CH192169A - Umdruckpapier für lithographische Zwecke. - Google Patents

Umdruckpapier für lithographische Zwecke.

Info

Publication number
CH192169A
CH192169A CH192169DA CH192169A CH 192169 A CH192169 A CH 192169A CH 192169D A CH192169D A CH 192169DA CH 192169 A CH192169 A CH 192169A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
paper
transfer
dye
dependent
transfer paper
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Naumann Fa Richard
Original Assignee
Naumann Fa Richard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Naumann Fa Richard filed Critical Naumann Fa Richard
Publication of CH192169A publication Critical patent/CH192169A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/10Forme preparation for lithographic printing; Master sheets for transferring a lithographic image to the forme

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description


  Umdruckpapier für lithographische Zwecke.         Gegenstand    :der vorliegenden Erfindung  ist ein sogenanntes     Umdruckpapier,    wie es  vorzugsweise     in,der    lithographischen     Repro-          duktionstechnik    Verwendung findet.  



  Das Wesen der     Lithographie        besteht    be  kanntlich darin,     da.ss:    das zu druckende Ori  ginal mittels lithographischer Kreide auf  einen Schieferstein gezeichnet wird. Der  geeignet     vorbereitete    Schiefer nimmt beim  späteren Einfärben nur an den     gekreideten          Stellen    die     Farbe    an, so     dass    ein gefärbtes  Bild entsteht, das auf Papier übertragen.  werden kann. Dieser     Vorgang    lässt sich be  liebig oft wiederholen.  



  Zur Beschleunigung der Arbeit verviel  fältigt man auf dem Stein     vorhandene    Ori  ginale. indem man mit     Hilfedes    soggenannten       ITmdruekpapiers    Abdrucke nimmt und .diese  auf andere Stellen des .Steines oder auf son  stige Steine oder     Zinkplatten    grösseren Aus  masses nebeneinander anordnet und ,dann  diese Vielzahl von Zeichnungen tragende  Druckplatte zur     Herstellung    der Abzüge ver-    wendet. Diese     Vervielfältigung,der        Original-          zeichnung    nennt man in der     lithographischen          Technik    .einen "Umdruck".  



       Eine        Grundbedingung    beim Umdruckver  fahren besteht     darin,        .dass    das     Original    natur  getreu und     unverzerrt    übertragen     wird.          Beispielsweise   <I>wäre es</I> nicht möglich, einen       Hehrfarbendruck    mit     Teilfarbendruckplat-          ten        herzustellen.,

      wenn     beim        Umdruck        etwa     die     Teilfarbenbilder        verzerrt        würden.    Die  Folge hiervon wäre das Auftreten von     Farb-          säumen    oder andern Farbverfälschungen.  



  Die Ursache der     Verzerrung    .der übertra  genen Zeichnung liegt darin, dass das     Um-          druckpapier    beim     Umdruckvorgang    sich un  ter     Umständen        deformiert.        Diese    Gefahr ist  beim     Umdruckpapierverfahren    besonders  gross, da das Umdruckpapier infolge seiner  klebrigen Beschaffenheit an der Druckplatte,  auf die es unter hohem Pressendruck auf  gedruckt wird, mit grosser     Zähigkeit    fest  haftet, so dass. das Abziehen volle Muskel  kraft verlangt.

        Es hat sich nun herausgestellt,     dassi    eine       unzulässige    Dehnung des     Umdruckpapiers     nur     dann        nicht        eintritt,    wenn es     meiner        be-          stimmten        Richtung    vom Stein abgezogen       wird.        Diese        vorteilhafte        Abzugsrichtung          kann    z.

   B. diejenige     sein,    in der     es    im Laufe  der     13erstellungsverfahren        bereits    durch  Zug     beansprucht    worden     ist.        Die        Richtung     des     geringsten    Dehnung fällt im allgemeinen  mit     der        Längsrichtung    der     maschinell        her-          gestellten        Papierbahn        zusammen,

          weil    bei  der     Rohpapierherstellung    die     Fasern        -des        Pa-          pierbreies        .gerichtet    werden.

   Von ähnlichem       Einfluss1        ist    auch die     Richtung,    in der der  Auftrag, der     Umdruckschicht    erfolgt.     Meist     fällt natürlich die Auftragsrichtung mit der       Papierfaserrichtung        zusammen.    Es     isst    je  doch,     allerdings    nur in ganz     wenig    bekann  ten     Ausnahmefällen,    möglich,     @dass    bei be  stimmten     Rohpapiersorten    eine andere     als,

  die          Papierfaserrichtung    als     Abzugsrichtung        be-          vorzugt    werden     muss.     



