CH191230A - Elektrolytischer Wasserzersetzer, insbesondere Hochdruckzersetzer, mit koaxial angeordneten zylindrischen Elektroden. - Google Patents

Elektrolytischer Wasserzersetzer, insbesondere Hochdruckzersetzer, mit koaxial angeordneten zylindrischen Elektroden.

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CH191230A
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Description


  Elektrolytischer     Wasserzersetzer,    insbesondere     Hochdrnckzersetzer"    mit     koaxial     angeordneten zylindrischen Elektroden.    Die Erfindung betrifft einen     elektrolyti-          sehen        Wasserzersetzer,    insbesondere     Roch-          druckzersetzer,    mit koaxial angeordneten       zylin,drisc'hen    Elektroden.  



  Erfindungsgemäss ist zwischen<B>je</B> zwei  Elektroden ein auf jeder Seite durch ein ge  lochtes Blech bedecktes     Diaphragma    ange  ordnet und es befindet sieh am untern Rand  jeder Elektrode     zwiseliender    als Anode wir  kenden Fläche und -dem gegenüberliegenden       0.elochten    Blech ein     Distanzrin-    mit Kanälen  <B><I>kn</I> C</B>  für die Ableitung des Sauerstoffes, während  am obern Rande zwischen     der    als Kathode  wirkenden Fläche     und        dem    gegenüberliegen  den gelochten Blech senkrechte Distanzstege       vargesehen    sind,

   die zwischen sich Verbin  dungskanäle zwischen dem     Wassersteffab-          scheidungsraum    und dem darüber     befind-          liehen        Wasserstoffgassammelraum    freilassen.  



  Einige der zahlreichen möglichen Aus  führungsformen der Erfindung sind auf der  Zeichnung als Beispiele veranschaulicht.    In     Fig.   <B>1</B> ist ein     Zersetzer,    bestehend aus  dem Druckgefäss     und    der Inneneinrichtung,  die zur besseren Übersicht nur auf einer  Seite     eingezeichnet    ist, schematisch darge  stellt;

         Fig.    Ja     und        lb    stellen etwas andere Aus  führungen der Befestigung des     Gefäss-deekels          bezw.    des Bodens dar, letzteres für den Fall  übereinander angeordneter     ZellensItze;          Fig.   <B>9,</B> zeigt einen Teillängsschnitt durch  eine Höhenstufe     der        Zellensälze    mit     An-          schluss    an     die        n:äehst    niedere für Betriebs  drücke über etwa     8#00        Atm.;

            .Fig.    2a stellt einen Einzelteil hierzu     dar;          Fig.   <B>8</B> und 4 veranschaulichen in entspre  chender Weise Einzelheiten für einen     Zer-          setzer    unter<B>700</B>     Atm.    Betriebsdruck.  



  In den     Fig.    2 bis 4 sind     die        Breitenah-          messungen    gegenüber denen der Länge     er-          heblieh,    etwa um das Zehnfache vergrössert,  um     die    Einzelheiten deutlich darstellen zu  können.           Fig.   <B>5</B> zeigt schematisch einen     Zersetzer     mit anschliessenden Gefässen für die Gasauf  nahme     bezw.    die     Elektrolytzufuhr.     



  Der     Zellensatzdes    gezeichneten     Zersetzers     baut sich in an sieh bekannter Weise aus  einzelnen ineinander gesetzten zylindrischen  Elektroden auf. Die bipolaren Elektroden  Wer Zelle werden zweckmässig in folgender  Weise hergestellt:  Ein dünnes Nickelblech a     Fig.    2) von  zunächst etwa der doppelten Länge der     Zel-          lensatzböhe    wird auf dem Teil a, fein ge  locht und seine Fläche, die gegebenenfalls  etwas gewellt wird, mit Asbestkarton<B>b</B> oder  dergleichen belegt. Über ihn wird ein zwei  tes, kürzeres, dem ersten gleichartig geloch  tes und gegebenenfalls gewelltes Blech     c     gelegt.

   Es empfiehlt sieh, die Bleche fest in  die     Asbestsehieht   <B>b</B> einzuwalzen, damit sieh  die Lochränder der Bleche, auch mit Asbest  belegen, was verhindert,     dass    sieh     flieUcher     mit Gasblasen verstopfen, die dem     Strom-          durchtritt    grossen Widerstand entgegenset  zen würden.  



