CH191615A - Rechenscheibe. - Google Patents

Rechenscheibe.

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CH191615A
CH191615A CH191615DA CH191615A CH 191615 A CH191615 A CH 191615A CH 191615D A CH191615D A CH 191615DA CH 191615 A CH191615 A CH 191615A
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Frederic Dr Simon
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Frederic Dr Simon
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand-manipulated computing devices
    • G06G1/02Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales
    • G06G1/04Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction
    • G06G1/08Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction with circular or helical scales

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Description


  Rechenscheibe.    Zur Ausführung verschiedener, beispiels  weise kaufmännischer     E.rrechnungen    werden  vielfach Rechenschieber oder     Rechen        cheiben     mit logarithmischen Grundskalen     benutzt,     auf denen auch die     Ergebnisse    (z.     B.    von       Prozentrechnungen)    abgelesen werden müs  sen; da aber ein     und    dieselbe Skala Grund  werte und Ergebnisse (z. B.     Prozentangaben)          darzustellen    hat, ist es nicht möglich, für  spezielle     Rechnungen    (z.

   B.     Prozentrechnun-          gen)        geeignete    Skalen und     eventuell        ,genauere          Benennungen    anzubringen. Diese     Rechen-          scheiben.    haben den     Nachteil,        @dass,    auf den  (meist fein     unterteilten)    Grundskalen allein  das     Ablesen    besonders für     Ungeübte    sehr       anstrengend    ist. Es gilt dies besonders dann,  wenn Prozentwerte     ermittelt    werden sollen.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine       kreisrunde        Rechenscheibe        mit    Grundskalen,  welche auf den     gegeneinander        verdrehbaren     Scheiben angebracht sind und     gesonderte,     durch     Ausnehmungen    sichtbare Ergebnis  skalen besitzen;

   die Rechenscheibe kenn  zeichnet sich     Jadurah,        da         einerseits    die    Grundskalen     logarithmisch        unterteilt        sind     und anderseits     zur    Erleichterung der Er  mittlung von Prozentwerten,     insbesondere     im     kaufmännischen        Betrieb,    die Ergebnis  skalen den     Einstellungen    der Grundskalen  entsprechende     Prozentwerte        unmittelbar    an  zeigen.

   Diese     Prozentwerte    sind     in        den-mei-          sten    Fällen bekanntlich     nicht        Erg.ebnisse     einfacher     Multiplikationen        oder    Divisionen  ,der     Grundwerte,        sondern.    Ergebnisse einer  aus mehreren Operationen     besehenden        Rech-          nung.     



  Eine     Rechenscheibe    nach der Erfindung  ist     in        Fig.    1 und 2 der     Zeichnung    in     einer     ersten     beispielsweisen        Ausführungsform    dar  gestellt. Sie     besteht        im        wesentlichen        aus     zwei     gegeneinander    drehbaren Teilen, näm  lich der     Unterscheibe    a und der     Oberscheibe    b.

    Es ist hier ferner noch in Formeines: Ring  randes c die Möglichkeit geschaffen worden.,  durch entsprechend     angeordnete        fensterför-          mige        Ausn.ehmungen    die     Einstellung        -d    er       Einteilungen    auch auf .den     Grundskalen     (d und e) zu     erleichtern,    so     da3    die Zahlen-      werte dieser Skalen, mit denen man zu ar  beiten wünscht, in     diesen        Fenstern    I und     II     erscheinen.

   Die     Unterscheibe    trägt ,die kreis  förmig geschlossene, logarithmisch eingeteilte  Skala d, die     Oberscheibe    die gleichartige  Gegenskala e. Die Unterscheibe     a    trägt fer  ner     konzentrisch    zur äussern Skala d noch       die        gesonderten,        inneren    Ergebnisskalen f  und g, die     unmittelbar        Prozentwerte    abzu  lesen     gestatten.        Diese    liegen     zum    grössten       Teil        verdeckt,    und zwar unterhalb der Ober  scheibe b,

   die je nur an einer Stelle mit den  beiden     Fenstern        III    und IV versehen ist.       DeT    an der Oberscheibe b     angebrachte    Mit  telknopf kann zugleich zur     Drehung    der  beiden Scheiben dienen.  



  Die     Benutzungsart    dieser     dargestellten     Rechenscheibe     wird    am besten klar durch  folgende Beispiele kaufmännischer     Errech-          nungsmö:glichkeiten:       <I>1. Mehrumsatz gegen</I>     Minderumsatz     z.

   B.     Umsatz   <B>1935</B> Fr.     39,800.-        (allg.Werta)     gegen " 19134 " 32,200.- " " b)  39,800 aufsuchen auf Skala d     (Fenster    I),  daneben  32,200     einstellen    " e ( "     II),          Ergebnis::    ablesen auf der     Ergebnisskala    f  in     Fenster        IH:        +        '923-,6:%.     



