CH193687A - Verfahren und Einrichtung zur Oberflächenhärtung von mit Vorsprüngen versehenen Gegenständen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Oberflächenhärtung von mit Vorsprüngen versehenen Gegenständen.

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CH193687A
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Stanislaus Denneen Francis
Carleton Dunn William
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Stanislaus Denneen Francis
Carleton Dunn William
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    • C21D1/06Surface hardening
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Description


  Verfahren und     Einriehtung    zur Oberflächenhärtung von mit Vorsprüngen  versehenen Gegenständen.    Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur       Oberflächenhärtung    von mit     Vorsprüngen     versehenen     Gegenständen.        Werkstücke    dieser  Art sind zum Beispiel innen oder aussen     ge-          zahnte    Räder, genutete Wellen. Reibahlen,  Bohrer, Kanonenbohrer     und,dergl.     



       Beim        Härten    der     Oberflächen        derartiger     Gegenstände     ist    es oft von Bedeutung, dass  sowohl die angrenzenden Flächen, als auch  der Kern des     unter    der gehärteten Oberfläche  liegenden     Gegenstandteils    weicher bleibt, da  mit eine genügende Zähigkeit und Geschmei  digkeit, und damit eine Widerstandsfähig  keit gegen - Brüche und     Risse    infolge von  Stössen, Schwingungen oder     sonstigen    Ur  sachen verbleiben.

   Bei     Zahnrädern    soll bei  spielsweise die über :dem Teilkreis liegende  Kopfhöhe hart sein, um der Schabwirkung       beim    rollenden und gleitenden Kontakt mit  andern     Zahnflächen    Widerstand zu leisten,  während das     Metall    in .der unter dem Teil  kreis liegenden     Zahnfusshöhe    und in der    Zahnwurzel, das nicht mit     einem    schabenden  oder abnützend wirkenden Glied     zusammen     wirkt, aber     starken        Biegungsbeanspruchun-          gen        unterliegt,    .stark und verhältnismässig ge  schmeidig bleiben soll,

   um eine Bruch-,  Sprünge- oder     Rissebildung    auszuschliessen.  Die Erfahrung hat     gezeigt,    dass     die    Sprödig  keit .des Stahls mit der     Härte    wächst, und je  grösser die Sprödigkeit ist, um so mehr unter  liegt das Metall der     Bildung    von     Ober-          flächenrissen    oder beginnenden     .Sprüngen,    die  schliesslich weit genug in das: Metall hinein  reichen, um eine vollständige Zerstörung des       heanspruchten        Querschnittes    herbeizuführen.  



  Bei dem bekannten Verfahren der     ZaIn-          radhärtung        wurden;    die Räder entweder auf       die    erforderliche Temperatur als     Ganzes    er  hitzt und das ganze Zahnrad hierauf abge  schreckt, was jedoch zu Schrumpfungsbean  spruchungen und Verziehen führte.

   Man hat  aber auch ,die Zähne einzeln erhitzt,     indem     man sie einer Flamme     aussetzte        und    sie     dann         abschreckte; bei diesem zweiten Verfahren  muss die Wärme notwendig in Bereiche     drin-          gen,    die kühl gehalten werden sollten, damit  sie die ihnen von der vorangegangenen Be  handlung erteilte Festigkeit beibehalten. Es  wird aber bei diesem Verfahren auch das  Oberflächenmetall durch die Verbrennungs  erzeugnisse nachteilig beeinflusst.  



  Zur Vermeidung     dieser    Nachteile lässt  man beim Verfahren gemäss :der Erfindung  den Heizstrom in den Vorsprüngen     gderart     fliessen,     dass    diese nur ausserhalb der Wurzel  teile     oberflächlich    auf     Härtungstemperatur     erhitzt werden;     alsdann    werden die erhitzten  Teile     abgeschreckt.    Dadurch erhalten die  Vorsprünge oberflächlich einen höheren     Här-          tungsgrad    als die Wurzelteile.  



  Die. Einrichtung gemäss der Erfindung  zur Durchführung des     Härtungsverfahrens     besitzt einen     :elektrischen    Leiter zum Induzie  ren eines     Heizstromes        in    den Vorsprüngen,  der mit Einrichtungen zur Abschreckung des  erhitzten     Gegenstandes    verbunden ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht mehrere       Ausführungsbeispiele    einer Einrichtung zur  Durchführung des     Verfahrens.    Anhand der  selben     wird    auch das Verfahren     sell)st    bei  spielsweise erläutert.  



