CH192925A - Rotfluoreszierende Schicht. - Google Patents

Rotfluoreszierende Schicht.

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CH192925A
CH192925A CH192925DA CH192925A CH 192925 A CH192925 A CH 192925A CH 192925D A CH192925D A CH 192925DA CH 192925 A CH192925 A CH 192925A
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red
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red fluorescent
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Rotfluoreszierende        Scbicbt.       Zu Signalzwecken auf :durch Metall  dampfentladungsröhren     beleuchteten    Ver  kehrswegen hat man     vorgeschlagen,    mit einem       rotfluoreszierenden    Farbstoff versehene     Si-          gnalmittel    anzubringen, da     mit        einem    der  üblichen     Farbmittel        ,gefärbte        Gegenstände     durch     Beleuchtung    mit z. $.

       Qluecksilbex-          dampf-    oder     Natriumdampfentladungsröhren     in einer     unerwünschten    Farbe     und    manchmal  in     überhaupt        keiner    Färbung     erscheinen.     Beider Verwendung     eines        rotfluoreszierenden          Farbmittels        erscheinen;

      die     Gegenstände    un  ter     Bestrahlungsbedingungen    der     erwähnten          Art        in        einer        deutlich,    sichtbaren Farbe. Eine  solche Schicht     kann,    man     mittels        eines        rot-          fluoreszierenden        Rhodaminfarbstoffes    erhal  ten:.

   Bekanntlich     istdiese        Farbstoffart    gegen  die     Einwirkung    von Licht     ziemlich        unwider-          standsfähig,    was allgemein auf die     Einwir-          kung        ultravioletten        Lichtes        zurückgeführt          wurde.     



       Bei        des        Betrachtung        der    in     beiliegender            Fig.    1 dargestellten     Absorptionskurve        eines     rotfluoreszierenden     Rhodaminfarbstoffes    zeigt  sich,     @dass    sich ein Band besonders starker       Absorption    im sichtbaren     Teil,des        Spektrums          befindet.    Eine Untersuchung hat nun ge  zeigt,

   dass gerade     das        Licht        dieses    Teils des       Spektrums    die     photochemische    Zersetzung  des     Rhodaminfarbstoffes        in.    wesentlichem  Masse     bewirkt.     



  Nichts liegt im allgemeinen näher, als  eine     unerwünschte    photochemische Zerset  zung     -eines        ,Stoffes        :durch    die     Verwendung          eines        Lichtfilters    entsprechend dem Wellen  längengebiet     des        Absorptionsbandes        bezw.     der     Absorptionsbänder    dieses Stoffes zu be  kämpfen;

   aber     es    geht bei einem Farbstoff  in diesem     Fall    auch die     Möglichkeit    zur     Be-          obachtung    der     Farbe    verloren, was im vorher  erwähnten Fall von     -einer    Absorption des  zum Erzeugen der Rotfluoreszenz erforder  lichen     Lichtes    durch dieses     Lichtfilter    beglei-           tet    wäre, so     -dass,    die     Rhodaminfarbstoff-          schicht    nicht mehr     ihre        Bestimmung    erfüllen  könnte.

   Es     ist    somit     ersichtlich,    dass, man für  diesen     Sonderfall    :ganz andere Wege zur Be  kämpfung der     unerwünschten    Erscheinung  der zu schnellen     photochemischen        Zersetzung          des        rotfluoreszierenden    Farbstoffes einzu  schlagen hat.

   Es     ist        zum        Beispiel        beschrieben     worden, zu     diesem    Zweck den rotfluoreszie  renden Farbstoff     in    einem aus     Phta1.säure     und einem     mehrwertigen    Alkohol hergestell  ten     Kondensationsprodukt    zu     @dispergieren.     



  Eine     Verbesserung    der Widerstandsfähig  keit wird auch durch     Dispersion    des Farb  stoffes -in einem Kondensationsprodukt aus       symmetrischem        Dimethylglykol    und Zitro  nensäure erzielt.

      Die     Erfindung    wendet     ,das    an sich allge  mein     bekannte        Prinzip        ödes    Lichtfilters an  und     verwertet    den     Umstand,        dass    jede Wel  lenlänge     des    im     sichtbaren    Teil des Spek  trums     liegenden    Gebietes     des        RhoJaminfarb-          stof    f     abs-orptionsbandes    fähig     ist,

      das rote       Fluoreszenzlicht    zu     erzeugen,    so dass     im.    Prin  zip jedes Lichtfilter, .das nicht alle Wellen  längen in     dem.        erwähnten    Gebiet absorbiert,       mit    einer     Rhodaminfarbstoffschicht        kombi-          niert    werden kann, ohne dieser Schicht ihre  Fähigkeit     zur    Rotfluoreszenz zu rauben.  



