CH192897A - Mittels einer Kraftmaschine angetriebene Schwingungs- und Schlagvorrichtung. - Google Patents
Mittels einer Kraftmaschine angetriebene Schwingungs- und Schlagvorrichtung.Info
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Description
Mittels einer Kraftmaschine angetriebene Schwingrangs- Schlagvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine mittels einer Kraftmaschine, z. B. einen Elektromotor oder eine Verbrennungsmaschine, angetriebene Schwingungs- und Schlagvorrichtung, die ein mit dem zu bearbeitenden Gegenstand in Ver bindung zu bringendes Werkzeug besitzt und ausser der in Schwingung versetzten Masse einen Schlagkörper trägt, der auf das Werk zeug einwirkt. Bekannte Einrichtungen die ser Art wurden in unwirtschaftlicher Weise vermittels Pressluft angetrieben. Sie gelang ten als Brech-, Bohr- und Spatenhammer, Gleisstopfer, Rüttler, Stampfer oder der gleichen in Anwendung. Demgegenüber zeigt die Erfindung eine Einrichtung, die in glei cher Weise anwendbar ist, aber von dem Vorhandensein eines Presslufterzeugers un abhängig ist. Abgesehen von den wesentlich geringeren Betriebskosten, wird hierdurch auch eine leichtere Transportmöglichkeit der Einrichtung geschaffen. Erfindungsgemäss ist in einem das Werkzeug haltenden Ge häuse eine von der Antriebsmaschine mecha nisch auf- und abbewegte Schwingungsmasse gelagert, die über eine Dämpfungsvorrich tung den auf das Werkzeug einwirkenden Schlagkörper bewegt. Vorzugsweise ist zwi schen der Antriebsmaschine und der in Schwingung zu versetzenden Masse ein Kurven- oder Exzentertrieb oder dergleichen eingeschaltet, während die als Schlagkörper wirkende Masse gegenüber der mit der An- triebsmaschine gekuppelten Schwingungs- masse unter Zwischenschaltung nachgiebiger Zwischenglieder abgestützt ist. Vorzugsweise kann die mit der Antriebsmaschine verbun dene : Schwingungsmasse als Zylinder aus gebildet sein, während,die den Schlagkörper bildende Masse als in dem Zylinder ver schiebbarer Kolben ausgebildet ist, der beider seits durch Dämpfungsmittel, beispielsweise durch Druckfedern, im Zylinderabgestützt ist, oder es kann @die Schwingungsmasse als Kolben und der Schlagkörper als beiderseits darauf abgestützte Büchse ausgebildet sein. Der Erfindungsgegenstand ist in der an liegenden Zeichnung beispielsweise dar gestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Aussenansicht einer ein Hand gerät bildenden Vorrichtung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil der Vorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt durch eine weitere Vorrichtung, Fig. 4 eine dazugehörige Draufsicht, Fig. 5 und 6 Schnitte durch Teile von weiteren Vorrichtungen. Zu Fig. 1 und 2: Auf einem rohrartigen Gehäuse 1 sitzt ein Gehäuse 2, welches das noch später erwähnte Getriebe aufnimmt. Auf dem Teil 2 sitzt dasGehäuse 3 für den Elektromotor. Das Gehäuse 3 trägt die Stromanschlusskapsel 6 mit Schalter zum An schluss der Stromleitung 7 und auf der Ober seite zwischen Trägern 8 einen Handgriff 9. Am Gehäuse 2 sitzt ein seitlich abstehender Tragarm 10, der zwischen Haltern 11 einen weiteren Handgriff 12 trägt. Beim Arbeiten wird das Gerät an den beiden Handgriffen erfasst. An das untere Ende des Gehäuses 1 ist ein Kopf 13 angesetzt, der als Halter für das mit einem Bund 14 versehene Werkzeug 15 dient. Das Werkzeug 15 führt sich mit einem Schaft 16 in dem Kopf 13 und wird durch eine über den Bund 14 und den Kopf 13 hin weggezogene Feder in seiner Lage gehalten, indem sich die Feder mit ihrem einen Ende federnd dem Bund 14 anlegt, diesen zurück ziehend, und sich mit ihrem andern Ende in Ausdrehungen des Teils 13 einlegt. Im Innern des Gehäuses 1 lagert, allseitig dicht eingeschlossen, längsverschiebbar ein Zylinder 18, der an seinem untern Ende einen Einsatz 19 und an seinem obern Ende einen Einsatz 20 trägt. Diese Einsätze bilden zu gleich eine Abdichtung des Zylinderinnern gegen aussen. In dem Einsatz 20 lagert ein Drehzapfen 21, an welchem eine Exzenter stange 22 (an einem Exzenter angeschlossene Stange) gelenkig angreift. Im Innern des Zylinders 18 gleitet ein Kolben 23, der mit einem