  Da     das        Umdruckpapier    fast ausschliess  lich in Bogenform und nicht in     Rollenform     in den Handel kommt,     ist    es schon an     und     für sich schwer, auf den Bogen vor der Be  arbeitung     die        günstigste    Abzugsrichtung       festzustellen.    Nahezu     ausgeschlossen    ist aber       diese        Feststellung    dann,

       wenn    das     Unidruck-          papier    auf den     (higinaIstein    aufgelegt wor  den     ist.        Daher    kommt es häufig vor, dass  trotz     aller        Aufmerksamkeit    das     Papier    in der  falschen Richtung abgezogen wird, so dass  die     übertragene        Zeichnung    sich verzerrt.

   Der       hierdurch        entstehende    Schaden     ist    sehr gross,       weil        ein        einziges    schlechtes Bild die ganze  Druckplatte unbrauchbar macht, da der Feh  ler auf     allen,        späteren    Abdrucken .in Erschei  nung     tritt.     



  Die vorliegende     Erfindung    beseitigt diese  Gefahr     der    falschen Anwendung     das        Um-          druekpapieres.    Die Erfindung besteht darin,  dass das die     Umdruckschicht    tragende Papier  mit die     Richtung    seiner     geringsten    Dehn  barkeit     anzeigenden        Zeichen    versehen ist,

   die  auf beiden Seiten des Papiers sichtbar sind       und    die     vorschriftsmässige        Abzugsrichtung     auch auf     kleinen    Abschnitten des     Bogens    er-    kennbar machen.     Diese        Kennzeichnung    kann  von     verschiedenster    Art     sein.    Man     wird    sie  natürlich so wählen,<B>da</B> sie     -das    Umdrucken       nicht    stört, also z.

   B. von der Umdruck  schicht selbst nicht abgenommen werden       kann.    Die     Kennzeichnung        kann    in Form von  einfachen     Linien,        Pfeilen    oder dergleichen       gestaltet    sein. Sie muss aber .so häufig auf  dem Papierbogen vorhanden sein, dass sie  auch auf kleinen     Abschnitten,        wie    sie der       Druckfachmann        bisweilen        benötigt,    erkenn  bar     ist.     



       In    der     Zeichnung    ist eine beispielsweise  Ausführungsform des     Umdruckpapieres    ge  mäss der Erfindung veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen -Schnitt durch das Um  druckpapier gemäss     der    Erfindung quer zur       Faserrichtung    und         Fig.        \?    ist eine Draufsicht desselben.         Bei,dem        gezeichneten    Papier sind     Linien     als die Richtung der geringsten     Dehnbarkeit          anzeigende    Zeichen angenommen.

   Der     Linia-          turfarbauftrag    ist auf     derjenigen        Seite    des       R,ohpapiexes    a vorgenommen, die bei der Her  stellung     des        Umdruckpapieres    mit .der     Um-          dTuekschicht    b     bestrichen    werden soll.

   Man  lagert also den Farbstoff für die     Liniatur    d  zwischen das     Rohpapier    a und     die        Umdruck-          schicht    b     ein.    Dabei wird mit Vorteil     ein     Farbstoff verwendet, der in die     Ro'hstoff-          papierbahn    a tief eindringt, so da, er auf  der entgegengesetzten Seite des Rohpapiers a  noch     genügend    erkennbar ist.

   Da der Farb  stoff c auch auf der bestrichenen     Seite    des       Umdruckpapieres    sichtbar sein soll,     ist    ein  Farbstoff zu verwenden, der     beim    Abziehen  des     Dmuckes    keine     Störungen        hervorruft        und     für die     Umdruckschicht    unschädlich     ist,    wie  z.

   B.     1Vlethylviolett.    Wie oben bereits aus  geführt,     wird    die     Liniatur    d     bezw.    der     Farb-          stoffauftrag    in     derjenigen    Richtung ange  bracht, .die für das jeweilige     Rohpapier    am       vorteilhaftesten    angesehen     wird,        meist    also  in Richtung der Papierfaser.  



