CH193168A - Quecksilberdampfgleichrichterröhre mit aus Metallteilen und mit diesen verschmolzenen Glasteilen zusammengesetztem Entladungsgefäss. - Google Patents

Quecksilberdampfgleichrichterröhre mit aus Metallteilen und mit diesen verschmolzenen Glasteilen zusammengesetztem Entladungsgefäss.

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CH193168A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Quecksilberdampfgleichrichterröhre    mit aus Metallteilen und mit diesen  verschmolzenen Glasteilen zusammengesetztem Entladungsgefäss.    Die Erfindung betrifft eine     Quecksilber-          dampfgleichrichterröhre    mit aus Metallteilen  und mit diesen verschmolzenen Glasteilen zu  sammengesetztem Entladungsgefäss und in  dem Metallteil -des Entladungsgefässes ange  ordneter Quecksilberkathode.  



       Bei        Gleichrichterröhren    dieser Bauart  werden dadurch besondere Schwierigkeiten  verursacht, dass der an der Quecksilber  kathode gebildete Kathodenfleck bei seiner  Wanderung an der Quecksilberoberfläche von  dieser auf die Metalloberfläche des Kathoden  gefässes übergeht und sogar bis an     die    Ver  schmelzungsstelle dieses Gefässes mit dem  Glasteil der Röhre gelangen kann.

   Diese     Un-          regelmässigkeiten,des    Ansatzpunktes ,der Ent  ladung können eine Beschädigung des Ka  thodengefässes zur Folge haben, .gegebenen  falls unter Freimachung von Gas aus dem  Metall des Gefässes, oder sogar Zerstörung  der Verschmelzungsstelle     und    damit der gan  zen     Gleichrichterröhre.     



  Es wurden     zur    Behebung dieses Übelstan-    des     Mittel    vorgeschlagen, -die das Festhalten  des     Kathodenfleckes    in .der Mitte der Ka  thode oder die Begrenzung seiner     ;Laufbahn     auf einen zentral gelegenen Teil des Ka  thodengefässes bezweckten. Hierzu wurde die       Anordnung    eines teilweise in das Kathoden  quecksilber eintauchenden, eine zentrale Zone  desselben umgrenzenden Metallringes emp  fohlen. Dieser Ring war jedoch derart an  geordnet, dass die Entladung' auch an der       Aussenseite    des Ringes einen für die Aus  bildung .des     Kathodenfleckes    hinreichenden  Platz vorfand.

   Hierdurch     konnte    die Ent  ladung auf den Metallring überspringen, und  es wurde -die Wirksamkeit des Schutzes voll  kommen in Frage gestellt. Sogar bei Ver  wendung von zwei in der Nähe der Wand  angeordneten Ringen :gleicher Höhe wurde  der Neigung des Kathodenfleckes, auf die  Gefässwand überzugehen, nicht in hinreichen  dem Masse entgegengewirkt.  



  Die Erfindung bezweckt die Verhinde  rung eines derartigen Überganges der Ent-           ladung    auf die am Umkreis des Kathoden  quecksilbersgelegene Zone. Der Schutz wird  erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der  Einsatzkörper aus mehreren am äussern  Rande des     Kathodenquecksilbers    angeord  neten und sich verschieden weit über diesem  erhebenden     koachsialen        Ringen    besteht, wel  che einen derart .geringen Abstand sowohl  voneinander als von der Gefässwand auf  weisen, dass die dabei     entstehenden        Spalte     mindestens :doppelt so tief als breit sind.  



  Es empfiehlt sich, den äussersten Ring       derart    anzuordnen, dass seine dem Ent  ladungsraum zugewendete Kante     weiter    von  der Quecksilberoberfläche entfernt ist,     als    die  entsprechende     Kante    des     innern    Ringes.  Obige Massnahme verringert in hohem Masse  die Neigung     des        Kathodenfleckes,    den     innern     Ring zu überspringen.  



       Quecksilberdampfgleichrichterröhren    mit  aus     Metall    und mit diesen verschmolzenen  Glasteilen     zusammengesetztem    Entladungs  gefäss sind vielfach mit einem die Haupt  anode der Röhre umgebenden und ,die Ver  schmelzungsstelle von Glas und Metall vor  der     Entladung    schützenden zylindrischen  Metallschirm     ausgestattet.    In diesem Falle  empfiehlt es sich, die     Abstützung    der Ringe  und gegebenenfalls des     Zentrierkörpers    für  den Kathodenfleck, wenn nötig unter     Zwi-          achenfügung    von Isolierkörpern, an der Un  terseite des Metallschirmes vorzunehmen.  



       Als    Werkstoff für die Ringe     wird          zweckmässig    ein     hitzebeständiges    Metall, wie  zum Beispiel     Molybdän,        verwendet.     



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



  In der Figur ist eine     Quecksilberdampf-          gleichrichterröhre    mit einem aus einem Me  tallteil 1 und einem Glasteil 2 zusammen  gesetzten Entladungsgefäss abgebildet. In  dem Metallteil 1 befindet sich .das Kathoden  quecksilber 3 und die Zündelektrode 4. Der  Glasteil 2 wird an     seiner        Oberseite    von den  Stromzuführungen 5 und -6 der Hauptanode  7 und der Zündanode 4 .durchsetzt.