Bund 24 ausgestattet ist und sich mit diesem Bund gegen im Zylinder 18 liegende Druckfedern 25, 26 abstützt, die bestrebt sind, den Kolben 23 in einer bestimmten Mit tellage zu halten. Beim Arbeiten des Motors wird über ge eignete Zwischenglieder vermittels der Ex zenterstange 22 der Zylinder 18 in dem Ge häuse 1 auf- und abbewegt. Da hierdurch beträchtliche Massen in eine Auf- und Ab schwingung versetzt werden, wird diese Massenschwingung auf die ganze Vorrichtung übertragen, wodurch bereits eine Schlag wirkung an dem unten eingesetzten Werk zeug 15 auftritt. Durch die Massenwirkung des Kolbens 23 gerät dieser im Innern des Zylinders 18 zwischen den Federn 25, 26 in Schwingung. Er pendelt von seiner Mittel lage aus auf und ab. Beim Nachuntenschwin- gen trifft er schlagartig auf den Schaft 16 des Werkzeuges 15. In den Werkzeugkopf 13 lassen sich die beliebigsten Werkzeuge, wie Stopfer, Spaten, Meissel, Hammer usw. einsetzen. In jedem Falle tritt die gewünschte Schlagwirkung in stärkstem Masse ein. Bei der Ausführungsform der Einrich tung nach den Fig. 3 und 4 ist 41 das Ge häuse einer Rüttelmaschine, welches auf einer das Werkzeug bildenden Grundplatte 42 aufgebaut ist. Im Innern des Gehäuses ist der Antriebsmotor 44 (Elektromotor oder Verbrennungskraftmaschine) untergebracht. Über die Antriebswelle 45 werden die Zahn räder 46 und 47 angetrieben. Auf den Rädern 47 sitzen die Kurbelzapfen 48, an denen die Kurbelstangen 49 angreifen, deren freie En den wiederum die hin- und hergehenden Mas sen in Bewegung setzen. An den schwingen den Kolben 50 sitzen die Schlagkolben 50a. Beide Teile sind durch eine Feder 51 mitein ander verbunden. 52 ist die Führungsbahn für die hin- und herschwingenden Massen. Es sind zwei hin- und hergehende Massen dargestellt. Befinden sich die Zapfen 48 in der untern Totpunktlage, und ist die Vorrich tung in Ruhe, so erreichen die Kolben 50a nicht das Ende der Führung 52; sie stossen erst im Falle des Antriebes auf die Druck platte 42 auf. Bei Inbetriebsetzen des Motors 44 werden über die Zahnräder 46, 47 und Kurbelzapfen 48 die Kurbelstangen 49 und damit die schwingenden Massen in eine hin- und her gehende Bewegung übergeführt. Die auf tretenden Schwingungs- und Schlagkräfte wirken sich auf die Grundplatte 42 bezw. das Gehäuse 41 aus. Die Ausführungsform der Einrichtung gemäss Fig. 5 unterscheidet sich von der Aus bildungsform gemäss Fig. 2 nur dadurch, dass an Stelle des schlagenden Kolbens 23 ein Kolben 24' in Anwendung gelangt, der fest mit dem Werkzeug 16', welches in der das Gehäuse 1 abschliessenden Kappe 13' geführt ist, verbunden ist. Es bilden also Schlag körper und Werkzeug einen Teil. Im übrigen ist die Wirkungsweise und Anordnung der einzelnen Teile ähnlich wie bei der Einrich tung nach Fig. 2. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 6 sitzt die Schwingungsmasse mitsamt der schlagenden Masse in einem Gehäuseteil 60, der auf irgendeine geeignete Weise mit einem Werkzeughalter oder einer Platte (Fig. 3) oder dergleichen verbunden werden kann. Die Kurbelstange 61 greift hier mittels des Zap fens 62 an dem Kopf 66 an, an dessen beiden Stirnfläcohen die einen Enden von Federn 67. 68 abgestützt sind. Mit ihren andern Enden s s tützen sich die Federn auf innere Stirn flächen kdes den Teil 66 umgebenden Schlag kolbens 65 ab. Der Kolben 65 ist an seiner Unterseite bullig und bildet hier den eigent lichen Schlagteil. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist wie vorher angegeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mittels einer Kraftmaschine angetriebene Schwingungs- und Schlagvorrichtung, die ein mit dem zu bearbeitenden Gegenstand in Verbindung zu bringendes Werkzeug besitzt und ausser der in Schwingung versetzten Masse einen Sohlagkörper trägt, dadurch ge kennzeichnet, dass in einem das Werkzeug haltenden Gehäuse eine von der Antriebs maschine durch mechanische Heb- und Trag mittel auf- und abbewegte Schwingungsmasse gelagert ist, die über eine Dämpfungsvorrioh- tung den auf das Werkzeug einwirkenden Schlagkörper bewegt. UNTERANSPRÜCHE 1.Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen der Antriebs maachine und der in Schwingung zu ver- setzenden Masse ein Kurbeltrieb ein geschaltet ist, während die als Schlag körper wirkende Masse gegenüber der mit der Antriebsmaschine gekuppelten Schwingmasse unter Zwischenschaltung nachgiebiger Zwischenglieder abgestützt ist. 2. Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen der Antriebs maschine und der in Schwingung zu ver- setzenden Masse ein Exzentertrieb ein geschaltet ist. 3.Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen der Antriebs maschine und der in Schwingung zu versetzenden Masse ein Kurbeltrieb ein geschaltet ist. 4. Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebsmasohine mit in dem die Schwingungsmasse und die Dämpfungsvorrichtung aufnehmenden Gehäuse untergebracht ist. 5. Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sie als Handgerät ausgebil det ist.Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mehrere iSchwinggungs- und. ;Schlagkörper in einem gemeinsamen Ge häuse untergebracht sind.,Schwingungs- und Schlag orrichtung , nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit der Antriebs maschine verbundene iSehwingungsmasse als Zylinder ausgebildet ist, während die den Schlagkörper bildende Schwingungs- masse als in dem Zylinder verschiebbarer Kolben ausgebildet ist, der beiderseits durch Dämpfungsmittel gegenüber dem Zylinder abgestützt ist. B.Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit der Antriebs maschine verbundene Schwingungsmasse als Kolben ausgebildet ist, während die den Schlagkörper bildende Schwingungs masse als auf dem Kolben verschiebbare Büchse ausgebildet ist, die sich an ihren Enden beiderseits durch Dämpfungsmit tel auf dem Kolben abstützt. 9. Schwingungs- und nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schlagkörper mit dem Werkzeug einen fest zusammenhängen den Teil bildet. 10. Schwinggungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruoh dadurch gekenn zeichnet, dass der Schlagkörper und das Werkzeug zwei voneinander getrennte Teile bilden. 11.Schwinbgungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der untere Teil des Ge häuses der Vorrichtung als Führung für das Werkzeugausgebildet ist. 12. Schwingungs- und Scohlagvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass das untere Ende des Zylin- ders ass für den Kolben und gleichzeitig als Abdichtung des Zy linderinnern ,gegenüber aussen ausgebil det ist. 13.Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Unteranspruch <B>7,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der Zylinder an seinen Enden je einen Bund trägt, der zur Füh rung des Zylinders im Gehäuse der Vor richtung dient. 14. und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der untere Teil des Ge häuses der Vorrichtung als das Werkzeug bildende Platts ausgebildet ist. 15. Schwingungs- und Sohlagvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Dämpfungsmittel als zu beiden Seiten des Kolbens an geordne- nete Druckfedern ausgebildet sind, die sich mit ihren Enden an den Enden des Zylinders abstützen und den Kolben in neutraler Schwebelage halten. 16.Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kolben in der schwin genden Masse nach beiden Seiten hin elastisch abgestützt ist. 17. Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gehäuse der schwin- genden Masse als rohrförmiger Körper ausgebildet ist, der die schwingende Masse allseitig dicht einschliesst. 18.Schwingungs- und Schlagvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die für den Antrieb der Vorrichtung vorgesehene Kraftmasohine als Verbrennungskraftmaschine ausgebil det ist. 19. Schwingungs- und Schla-gvorrichtang nach Patentanspruch, dadurch .gekenn zeichnet, .dass die für den Antrieb der Vorrichtung vorgesehene Kraftmaschine als Elektromotor ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1206817B (de) * | 1959-04-04 | 1965-12-09 | Bosch Gmbh Robert | Motorisch angetriebener Hammer |
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1936
- 1936-12-12 CH CH192897D patent/CH192897A/de unknown
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