  Die Skala f ist also so     geteilt,        dass    sie       unmittelbar    die     Ergebnisse    der Rechnung  100
EMI0002.0045  
       anzeigt.       <I>2.</I>     Minderumsatz   <I>gegen</I>     Mehrumsatz     z. B. Umsatz 1935 Fr.     93,50,0.      gegen     13        1934    " 122,1.00.

     913;500 aufsuchen auf Skala d     (Fenster    I),  daneben  122,100     einstellen    " e ( "     II),     Ergebnis: ablesen auf     Ergebnisskala    f  in Fenster     III:    - 23,4%.  



  In     beiden:    vorstehenden Fällen ist der       Wert   <I>a</I> (der     Umsatz    1935) auf Skala<I>d,</I> der  Wert b (der     Umsatz    1934) auf     Skala    e     ein-          zustellen.            In    manchen     Fällen    (wie z. B. im letzt  genannten) empfiehlt es ,sich, die Skala f so  auszuführen, dass sie zur     Hälfte    mit     +,    zur  Hälfte mit - Ergebnissen     bezeichnet    ist,  d. h. für Werte von
EMI0002.0069  
    <  1 als Ergeb  nis -100.
EMI0002.0070  
   anzeigt.

      <I>3.</I>     Verdienstkalkulation        (vorn        Verkaufs-          preis)     z. B.     Verkaufspreis    Fr.     1.62Einkaufspreis    " 1.09       1,0-9        aufsuchen    auf Skala d     (Fenster    I),  daneben  1,62     einstellen    e ( "     II),     Ergebnis: ablesen auf     Ergebnisskala    f  in Fenster     III:    -     3,2,7    % von Verkaufspreis.  <I>4.</I>     Aufschlag        (auf   <I>Einkaufspreis)</I>  z.

   B.     Einkaufspreis        Fr.    56:0.   Verkaufspreis " 740.  74,0 aufsuchen auf Skala d     (Fenster    T),  ,daneben  560     einstellen   <B>ei</B>     je    e (     II),     Ergebnis-. ablesen auf     Ergebnisskala    f  in     Fenster        III:        -i-        3f,2%    auf :den Einkaufs  preis.  



  <I>5.</I>     Erüzittlung   <I>des</I>     Verkaufspreises     z. B.     Einkaufspreis    Fr.     260.-          gewünschter        Aufschlag        -f-    75       -f-        75%        einstellen    in     Ergebnisskala    f       (Fenster        HI),     260 aufsuchen auf     .Skala        e        (Fenster        TI),          Ergebnis:    ablesen auf Skala e.  



  in Fenster I: Fr. 455. -.    <I>6.</I>     Prozentanteile     z. B. Anteil der Gehälter am Umsatz       Gehälter    Fr. 3,1.00.   Umsatz     31    47,500.  <B>3,100</B> aufsuchen auf Skala d     (Fenster    I),       :daneben     47,500     einstellen    e ( "     TI),     Ergebnis: ablesen auf     Skala        g     in     Fenster        IV:        e,55:%        Anteil.         <I>7. Wieviel sind z.

   B.</I>     11,65o1   <I>von 250,000</I>       11.,6        einstellen    auf Skala g     (Fenster    IV),  2'50,000 aufsuchen "     33    e ( "     II),     Ergebnis: ablesen auf Skala d  in     Fenster    I:     2,9;000.     



       DieSkala    g zeigt also die Ergebnisse der       Rechnung   
EMI0003.0011  
   100.  



  Die vorstehend     angegebenen        Errech-          nungsmö.glichkeiten        sind    nur Beispiele. Es  könnten noch viele sonstige, davon abwei  chende Aufgaben mit dieser neuen Einrich  tung gelöst werden. Das Fenster IV könnte  gegebenenfalls auch wegfallen, oder es  könnten für     besondere    Zwecke noch eine  oder mehrere weitere Skalen mit entspre  chenden     Fenstern    angebracht werden, so. dass  für die verschiedenartigen Resultate eine  entsprechende Anzahl von Skalen     bezw.     Fenstern     vorhanden    sein kann.

   Gegebenen  falls könnten die verschiedenen Skalen., die  verschiedenen Fenster und die     Resultate     auch durch verschiedene     Schriftarten,    Far  ben, Aufdrucke,     Benennungen    und     @dergl.     für die verschiedenen     Errechnungen    -und     Lö-          sungsergebnisse    voneinander besser kennt  lich gemacht werden. An den     Fenstern     selbst, wie auch an die Skalen, können belie  bige Inschriften und Aufdrucke zur Erleich  terung der     Benutzung    angebracht sein.  



  Eine andere     beispielsweise    Ausführungs  form     einer    Rechenscheibe nach der Erfin  dung zeigt     Fig..3    im     Querschnitt,        Fi,g.    4 in  Ansicht.  



  Diese Rechenscheibe     besteht    aus der  Grundplatte h mit einer zugehörigen loga  rithmischen     Grundskala        hl.    Darüber ist eine       Scheibe    i angeordnet, welche die zweite  Grundskala     (Gegenskala)        il,        sowie    zwei       Fenster        q    und<I>r</I> trägt.