   Der     Zünd-          anodenträger    8 ist in senkrechter     Richtung       in dem Führungsrohr 9 verschiebbar ange  ordnet und an dem obern Ende .des     Zünd-          anodenträgers    8 ist ein Eisenzylinder 10 be  festigt, der     mittels    einer Schraubenfeder 11  mit dem an der Stromzuführung 6 befestig  ten, ortsfesten Eisenzylinder 12 verbunden  ist.  



  Der die beiden Eisenzylinder 10 und 12  enthaltende Ansatz des     Glasteils    2 ist von  einer     Elektromagnetspule    13 umgeben. Die  Hauptanode 7 und das Führungsrohr 9 sind  von einem zylindrischen, die Verschmelzungs  stelle 15 von Glas und Metall vor dem schäd  lichen Einfluss der Entladung schützenden,  an seiner Oberseite geschlossenen zylindri  schen Schirm 14 aus     Molybdänblech    um  geben. Der Metallteil 1 der Röhre befindet  sich in einem Kühlgefäss 16 mit Zu-     bezw.     Ablaufrohr 17 und 18, -das     mittels    eines       gleichzeitig    zur     Kathodenstromzuführung     dienenden Bolzen<B>1</B>9 an dem Kathodengefäss  1 befestigt ist.

   Zur Verhinderung des Über  ganges des     Kathodenfleckes    auf die freie  Innenfläche .des Kathodengefässes 1 sind in  deren unmittelbarer Nähe und am Umfang  der Quecksilberkathode 3 zwei zylindrische       Molybdänringe    20 und 21 teilweise in das  Quecksilber     eintauchend    angeordnet. Die       Molybdänringe    20 und 21 sind mittels radial  verlaufender Verbindungsstücke 22     unterein-          ander    und mit dem     Verankerungskörper    23  für den Kathodenfleck der Entladung ver  bunden.

   Die Ringe und der     Verankerungs-          körper    .sind zusammen mittels der     -Isolier-          röhrchen    24 an dem     Schirm    14 befestigt.  



  Die Abstände zwischen den     Molybdän-          ringen    20     und    2.1, sowie zwischen dem     Molyb-          dänring    20 und dem     Metallgefäss    1 sind so  gering gehalten, dass ein     Übergang    des Ka  thodenfleckes in den     zwischengelegenen        Raum     praktisch unmöglich ist.

   Bei der diesem Aus,       führungsbeispiel        zugrunde    liegenden Gleich  richterröhre beträgt     die        Nennstromstärke     70     Amp.    Gleichstromwert; der innere Durch  messer des Kathodengefässes 1 beträgt zirka  65 mm, der Abstand der     Molybdänringe    20  und 21 voneinander, sowie jener des     Ringes     20 von der Gefässwand beträgt 1,5 mm,     die         Ringe ragen etwa 6     bezw.    9 mm aus dem  Quecksilber heraus.

   Die     Bewegung    des     Ka-          thodenfleckes    wird hierdurch allenfalls auf  die innerhalb des Ringes 21 gelegene Queck  silberfläche beschränkt, sofern der Kathoden  fleck nicht bereits durch den     Verankerungs-          körper        2,3    festgehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quecksilberdampfgleichrichterröhre mit aus Metallteilen und mit diesen verschmolzenen Glasteilen zusammengesetztem Entladungs gefäss und in dem Metallteil des Entladungs gefässes angeordneter Quecksilberkathode, in der ein Verankerungskörper und ein der Be grenzung der wirksamen Kathodenoberfläche dienender Einsatzkörper vorgesehen sind, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatzkörper aus mehreren am äussern Rande .des Ka thodenquecksilbers angeordneten und sich verschieden weit über diesem erhebenden koachsialen Ringen besteht, welcl@e einen der art geringen Abstand sowohl voneinander als von der Gefässwand aufweisen,
    dass die dabei entstehenden Spalte mindestens doppelt so tief als breit sind. UNTERANSPRüCHE 1. Quecksilberdampfgleichrichterröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Entladungsraum zugewendete Kante des äussern Ringes weiter von der Quecksilberoberfläche entfernt ist, als die entsprechende Kante des innern Ringes.
    2. Quecksilberdampfgleichrichterröhre nach Patentanspruch, mit einem die Haupt anode .der Röhre umgebenden und die Ver schmelzungsstulle von Glas und Metall vor der Entladung schützenden zylindrischen Metallschirm, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung der Ringe an der Unter- seite dieses :Schirmes vorgenommen ist.
    3. Quecksilberdampfgleichrichterröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, da durch .gekennzeichnet, dass die Abstützung der Ringe unter Zwischenfügung von Iso- lierkörpern an der Unterseite des Metall schirmes vorgenommen ist. 4. Quecksilberdampfgleichrichterröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe aus litzebeständigem Metall bestehen.
    5. Quecksilberdampfgleichrichterröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Ringe aus Molybdän bestehen.
CH193168D 1935-12-28 1936-12-23 Quecksilberdampfgleichrichterröhre mit aus Metallteilen und mit diesen verschmolzenen Glasteilen zusammengesetztem Entladungsgefäss. CH193168A (de)

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CH193168D CH193168A (de) 1935-12-28 1936-12-23 Quecksilberdampfgleichrichterröhre mit aus Metallteilen und mit diesen verschmolzenen Glasteilen zusammengesetztem Entladungsgefäss.

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