  Nun wird das grosse Blech a. etwa auf  der Hälfte seiner     lAnge    über einen runden  Draht oder einen     Bleehstreifen   <B>30,</B> dessen  Kante gut abgerundet ist, derart umgefaltet  und zu einem Zylinder gebogen,     dass    daraus  eine doppelwandige, Elektrode entsteht, bei  der     daseine    als bipolare Elektrode wirkende       Elektrodenblech.    das     ungelochte    Blechstück  <U>a,</U> in geringem Abstand neben das andere  in untergeordnetem Masse als Anode wir  kende     Elektrodenblech,    den gelochten Blech  teil a, zu     liegenkommt.     



  Der Spalt zwischen den Wänden<I>a"</I>     a,.     bildet in dem Beispiel den     Sauerstoffabschei-          dungsraum    für jede Zelle. Um diese Blech  wände auch unten im richtigen Abstand zu  halten und eine Möglichkeit zur Anordnung  von     Frisehwas"rka.nälen   <B>f</B> -und     Sauerstoffab-          führungskanälen    o, aus Wer Zelle. zu     sehaf-          fen,    wird unten zwischen den Blechteil       al-a.    ein Bodenring<B>15</B> angeordnet     (Fig.   <B>1</B>  und 2).

   Zwischen zwei     derarhgen    Zellen  liegt unten ein Blechstreifen<B>16.</B> Nun wird  ,die gesamte derartig aufgebaute Zelle zu    einem Zylinder gewalzt, der an den Längs  nähten geschweisst wird, nachdem er gege  benenfalls vorher dort längs zusammenge  drückt worden ist.  



  Solche im Durchmesser entsprechend     grö-          sser    werdende Einzelzellen werden ineinander       ,-estellt.    Der Abstand zwischen ihnen, der  <B>5</B>  oben durch     Bleehstücke    20 und unten durch  die Ringe<B>16</B> festgelegt wird, ist     vergleiehs-          weise    sehr en-,<B>d.</B> h. eben     --ross        uenug.    um  en     el     den entstehenden. Wasserstoff nach oben ab  zuleiten.

   Die     Abstandbleche    20, welche zum  Zwecke dieser Ableitung Räume zwischen  sieh freilassen, stellen zwischen dem     Bleeli   <B>c</B>  und dem Blech<B><U>a"</U></B> der nächst äussern Zelle  guten elektrischen     Schluss    her (oder sie sind  isoliert. je nachdem man wünscht, die     geloeh-          ten    Bleche als Elektroden mitarbeiten zu las  sen oder nicht).  



  Die, äusserste     de#r    Elektroden<B>c</B> kann     elek-          frischen.        Anschluss    an     #die    Wand des Druck  gefässes bekommen, wenn nur ein Satz  koaxialer Elektroden im     'Drue'kgefä.ss    unter  gebracht ist. Zweckmässig ist diese Elektrode       jedoell    durch eine Isolierschicht 224     Tigg.   <B>1)</B>  gegenüber der     Innenwand    des Druckgefässes  isoliert. Die äusserste Elektrode     c    trägt einen  nach innen ragenden Boden 21, welcher den  Übrigen Zellensätzen der Stufe gegenüber  durch eine Schicht 21' isoliert ist.

   Falls  mehrere     soleher        Elektrodensätze    übereinan  der angeordnet sind     (Fig.   <B>1</B>     und    2). vermit  telt dieser Boden 21 die elektrische Verbin  dung zwischen der äussersten Elektrode     c    des       obern    und der Wand     a2    der innersten Elek  trode des nächst darunter liegenden     Elektro-          densatzes    mittels eines zylindrischen, an der  Wand<U>a.</U> anliegenden Rohrstückes 22.  



  Während zur Ableitung des Sauerstoffes  der Boden<B>F'</B> benutzt wird,     dientder    Deckel  <B>1</B>     (Fig.   <B>1</B> und 2) zur     Zuleitungdes    Stromes  und     des        EIektrolyts,    sowie zur Wasserstoff  abfuhr.

   Die Befestigung von     Deck-el    und  Boden im     Druckgefäss    erfolgt entweder mit  tels Gewinde     (Fig.   <B>1)</B> oder durch Warmein  setzen des schwach     kegeligen,    nach innen  ,grösseren Deckels     bezw.    Bodens     (Fig.    ja  und     lb).         Um den     Deck-el    im Gefäss     sicherdiehten     zu können, erhalten Gefäss     und    Deckel je  einen schwachen     zylindrisehen    Rand<B>l'</B>       (Fig.   <B>1,</B> Ja und     lb)

  .        Sollder    Deckel geöffnet  werden, so wird dieser verschweisste Rand<B>l'</B>  z. B. durch Abdrehen entfernt.  



