CH191709A - Gebirgskarren. - Google Patents

Gebirgskarren.

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CH191709A
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Erich Dr Knoller
Kromag A G Fue Metallindustrie
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Erich Dr Knoller
Kromag A G Fuer Werkzeug Und M
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  Gebirgskarren.         Gegenstand    der Erfindung     ist    ein Karren  für den Transport     in    gebirgigen Gegenden,  und die Erfindung     besteht        darin,        dass    der  selbe an beiden Enden mit Befestigungsmit  teln für die Deichsel versehen ist und zwei       Ladekasten        besitzt,    die     zwischen    sich einen  Kanal freilassen, in dem -die Wagenachse  samt der Bremswelle elastisch gelagert ist.  



  In der     Zeichnung    ist der Erfindungs  gegenstand in einem Ausführungsbeispiel in       Fig.    1 zur     Hälfte    in     Seitenansicht,    zur  Hälfte im     Längsschnitt    dargestellt.

   In     Fig.    2  ist der Gebirgskarren     in        Stirnansicht    teil  weise geschnitten     veranschaulicht.        Die        Fig.    3       und    4 zeigen ein zur Verbindung zweier oder  mehrerer Karren dienendes Kupplungsstück  im     Längsschnitt    und     in        Stirnansicht.    Die       Fig.    5 und 6     zeigen    eine     Ausführungsform     der     Radscheibe,

      welche in     Ansicht    und in  einem     nach    der     Linie        VI-VI    der     Fig.    5 ge-    führten     :Schnitt    dargestellt     ist.    In den     Fig.    7  Und 8     ist    die     Verbindung    ,

  der     Bremswelle        mit     dem Bremsquirl in     Ansicht    und     Querschnitt     veranschaulicht und die     Fig.    9     zeigt    den       Bremshandhebel        mit    -dem     Klinkengesperre     zur Betätigung und     Feststellung    der Brems  backen zur     elastischen    Einspannung der Rad  achse im Wagenrahmen. In     Fig.        1ss    sind die       Bestandteile        schaubildlich,dargestellt.     



  Im aus Profileisen bestehenden Wagen  rahmen 1, der den     Aufbau    3 aus Stahlrohren  trägt,     sind,die    beiden Ladekasten 2 aus     per-          foriertem    Stahlblech eingesetzt.

   Zur Errei  chung einer     günstigen        möglichst    tiefen       Schwerpunktslage        ist    der     Wagenrahmen    1     in     der     Mitte    zur Lagerung .der Radachse 9 und       Bremswelle        .2.5        durch-        gekröpft.        Nach        unten     zu ist der, von den beiden     Ladekasten    2 frei  gelassene Kanal 39     mit    einem perforierten  Bodenblech 4 abgeschlossen,     so,

  dass    eine voll-      ständig     glatte    Bodenfläche     entsteht.    Hier  durch kann der Karren über     Hindernisse,    die  zwischen den Rädern höher hinausreichen,  leicht hinweggleiten. An den beiden     Stirn-          wänden    des     Karrens    befinden sich rohrför  mige Kupplungsstutzen 5 zum     Anstecken     der Deichsel 3'2,     sowie    Augen 6 für die     Ein-          hänb*-ung    des in den     Fig.    3 und 4 dargestell  ten     Kupplungsstückes    34.

       Ausserdem    ist an  einer     Stirnseite        des        Karrens        das    Führungs  rohr 7     (Fig.    2) für die Lagerung der  schwenkbaren     Karrenstütze    29 vorgesehen.       In    den Winkelrahmen 1 kann zur Erzielung  einer ebenen Ladefläche auch ein leichter  Holzboden     eingelegt    werden.

   Die Achse be  steht nach     Fig.    1 und 2 aus dem.     Achsrohr     8, den beiden     Achsstummeln    9, auf welche  die     Bremsscheiben    10 aufgeschweisst sind,  sowie den an den Enden     .des    Achsrohres 8  aufgeschweissten     innern    Schalen 11     (Fig.    10)  für die     Achslagerung.     



       Zur        Lagerung    des     Achsrohres    8 tragen  die     abgekröpften    Teile des     Wagenrahmens    1  nach den     Fig.    1 und 10 einander zugekehrte,       mit    den kurzen     Schenkeln    durch Schrauben       befestigte        Stützwinkel        44,    an denen     .die    Ge  genschalen;

   13 mit den an das Achsrohr 8 an  geschweissten Schalen 11 unter Zwischen  schaltung von     Gummiklötzen    12, die     in    die  Schalen 11 und     1,3        eingreifen,    angeschraubt       sind.    Die     Stützwinkel    44 sind unten durch       Abstandhalter    14     miteinander        (Fig.    1) ver  bunden.

