CH193004A - Mäusefalle. - Google Patents

Mäusefalle.

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Publication number
CH193004A
CH193004A CH193004DA CH193004A CH 193004 A CH193004 A CH 193004A CH 193004D A CH193004D A CH 193004DA CH 193004 A CH193004 A CH 193004A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bracket
striking
rod
bar
trap
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Application number
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English (en)
Inventor
Haderecker Anton
Huerlimann Oskar
Original Assignee
Haderecker Anton
Huerlimann Oskar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Haderecker Anton, Huerlimann Oskar filed Critical Haderecker Anton
Publication of CH193004A publication Critical patent/CH193004A/de

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00—Traps for animals
    • A01M23/24—Spring traps, e.g. jaw or like spring traps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  



     Mäusefalle.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Falle f r Mäuse, z. B. W hlmÏuse oder   Maulwürfe,    bei denen eine Sohlagstange be  tätigt    wird, die mit einer Tragstange meist aus dickem Harteisendraht und einem in ihren Verlanf   eingeschaltoten,    federnden Teil aus einem St ck hergestellt ist.



   Bei den bekannten derartigen. Fallen wird die   Schlagstange    durch eine   Abziehvorrich-    tung mittels kurzen, aufeinanderliegenden FlÏchen in Arretierung gebracht. Zur Auslosung der Schlagstange müssen diese Flächen voneinander abgleiten, was s aber gro¯e Reibungen verursacht,   und daher einen star-    ken Andruck des zu fangenden Tieres auf die   Auslosevorriehtung erfordert.    Sind solche Fallen verrostet, so kann dieser Druck auch   von einem ausgewachsenen    Tier nicht mehr bewältigt werden.

   Durch derartige MÏngel entstehen viele   Fehlfänge    oder   schlechte Fänge.    Ein Fehlfang führt   ausser-    dem zu grossen Schwierigkeiten,   hauptsäch-    lich bei Maulw rfen, insofern ein solches Tier ein   zweitesmal    in keine Falle mehr geht.



   Es sind auch Fallen mit Würgesystem in verschiedenen Ausf hrungsarten. bekannt.



  Diese Fallen haben alle   den Nachteil, daB    die gefangenen Tiere nicht plötzlich getötet werden und deshalb arg zu leiden haben. Mit den meisten dieser Fallen können auch kleine Tiere nicht gefangen werden.



   Alle diese Nachteile oder Mängel werden durch die   Mäusefalle    der eingangsgenannten Art beseitigt, bei welcher eine Ausloseeinrichtung, die nur lose an der Tragstange aufgehängt ist, aus einem Hängebügel und einem an ihm gelagerten   Eippbügel besteht,    von   welcher der letztere die Sohlagstange    in der Spannstellung hält, das Ganze derart, dass der Hängebügel   a-uch    bei leichtem, durch eine Maus   verursachtem Anstoss    von vorne her unten nach hinten zurüok weicht, wobei der   Kippbiigel    umkippt und die Sehlagstange frei gibt, so dass diese mit ihrem Schlagteil niederschlagen kann. 



   Damit der Schlag unbedingt eine rasche Tötung verursacht, kann ausser der starken   Federkraftwirkung    die   Torliegende Einrich-    tung weiters noch die Besonderheit   aufwei-      sen, dass    ein am   vordem    Ende der Schlagstange befestigter Querteil, eine sogenannte Schlagsiohel, statt mit der Stange in gleicher Ebene zu   verlaufen, an deren Unter-      kanbe angeordnet    ist, so dass dieser Querteil an noch ein wenig tieferer Stelle wie bisher üblich wirkt, so dass das Tier mit gro¯er Kraft auf das   Riickgrat getroffen,    und daher auf der Stelle getötet wird.



   Der Erfindungsgegenstand ist in beiliegender Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen in per  spektivischen Ansichten    :
Fig. 1 eine Falle in ungespannter Stellung, mit den lose hÏngenden Ausl¯seb geln,
Fig. II dieselbe mit der Schlagstange in gespannter Stellung und
Fig. III eine andere Ausführungsform.



   In beiden Fällen besitzt die Falle wie bekannt zwei wesentliche Teile, nämlich die Schlagstange 1 mit ihrem Schlagteil 9, und die R cken- bezw. Tragstange 3, die unter Bildung   zwischengeseha. lteter,    zur Spannung der Schlagstange dienender Federwindungen 2 samt dem Schl pfring 4 aus einem St ck hergestellt sind. Ferner weist die Falle eine Ausl¯seeinrichtung auf, die aus einem Auslösebügel 5 und einem   Kippbiigel    6 besteht.



   Der eine dieser beiden B gel, der HÏngeb gel   5,    der an sich beliebig geformt sein kann, ist, so ausgeführt, dass er oben lose, also frei beweglich an die Tragstange 3   aufge-    hÏngt werden kann, und er ist im   ersten Aus-      führungsbeispiele    unten zu zwei Lappen 7 geformt, in deren L¯cher ein zweiter (kleinerer) Bügel 6 lose, beweglich eingehÏngt ist, durch den die Schlagstange 1 frei hindurchgeführt ist, die an ihrem vordern Ende unten die abwärts gerundete Sichel 9 trägt.



