CH193159A - Elektrischer Akkumulator. - Google Patents

Elektrischer Akkumulator.

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CH193159A
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Oerlikon Accumulatoren-Fabrik
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Oerlikon Accumulatorenfabrik
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  Elektrischer Akkumulator.    Es ist     bekannt,    bei elektrischen Akkumu  latoren mit flüssigem Elektrolyten, die in  verschiedenen Lagen während des Betriebes       bezw.    während der     Ladung    und Entladung  sich befinden, Massnahmen zu treffen, um  ein Auslaufen ,des Elektrolyten zu verhin  dern und trotzdem den im     Betriebe    freiwer  denden Gasen ein Entweichen nach aussen  zu ermöglichen. Die     bisher        bekannten    Ein  richtungen sind so gestaltet,     dass    sie einen       Bestandteil    ;des Deckels :des Akkumulators  bilden.

   Diese Einrichtungen beanspruchen       -daher    einen     verhältnismässig    grossen     Kon-          struktionsraum.     



  Die vorliegende Erfindung macht es sich  zur Aufgabe, die Bauhöhe eines mit einer  derartigen Schutzvorrichtung     ausgerüsteten     Akkumulators wesentlich herabzusetzen und  gleichzeitig möglichst kleine Abmessungen  auch in der Dicke des     Behälters    zu erzielen.

    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf  einen     elektrischen    Akkumulator, insbesondere  für     Flugzeuge,    vorzugsweise von     schmaler            Formgebung,

      mit     einem    Schutzraum über  dem     Elektrolytspiegel.    und einer solchen       Schutzvorrichtung    gegen das Auslaufen des  Elektrolyten bei .gleichzeitiger     Entgasungs-          möglichkeit    während des     Betriebes        bezw.     während der Ladung und     Entladung    in jeder       Lage    des Akkumulators, welche einen im  Innern des     Akkumulators    angeordneten Hohl  körper mit Öffnungen     in    den     Seitenwandun-          gen    aufweist,

   welcher von einem den Deckel  des Akkumulators durchdringenden Rohr ge  tragen wird.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Akkumulators     nach    der Erfindung,  und zwar:       Fig.    1 und 2 einen Längs-     und    Quer  schnitt des Akkumulators,       Fig.    3 einen     .Schnitt    durch die     Ent-          gasungsvorriohtung,          F'ig.    4 einen     Schnitt    nach     Linie        IV--IV     in     Fig.    3.  



  Wie die     Fig:    1 und 2 zeigen, besitzt der       elektrische        Akkumulator    über den Elektro-           denplatten   <I>l</I> mit den     Elektrodenfahnen   <I>f</I>  einen     Schutzraum    t, in welchem .die Schutz  vorrichtung v gegen das Auslaufen des Elek  trolyten bei     .gleichzeitiger        E.ntgasungsm'ög-          lichkeit        angcardnet    ist.

   Die     Schutzvorrich-          tung        besteht,        wie        insbesondere    aus     Fig.    3 er  sichtlich, aus einem     mit        einem        untern    Deckel  <I>d</I> versehenen Hohlkörper     ac    mit Öffnungen<I>p</I>  in .den     Seitenwandungen,    welcher von einem  beiderseits: offenen, den Deckel des     Akkumu-          lators        durchdringenden    Rohr r getragen wird.

    Die oben angegebenen     Vorteile        einer    mög  lichst     günstigen    Raumausnutzung werden     ,da-          ,durch    erzielt, dass der Hohlkörper     u    derart  in dem freien Raum über den Elektroden l  angeordnet     ist,        .dass    der     Elektrolytspiegel        n'     selbst     während.    der Ladung in     jeder    Lage des       Akkumulators        mindestens    zwei Öffnungen  des     Hohlkörpers    frei lässt.

   So werden zum  Beispiel bei normaler Lage des Akkumula  tors die     untern    Öffnungen p, bei schräger  oder     umgekehrter    Lage des     Elementes    ent  weder die untern oder :die     obern    Öffnungen p  des     Hohlkörpers        u        bedeckt.    Der     Elektrolyt-          spiegel    n'     wird        während    der Ladung des       Akkumulators    erreicht. Bei Entladung ist  der     Elektrolytspiegel        n    vorhanden.

   Eine  solche Anordnung des     Hohlkörpers        u    bei       gleichzeitiger        Verringerung    der Bauhöhe       setzt    eine besondere     konstruktive        Ausgestal-          tung    der     Schutzvorrichtung    v voraus.

   In  den     Hohlkörper        u    ragt das Rohr a hinein,  das eine solche Lage hat,     dass    in keiner Lage       des    Akkumulators der     Elektrolytspiegel    die       untere        (Öffnung    des Rohres a bedeckt.

