Aschebehälter mit Auflegevorrichtung für die R,auchwar e. Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Aschebehälters mit Auflegevorrichtung für die Rauchware nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes.
Die nachstehend beschriebenen Ausfüh rungsformen unterscheiden sich von den in der Hauptpatentschrift beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen namentlich dadurch, dass die Auflegestellen der Auflege vorrichtung so angeordnet sind, dass die auf diese Stellen gelegte Rauchware quer zur Rückwand des Aschebehälters liegt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen lotrechten Schnitt nach der Linie J-If in Fig. 2 des ersten Aus führungsbeispiels, Fig. 2 den zugehörigen Grundriss und . Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie L-M von Fig. 2 ; Fig. 4 ist ein lotrechter Schnitt durch eine an einer Wand anzuhängende Ausfüh- rungsform nach der Linie<I>N-0</I> in Fig. 5, die den Grundriss dieser Ausführungsform zeigt;
Fig. 6 ist ein Querschnitt durch den in Fig. 4 im Längsschnitt angegebenen Ab- löschteil; Fig. 7 zeigt in einem Schnitt nach der Linie P-Q in Fig. 5 die Verbindung des Aschebehälters dieser Ausführungsform mit einer Rückwand desselben; Fig. 8 stellt in einem ähnlichen Schnitt das hintere Ende des Aschebehälters dar, wenn dieser zwecks Entleerung und Reini gung niedergeklappt ist;
Fig. 9 ist ein nach der Linie R-8 von Fig. 5 gelegter Querschnitt durch die Auf legevorrichtung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 besitzt der Aschebehälter 1 eine halb zylindrische Schale 20 mit einem länglichen Bodenschlitz 21. Unter diesem sind zwei mit ihrem innern Längsrande in der lotrechten Mittelebene der Schale 20 aneinanderstossende Klappen 22 angebracht, die je mittels eines Paares von Stiften 23 in den Stirnwänden der Schale 20 und dem Aussenteil des Behäl ters 1 drehbar gelagert sind. Zum Aus schwenken dieser Klappen 22 dienen kleine Handgriffe 24, die auf den vordern zwei Stiften 23 festsitzen.
Durch Gegeneinander drehen der zwei Handgriffe legen die Klap pen 22 den Schlitz 21 frei (siehe Pfeile in rig. 3), so dass der Inhalt der Schale 20 in den darunter befindlichen Raum (Erstick raum) fallen kann. Beim Freigeben der Handgriffe schliessen sich die Klappen in folge ihres Eigengewichtes von selbst wieder. Der zuletzt genannte Raum ist. unten durch einen mittels eines Stiftes 25 ausschwenkbar gelagerten Boden 26 abgeschlossen, der mit tels eines kleinen Handgriffes 27 betätigt werden kann. Der Stift 25 ist mit der Rück wand des Aschebehälters durch eine Feder verbunden, die den Boden 26 für gewöhnlich geschlossen hält.
Die gewölbte Form des letzteren verhindert eine zu starke Erhitzung der Unterlage, erleichtert ein Seitwärtsschie- ben der auffallenden Rauchwarenreste und schafft Platz für den Handgriff 27.
Die Auflegevorrichtung dieses Ausfüh- rungsbeispieles, deren lotrechte Längsmittel- ebene mit jener der Schale 20 zusammenfällt, besteht aus einem über der Schale 20 ange ordneten, beidseitig mit Querstegen 28 verse- henen Arm 2, der um einen die SchaJenlängs- achsse rechtwinklig kreuzenden, horizontalen Stift 3 schwenkbar ist, so dass der Arm wenigstens annähernd lotrecht aufgestellt werden kann, um die Aschenschale 20 von oben her völlig frei zugänglich zu machen.
Die in die eine oder andere Gruppe der achsial hintereinander liegenden Vertiefun gen der Stege 28 gelegte Rauchware z liegt also parallel zur Schalenlängsachse, bezw. senkrecht zur Rückwand des Aschebehälters. Das freie, zwischen den beiden Gruppen der Stege 28 befindliche Ende des Armes 2 bil det einen nach vorne abfallenden, konkaven Ablöschteil 7.
