CH192897A - Mittels einer Kraftmaschine angetriebene Schwingungs- und Schlagvorrichtung. - Google Patents

Mittels einer Kraftmaschine angetriebene Schwingungs- und Schlagvorrichtung.

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CH192897A
CH192897A CH192897DA CH192897A CH 192897 A CH192897 A CH 192897A CH 192897D A CH192897D A CH 192897DA CH 192897 A CH192897 A CH 192897A
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CH
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Wacker Firma Robert
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Robert Wacker Fa
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Description


  Mittels einer Kraftmaschine angetriebene Schwingrangs- Schlagvorrichtung.    Die Erfindung betrifft eine mittels einer  Kraftmaschine, z. B. einen Elektromotor oder  eine Verbrennungsmaschine, angetriebene  Schwingungs- und Schlagvorrichtung, die ein  mit dem zu bearbeitenden Gegenstand in Ver  bindung zu bringendes Werkzeug besitzt und  ausser der in Schwingung versetzten Masse  einen Schlagkörper trägt, der auf das Werk  zeug einwirkt. Bekannte Einrichtungen die  ser Art wurden in unwirtschaftlicher Weise  vermittels Pressluft angetrieben. Sie gelang  ten als Brech-, Bohr- und Spatenhammer,  Gleisstopfer, Rüttler, Stampfer oder der  gleichen in Anwendung.

   Demgegenüber zeigt  die Erfindung eine Einrichtung, die in glei  cher Weise anwendbar     ist,    aber von dem  Vorhandensein eines Presslufterzeugers un  abhängig ist.     Abgesehen    von den wesentlich  geringeren Betriebskosten, wird hierdurch  auch eine     leichtere    Transportmöglichkeit der  Einrichtung geschaffen. Erfindungsgemäss  ist in einem das Werkzeug     haltenden    Ge  häuse eine von der     Antriebsmaschine    mecha  nisch auf- und abbewegte Schwingungsmasse    gelagert, die über eine Dämpfungsvorrich  tung den auf das Werkzeug einwirkenden  Schlagkörper bewegt.

   Vorzugsweise ist zwi  schen der Antriebsmaschine und der in  Schwingung zu versetzenden Masse ein  Kurven- oder Exzentertrieb oder dergleichen  eingeschaltet, während die als     Schlagkörper     wirkende Masse gegenüber der mit der     An-          triebsmaschine    gekuppelten     Schwingungs-          masse    unter     Zwischenschaltung    nachgiebiger       Zwischenglieder    abgestützt     ist.    Vorzugsweise  kann die mit der     Antriebsmaschine    verbun  dene :

  Schwingungsmasse als Zylinder aus  gebildet sein,     während,die    den Schlagkörper  bildende     Masse    als in dem Zylinder ver  schiebbarer Kolben     ausgebildet    ist, der beider  seits durch     Dämpfungsmittel,        beispielsweise     durch Druckfedern, im     Zylinderabgestützt     ist, oder es kann     @die        Schwingungsmasse    als  Kolben und der Schlagkörper als     beiderseits     darauf     abgestützte    Büchse     ausgebildet    sein.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in der an  liegenden     Zeichnung        beispielsweise    dar  gestellt, und zwar     zeigen:         Fig. 1 eine Aussenansicht einer ein Hand  gerät bildenden     Vorrichtung,     Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen  Teil der Vorrichtung,  Fig. 3 einen Schnitt durch eine weitere  Vorrichtung,  Fig. 4 eine dazugehörige Draufsicht,  Fig. 5 und 6 Schnitte durch Teile von  weiteren     Vorrichtungen.     



  Zu Fig. 1 und 2: Auf einem rohrartigen  Gehäuse 1 sitzt ein Gehäuse 2, welches das  noch später erwähnte Getriebe aufnimmt.  Auf dem Teil 2 sitzt dasGehäuse 3 für den  Elektromotor. Das     Gehäuse    3     trägt    die  Stromanschlusskapsel 6 mit Schalter zum An  schluss der Stromleitung 7 und auf der Ober  seite zwischen Trägern 8 einen Handgriff 9.  Am     Gehäuse    2 sitzt ein     seitlich    abstehender  Tragarm 10, der zwischen Haltern 11 einen  weiteren Handgriff 12 trägt. Beim Arbeiten  wird das Gerät an den beiden Handgriffen  erfasst.  



  An das untere Ende des Gehäuses 1 ist  ein Kopf 13 angesetzt, der als Halter für das  mit einem Bund 14 versehene Werkzeug 15  dient. Das Werkzeug 15 führt sich mit einem  Schaft 16 in dem Kopf 13 und wird durch  eine über den Bund 14 und den Kopf 13 hin  weggezogene Feder in seiner Lage     gehalten,     indem sich die Feder mit ihrem einen Ende  federnd dem Bund 14 anlegt, diesen zurück  ziehend,     und    sich mit ihrem andern Ende in  Ausdrehungen des Teils 13 einlegt.  



