CH191887A - Tonwiedergabeapparat. - Google Patents

Tonwiedergabeapparat.

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CH191887A
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Corporation Hazeltine
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Hazeltine Corp
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/32Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only
    • H04R1/34Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means
    • H04R1/345Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired directional characteristic only by using a single transducer with sound reflecting, diffracting, directing or guiding means for loudspeakers

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Description


      Tonwiedergabeapparat.       Diese Erfindung bezieht sich auf ein mit       1ui:er    Tonwiedergabe arbeitendes     Tonwieder-          gabegerät,    das insbesondere in Verbindung  mit Rundfunkempfängern und dergleichen       Apparaten    zur Anwendung gelangen kann.  



  Um eine befriedigende Tonwiedergabe zu  erzielen, ist grosse Wiedergabegenauigkeit be  züglich der wiederzugebenden Frequenzen und  Gleichförmigkeit der Verbreitung nötig, das  heisst die Tonwellen der verschiedenen Fre  quenzen müssen sich gleichförmig über den  Raum, in den hinein sie ausgestrahlt werden,  ausbreiten.  



  Es ist ein bekanntes akustisches Phäno  men, dass Töne von relativ hoher Tonhöhe,  die von einem Lautsprecher mit verhältnis  rnä     ssig    grossem Konus (wie sie jetzt im all  gemeinen beim Rundfunkempfang verwendet   erden),     ebensowohl    in manchen Fällen von  Lautsprechern der     Schalltrichtertype    (wie sie  früher im allgemeinen in Gebrauch waren),  ausgestrahlt werden, im wesentlichen wie ein       Strahl    in der Vorwärtsrichtung verbreitet       \verden.    während Töne von verhältnismässig    niedriger Tonhöhe im wesentlichen kugel  förmig verbreitet werden.

   Die Folge dieses  Phänomens ist eine nicht gleichförmige Ver  teilung der Tonwellen im Empfangsraum,  was durch ein Vorherrschen der Töne höherer  Tonhöhe in Gegenden gerade vor dem  Wiedergabegerät und ein Vorherrschen der  Töne niedrigerer Tonhöhe in benachbarten  Gegenden charakterisiert wird.  



  Es ist ebenso bekannt, dass, wo eine  Nische verwendet wird, aus welcher die  Tonwellen von dem     Wiedergeber    ausge  strahlt werden, parallele Oberflächen und  gegenüberliegende parallele Kanten, die bei  einer solchen Nische im Wege der Tonwellen  vorhanden sind,     Reflektionen    und Brechun  gen der Tonwellen ergeben, woraus Interfe  renzen resultieren, die zu ungleichförmiger  Wiedergabe der verschiedenen Wellen füh  ren. Auf diese Weise wird auf die Wieder  gabegenauigkeit der verschiedenen Tonwellen  an verschiedenen Stellen des Raumes durch  die Baumerkmale der Tonnische des verwen  deten Wiedergabegerätes eingewirkt.

        Gegenstand dieser Erfindung ist es, ein  verbessertes     Tonwiedergabegerät    mit einer  Schallwand, welche die Vorderseite der strah  lenden Membran von ihrer Rückseite aku  stisch trennt, zu schaffen, das eine grosse  Wiedergabegenauigkeit über den ganzen       Tonwiedergabebereich    und über einen grossen  Raumwinkel aufweist.  



  Gemäss der Erfindung ist der Laut  sprecher in einer Nische des Apparates an  geordnet, bei welcher Parallelflächen und  Parallelkanten im wesentlichen vermieden  sind; ferner ist vor dem Lautsprecher ein       Ablenkkörper    mit zum Zuhörer hin sich  öffnender Querschnittform angeordnet. Die  ser     Ablenkkörper    dient durch seine Lage  dazu, die Tonwellen höherer Frequenzen zu  zerstreuen, die im andern Fall im wesent  lichen     wie    ein Strahl in Vorwärtsrich  tung verbreitet     würden.    Der     Ablenker    be  wirkt auf diese Weise eine im wesentlichen  gleichmässige Verteilung der Wellen der ver  schiedenen Frequenzen über den Empfangs  raum.  



