CH193362A - Blätterstapel mit Vorrichtung zum Einführen desselben in eine Schreibmaschine. - Google Patents
Blätterstapel mit Vorrichtung zum Einführen desselben in eine Schreibmaschine.Info
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Description
Blätterstapel mit Vorrichtung zum Einführen desselben in eine Schreibmaschine. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Blätterstapel mit Vorrichtung zum Ein führen -desselben in eine Schreibmaschine.
Es kommt häufig vor, dass in einer Nie derschrift eine Mehrzahl von Blättern, z. B. Fakturen., Bank-, Börsen- und Auftragsfor mularen nach dem Fichensystem, beschrieben werden müssen. Es ist auch nicht selten, #dass nachträglich noch auf .die schon vorgeschrie benen Blätter Nachträge gemacht werden müssen. Das richtige Einstellen der Blätter in Bezug aufeinander,
so dass die Nieder schrift zeilenrichtig und kolonnenrichtig stattfindet, ist sehr schwierig, in jedem Falle sehr zeitraubend. Ausserdem verschieben sich beim Einführen eines Blätterstapels die ein zelnen Blätter in Bezug aufeinander.
Zweck vorliegender Erfindung ist, diese und andere Nachteile zu beheben., und zwar wird dies dadurch erreicht, dass an einem Blätterhalter Stifte und an den Blättern Löcher zur Aufnahme der Stifte vorgesehen sind, wobei die Löcher aller Formulare gleich grossen Abstand von der obersten zu beschreibenden Zeile besitzen,
damit beim Aufstapeln der Blätter je die obersten Zeilen genau übereinander zu liegen kommen. und die Niederschrift stets, d. h. bei allen Blät tern, genau auf den vorbestimmten Stellen stattfinden kann.
Inder Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes schema tisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 den Stapel im Schaubild; Fig. 2 ist ein Schnitt in grösserem Mass stab; Fig. 3 zeigt ein Hilfsgerät; F'ig. 4 zeigt ein mit Aussparungen verse- henes Durclhschlagblatt.
Die Vorrichtung weist einen .Streifen 1 auf, der aus festem Stoff, z. B. Papier, Zel luloid etc. besteht, an welchem zwei Stifte 2, 3 befestigt sind. Auf diesen Stiften 2. 3 sind die zu beschreibenden Formulare 4 an geordnet.
Die Formulare 4 erhalten, zu die sem Zwecke noch Lochungen, .die genau dem Abstande der Stiften 2, 3 entsprechen. Au- sserdem ist :der Abstand der Löcher von .der obersten zu beschreibenden Zeile eines jeden Formulares gleich gross.
Wird also das ober ste Formular in der Schreibmaschine auf die zu beschreibende Zeile eingestellt, so werden alle die übrigen Formulare auf der richtigen Zeile beschrieben. Dasselbe gilt für die seit liehe Einstellung :
der Blätter, so dass die Niederschrift auf allen Formularen genau in der vorgedruckten Kolonnenlineatur erfolgt. Zwischen den einzelnen Formularen liegen die an sich bekannten Kohlenpapiere 6, die unten über den Rand der Formulare vorste hen.
Das unterste Blatt 7 des Stapels, das Grundblatt, wird nicht beschrieben, es ist länger und. breiter als die Formulare und die Kohlenpapiere 6, und das Ende 8 kann, wie in Fig. 1 dargestellt, umgefalzt und über den untern Rand der Formulare gelegt werden.
Das Grundblatt ist seitlich, längs der soge- nannten Anschlagkante mit einer Zeilenskala versehen. Der linke Rand kann durch Auf lage eines Papierstreifens versteift werden, um ein Einreissen zu verhindern. Die For mulare werden mit :dem Falz 8 voran in die Schreibmaschine vorgesteckt.
Durch die seit lich richtige Einstellung des Grundblattes 7 werden auch alle Formulare .gleichzeitig und genau eingestellt, so dass die Lineatur aller Formulare sich genau deckt. Durch den Falz 8 werden die untern Ränder der Formulare und auch die vorstehenden Kohlenpapiere ge halten, der Stapel wird als Ganzes störungs frei ohne Verschieben :
der Blätter gegenein- ander und; ohne Zerstossen der Ränder einge führt. Die zu beschreibende Zeile :des ober sten Formulaxes wird dann auf der Papier walze richtig eingestellt durch die an sich bekannten Zeilenrichtorgaaie. Nach dem Be schreiben wird der ,ganze Stapel entfernt. Alle Kohlenpapiere,
die über den Rand der Formulare vorstehen, können, mit einem Griff gefasst, von den Formularen abgezogen werden.. Die Formulare, sowie das Grund- blatt können von den Stiften 2, $ abgehoben werden. Man kann sie nachträglich wieder sammeln und von neuem auf die Stifte 2, 3 aufreihen und in die Maschine einführen.
