CH191321A - Beweglicher Stromabnehmer, insbesondere für elektrische Widerstände. - Google Patents

Beweglicher Stromabnehmer, insbesondere für elektrische Widerstände.

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CH191321A
CH191321A CH191321DA CH191321A CH 191321 A CH191321 A CH 191321A CH 191321D A CH191321D A CH 191321DA CH 191321 A CH191321 A CH 191321A
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pimple
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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      Beweglicher    Stromabnehmer, insbesondere für elektrische Widerstände.    Für Stromabnehmer von veränderbaren  Widerständen sind bisher längliche Kontakt  stücke, sogenannte     Kontaktpimpel,    z. B. aus  Kohle, verwendet worden, die mit einem Ende  an einem z. B. drehbar gelagerten Arm be  festigt sind und mit dem andern auf der  Widerstandsbahn schleifen. Diese Ausfüh  rung hat den Nachteil, dass sich das Kontakt  stück beim Bewegen über die Widerstands  bahn infolge der an einem langen Hebelarm  angreifenden, zwischen dem Kontaktstück und  der Unterlage auftretenden Reibungskräfte  und der meist elastischen     Beschaffenheit    des  Materials des Kontaktarmes verkantet.

   Es  kann sich dabei nicht nur in seiner Befesti  gung am Dreharm lockern, so dass die Ge  fahr des     Herausfallens    besteht, sondern gibt  im Laufe der Benutzung durch Verringerung  der Berührungsfläche mit der Widerstands  bahn allmählich immer schlechteren Kontakt.  



  Anderseits sind als Kontakte verhältnis-    mässig flach an der Widerstandsbahn anlie  gende Stücke aus Kohle benutzt worden, die  an der der Schleifseite gegenüberliegenden  Seite einen     pimpelartigen    Ansatz tragen, der  mit dem Schleifstück ein Ganzes bildet und  an dem das die Bewegung übertragende Organ,  z. B. ein Dreharm, angreift. Nachteilig ist  auch an dieser Ausführung, dass ein Verkan  ten auftritt, da der     Angriffspunkt    des die  Bewegung übertragenden Organes immerhin  noch verhältnismässig hoch über der Schleif  bahn liegt. .  



  Die Erfindung beseitigt diese Nachteile  und besteht darin, dass der Angriffspunkt des  die Bewegung auf den     Pimpel    übertragenden  Organes in eine Aussparung des     Pimpels    ver  legt ist. Dadurch wird das durch die Rei  bungskräfte auf das     Kontaktstück    ausgeübte  Drehmoment, das das Verkanten verursacht,  stark verringert, so     da13    praktisch die Gefahr  des     Verkantens,    das, wie erwähnt, zur un-      gleichmässigen Abnutzung des Kontaktstückes  führt und infolgedessen die Kontaktgabe be  einträchtigt, beseitigt wird.  



  Nachfolgend sind anhand der     Fig.    1 bis 3  Ausführungsbeispiele beschrieben  In     Fig.    1 ist mit 1 ein Stück der Wider  standsbahn bezeichnet, auf der der würfel  artig ausgebildete     Kontaktpimpel    2, z. B. aus  Kohle, ruht. Im     Kontaktpimpel    ist eine Aus  sparung 3 angebracht, in die ein     Pimpel    4  aus Metall, der beispielsweise mittels     Nietung     5 am Kontaktarm 6 befestigt ist, eingreift.

    Wie die Figur zeigt, greift der     Metallpimpel     4 nur wenig über der Widerstandsbahn 1 am       Kontaktpimpel    2 an; infolgedessen wird bei  einer Relativverschiebung der Teile 1 und 2  auf das Kontaktstück 2 nur ein unbeträcht  liches Drehmoment ausgeübt, so dass das nach  teilige     Verkanten,    das bei den bekannten An  ordnungen zu beobachten ist, nicht mehr auf  treten kann. Ausserdem besteht auch nicht  die Gefahr, dass der Zapfen 4, der aus Metall  besteht, von dem Dreharm 6     abgeschert    wer  den kann, wie es häufig bei den bekannten  Ausführungen, bei     denen    dieser Zapfen mit  dem     Kohlepinrpel    aus einem Stück besteht,  zu beobachten ist.