  Durch die Vermeidung paralleler Ober  flächen und paralleler Kanten der Tonnische  wird die unerwünschte, oben beschriebene  Interferenz von     Reflektionen    und Brechungen  im wesentlichen eliminiert.  



       Fig.    1 ist eine perspektivische Ansicht  einer Ausführungsform des erfindungsge  mässen Apparates in Verbindung mit einem  Radioempfänger;       Fig.    2 ist eine vergrösserte Frontalansicht;       Fig.    3 ist ein senkrechter Schnitt in der  Linie     III-III    der     Fig.    2, und       Fig.    4 ist ein Querschnitt in der Linie       IV-IV    der     Fig.    2.  



  Das Gehäuse des dargestellten Empfän  gers, ganz allgemein mit 10 bezeichnet, ist  mit einem     Radioempfangsgerät    (nicht ge  zeigt), das in seinem obern Teil 11 unterge  bracht ist, versehen. Unter dieser Einrich  tung befindet sich eine rechteckige Öffnung  12 in der Vorderwand des Gehäuses. Die  Lautsprechernische ist mit 13 bezeichnet.  



  Die Nische 13 wird durch eine Wand 14,  die sich aufwärts und nach hinten von der    untern Kante der Öffnung aus unter einem  Winkel von annähernd 10 bis     \?0    Grad von  der Senkrechten neigt, durch dreieckige Sei  tenwände 15-15, welche nach hinten von  den senkrechten Seitenkanten der Öffnung  aus konvergieren, und durch eine Oberwand  16, welche sich nach hinten und abwärts von  der obern Kante der Öffnung aus neigt, ge  bildet. Die     hintern    Kanten der Wände 15  und 16 stossen an die Schallwand 14 und  sind durch nicht gezeigte Klammern oder in  irgendeiner     gewünschten    Weise mit der  Schallwand 14 verbunden.  



  Eine Öffnung 19 ist in der Wand 14  in ihrer Mitte vorgesehen, und ein Laut  sprecher 20 ist in der     Öffnung    hinter  der Wand angeordnet. Der Lautsprecher  ist vorzugsweise von der     Type    mit be  weglicher Spule, die ein konisches Dia  phragma von verhältnismässig grosser Fläche  bewegt; das     Diaphragma    21 greift an der  Schallwand an dem Rand der Öffnung mit  zur Ebene der Schallwand senkrechter Achse  geeignet an, so dass Tonwellen, die durch den  Lautsprecher ausgestrahlt werden, durch die  Öffnung und durch die Nische verbreitet  werden.  



  Unter anderem dient die Nische dazu,  einen zusätzlichen     wünschenswerten    Bela  stungsbetrag am     Diaphragma    zu schaffen  und die Tonwellen, entsprechend bekannter  Prinzipien, zu verstärken. Obgleich die Ni  sche 13 so gezeigt und beschrieben worden  ist, als sei sie nur an der Vorderseite offen,  können bei andern Beispielen gewisse andere  Wände, zum Beispiel die Seitenwände 15,  weggelassen werden;

   es ist nur notwendig,  dass eine Nische gebildet wird, die für die       Lautwiedergabeeinrichtung    als Belastung       wirkt.    Der Winkel der Schallwand ist nicht  kritisch, jedoch vorzugsweise so, dass die  Achse des Konus angenähert dorthin gerich  tet ist, wo sich der Kopf des Zuhörers im  Mittelpunkt eines Raumes von durchschnitt  licher Grösse befindet.  



  Ein     Ablenker    22 ist innerhalb der Ton  nische vorgesehen. Der     Ablenker    enthält ein  Paar plattenartiger Glieder 23-23, die einen      Winkel an der sich über die Öffnung 19 er  streckenden Scheitellinie bilden. Der Ab  lenker ist im wesentlichen ebenso ausgedehnt,  wie die Nische. Die Seitenflächen des Ab  lenkers können so sein, dass sie sich den  Wänden der Nische anpassen, und zwar so,  dass ihre Vorderkanten in der Ebene der  Vorderwand des Gehäuses liegen.  