  Im Innern des Gehäuses 1 lagert, allseitig  dicht eingeschlossen, längsverschiebbar ein  Zylinder 18, der an seinem untern Ende einen  Einsatz 19 und an seinem obern Ende einen  Einsatz 20 trägt. Diese Einsätze bilden zu  gleich eine Abdichtung des Zylinderinnern  gegen aussen. In dem Einsatz 20 lagert ein  Drehzapfen 21, an welchem eine Exzenter  stange 22 (an einem Exzenter angeschlossene  Stange) gelenkig angreift. Im Innern des  Zylinders 18 gleitet ein Kolben 23, der mit  einem Bund 24 ausgestattet ist und sich mit  diesem Bund gegen im Zylinder 18 liegende  Druckfedern 25, 26 abstützt, die bestrebt    sind, den Kolben 23 in einer bestimmten Mit  tellage zu halten.  



  Beim Arbeiten des Motors wird über ge  eignete Zwischenglieder vermittels der Ex  zenterstange 22 der Zylinder 18 in dem Ge  häuse 1 auf- und abbewegt. Da hierdurch  beträchtliche Massen in eine Auf- und Ab  schwingung versetzt werden, wird diese  Massenschwingung auf die ganze Vorrichtung  übertragen, wodurch bereits eine Schlag  wirkung an dem unten eingesetzten Werk  zeug 15 auftritt. Durch die Massenwirkung  des Kolbens 23 gerät dieser im Innern des  Zylinders 18 zwischen den Federn 25, 26 in  Schwingung. Er pendelt von seiner Mittel  lage aus auf und ab. Beim     Nachuntenschwin-          gen    trifft er schlagartig auf den Schaft 16  des     Werkzeuges    15.  



  In den Werkzeugkopf 13 lassen sich die  beliebigsten Werkzeuge, wie Stopfer, Spaten,  Meissel, Hammer usw. einsetzen. In jedem  Falle tritt die gewünschte     Schlagwirkung        in     stärkstem Masse ein.  



  Bei der Ausführungsform der Einrich  tung nach den     Fig.    3 und 4 ist 41 das Ge  häuse einer Rüttelmaschine, welches auf  einer das Werkzeug bildenden Grundplatte  42 aufgebaut ist. Im     Innern    des Gehäuses ist  der     Antriebsmotor    44 (Elektromotor oder       Verbrennungskraftmaschine)    untergebracht.  Über die Antriebswelle 45 werden die Zahn  räder 46 und 47 angetrieben. Auf den Rädern  47 sitzen die Kurbelzapfen 48, an denen die  Kurbelstangen 49 angreifen, deren freie En  den wiederum die hin- und hergehenden Mas  sen in     Bewegung    setzen.

   An den schwingen  den Kolben 50 sitzen die Schlagkolben     50a.     Beide Teile sind durch eine Feder 51 mitein  ander verbunden. 52 ist die Führungsbahn  für die hin- und     herschwingenden    Massen.  



  Es     sind    zwei hin- und hergehende Massen  dargestellt. Befinden sich die Zapfen 48 in  der untern     Totpunktlage,    und ist die Vorrich  tung in Ruhe, so erreichen die Kolben 50a  nicht das Ende der Führung 52; sie     stossen     erst im Falle des Antriebes auf die Druck  platte 42 auf.      Bei Inbetriebsetzen des Motors 44 werden  über die Zahnräder 46, 47 und Kurbelzapfen  48 die Kurbelstangen 49 und damit die  schwingenden Massen in eine hin- und her  gehende Bewegung übergeführt. Die auf  tretenden Schwingungs- und Schlagkräfte  wirken sich auf die Grundplatte 42 bezw. das  Gehäuse 41 aus.  



  Die Ausführungsform der Einrichtung  gemäss Fig. 5 unterscheidet sich von der Aus  bildungsform gemäss Fig. 2 nur dadurch, dass  an Stelle des schlagenden Kolbens 23 ein  Kolben 24' in Anwendung gelangt, der fest  mit dem Werkzeug 16', welches in der das  Gehäuse 1 abschliessenden Kappe 13' geführt  ist, verbunden ist. Es bilden also Schlag  körper und Werkzeug einen Teil. Im übrigen  ist die Wirkungsweise und Anordnung der  einzelnen Teile ähnlich wie bei der Einrich  tung nach Fig. 2.  



  Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 6  sitzt die Schwingungsmasse mitsamt der  schlagenden Masse in einem Gehäuseteil 60,  der auf irgendeine geeignete Weise mit einem  Werkzeughalter oder einer Platte (Fig. 3)  oder dergleichen verbunden werden kann. Die  Kurbelstange 61 greift hier mittels des Zap  fens 62 an dem Kopf 66 an, an dessen beiden  Stirnfläcohen die einen Enden von Federn 67.  68 abgestützt sind. Mit ihren andern Enden  s s tützen sich die Federn auf innere Stirn  flächen kdes den Teil 66 umgebenden Schlag  kolbens 65 ab. Der Kolben 65 ist an seiner  Unterseite bullig und bildet hier den eigent  lichen Schlagteil. Die Wirkungsweise dieser  Einrichtung ist wie vorher angegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mittels einer Kraftmaschine angetriebene Schwingungs- und Schlagvorrichtung, die ein mit dem zu bearbeitenden Gegenstand in Verbindung zu bringendes Werkzeug besitzt und ausser der in Schwingung versetzten Masse einen Sohlagkörper trägt, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem das Werkzeug haltenden Gehäuse eine von der Antriebs maschine durch mechanische Heb- und Trag mittel auf- und abbewegte Schwingungsmasse gelagert ist, die über eine Dämpfungsvorrioh- tung den auf das Werkzeug einwirkenden Schlagkörper bewegt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen der Antriebs maachine und der in Schwingung zu ver- setzenden Masse ein Kurbeltrieb ein geschaltet ist, während die als Schlag körper wirkende Masse gegenüber der mit der Antriebsmaschine gekuppelten Schwingmasse unter Zwischenschaltung nachgiebiger Zwischenglieder abgestützt ist. 2. Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen der Antriebs maschine und der in Schwingung zu ver- setzenden Masse ein Exzentertrieb ein geschaltet ist. 3.
    Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen der Antriebs maschine und der in Schwingung zu versetzenden Masse ein Kurbeltrieb ein geschaltet ist. 4. Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebsmasohine mit in dem die Schwingungsmasse und die Dämpfungsvorrichtung aufnehmenden Gehäuse untergebracht ist. 5. Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sie als Handgerät ausgebil det ist.
    Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mehrere iSchwinggungs- und. ;Schlagkörper in einem gemeinsamen Ge häuse untergebracht sind.
    ,Schwingungs- und Schlag orrichtung , nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit der Antriebs maschine verbundene iSehwingungsmasse als Zylinder ausgebildet ist, während die den Schlagkörper bildende Schwingungs- masse als in dem Zylinder verschiebbarer Kolben ausgebildet ist, der beiderseits durch Dämpfungsmittel gegenüber dem Zylinder abgestützt ist. B.
    Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit der Antriebs maschine verbundene Schwingungsmasse als Kolben ausgebildet ist, während die den Schlagkörper bildende Schwingungs masse als auf dem Kolben verschiebbare Büchse ausgebildet ist, die sich an ihren Enden beiderseits durch Dämpfungsmit tel auf dem Kolben abstützt. 9. Schwingungs- und nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schlagkörper mit dem Werkzeug einen fest zusammenhängen den Teil bildet. 10. Schwinggungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruoh dadurch gekenn zeichnet, dass der Schlagkörper und das Werkzeug zwei voneinander getrennte Teile bilden. 11.
    Schwinbgungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der untere Teil des Ge häuses der Vorrichtung als Führung für das Werkzeugausgebildet ist. 12. Schwingungs- und Scohlagvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass das untere Ende des Zylin- ders ass für den Kolben und gleichzeitig als Abdichtung des Zy linderinnern ,gegenüber aussen ausgebil det ist. 13.
    Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Unteranspruch <B>7,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der Zylinder an seinen Enden je einen Bund trägt, der zur Füh rung des Zylinders im Gehäuse der Vor richtung dient. 14. und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der untere Teil des Ge häuses der Vorrichtung als das Werkzeug bildende Platts ausgebildet ist. 15. Schwingungs- und Sohlagvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Dämpfungsmittel als zu beiden Seiten des Kolbens an geordne- nete Druckfedern ausgebildet sind, die sich mit ihren Enden an den Enden des Zylinders abstützen und den Kolben in neutraler Schwebelage halten. 16.
    Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kolben in der schwin genden Masse nach beiden Seiten hin elastisch abgestützt ist. 17. Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gehäuse der schwin- genden Masse als rohrförmiger Körper ausgebildet ist, der die schwingende Masse allseitig dicht einschliesst. 18.
    Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die für den Antrieb der Vorrichtung vorgesehene Kraftmasohine als Verbrennungskraftmaschine ausgebil det ist. 19. Schwingungs- und Schla-gvorrichtang nach Patentanspruch, dadurch .gekenn zeichnet, .dass die für den Antrieb der Vorrichtung vorgesehene Kraftmaschine als Elektromotor ausgebildet ist.
CH192897D 1936-12-12 1936-12-12 Mittels einer Kraftmaschine angetriebene Schwingungs- und Schlagvorrichtung. CH192897A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206817B (de) * 1959-04-04 1965-12-09 Bosch Gmbh Robert Motorisch angetriebener Hammer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206817B (de) * 1959-04-04 1965-12-09 Bosch Gmbh Robert Motorisch angetriebener Hammer

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