   Ein fester Halt des     Me-          tallpimpels    4 am Dreharm 6 wird im übrigen  dadurch erzielt, dass der     Pimpel    am. obern  Ende abgesetzt ausgebildet ist, so dass der       Kontaktarm    nach der Vernietung gewisser  massen in eine     Einschnürung    des     Pimpels    ein  greift, wie dies die Figur genügend deutlich  erkennen lässt.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.    2 unterschei  det sich nur unwesentlich von der der     Fig.    1.  Entsprechende Teile tragen die gleiche Be  zeichnung wie in     Fig.    1. Demgemäss stellt  1 wiederum die Widerstandsbahn dar, auf der  ein     Korrtaktpimpel    2, z. B. aus Kohle, in Form  eines flach rechteckigen Stückes aufliegt. In  seine Aussparung 3 greift ein Ansatz 7 ein,  der in diesem Falle am Kontaktarm 6 durch       Kröpfung    seines freibeweglichen Endes ent  steht. Die Aussparung 3 ist der Form des  Ansatzes 7 angepasst.

   Auch bei dieser Aus  führung liegt der     Angriffspunkt    des Ansatzes  7 nur wenig über der Schleiffläche, so dass    also kein beträchtliches Drehmoment auf das       Korrtaktstüek    ausgeübt wird und somit kein  Verkanten des     Kontaktpimpels    2 eintreten  kann.  



  Eine Abänderung zeigt schliesslich     Fig.    3,  bei der die     Aussparung    3 im     Kontaktpimpel          \?    kegelförmig ausgebildet ist. Der in diese       Aussparung    eingeführte     Metallpimpel    4, der  mittels     Nietung    5 am Kontaktarm 6 befestigt  ist, greift bei dieser Ausführung in der Aus  sparung längs einer Umfangslinie der Kegel  mantelfläche an.

   Während bei den beiden  Ausführungsformen nach     Fig.    1 und 2 der  durch die Federkraft des Kontaktarmes auf  den     Kontaktpimpel    2 ausgeübte Druck etwa  auf die tiefste Stelle der Aussparung einwirkt  und     somit    das     Kontaktstück    an der immer  hin schwächsten Stelle beansprucht, verteilt  sich bei der Ausführung nach     Fig.    3 der       Druek    auf die grösseren Wandstärken, da er,  wie dies in Figur zeigt, gewissermassen in  senkrecht zu den     Kegelmantelflächen    wirkende  und durch Pfeile 8 dargestellte Komponenten,  die in Richtung der grösseren Wandstärke  verlaufen,     aufgeteilt    ist.

   Anderseits hat diese  Ausführungsform den Vorteil, dass, wie ohne  weiteres verständlich ist, kein Spiel zwischen  dem     Metallpimpel    4 und dem Kontaktstück  2 beim Wechseln der Bewegungsrichtung  über die Schleifbahn auftreten kann. Dies  beruht darauf, dass der     Metallpimpel    3 infolge  der Federkraft des Kontaktarmes 6 stets in  inniger Berührung mit der kegelförmigen Aus  sparung gehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beweglicher Stromabnehmer, insbesondere für elektrische Widerstände, dadurch gekenn zeichnet, dass der Angriffspunkt des die Be wegung auf den Pimpel übertragenden Organes in eine Aussparung des Pimpels verlegt ist. UN TERANSPRüCHE 1. Beweglicher Stromabnehmer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am federnden Kontaktarm ein in eine Aus sparung des Pimpels eingreifender Metall stift angebracht ist. z. Beweglicher Stromabnehmer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Kontaktarm am Ende einen durch Kröpfung ausgebildeten Ansatz trägt, der in die Aussparung des Pimpels eingreift. 3.
    Beweglicher Stromabnehmer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung für den Eingriff des Kontakt armes im Pimpel kegelförmig ausgebildet ist.
CH191321D 1935-03-09 1936-03-02 Beweglicher Stromabnehmer, insbesondere für elektrische Widerstände. CH191321A (de)

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