  Die Stromzufuhr durch den     Deekel    mit  tels des isolierten ausserhalb der Mitte ein  gesetzten Stabes<B>7</B> ist in folgender     Weisse     gegen den hohen Druck abgedichtet. Der  Stab stützt sieh auf einen Ring 2-, welcher  dem Deckel<B>1</B> gegenüber durch Ringe,<B>3</B> iso  liert ist. Gegen den untern dieser Ringe       drüakt    eine Mutter 4, die zur Dichtung im  Deckel verschweisst wird.

   Auf den nach in  nen ragenden Gewindeansatz des Ringes 2  ist das innen isoliert-- Rohr<B>6</B>     o-esoli-raubt,    das  den Strom teils selbst, teils über seine Sitz  flüche 12 und die Rohrverlängerung<B>13</B>     der     innersten Wand a_. des ersten     Elektroden.-          satzes    zuführt. Der Raum zwischen der Mut  ter 4,     dem        Gewindeansatz    des Ringes 2     und     dem zur     Stromweifterleitung    dienenden Rohr  <B>6</B> ist isoliert.  



  Der     Stromfluss    von Elektrode zu Elek  trode innerhalb des     7Arsetz-ers    geht so vor  sich,     -lass    die von dem     Elektrodenblech    a,  der Elektrode a ausgehenden Stromlinien,  welche dort die Entladung     dess    einen Gases  veranlassen, das gelochte Blech a, der glei  chen Elektrode in     der    Hauptsache durchset  zen, weiterhin durch das     Diaphr        ma    und       ag     das gelochte Blech     c    hindurchgehen     und    auf  die zugekehrte Seite des     Elektrodenbleches    a-,  der nächsten Elektrode treffen,

   wo das an  dere Gas sich entlädt. Dieser Vorgang spielt  sieh innerhalb jeder Zelle in der gleichen  Weise ab.  



  Das     Elektrodenblech        ai    ist auf Grund  seiner Lochung an der Gasentwicklung nur  in sehr     unteroeordnetem    Masse beteiligt, da  es dem     Stromdurcho-ang    praktisch keinen       t'   <B>in</B>  wesentlichen Widerstand entgegensetzt.  <B>en</B>  Ist     das    Blech     c    von     der        näcUstfolgenzlen,     Elektrode isoliert, so beteiligt es sich an der       Gazentwicklung    nicht und     stellt,dem.    Strom  durchgang wegen seiner Lochung ebenfalls    keinen wesentlichen Widerstand entgegen.

    Besteht jedoch zwischen diesem Blech     c    und       der    nächstfolgenden Elektrode durch das       Zwischenstück    20 eine elektrische Verbin  dung, so ist dieses Blech     c    in gewissem Um  fange an der     %ebildunc    im Sinne Ader mit  ihm elektrisch verbundenen     Blektrodeidläzhe     beteiligt.

   Der Strom fliesst also im ersten  Fall in der Hauptsache von der Wand des       Elektrodenbleches        a,".dt"s        Inneniaumes    jeder       ho'hlzylindrise,hen    Elektrode     adurch        die    Lo  chung des     Elektrodenbleches    a,     der    gleichen  Elektrode, ferner durch das     Diaphragma    und  durch die     Lochunggen    des Blechzylinders c  auf direktem Wege zu der     geggenüberliegen-          den    Wand der nächsten Elektrode.

   Ein ge  ringer Teil des Stromes geht auch von dem  gelochten     Elektroclenblech    a, aus und verur  sacht dort eine entsprechende Gaserzeugung.  



  Im zweiten Falle, in dem das Blech     c     mit der nächstfolgenden Elektrode leitend  verbunden ist, fliesst     der    Strom den gleichen  Weg, jedoch kommt ein geringerer Teil  schon an dem Blech c zur Entladung und  ruft dort Gasbildung     herver.     



  Zur Wasserstoffableitung     dient,clas    in     die     Mitte des Deckels eingesetzte isolierte Rohr  <B>8,</B> in dessen Innern ein Rohr<B>9</B> liegt, das zur       Was-serzufuhr    dient und die Höhe des Was  serspiegels regelt     (Fig.   <B>1</B>     und    2).