  Die     linienförmigen        Farbstoffeinlagerun-          gen        sind    in kurzen Abständen     nebeneinander          angeordnet    und erstrecken sich über die ganze      Papierbreite. Mit     Vorteil    wird ein flüssiger       Farbstoff    verwendet, .der leicht in das Roh  papier eindringt oder das Rohpapier durch  dringt. Die     Farbstoffeinlagerungen    können       ausser    aus linearen auch aus andern Zeichen,  z. B. aus in linearer Folge     hintereinander-          gf-Ireihten    Zeichen bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umdruckpapier für lithographische Zwecke, dadurch .gekennzeichnet, dass das die Um druckschicht tragende Papier mit die Rich tung seiner geringsten Dehnbarkeit anzeigen den Zeichen versehen ist, die auf beiden Sei ten des Papiers sichtbar sind und die vor schriftsmässige Abzugsrichtung auch auf kleinen Abschnitten des Bogens erkennbar machen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Umdruckpapier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Umdruckschicht trabende Papier gerich tete Fasern besitzt und mit dieser Faser richtung als Richtung geringster Dehn barkeit des Papiers anzeigenden Zeichen versehen ist. ?.
    Umdruckpapier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Um- druckschicht tragende Papier, bei dem eine Gleichrichtung von Fasern nicht nachw eisbar ist, mit jene Richtung als vorschriftsmässige Abzugsrichtung an zeigenden Zeichen versehen ist, in wel cher das Rohpapier bei der Herstellung bereits die grösste Dehnung erfahren hat. 3. Umdruckpapier nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet. dass die Zeichen durch Farbstoffeinlagerungen zwischen dem Rohpapier und der Umdruckschieht erzeugt sind. 4.
    Umdruckpapier nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch linienaxtig gestaItete Farbstoffein- lagerungen zwischen dem Rohpapier und der Umdruckschicht. 5.
    Umdruckpapier nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die linienartigen Farbstoffeinlagerungen in kurzen Ab ständen nebeneinander sich über die ganze Papierbreite erstrecken. 6. Umdruckpapier nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Farbstoffeinlagerungen durch Aufbringen eines flüssigen Farb stoffes hergestellt sind.
    7. Umdruckpapier nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, .dass die Farbstoffeinlagerungen durch Aufbringen eines leicht in das Rohpapier eindringenden Farbstoffes hergestellt sind. B. Umdruckpapier nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekenn- zeichnet, dass die Farbstoffeinlagerun- gen durch Aufbringen eines .das Roh papier durchdringenden Farbstoffes her gestellt sind. 9.
    Umdruckpapier nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Farbstoff verwendet ist, der die Um-druekschicht nicht beein flusst. 10. Umdruckpapier nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, .dadurch gekenn zeichnet, dass der Farbstoff in Form von in Reihen angeordneten Zeichen im Roh papier angeordnet ist.
CH192169D 1935-08-13 1936-03-18 Umdruckpapier für lithographische Zwecke. CH192169A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE803528X 1935-08-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH192169A true CH192169A (de) 1937-07-31

Family

ID=6721915

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH192169D CH192169A (de) 1935-08-13 1936-03-18 Umdruckpapier für lithographische Zwecke.

Country Status (4)

Country Link
AT (1) AT150005B (de)
BE (1) BE413902A (de)
CH (1) CH192169A (de)
FR (1) FR803528A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT150005B (de) 1937-06-25
BE413902A (de)
FR803528A (fr) 1936-10-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DD228669A5 (de) Wertpapier, insbesondere banknote, mit einem sicherheitsmuster
CH192169A (de) Umdruckpapier für lithographische Zwecke.
DE2611250A1 (de) Vorrichtung zur aufnahme von zeitweiligen markierungen wie buchstaben, ziffern oder anderen zeichen
DE621059C (de) Lithographisches Umdruckpapier
DE2319891A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer die bearbeitung eines papiergewebes auf einer flachdraht-, langsieb- oder drahtzylindermaschine fuer die herstellung von gegen nachahmung zu schuetzenden sicherheitsdrucken wie banknoten, wertpapieren, garantie- und schuldscheinen, lotterielosen und dergleichen
DE666468C (de) Lithographisches Umdruckpapier
DE640311C (de) Durchschreibepapier
DE2536723A1 (de) Verfahren zur herstellung eines zifferblattes oder schildes
DE431635C (de) Celluloiddrucke, insbesondere Spielkarten
AT75767B (de) Platte zur Projektion von Schriftzügen.
DE322343C (de) Verfahren zur Herstellung von gegen Faelschung gesicherten Scheck- und Wechselvordrucken u. dgl.
DE608187C (de) Verfahren zur Herstellung von Druckpapier
DE866451C (de) Verfahren und Lohntuete zur Durchfuehrung der Lohnbuchhaltung im Durchschriftverfahren
DE896351C (de) Grossbuchstabe fuer Buchdruckereien
DE474473C (de) Verfahren zur Herstellung von gravierten Platten, z. B. fuer die Gravierung von Noten oder von gewoehnlichen Original- oder Pauszeichnungen, die als Kopiervorlage fuer Tiefdruckformen dienen
DE941425C (de) Merkzeichen aus durchsichtigem und federndem Werkstoff mit einander entgegengesetzt gerichteten Zungen
AT125494B (de) Schablonenbogen für Vervielfältigungszwecke.
DE431696C (de) Verfahren zum UEbertragen von AEtzmustern, insbesondere auf Druckwalzen durch Umdruck
DE60133523T2 (de) Bedruckbare wassergezeichnete Papiere
AT47213B (de) Verfahren zur Herstellung von Patronen für Webereizwecke.
AT106044B (de) Verfahren zur Herstellung von Vorlagen für photographische Herstellung von Druckformen.
DE478482C (de) Farbwerk fuer Rotationstiefdruckmaschinen
AT134877B (de) Durchschreibeeinrichtung für Abrechnungsvordrucke od. dgl.
AT48412B (de) Schwer nachahmbare graphische Drucke.
AT107329B (de) Verfahren, lösliche Farben von photographischen Farbträgerkopien auf ein einziges, mit Gelatineschicht versehenes Bildaufnahmeblatt registerhaltig aufzubringen.