Die Formulare erhalten stets genau ihre richtige Lage in bezug aufeinander.
Die fertig beschriebenen Formulare wer den dann längs einer Linie X-X von dem gelochten Rand 11 abgetrennt. Zu diesem Zweck kann .das in Fig. 3 gezeigte Gerät dienen. Dieses besteht aus einer Leiste 13 mit Handgriff 14.
Die Leiste 13 besitzt Löcher 15, durch welche die .Stifte 2, 3 grei fen können; ausserdem besitzt die Leiste eine scharfe Kante 16, die über die Linie X-X zu liegen kommt. Jedes Formular, eventuell der ganze .Stapel kann nun ohne weiteres längs .der Kante 1-6 abgerissen werden. Eine Perforierung :der Formulare ist nicht nötig.
Es kann vorkommen, dass einzelne der Formulare gewisse Worte oder Zahlengrup pen nicht enthalten müssen. In diesem Falle werden Kohlenpapiere verwendet, die mit Fenstern versehen sind. Diese Fenster sind da angeordnet, wo auf dem Formular eine Auslassung vorzusehen ist.
Ein solches Koh- lenpapier zeigt Fig. 4. Das Papier weist am obern. Ende Schlitze 18 auf, in welche die Stifte 2, 3 eintreten. Das Blatt weist dann noch ein (eventuell auch mehrere) Fenster 19 auf. Durch die Schlitze 18 wird erreicht, dass das: Fenster 19 stets an die richtige Stelle in bezug auf die Lineatur des Formu lars zu liegen kommt.
Fig. 5 zeigt schematisch das Einführen des Stapels in die Schreibmaschine.
Das Kohlenpapier könnte auch statt Fenster 19 nicht karbonisierte .Stellen auf weisen, :damit gewisse Namen oder Zahlen gruppen auf bestimmten Formularen nicht erscheinen. Ebenso wird derselbe Zweck er reicht durch Einlegen von Schablonen, die an den gewünschten :Stellen mit Fenstern versehen sind.
In diesem Fall sind dann .diese Schablonen mit den Schlitzen 18 versehen, damit sie rasch und genau Linien- und kolon nengerecht zwischen die Formulare und Koh- lenpapiere gelegt werden können.
Um eine bestimmte Beschriftung oder Zahlen und Zahlengruppen auf einem Teil der Formulare weglassen zu können, besteht ferner :die Mög lichkeit, auf dieselben Klebstreifen aufzu- bringen, die nachher leicht entfernt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Blätterstapel mit Vorrichtung zum Ein führen desselben in eine Schreibmaschine, dadurch gekennzeichnet, :dass an einem Blät- terhalter ,Stifte und an den Blättern Löcher zur Aufnahme der Stifte vorgesehen sind, wobei die Löcher aller Formulare gleich gro ssen Abstand von der obersten zu beschrei- benden Zeile besitzen,damit beim Aufstapeln der Blätter je die obersten Zeilen genau über einander zu liegen kommen und die Nieder- schrift stets, d. h. bei allen Blättern, genau an den vorbestimmten Stellen stattfinden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.Blätterstapel mit Vorrichtung zum Ein führen desselben in eine Schreibmaschine nach Patentanspruch; dadurch gekenn zeichnet, dass zum Erleichtern des Ein führen, der Formulare mit dazwischen liegenden Kohlenpapieren in eine Schreib- maschine ein mit Falz versehenes, auf -die Stifte des Halters aufgestecktes Grund blatt vorgesehen ist. z.Blätterstapel mit Vorrichtung zum Ein führen desselben in eine Schreibmaschine nach Patentanspruoh und Unteranspruch 1, daduroh .gekennzeichnet, @dass Mittel zum Abdecken einzelner Felder der un tern Formulare vorgesehen sind, zum Zwecke, das Beschreiben der betreffenden Felder zu verhindern. ,3. Blätterstapel mit Vorrichtung zum Ein führen desselben in -eine Schreibmaschine nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 und 2f, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abdecken der Felder mit Durch brechungen versehene, auf die Kohlen papiere zu legende Schutzblätter vorgese hen sind. 4.Blätterstapel mit Vorrichtung zum Ein führen desselben in eine Schreibmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurchgekennzeichnet, dass das, Grund blatt seitlich über die Formulare vorsteht. 5. Blätterstapel mit Vorrichtung zum Ein führen desselben in eine Schreibmaschine nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeich net, dass .die Anschlagkante des Grund blattes mit einer Zeilenskala versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH193362D CH193362A (de) | 1936-11-27 | 1936-11-27 | Blätterstapel mit Vorrichtung zum Einführen desselben in eine Schreibmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH193362A (de) |
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1936
- 1936-11-27 CH CH193362D patent/CH193362A/de unknown
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