   Zwischen  .den untern Enden der Rohre<B>8</B> und<B>9</B> einer  seits und den innen isolierten     Stromzufüh-          rungsrohren   <B>6</B> und<B>13</B> anderseits verbleibt  ein     Ringgraum   <B>10',</B> der sieh mit Wasserstoff  füllt, da er mittels des Kanals<B>10</B> mit dem       Wa.sserstoffgassammelraum        des        Zellensalzes     in Verbindung stellt.  



  Die die Bodenringe     15,   <B>16</B> durchsetzen  den Kanäle o,     Tig.   <B>1</B> und 2),     die    zur     Ab#          führunig    des<B>S</B>     auerstoffes    dienen, gelangen  zwischen einem     Bodenringstück   <B>17</B> und dem  Körper 2:1 in einen ringförmigen     Fallra.um     o., der nach innen durch ein in den Boden  ring<B>17</B> isoliert eingesetztes Rohr<B>18</B> begrenzt  wird.

   Durch das     Tnuere,cles    Rohres<B>18</B>     kann     ,der , Elektrolyt zu den     untem        Elektroden-          sätzen    gelangen. Dieses Rohr<B>18</B> endet etwa  an der Stelle, an     welcheir    die Kanäle,<B>f</B> zur      Zuführung des frischen Elektrolyts zu den  Zellen der betreffenden Stufe liegen.  



  Der in diesem zweiten Satz entwickelte  und sieh oben sammelnde Wasserstoff wird  durch eine Bohrung 23, welche in einem Ein  satzstück<B>23'</B> den     Sauerstoff-Fallraum    o-,  durchsetzt, mittels eines abwärts gebogenen  Röhrchens 24" in den     Elektrolytraum    ge  führt. Das Ende dieses Röhrchens 24"     le--t     den     Elektrolytspiegel    für den zweiten     Elek-          trodensatz    fest.  



  Ist der Sauerstoff (bei Drücken unter  etwa     "iffl        Atm.)    leichter als Wasser, so     dass     er nicht von selbst in die Kanäle o, und den  Raum o, fällt, so wird er diesen Kanälen     aus     jeder Gaskappe     35    am     ebern        Elektrodenende.     zweckmässig etwa nach Art der     Fig.   <B>3</B> und 4,  zugeleitet.

   Durch zwei zwischen den Wän  den a, und<U>a..</U> eingesetzte Leisten<B>2-7</B> wird     ein     allseits geschlossener,     letrecliter        Kana,1   <B>36</B>  zwischen der Gaskappe     35    und den unterhalb  des     Elektrodensatzes    angeordneten waagrecht  umlaufenden Kanälen o' und den     Bohrungen     o, für die Ableitung des Sauerstoffes her  gestellt.

   Der Kanal<B>36</B> durchsetzt bei<B>36,</B>  auch die Bodenringe<B>15.</B> Die Leisten<B>27</B>     be,-          sitzen    die gleiche Dicke wie der Sauerstoff  raum, so     dass    sie sieh dicht     -.in    die     Elektro-          denwände   <I>a, a.</I> legen. An der Stellt-, des  Kanals<B>36</B> befinden sieh keine Lochungen in  der Wand<B>a"</B> so     dass    der Kanal<B>36</B>     allse;ts     geschlossen ist.  



  Auch bei     Betn-ebsdrüeken    über<B>800</B>     Aim..     <B>d.</B> h. wenn der Sauerstoff schwerer als Was  ser ist, wird die     Gassammelhaube   <B>35</B>     bssibe-          halten.    Beim     Betriebsbeginn    dauert es einige,       7--it,    bis der Betriebsdruck über<B>800</B>     Atin.    er  reicht ist. Für diese Zeit     muss    für den Sauer  stoff, der dann noch leichter als Wasser ist,  Gelegenheit geschaffen werden, aufwärts zu  steigen und sich oben, zu sammeln.

   Der     Gas-          samm-elraum        35        muss    also so gross vorgese  hen werden,     dass    er<B>du</B> während der Druck  steigerung entstehende Gas aufnehmen kann.  



  Bei     Betriebsdrücken    über<B>800</B>     Atin.    kann  ,das     Waewer    durch den     Sauerstoff-Fallraum     <B>0,</B> den einzelnen     Elektrodensätzen        zugefüh#rt       werden, wenn das Rohr<B>18</B> 'bis auf den unter  sten Boden des     Zersetzers    geführt ist, um den  durch seine Schwere abwärts fallenden Sauer  stoff. der sich aus allen übereinander liegen  den Sätzen im Raum<U>o.</U> sammelt, durch den  Boden abzuleiten.  