   Dadurch wird eine     gute    allseits       elastische        Einspannung    der Radachse erzielt,       wobei    die     Gummiklötze    12 im wesentlichen  nur auf Schub     beansprucht        sind.    Die Lage  rung der Räder     auf    den     Achsstummeln    9 er  folgt in üblicher     Weisse    in Lagerschalen 2,2       (Fig.    2),

   die     mittels    Fettpresse von aussen  durch einen     in    die     Bremstrommel    einge  schraubten Nippel     geschmiert    werden. Die  Abdichtung nach     innen    geschieht durch einen       Filzring   <B>2,3;</B> nach aussen ist die Nabe 18  durch eine Deckkappe 24     abgeschlossen.     



  Die Räder     bestehen,    wie die     Fig.    5     und    6  zeigen,     aus    ,der aus Stahlblech gepressten  Radscheibe 15, der Felge 16 und dem aus       Fig.    2 ersichtlichen Vollgummireifen 17.

   Die         Räder    werden auf der mit .der Bremstrommel  ein .Stück     bildenden    Nabe 18 mittels Schrau  ben und einem     Flanschring    20     befestigt.    Hier  bei greifen die in den     Speichen:    der Rad  scheibe 15     eingepressten    radialen Verstei  fungsrippen 40 in     gegengeformte        Flächen.    an  der Nabe 18 und dem     Flanschring    20 ein.

    Die die     Bremstrommeln    nach innen abschlie  ssenden Bremsscheiben 10 tragen Bolzen 41  zum     Aufhängen    der an den.     Bremsbelag    21  der Bremstrommel 18     anpressbaren        halbkreis-          förmigen    Bremsbacken 27     (Fig.    9), sowie ein  Auge 42     (Fig.    2) zum Lagern der     rohrför-          migen        Bremswelle    25.

   An einer der     beiden          Bremsscheiben    1-0 ist auch das Zahnsegment  43     (Fig.    2, und 9) für die     Feststellung    des  Bremshebels 28     befestigt.        Jedes    Ende der  aus einem Stahlrohr bestehenden Bremswelle  25     ist,        wie        Fig.    7 zeigt, geschlitzt und um  fasst den Zapfen<B>216'</B>     eines,        Bremsquirls    26,

    der nach seiner Einstellung -durch eine die       Bremswelle        25-    umspannende Klemmuffe 46  an der Bremswelle 25 feststellbar ist und       nachgestellt    werden kann. Die eine der bei  den die     Bremswelle    25 umfassenden     Huffen     46 ist als Nabe eines seitlich am     Karren    an  geordneten     Bremshandhebels    28 ausgebildet,  bei dessen     Verschwenkung    die beiden Quirle  26 der Bremswelle 2:

  5 verdreht     und    dadurch  die     halbkreisförmigen        Bremsbacken.    27 in  üblicher     Weise    auseinander gespreizt und  gegen den Bremsbelag 21 gedrückt werden.  Der     Bremshandhebel    28 ist,     wie        Fig.    9 zeigt,  mit einer     Klinkensperre    45 versehen, deren  Klinke in ein an der Bremsscheibe 10 befe  stigtes     Zahnsegment        43        reingreift    und da  durch den Handhebel in der     eingestellten     Stellung     sichert.     



  Die     Karrenstütze    29     ist    an einer Stirn  wand des     Karrens    schwenkbar .gelagert. In  der Ruhestellung     wird    sie durch eine dreh  bar angeordnete Feder 30 gehalten. In der  Stützstellung ist sie in einem Führungsrohr  7 gegen seitliches     Kippen        fixiert    und ausser  dem durch eine Feder 31 gegen Herausfallen  gesichert.

   Die Befestigung :der Hand- oder       Zugtiergabeldeichsel    kann wahlweise an einer  der     Stirnseiten        des        Karrens    in den Kupp-           lungsstutzen    5 durch einen in ein Loch des       Deichselrohres    eingreifenden     Vorstecker    33  erfolgen, der .durch eine Feder gegen Heraus  fallen gesichert ist. Das in den     Fig.    3 und  4     dargestellte    Kupplungsstück 34 dient zur       Verbindung    zweier oder mehr Karren. zu  einem Zuge.

