder 49.

   So  bald der Anschlag 13 diesen     Auswerfhebel     wieder frei gibt, schwingt derselbe unter dem       Enfluss    seiner Zugfeder 49 in seine durch  einen Anschlag 50     bestimmte    Ruhestellung  zurück, wobei er die in     seine        Bewegungsbahn     gekommenen, über die     Seitenarme    14 ,der be  treffenden     Klemmvorrichtung    herabhängen  den Fadenenden von -der Klemmvorrichtung       wegwirft.     



  Nachdem sämtliche auf die     Klemmspin-          deln    3 des Ringes 1. aufgesteckten Ablauf  spulen auf :der erläuterten Maschine durch       .las    gegenseitige Verknüpfen der Fadenenden  mit den Fadenfängen zu einer einzigen  Gruppe vereinigt worden sind,     wird.    die       Spulen-Tragvorrichtung        mittels    einer senk  recht verschiebbar .geführten :Stossstange 51,  auf welcher der Teller 7     ruht,    bis auf die  Höhe eines     ortsfesten    Tisches 5'2 aufwärts  bewegt, so dass sich die Tragvorrichtung 1, 2,  3 vom Teller 7 auf diesen Tisch 52 schieben  lässt.

   Nachher wird eine andere entsprechende       Spulen-Tragvorrichtung    auf den Teller 7 auf  gesetzt, um !dann auf die     Platte,8        gesenkt    zu  werden, worauf neuerdings in     beschriebener     Weise die Knüpfarbeit     durohgeführt    werden  kann.  



  Wie sich aus     vorstehenden        Erläuterungen     ergibt, ist bei     Anwendung    der erklärten Ein  richtung, in     bezug    auf die Ausführung ,der  Knüpfarbeit selbst,     lediglieh    das Einlegen  ,der zu vereinigenden Faden     in    die Klemm  vorrichtungen von Hand auszuführen, wäh  rend die .ganze übrige Arbeit     maschinell        aus-          geführt    wird, was ein entsprechend     rasches     Arbeiten ermöglicht.  



  Es ist     klar"dass    die     Einrichtung    im Sinne  der Erfindung in ihren Einzelheiten. sehr       verschiedenartig    ausgeführt werden kann. So  z. B. kann die     Tragvorrichtung    für die zu  einer Gruppe zu     vereinigenden    Spulen sehr       verschiedenartig        ausgebildet    sein;

   auch  braucht die     Tragvorrichtung    bei der Aus  führung .der Knüpfarbeit nicht im     greise     bewegt     bezw.    .geschaltet zu werden, sondern  sie könnte auch geradlinig     schrittweise    fort-           bewegt    werden, zwecks entsprechender     Vort-          bewegung    .der     Klemmvorrichtungen.        Statt     die     Klemmvorrichtungen        schrittweise    fortzu  bewegen, könnte .gegebenenfalls umgekehrt  die Knüpfvorrichtung eine solche Wander  bewegung ausführen,