  Von -dies-ein Gedanken ausgehend,     ist,die     den     Gegenstand    !der     vorliegenden        Erfindung     bildende     rotfluoreszierende    Schicht zur Ver  wendung im Lichte einer     Natriumdampfent-          ladungslampe    oder     Quecksilberdampfent-          ladungslampe    dadurch     gekennzeichnet,

      dass  die auf eine     Unterlage        aufgebrachte    Schicht  mit einem     rotfluoreszierendenRhodaminfarb-          stoff    in     Verbindung        mit        einem    orangefarbi  gen     Filterstoff    versehen ist, der das den Wel  lenlänger ,des im sichtbaren Teil des Spek  trums liegenden     Gebiets    :des     Rhodaminfarb-          stoffabsorptionsbandes        entsprechende    Licht  teilweise     absorbiert    und für .rotes Licht       durchlässig    ist.

   Zweckmässig verwendet man       ein    orangefarbiges     Lichtfilter,    das selbst eine  entsprechende Widerstandsfähigkeit gegen  die     Einwirkung    des     Lichtes        aufweist.       Der grosse     Vorteil,    der auf diese     Weise     erzielt     wird,        ist        der,

          dass    die rotfluores  zierende     Rhodaminfarbstoffschicht        in.        wesent-          lichem    Masse     widerstandsfälliger        ,gegen    die       Einwirkung    des Tageslichtes, insbesondere  des     Sonnenlichtes        wird,    und trotzdem sowohl  bei Tageslicht, als auch     bei        künstlicher        Be-          lichtung,    zum Beispiel     mit    den erwähnten       Metalldampfentladungsröhren,

          die        gewünschte     Rotfluoreszenz     erzeugt    wird.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  wird     anhand        der        Zeichnung    im folgenden  näher erläutert.         Eine        Dispersion    des     Rhodamins    B in  einem     Kondensationsprodukt    aus symmetri  schem     Dimethylglykol    und     Zitronensäure     wird     mittels        einer        Aoetonlösung    auf eine Un  terschicht aufgebracht.

   Die Konzentration  des     11hodaminfarbstoffes    auf das     Konden-          sationsprodukt        berechnet        ist        0.,25    %.

   Zur     För-          derung    der     Fluoreszenzwirkung        kann        die     Dispersion     Bleichromat    in     einer    Menge bis       zu        .3        %,        auf        das     be  rechnet,     enthalten.        Auf    die so erhaltene  Schicht wird     eine    zweite Schicht     mittels     einer     Acetonlösung    aufgebracht,

   die aus  gleichen     Gewichtsmengendes        genannten    Kon  densationsproduktes und des     Acetons        besteht          und,die    auf je     100,    Liter 0,2: kg des unter der       Bezeichnung        Methasolaurin    A. S. bekannten  Farbstoffes enthält. Die Stärke der     ein-          zelnen    Schichten     wird        annähernd    1 mm ge  wählt.  



  In     Fig.    1 ist der Verlauf der Lichtab  sorption im     sichtbaren    Teil des     Spektrums     des in der ersten Schicht     befindlichen        Rhoda-          min        B-Farbstoffes    durch die Kurve 1 be  zeichnet;

         Fig.    2 zeigt die     Lichtdurchlässigkeits-          kurve    im sichtbaren Teil des.     Spektrums    des       Methasolaurins    A.     S.    entsprechend der Kon  zentration, in der dieses Lichtfilter sich in  der     beschriebenen        zweiten        Schicht    befindet.  



       Betrachtet    man ,den Fall, dass mit mono  chromatischem Licht von der Wellenlänge  550 mA bestrahlt     wird,    so     bezeichnet    der  Punkt     .d    der Absorptionskurve 1 die Lieht-           absorption    der     Rhodamin        B-iSchicht    ohne       Llehtfllter.    Durch das     Vorhandensein    des       beschriebenen    Lichtfilters     wird    ein     Teil    des       Lichtes    von der     Wellenlänge    550     mu    absor  biert,

   bevor er die     Rh.odaminfarbstoffschicht     erreicht. Aus     Fg.    21 kann man ablesen,     dass     annähernd 70%     dieses        Lichtes    durchgelassen  wird, so dass die     Rhodaminfarbstöffschieht          annähernd        7,0,%    der     ursprünglichen        Menge     dieses     Lichtes.    empfängt.