   Es ist in den hierzu an den       Karrenstirnseiten    vorgesehenen Augen 6 un  terhalb der     Kupplungsstutzen    5 mittels eines       Kupplungsbolzens    35 eingehängt. Das Kupp  lungsstück 3:4 gestattet ausser einer vertika  len und horizontalen Beweglichkeit auch eine  durch     Anschläge    36 begrenzte Verdrehung  um die Längsachse. Es wird     hierdurch    von  den     Verdrehungsbeanspruchungen    beim Über  fahren einseitiger Hindernisse     entlastet.    Die       Zugübertragung    erfolgt elastisch unter     Zwi-          schenschaltung    eines Gummipuffers 37.

   Die       Kupplungsstücke    können jedoch auch so aus  gebildet sein, dass, sie ebenso wie die Deichsel  in die Kupplungsstutzen 5 eingesteckt wer  den können. Auch die Deichsel ist im Kupp  lungsstutzen 5 des Karrens drehbar gelagert  und .gestattet so eine seitliche, durch An  schläge 38 für den die Deichsel durchsetzen  den     Vorstecker    33     begrenzte    Schräglage des  Karrens von     +    und -<B>28'</B> aus der Hori  zontalen.

   Hierdurch ist das Zugtier von den  Verdrehungsbeanspruchungen, wie sie beim  Fahren quer zum Hang oder bei Hindernis  sen, über welche nur ein Rad geht,     entlastet.     Die Anschläge 38 zur Begrenzung der Ver  drehungsbewegung     sind        derart    angeordnet,  dass der Karren nicht kippen kann. Dadurch,  dass die Deichsel einerseits rasch vom Kar  ren getrennt,     anderseits    auf beiden Karren  seiten angesteckt werden kann, ist es mög  lich, auch ganz enge Spitzkehren mit dem  Karren zu passieren. ohne wie bisher das       Zugtier        ausschirren    zu müssen.

   Es     wird    in  diesem Falle die     Deichsel    durch Heraus  ziehen des     Vorsteckers    33 vom     Karren    gelöst,  das Zugtier samt der Deichsel um den Kar  ren     herumgeführt    und an .der andern Karren  seite wieder     angekuppelt.    Die Karren können  zu einem Zug vereinigt werden und     mittels          geeigneter        Verbindungsstücke    auch an ein  Motorfahrzeug angehängt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gebirgskarren, dadurch gekennzeichnet, dass .derselbe an beiden Enden mit Befesti gungsmitteln für de Deichsel versehen ist und zwei Ladekasten besitzt, die zwischen sich einen Kanal freilassen, in .dem die Wagenachse samt der Bremswelle elastisch gelagert ist.
    UNTERANSPR'trCHE 1. Gebirgskarren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Raum z wi schen den Ladekasten unten durch ein Blech geschlossen ist, das mit dem Lade kastenboden eine ebene Fläche bildet, so .dass der Karren über höhere Hindernisse hinweggleiten kann. 2.
    Gebirgskarren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Radachse (8, 9) zwischen auf Schub beanspruchten Gummiklötzen (12) gelagert ist. 3. Gebirgskarren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das auf der rohrförmigen Bremswelle (25) sitzende Auge des.
    Bremshebels (2,8) als nachstell- barer Klemmring ausgebildet ist, der den in dem geschlitzten Rohrwellenende sit zenden Bremsquirl (26) festklemmt.
    4. Gebirgskarren nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass an beiden Stirnwänden -des Wagenrahmens (1) Kupplungsstutzen (5) für eine Deichsel (3'2) angebracht und Kupplungsstücke (34) zum Verbinden mehrerer Karren zu einem Zug in Augen (6) des Wagenrah mens (1) eingehängt sind.
    5. Gebirgskarren nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deichsel (3:2) im Kupplungsstut- zen: <B>(</B>5) durch Anschläge (38) begrenzt drehbar gelagert ist, um bei Schräglage des Karrens das Zugtier nicht einseitig zu belasten. 6.
    Gebirgskarren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplungsstücke (34) eine durch Anschläge (36) begrenzte Drehungsmöglichkeit um die Längsachse und eine Beweglichkeit in waagrechter und senkrechter Richtung besitzen.
    7. Gebirgskarren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .daB die aus Blech gepressten Radscheiben (15) radiale Ver- steifungsrippen (40) besitzen, die zwi schen den gegengeformten Flächen der mit .der Bremstrommel ein Stüok bildenden Radnabe (18) und eines Flanschringes (20) eingespannt sind.
CH191709D 1935-07-12 1936-07-11 Gebirgskarren. CH191709A (de)

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