   Unter ,dem Fenster     q     ist eine Ergebnisskala auf der Grundscheibe     h     angebracht, welche direkt den Aufschlag in  Prozenten angibt, der auf die Werte der  äussern Skala     hl    aufzuschlagen ist, um zu  den Werten der Skala     il    :

  der     @Sch@eibe    i zu       gelangen,,       Unter dem Fenster r     sind    auf einer drit  ten Scheibe k skalenähnlich einige Marken  betreffend das Verhältnis von     Währungen      im bezeichneten Beispiel ist     im        Fenster    nur  die Marke     "frs.        belg.    I ±" des Verhältnisses  von     frsb.    /     ±    sichtbar - angegeben.  



  Sollen     mit    dieser     Rechenscheibe        W    äh  rungen umgerechnet werden,     beispielsweise          frsb.    in ±, so     wird    die .Scheibe i so lange  verdreht,     bis    im     Fenster    r die Bezeichnung       "frs.        belg.    /     ±"        ,erscheint.        Wenn    das Verhält  nis der     Währungen    gegenüber der vorher  gehenden Benutzung der Scheibe verändert  sein     sollte,

      so werden die     Grundskalen        hl,        i,.     entsprechend dem gerade gültigen Verhält  nis zueinander     eingestellt        und,die    Scheibe k  mit Hilfe der Schraube Z .gelöst und .gegen  über der     Grundplatte    neu so festgestellt,  dass im     Fenster    r     gerade    die     Bezeichnung    des       Währungsverhältnisses    erscheint.

   Sind die  Skalen     einmal        richtig        eingestellt,    so kann  ohne jede weitere Verdrehung der Scheiben  an den Skalen     hl    und     il    abgelesen werden.,  .dass ein Wert von 6 ±,dem Betrag von 90-0       belg.    frs. und ein Wert von 5 ±,dem Betrag  von 750     belg.    frs. entspricht.  



  Auf dem durch einen     2T.etallring    m ge  schützten Rand der Grundscheibe h stützt  sich ein Zeiger o ab, der federnd mit einem  Bügel     n    um den Ring<I>m</I> greift. Der     Ring   <I>m</I>  ist im Querschnitt     unrund,        so.,dass@    der Zei  ger o in der gezeichneten hochgeschwenkten  Stellung nur lose auf     dem        Ring    sitzt und  leicht verschoben werden kann.

   Wird der  Zeiger - was durch einen     Fingerdruck        ge-          sch,ehen    kann -     heruntergeklappt    auf die       Grundskalen,    so     klemmt    sich der Bügel n  fester und     verhindert    ein zufälliges. Ver  rutschen des Zeigers..  



  Die dargestellten     Rechenscheiben    eignen  sich     besonders    vorteilhaft für     kaufmännische     und technische Rechnungen, beispielsweise  für die Umrechnung von Massen, Gewichten,       Währungen        und    andern Einheiten, für die       Errechnung    von Prozenten, von Steigerungen,       Rückgängen    oder     Gewinnen    usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kreisrunde Reehenscheibe mit Grund skalen, welche auf den gegeneinander ver- drehbaren Scheiben angebracht sind., und mit gesonderten, durch Ausnehmungen Sicht baren Ergebnisskalen, dadurch gekennzeich net, dass die Grundskalen logarithmisch unterteilt sind,
    und dass zur Erleichterung der Ermittlung von Prozentwerten insbe sondere im kaufmännischen Betrieb die Er- gebnisskalen den Einstellungen der Grund skalen entsprechende Prozentwerte unmittel- bar anzeigen.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Rechenscheibe nach Patentanspruch, be stehend aus einer mehrere konzentrische Skalen. <I>(d, f,</I> g) tragenden Unterscheibe (a), einer mit Fenstern (III und IV) ver- sehenen und eine weitere konzentrische Skala (e) tragenden Oberscheibe (b)
    und einem mit Fenstern (I und II) versehenen Ringgrand .(c), welche drei Teile gegenein ander drehbar sind. 2.
    Rechenscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die einzustel lenden und abzulesenden Werte auf den Grundskalen und den Ergebnisskalen in fenbsterförmigen Aussparungen, welche über den Skalen beweglich sind, er scheinen.
    3. Rechenscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Skalen durch verschiedene Farben für ..die ver schiedenen Errechnungen gekennzeichnet sind. 4. Rechenscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine dritte, eine 3Zarkenskala. tragende Scheibe gegen über .der zugehörigen, die Grundskala tragenden Scheibe verstellbar und fest stellbar ist. 5.
    Rechenscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass. die über den Grundskalen bewegliche, die einzustellen den und abzulesenden Werte der Grund- skala hervorhebende Einstellmarke (o) so ausgebildet ist, dass sie wahlweise eine losere, für das Verschieben bestimmte, und eine festere, für das Ablesen be stimmte Stellung gegenüber dieser Füh rung einnehmen kann.
CH191615D 1936-07-09 1936-07-09 Rechenscheibe. CH191615A (de)

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