Der obere Rand 20' der Stirn wände der Schale 20 verläuft von innen nach aussen im Bogen nach unten (siehe Fig. 3), um zu verhindern, dass eine Zigarre auf ihn und den nächsten Steg 28 gelegt wird, indem sie von diesem Rande abgleiten würde.
In der Rückwand des Aschebehälters ist eine Vertiefung 29 für die Aufnahme von dünnen Zündholzschachteln bekannter Art vorgesehen.
Bei der für die Anordnung an einer Wand bestimmten Ausführungsform des Er findungsgegenstandes nach Fig. 4 bis 9 ist die Auflegevorrichtung ebenfalls so beschaf fen, dass die in -die Auflagestellen gelegte Rauchware senkrecht zur Rückwand des Aschebehälters liegt. Sie besitzt zwei Arme 2, die mit dem innern Ende drehbar auf einem gemeinsamen horizontalen Achsstift 3 sitzen, .der in senkrechten, am hintern Rande des im Grundriss rechteckigen Behälters 1 vorgesehenen Augen: 30 gelagert ist.
Die hori zontale Lage der Arme wird dadurch ge sichert, dass deren hintere Enden sich unter halb des Stiftes 3 auf dem hintern Rand des Aschebehälters abstützen (siehe Fig. 4). Am vordern Ende sind die Arme 2 durch einen nach vorn abfallenden Ablöschteil 7 miteinander starr verbunden und nach aussen je mit einem bügelförmigen Auflegesteg 31 mit erhöhtem Mittelteil (siehe Fig. 9) aus gebildet.
Diese Erhöhung verhindert, dass eine Zigarre derart schräg auf den Steg 31 gelegt werden kann, dass ihr angebranntes Ende über den Seitenrand des Behälters hin ausragt, indem die Zigarre von dem genann ten Mittelteil abgleiten würde.
Der Behälter 1 ist am hintern Rande mit zwei abwärts gerichteten Lappen 32 versehen, die je in eine an der Wandplatte 33 befind liche Rinne 34 eingreifen und dadurch den Behälter 1 in waagrechter Lage halten (Fig. 7).
An jeder hintern Ecke des Behälters 1 ist in einem Lappen 35 desselben ein zum Achstift 3 paralleler Stift 36 befestigt, des sen über den Lappen 35 nach innen vorste hender Teil in einem lotrechten Schlitze 37 eines von der Wandplatte 33 nach vorn vor stehenden Auges 38 geführt ist. Zum Entleeren und Reinigen hebt man nun zweckmässig den Behälter 1 an, so dass die Lappen 32 aus den Rinnen 34 heraus kommen, kippt dann den Behälter um die dabei an das obere Ende der Schlitze 37 gelangten Stifte 36 abwärts und lässt ihn schliesslich diesen entlang niedergehen und dort hängen (Fig. 8).
Die Auflegevorrichtung kann man dabei je nach Belieben ebenfalls hängen lassen oder mit Bezug auf den Behälter aufwärts klap pen, wenn dies z. B. für die Reinigung des Behälters zweckmässig sein sollte.
Die letztbeschriebene Ausführungsform ist z. B. sehr zweckmässig für Räume, in denen keine Gelegenheit vorhanden ist, Aschebehälter auf irgend einer Unterlage (Tisch usw.) abzustellen, bezw. lässt sich an Stelle solcher bisher üblicher Wand-Asche- behälter verwenden, bei denen es häufig vor kam, dass der Fussboden durch herabgefallene glühende Asche anbrannte.
Der Auflegesteg 31 könnte statt gerade auch leicht geschweift, das heisst mit den freien Enden in der Richtung gegen die Wand hin abgebogen sein.
Bei beiden Ausführungsformen befindet sich die Drehachse der Auflegevorrichtung abseits deren Auflagestellen, in welche die Rauchware so eingelegt werden kann, dass sie letztere an zwei bezw. drei voneinander ge trennten Stellen berühren.