  <B>An</B> das Rohr<B>31</B>     (Fig.    2a und<B>5),</B> mit  welchem der durch, das Rohr o,     (Fig.   <B>1</B>  und 2) abwärts geleitete Sauerstoff den     Zer-          set7er    unten     verlässt,    wird das Auffanggefäss  <B>37</B>     (Fig.   <B>5)</B> für das     entwiekelte        Sauerstoff-          Olas    angeschlossen. Diese Flasche<B>37</B> ist bei  Beginn des Betriebes mit Elektrolyt gefüllt,  der allmählich durch den Sauerstoff ver  drängt wird.

   Der     Elektrolyi    steigt durch ein  im Innern des Rohres<B>31</B>     lie        'gendes    Rohr<B>32</B>  aufwärts, das auch durch das Rohr<B>18</B>       (Fig.        I    und 2,) ragt.

   Ist der Sauerstoff<B>-</B>  bei     Betriebsdrücken    unter etwa<B>700</B>     Afm.   <B>-</B>  (also auch bei Betriebsbeginn) spezifisch  leichter als Wasser, so könnte der Fall ein  treten,     dass    der Sauerstoff durch das Rohr  <B>32</B> wieder in den     Zersetzer        zurüekgelano-t.          Uin    dies zu     verliiiten,    ist     da-s    Rohr     82        (Fig.   <B>1</B>       und    2)

   bis über den höchsten     Elektrolytspie-          Cel    im ersten     Zersetzersatz    geführt. Über  das obere     Rolirende    82'     Tig.    2) ist eine rohr  förmige     Orlocke   <B>33</B> gelegt, deren unterster  Rand<B>31'</B> die Ebene,     der    Wasserzuführung  im ersten     Elektrodensatz    unterschreitet.  



  Damit ist erreicht,     dass    der Druck im     Zer-          set,7er    bei     Betriebsbeginn    von Null bis auf  über<B>700</B>     Atm.    gesteigert werden kann, ohne  äussern     EingaTiff    und     oline    Umstellung von  Ventilen oder dergleichen. und     dass    sieh 'bei  über<B>800</B>     Atm.    liegenden Betriebsdrücken das  verbrauchte Wasser     ausdem.    Behälter<B>37</B> für  den Sauerstoff und dem über dem     Zersetzer     angeordneten Wasserstoffbehälter<B>38</B> nach       Massga,be    des Verbrauches ergänzen kann.

    



       M    geringeren Drücken, bei denen der  Sauerstoff leichter als Wasser     ist,    kann kein  Wasser aus dem Sauerstoffbehälter<B>37</B> als       Ergänzungselektrolyt    in den     Zersetzer    flie  ssen. In diesem     Fall#e    wird das Wasser ent  sprechend der Füllung des Behälters<B>37</B> mit  Sauerstoff durch     da.s        Boclenrohr   <B>37'</B> abge  lassen.

        Zur Abführung der Verlustwärme, wird       gcl#ühlter    Wasserstoff     aii,deruntersten    Stelle,  in den     Frischwasserrauin    des     Zersetzers        ein-          ,geführt.    Dieser Wasserstoff steigt im     Was-          D          ser    aufwärts, mischt sich oben mit dem neu  gebildeten Wasserstoff und wird mit ihm  nach oben     aIgeführt.    Der     Kreislauf,dieses    in  einer Kühlvorrichtung<B>39'</B> rückgekühlten  Gases wird durch 'einen Ventilator<B>39</B>       (Fig.   <B>5)</B> unterhalten,