   Zwi  schen dem Rohr a     und    dem den Hohlkörper       u    tragenden Rohr     r    befindet sich die Zwi  schenwand z.     Ausserdem    ist     entsprechend    der       Viskosität    und der Adhäsion der     Elektrolyt-          flüssigkeit    an     Ader    Wandung der Hohlkörper       u    so eng ;

  gestaltet, dass ein Schwappen der in  dem     Hohlkörper        u        hefindlichen    Flüssigkeit  in     des    Rohr a     beim    Gebrauch des Akkumu  lators     praktisch    nicht     auftritt.    Wenn also       Elektrolytflüssigkeit    in den     Hohlkörper        ac          eintritt,

      so     kann    doch     in    keiner Lage des       Akkumulators    diese     Flüssigkeit    durch das  Rohr<I>a</I> hinaus in     das    Rohr<I>r</I> gelangen, An.

           sserdem    besteht für die freiwerdenden Gase  die Möglichkeit, durch die in jeder Lage des  Akkumulators vorhandenen freien Öffnungen  <I>p</I> des Hohlkörpers     u        hindurchzutreten    und  durch die in jeder Lage des Akkumulators  freie untere Öffnung des Rohres a aus. dem       Akkumulator        hinauszubelangen,    ohne dass  damit     Elektrolytflüssigkeit    mitgerissen oder  durch     Druck    aus dem     Akkumulator    heraus  gepresst wird.

   Auf diese     Weise    bleibt der  obere Raum o des     Rohres    r     ebenso    wie das       Einsatzrohr    e     in    jedem Falle frei von     Elek-          trolytflüss.igkeit.    Besonders     zweckmässig        ist     es, den Hohlkörper     u        rohrförmig    zu gestal  ten     und    ihm das gleiche     Lumen    wie dem ihn  tragenden Rohr     r    zu geben.

   Weiterhin wird  das den Hohlkörper     u        tragende    Rohr an  seinem     obern    Ende mit einem durchbohrten,  den Akkumulator     abschliessenden    Stopfen s       vereinigt.    Die Bohrung im Stopfen s dient       gleichzeitig    als Füllöffnung für den Akku  mulator.

       Zweckmässig    ist es auch den Hohl  körper     u    und .das ihn tragende Rohr<I>r</I>     aus     einem Stück     anzufertigen.    Wie     im.        Ausfüh-          rungsbeispiel    gezeigt,     ist    im Rohr r ein     rohr-          förmiger        Einsatz    e vorgesehen.     Statt        eines     einzigen können auch mehrere     solcher        Ein-          sätze        vo@ngesehen    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Akkumulator, insbesondere für Flugzeuge, mit einem Schutzraum über dem Elektrolytspiegel und einer solchen Schutzvorrichtung gegen,das Auslaufen des Elektrolyten bei gleichzeitiger Entgasuugs- möglichkeit während der Ladung und Ent ladung in jeder Lage -des Akkumulators,
    welche einen im Innern des Akkumulators angeordneten Hohlkörper mit Öffnungen in den Seitenwandungen aufweist, welcher von einem den Deckel des Akkumulators durch dringenden Rohr getragen wird, ,dadurch ge- kennzeichnet,,dass ,der Hohlkörper (u) derart in dem freien Raum (t) über den Elektroden (l)
    des Akkumulators angeordnet ist, dass. der Elektrolytspiegel (n') selbst während der Ladung in jeder Lage des Akkumulators min destens zwei,Öffnuxtgen (p) des Hohlkörpers (z4) frei läss@t, und dass die untere Öffnung eines in den Hohlkörper (u)
    hineinragenden Rohres (a) eine solche Lage hat, dass in keiner Lage des Akkumulators der Elektro- lytspiegel diese Öffnung bedeckt. UNTERANSPRMHE 1. Elektrischer Akkumulator nach Patentan- sprach, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (?c) so eng gestaltet ist, dass ein Schwappen der in dem Hohlkörper (z4) befindlichen. Flüssigkeit in das in den Hohlkörper hineinragende Rohr (n) beim Gebrauch praktisch nicht auftritt. 2.
    Elektrischer Akkumulator nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hohlkörper (u) rohrförmig gestaltet ist. 3. Elektrischer Akkumulator nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkör per (u) gleiches Lumen wie das ihn tra gende Rohr (r) besitzt.
    4. Elektrischer Akkumulator nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass das den Hohl körper (u) tragende Rohr<I>(r)</I> an seinem obern Ende mit einem durchbohrten, den Akkumulator abschliessenden Stopfen (s) vereinigt ist. 5. Elektrischer Akkumulator nach Patentau spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die Bohrung im Stopfen (s) als Füllöffnung dient. 6.
    Elektrischer Akkumulator nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass -der Hohlkörper (u) und das ihn tragende Rohr<I>(r)</I> aus einem Stück bestehen. 7. Elektrischer Akkumulator nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 6, da .durch gekennzeichnet, dass das den Hohl körper (u) tragende Rohr<I>(r)</I> mit minde stens einem rohrförmigen Einsatz (e) ver sehen ist.
CH193159D 1935-11-07 1936-11-05 Elektrischer Akkumulator. CH193159A (de)

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