   Dies wird in     Fig.    1  durch den Punkt B     bezeichnet,        .der    auf an  nähernd     70%    der Höhe des. erwähnten     Punk,          tes    A     liegt.        In    entsprechender     Weise        .kann     man für jede     andere    Wellenlänge aus     diesem     Bereich durch Multiplikation     Ader        Ordinaten     der     Kurve    1     mit    den aus     Fig.    2 ablesbaren    <RTI  

   ID="0003.0040">   Durchlass:    in     Prozenten    für jede     Wellenlänge     die Ordinaten der     Kurve    2     berechnen.    Bei       Bestrahlung        mit        Tageslicht        bezw.Sonnen-          licht        :

  gilt    somit für dieses System die     Ab-          sorptionskurve    2.     Entsprechend    der Verrin  gerung     ider        Absorption    der     Rhadaminfarb-          stoffschicht    im sichtbaren Bereich, wie sie  durch Vergleich     ider    durch Kurve 1     um-          sehlossenen        Fläche        mit        der    durch     Kurve    2       umschlossenen    Fläche .gegeben ist,

   ergibt     sich          nun.        empirisch,        dass.    die     Lichtechtheit    des       Systems        entsprechend        vermehrt        ist.    Die     ,ge-          wünschte        Rotfluoreszenz    bei Bestrahlung mit       einer        Natriumdampfentladungsröhre    oder  einer     Quecksilberdampfentladungsröhre    hat  sich jedoch     praktisch    nicht     verringert,

      da  noch     stets    ein sehr grosser     Teil    der durch die       erwähnten    Röhren     ausgesandten    Lichtstrah  len bei 59-0     mu        und    bei 5,40     mcc    von der       Rhodaminfarbstoffschicht    absorbiert     wird,    so       dass    diese     Schicht    nach     wie    vor eine grosse  Menge rotfluoreszierenden     Lichtes    aussendet,

         das    .durch die     orangefarbige    Filterschicht  praktisch     ungestört        hindurchgehen        kann.    Aus  dem gleichen     Grunde        ist    die     rote        Farbe        des     Systems der beiden     Schichten    im     Tageslicht     praktisch     unverändert    geblieben.

   Das     Ver-          hältnis    der beiden     Flächen    ist     in,diesem    Bei  spiel     annähernd    1 : 2     und    die Messung der       Lichtechtheit    des     Schichtsystem,    ergibt, dass       diese    vergrössert und das     Doppelte    gewor  den     ist.            Verwendet    man unter sonst gleichen     Be-          dingungen;,den        Färbstoff        Methasolaurin    A. S.

    in     .einer        Konzentration    von 0,7 kg je 100 Li  ter, so     wird    das in Frage kommende     Flächen-          verhältnis    1     :.3        und    es zeigt sich     empirisch,          da3        dementsprechend    die     Lichtechtheit    das  Dreifache     geworden        ist.     



       Anstatt        Methasolaurin    A. S. kann man  auch den     unter    der     Bezeiehhung        Orange    G       bekannten    Farbstoff     aL    Lichtfilter anwen  den;

   mit     einer        Konzentration    von     2i/    kg je  100     Liter    der vorher     beschriebenen        Lösung     wird     unter        sonst    gleichen     Bedingungen    eine  fünffache     Zunahme    der Lichtechtheit erzielt.

    Ferner     können        als    für die     Anwendung    der  Erfindung geeignete     Filterfarbstoffe    :die im       Handel    unter der     Zeichnung        ,Sudan-Orange    G,       Orange    3R     bekannten    Farbstoff namhaft ge  macht worden.  



  Es sei     vollständigkeitshalber        noch,        darauf          hingewiesen,        @dass    auch andere     Kunstharze    als  die erwähnten als     Dispergierungsmittel,        bei-          spielsweise        Kondensationsprodukteans        Phtal-          säure    oder     Zitronensäure        mit        Glyzerin,    ver  wendet     werden        können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rotfluoreszierende Schicht zur Verwen- dung im Licht einer Natriumdampfent- ladungslampe oder Quecksilberdampfent- ladungslampe,dadurch gekennzeichnet,
    -dass die auf eine Unterlage aufgebrachte Schicht mit einem rotfluoreszierenden Rhoclamin- farbstoff in, Verbindung mit einem orange farbigen Filterstoff versehen ist,
    der das den Wellenlängen des im sichtbaren Teil des Spektrums liegenden Gebietes des Rhoda- minfarbstoffabsorptionsbandes entsprechende Licht teilweise absorbiert und für rotes Licht durchlässig ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Rotfluoreszierende Schicht nach Patentan- spruch, ;dadurch gekennzeichnet, dass; der Filterstoff das den Wellenlängen des im. sichtbaren Teil des Spektrums liegenden Gebietes ides Rhodaminfarbstoffabsorp- tionsbandes entsprechende Licht um mehr als die Hälfte absorbiert <RTI
    ID="0004.0003"> und für rotes laicht @durchlässzg ist. 2. Rotfluoreszierende .Schicht nach Patentan- Spruch, dadurch ;gekennzeichnet, dass sie als Iaichtfilterstoff den unter der Bezeich- nung Methasolaurin A. S. bekannten. Farb stoff enthält.
CH192925D 1935-10-25 1936-10-23 Rotfluoreszierende Schicht. CH192925A (de)

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