   der durch einen in der       Wasserstüffleitung    eingekapselten     Kurz-          sehlussmotor    betrieben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrolytischer Wa-sserzersetzer, insbe- sondere Hoclidruckzersetzer, mit koaxia,1 an geordneten zylindrisellen Elektroden, da durch gekennzeichnet, dass zwischen<B>je</B> zwei _EI lektroden ein auf jeder Seite durch ein ge,- loahtes Blech bedecktes Diaphragma, angge- ordnet ist,
    und dass ain untern Rand jeder Elektrode zwischen der als Anode wirken den Fläche und dem gegenüberliegenden ge lochten Blech ein Distanzring mit Kanälen für die Ableitung des #Sauerstof fes sieh be findet, während am obern Rande zwischen der als Kathode wirkenden Fläche und dem gegenüberlieg nden gelochten Blech senk e rechte Distanzstege vorgesehen sind"die zwi- scheu sieh Verbindungskanäle zwischen dem Wa,
    sserstoffabscheidungsrauin und dem dar über befindlichenWasserstoffgaesaminelraum freilassen. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Zersetzer nach Patentanspruch, für Be- tiiebsdrücke unter<B>700</B> Atin.. dadurch #,e- kennzeichnet dass in jedem Sauerstoffent- 'Vicklungsraum ein <B>vom</B> Sammelraum (o2) für den Sauerstoff, der unter den Boden gelegt ist, bis unter die Gashaube führender Kanal<B>(36,
    </B> 36') vorgesehen ist. <I>2.</I> Zersetzer nach Patentanspruch für Be triebsdrücke über<B>800</B> Atin., da.-durch ge kennzeichnet, dass der Sauerstoffentwiel,-- lungsraum jeder Zelle unmittelbar mit dem darunter befindlichen Samnielraum (0,) für den Sauerstoff verbunden ist.
    <B>ä.</B> Zersetzer nach, Potentausprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das eine (a) der bei- den gelochten Bleche .(a und<B>e)</B> jeder Zelle, zwischen welche Asbestkarton<B>(b)</B> einge walzt ist, einen ungeloülit.en Schenkel (a,) besitzt, der um einen Blechstreifen (30) umgefaltet und nach Einf ügen von Boden- bleclistreifen <B>(15)
    </B> zusammen mit dem<B>ge-</B> lochten BIecliteil zu einem Ringzylinder gewalzt ist. 4. Zersetzer nach Patentanspruch und <B>Un-</B> teranspruch.<B>3,</B> daduxcll --kennzeichnet, dass die übereinander geschobenenElektro- den, durch Abstandstücke (20) oben und durch Ringstücke<B>(16)</B> unten voneinander im Abstand gehalten sind.
    <B>5.</B> Zersetzer nach Patentanspruch und Un- terausprüchen <B>3</B> und 4, dadurch, gekenn zeichnet, !dass Elektrolytzul#eitung#skauäl#e <B>(f)</B> und Sauerstoffableitungskanä.le <I>(o,)</I> die Bodenriiige <B>(15, 16)</B> und den zwischen ihnen liegenden Teil der Bleche durch setzen.
    <B>6.</B> Zersetzer nach Patentanspruch und Un- teransprächen <B>3</B> Bise <B>5,</B> dadurch. gekenn zeichnet, dass Idas Druckgeiäss aus einem glatten Rohr besteht,. in welches der Deckel<B>(1)</B> und der Boden (1") durch Gewinde befestigt sind, wobei zur<B>Ab-</B> dichtung Deckel und Rohr<B>je</B> einen Rand (V) besitzen, welche Ränder miteinander versch.weisst sind.
    <B>7.</B> 2#ersetzer nacli Patentanspruch und Un teransprüchen<B>3</B> -bis<B>5,</B> dadurch gekenn zeichnet, da3 das Druckgefäss aus einem glatten Rohr besteht, in welches der Deckel und der Boden unter schwachkege- liger Ausbildung durch Warineinsetzen befestigt sind.
    <B>8.</B> Zersetzer nach Patentanspruch. und Un- teransprüclien <B>3</B> bis<B>5,</B> dadurch gekenn- Zeichnet, dass aus einem unten angeord- neteu Sauerstoffauffanggefäss <B>(37)</B> ein Rohr (32.) bis über den obersten Flüss,%*)'- keitsspiegel im Zersetzer geführt und dort durch eine Glocke<B>(33)</B> abgedeckt ist,
    deren Rand bis zum Boden des ersten Zer- setzersa,tzw reicht, so dass aus dem untern Gefäss Friseliwasser dem Zersetzer zuo-e- führt werden kann..
    ohne dass Sauerstoff in den Zersetzer zurückströrat. <B>9.</B> Zersetzer nach Patentanspruch und Un- teransprüelien <B>3</B> bis<B>5</B> und<B>8,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass eine Kühleinrichtung el vorgesehen ist, durch welch#e dem Sammel gefäss Wasserstoff entnommen, gekühlt und von unten in den Friseliwasserzufüh- rungsraum einggeblasen wird.
CH191230D 1934-11-29 1935-11-25 Elektrolytischer Wasserzersetzer, insbesondere Hochdruckzersetzer, mit koaxial angeordneten zylindrischen Elektroden. CH191230A (de)

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