  Der Scheitelwinkel des     Ablenkers    ist,  obgleich er in der bewährten Verkörperung  zu nahezu 75 Grad dargestellt ist, nicht  kritisch und kann in der     Praxis    innerhalb  der Grenzen von nahezu 60 bis 120 Grad  entsprechend den Erfordernissen der besonde  ren Ausführungsform, abhängig von der  Stellung des Lautsprechers im Raum, in wel  chem er gebraucht wird,     schwanken.    Es ist  zweckmässig, die.     Ablenkwände    so zu kon  struieren, dass ihre Flächen eingestellt werden  können, um ihren     Winkelgrad    zu     variieren.     Für eine solche Konstruktion kann ein geeig  netes Scharnier oder irgendeine drehbare  Anordnung verwendet werden.  



  Dadurch, dass der     Ablenker    zugespitzt ist,  sind an seinen Seiten innerhalb der     Nische     fege geschaffen, die sich von oben nach  unten in der Breite verändern. Weiterhin  schafft die Gestalt und Stellung des Ab  lenkers zusammen mit der Gestaltung und  der relativen Winkelstellungen der Wände  der Nische, die die Schallwand einschliessen,  einen Durchgangsweg, durch welchen die  Tonwellen verbreitet werden, in denen keine  parallelen Oberflächen und keine gegenüber  stehenden parallelen Kanten vorhanden sind.  



  Bei der Betätigung des Gerätes werden  die Tonwellen von dem     Diaphragma    durch  die Nische ausgestrahlt, wobei die Wellen  relativ hoher Frequenzen, welche dazu nei  gen, sich im wesentlichen wie ein Strahl von  dem     Diaphragma    zu entfernen, durch die  Wände der Glieder des     Ablenkers    abgelenkt  und somit über den Empfangsraum verstreut  werden, so dass eine im wesentlichen gleich  förmige Verteilung geschaffen wird. Durch  die Gestaltung und die relativen Stellungen  der verschiedenen Oberflächen und Kanten  der Nische und Schallwand wird im wesent-    liehen keine     Interferenz    der     Reflektionen     oder Brechungen der Wellen vorhanden sein.

    Die geneigte Stellung der Schallwand     und     die Achsrichtung des     Diaphragmas    werden  dazu dienen, eine Verbreitung der Ton  wellen in     einer    sich aufwärts neigenden       Richtung    zu bewirken, um somit die     Magi-          mumwirkung    in der wünschenswertesten  Stellung zu schaffen, das heisst     in    einem Be  zirk, der von der     relativ    niedrigen Stellung  des Wiedergebers ansteigt zur Kopfhöhe der  Zuhörer im     Empfangsraum.     



  In dem Gerät kann ein lose gewebter  Schirm oder eine Verkleidung vor der Öff  nung 12 vorgesehen werden, um den Ab  lenker und die Nische zu schützen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tonwiedergabeapparat mit einer Schall wand, welche die Vorderseite der strahlenden Membran von ihrer Rückseite akustisch trennt, dadurch gekennzeichnet, dass der Lautsprecher in einer Nische des Apparates angeordnet ist, bei welcher Parallelflächen und Parallelkanten im wesentlichen vermie den sind, und dass sich vor dem Lautsprecher ein Ablenkkörper mit zum Zuhörer hin sich öffnender Querschnittsform befindet.
    UNTERANSPRüCHE 1. Tonwiedergabeapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand der Lautsprechernische um einen Winkel von.etwa 10 bis 20 Grad nach oben zurück geneigt ist. 2. Tonwiedergabeapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheitelwinkel der Ablenkplatten unge fähr 75 beträgt. 3. Tonwiedergabeapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkplatten in der Lautsprechernische selbst angeordnet sind und ihre Vorder kanten in der Ebene der Vorderwand des Gehäuses liegen.
CH191887D 1935-03-23 1936-03-19 Tonwiedergabeapparat. CH191887A (de)

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AT (1) AT149923B (de)
BE (1) BE414489A (de)
CH (1) CH191887A (de)
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NL (1) NL44803C (de)

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US2020166A (en) 1935-11-05
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