   wobei dann die     Klemm-          vorrichtungen    an ihrem     ,Standort    verbleiben,  um :das zu     knüpfende    Fadenpaar in     die    Ar  beitszone der     Knüpfvorrichtung    zu     bringen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Verbinden der Faden von zu einer Gruppe zu vereinigenden Ab laufspulen, dadurch gekennzeichnet, dass in folge Relativbewegung von zur Aufnahme von jeweils miteinander zu verknüpfenden zwei Faden :
    dienenden Klemmvorrichtungen und einer Knüpfvorrichtung das zu knüp fende Fadenpaar in die Arbeitszone der Knüpfvorrichtung kommt und alsdann durch die selbsttätig in Wirkung tretende Knüpf vorrichtung verknotet wird, worauf der ge knüpfte lockere Faden durch einen selbst tätigen Aufwickler zwischen den betreffen den zwei Spulen unter Aufwickeln angezogen wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die einzelne Klemmvorrichtung zwei Klemmstellen aufweist, in welche je der eine Faden des zu verknüpfenden Fadenpaares ein zulegen ist, wobei die infolge Ausfüh rung der Knüpfarbeit abgetrennten über schüssigen Fadenenden zunächst in :den Klemmstellen verbleiben.
    \?. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet,,dass zwei zur Bil dung der Klemmstellen dienende, federnde Klemmbacken, zwecks Freigabe der über schüssigen Fadenenden, durch einen :ge meinsamen Hebel von selbst ;geöffnet werden, indem dieser mit einem Anschlag zum Zusammenwirken kommt. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da- ,durch gekennzeichnet, .dass die in der Klemmvorriehtung liegenden überschüs sigen Fadenenden bei ,geöffneten Klemm- backen durch einen selbsttätig zur Wir- kun.g kommenden Auswerfer aus den Klemmstellen .entfernt werden.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine in Ver bindung mit :der Knüpfvorrichtung :ge- steuerte Schere die zu verknüpfenden Fäden auf :die-von der Knüpfvorrichtung benötigte hänge abschneidet, bevor :
    das Verknoten erfolgt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein beweg licher Greifer nach Bildung ,des Knotens und Abschneiden der Fadenenden selbst tätig .gegen die Knüpfvorrichtung bewegt wird, zwecks Aufnahme der Fadenenden, worauf :der Greifer in seine Ausgangs- stellung zurückkehrt behufs Freigabe der Fadenenden.
    6. Einrichtung .nach Unteranspruch 5, da durch ,gekennzeichnet, dass die vom Greifer erfassten Fadenenden bei geöffne tem Greifer mittels eines Förderstromes wegbefördert werden.
    7. Einrichtung nach :da durch ,gekennzeichnet, dass mit der Knüpf vorrichtung ein beweglicher Drückerhebel derart im Takt zusammenarbeitet, dass er jeweils vorübergehend .auf das :durch die Knüpfvorrichtung vereinigte Fadenpaar drückt, um -dasselbe aus dem Bereich,der in ihre Anfangsstellungz=ckgehenden Knüpfvorrichtung zu bringen.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass der selbst tätige Aufwiokler an der einen 'Spule eine kreisende @Bewegung ausführt zwecks Anlegens des geknüpften Fadens an die betreffende Spule. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass,der selbsttätige Aufwickler während -der kreisenden Be wegung zugleich so verschoben wird, dass er eine schraubenlinienförmige Be wegung ausführt, um :den geknüpften Faden d emenrbsprechend an die betref fende Spule anzulegen und seinerseits aus :dem Bereich der betreffenden Faden teile herauszukommen.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der selbst tätige Aufwickler durch eine die krei sende Bewebgoang ausführende Bürste ge bildet ist. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch ,gekennzeichnet, dass die Achse des Aufwicklers an einer Antriebswelle radial einstellbar ist, um die kreisende Bewegung :des Aufwicklens entsprechend der Spulendicke einstellen zu können.
    12. tinrichtung nach ünteranspruch 9, da- .durch gekennzeichnet, dass die Auf wicklerachse an einem Traghebel auf gehängt ist, welcher den Aufwickler bei seiner kreisenden Bewegung derart verschiebt, dass er eine schraubenlinien förmige Bewegung ausführt, um den ge knüpften Faden dementsprechend an der betreffenden Spule anzulegen und seiner seits aus dem Bereich der betreffenden Fadenteile herauszukommen.
CH190975D 1936-10-09 1936-10-09 Einrichtung zum Verbinden der Faden von zu einer Gruppe zu vereinigenden Ablaufspulen. CH190975A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989000971A1 (fr) * 1987-08-06 1989-02-09 Ludwig Resch Procede et disposititf pour extraire des bobines de fil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1989000971A1 (fr) * 1987-08-06 1989-02-09 Ludwig Resch Procede et disposititf pour extraire des bobines de fil

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