   Zur Spannung der   Schlagstange l wird    diese   gegendieTrag-bezw.Rüokenstange      hochgedrückt, und    das untere Ende des B gels 6 wird nach oben gekippt, so da¯ der Bügel mit diesem Ende die Schlagstange unterfängt und abstützt, die also dann in gespannter Stellung auf ihm ruht, wie Fig.   II    zeigt. Damit die Bügelkombination 5,6 wäh  rend der Spannung nicht    etwa auf der Stange   3 verrutscht, ist@   diese mit einem   Höcker-    bezw. einer davor befindlichen Senkung 10 versehen.



   Zur Bewirkung der Auslösung genügt infolge der dabei nur kaum merklichen Reibung schon ein ganz minimaler Ansto¯nur etwa gleich 30 bis 50 Gramm Druckdes Tieres an die Arretierung, um die gespannte Schlagstange auszul¯sen und durch   diese den tötlichen Schlag    zu vollführen.



   Statt wie nach Fig. I kann die gelenkige 'Verbindung des   Eippbügels    6 mit dem Hangebügel 5 auch irgend eine andere Art bewirkt werden.



   Nach Fig. III ist ferner eine andere M¯glichkeit der Verbindung des Kippbügels mit der Schlagstange gezeigt, indem hier der   Eippbügel    6 weiter oben am Hängebügel 5 gelagert und die   Schlagstange    mit einem hakenförmigen Ansatz 8 versehen ist, unter welchen der   Biigel    6 bei der Spannung der Stange einzurücken ist, so dass diese also am   Eippbügel hängt    statt auf ihm liegt.



   Zur Bereitstellung wird auch diese Falle, mit dem   Fangring    4 voran, in einen durch das Tier im Erdreich etc. gegrabenen Gang so eingeschoben, da¯ die B gel 5,6 senkrecht stehen und der Ring   4    die Gangoffnung ausf llt. Wenn dann das Tier durch diesen   hin-      durch weiter schlüpfend mit Kopf    bezw.



  Schnauze an die Bügelkombination stosst, so wird diese, nachdem dazu schon der schwÏchste Andruck genügt, unten zur ck gedrüekt, so da¯ der Bügel 6 oben   vorwarts umkippt,    wodurch die   Schlagstange frei wird    und mit gro¯er Wucht   niederschlagt. Da das Um-    kippen des obern B gelendes von oben nach unten erfolgt, wird dieses Umkippen nicht etwa   durch den Eopf des    Tieres gehemmt, sondern der Bügel fÏllt auf ihn mit herab.



   Zufolge der beschriebenen und dangestellten Ausf hrung des HÏnge- und Ausl¯sebügels kommt es bei der Auslösung nur zu einer kaum merklichen Reibung, so dass bei dieser Falle kein Versagen durch Rostbildung an den   Fallenteilen    oder durch Eindringen von Erde erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : MÏusefalle mit einer Schlagstange, die mit einer Tragstange und einem in ihren Verlauf eingeschalteten, federnden Teil aus einem Stück besteht, und einer mit der Tragstange in Verbindung stehenden Auslöseein- richtung, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Ausl¯seeinrichtung, die nur lose an der Tragstange (3) aufgehängt ist, aus einem Hängebügel (5) und einem an ihm gelenkig ge lagerten Kippbügel (6) besteht, von welchen der letztere die Schlagstange (1) in der Spannstellung hält, das Ganze derart, dass der Hängebügel (5) auch bei leichtem, durch eine Maus verursachtem Anstoss von vorne her unten nach hinten zurüokweicht, wobei der Kippb gel (6) umkippt und die Schlag stangefrei gibt,
    so da¯ diese mit ihrem Schlagteil niederschlagen kann.
    UNTERANSPR¯CHE: 1. MÏusefalle nach dem Patentanspruchs da durch gekennzeichnet, da¯ die Schlag stange (1) in der Spannstellung von dem Kippbiigel mittels eines hakenartigen An satzes (8) der Schlagstange gehalten wird.
    2. Mäusefalle nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. da¯ die Schlagstange (1) vorne an ihrer untern Kante mit einer Schlagsichel ver sehen ist.
CH193004D 1936-09-02 1936-09-02 Mäusefalle. CH193004A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH193004T 1936-09-02

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CH193004A true CH193004A (de) 1937-09-30

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ID=4438575

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH193004D CH193004A (de) 1936-09-02 1936-09-02 Mäusefalle.

Country Status (1)

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CH (1) CH193004A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2537838A1 (fr) * 1982-12-21 1984-06-22 Zanco Pierre Piege a taupes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2537838A1 (fr) * 1982-12-21 1984-06-22 Zanco Pierre Piege a taupes

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