       Fig.    1     ist    ein     Längsschnitt    durch eine       Einrichtung    zur     Beheizung    und     Abschrek-          kung    :der     Zähne    eines Zahnrades;       Fig.    2 ist     ein.    Schnitt nach :der Linie       II-II    in     Fig.    1;

         Fig.    3 ist ein Längsschnitt durch eine     ab-          geänderte    Form einer     dem    .gleichen Zweck  dienenden     Einrichtung,    und zwar nach der  Linie     III-III    in     Fig.    4;       Fig.    4     ist    ein Teilquerschnitt nach der  Linie     IV-IV    in     Fig.    3;       Fi.g.    5 ist ein senkrechter Schnitt durch  eine andere Einrichtung;

         Fig.    6 und 7 sind     Schnitte    nach den  Linien     VI-VI        bezw.        VII        VII    in     Fig.    5;       Fig.    8     ist    teils ein     :Schnitt    und     teils    ein  Aufriss einer Variante der Einrichtung;

         Fig.    9 ist ein     gdem    :Schnitt     VI-VT    der       Fig.    5 ähnlicher     Schnitt    einer     abgeänderten     Ausführung und         Fig.    10     ist    eine     Teilansicht    in Richtung  der Pfeils     Y    in     Fig.    5 mit einer weiteren Ab  ändQrung der     Induktionsheizvorrichtung.     



  Die zweckmässige     Belieizung        ist.diedurch          Hochfrequen.zinduktionsströme,    -die in     den:    zu       härtenden    Zonen erzeugt werden.     Die        Behei-          zung    kann aber auch durch unmittelbare       Hindurchleitung    von Strömen durch :das       Werkstück    durch     .elektrisch        leitende    Berüh  rung zwischen     dem    Werkstück und Teilen  der     Heizvorrichtung    herbeigeführt werden.  



  Werden bei grossen     Zahnrädern    ,sämtliche  arbeitenden Zahnflächen gleichzeitig gehär  tet, können sich     Schwierigkeiten    infolge der       erforderlichen    hohen Energieleistung erge  ben. Mit der     Vorrichtung    nach den     Fig.    1  und 2 können     die    Zähne nacheinander gehär  tet werden. Hierbei     ist    ein Rad 20, das ge  härtet werden. soll,     undrehbar    auf einer Welle  2.1     angebr    acht, die isoliert durch eine Hülse  22 in einem     deckelartigen    Glied 2.3 befestigt  ist.

   Zum Beheizen dient ein Gebilde 24,     das     gleichachsig zum     Rade    2,0 gelagert ist. Die  Heizvorrichtung besitzt in     d:er    Achsrichtung  verlaufende Leiterstäbe 25 und 26 von sol  cher Gestalt,     dass;    sie mit :einem gewissen.

   Ab  stand zwischen Nachbarzähnen des     Rades    20  treten.     Anschlussleiter    einer Hochfrequenz  quelle sind bei 27 und 28     angeschlossen.        Der          Hochfrequenzstrom    fliesst auf :diese     Weise          durch    die Stäbe 25, 26 und     erzeugt    dabei  durch     Induktion    Heizstrom in den Oberflä  chenzonen der Zahnflanken, die in unmittel  barer Nähe der Stäbe liegen, jedoch ausser  halb der Wurzelteile der Zähne.

   Ein     Man-          tel    29, der den vom Rad eingenommenen       Raum        umschliesst,    ist durch Ringe 30, 31 von  den Leiterstäben isoliert. Sofort nachdem  eine ausreichend hohe Temperatur erreicht  ist, wird     eine        Abachreekflü.ssigkeit    durch  Rohrleitungen., die bei 32 und 33     (Fig.    1).       angeschlossen    sind, kräftig in     -den    ummantel  ten Raum eingeführt.

   Dadurch     wird    die er  hitzte     Oberfläche    vollständig     überflutet    und  abgeschreckt; Kanäle 34 ermöglichen ein Ab  fliessen des     Abschreckmittels.    Nach genügen  der Abkühlung wird :der     Zufluss    des     Ab-          schTeckmittels    unterbrochen.

   Der Deckel     212         mit der     Welle    21 und dem Rad 20 wird so  weit zurückgezogen,     dass    die Leiterenden von  den Zähnen frei werden, und er wird dann  gedreht, so     dass        .die        Leiter    gegenüber der  nächsten     Zahnlücli#e    zu lieben kommen. Hier  auf werden der Deckel und das Rad wieder  vorgeschoben und der     geschilderte    Vorgang  wird wiederholt, so dass die     Flanken    der  Nachbarzähne gehärtet  erden. Durch wie  derholte Durchführung des Verfahrens wer  den die Flanken sämtlicher Zähne gehärtet.

    Durch Vergrösserung der Zahl von Leiterstä  ben lassen sich mehrere Zahnflanken gleich  zeitig härten. Bei kleinen oder grösseren  Zahnrädern können für den Fall,     dass    genü  gend Heizenergie verfügbar ist,     soviele    Stäbe       verwendet    werden, dass sämtliche Zähne  gleichzeitig erhitzt werden können. Dabei ist  eine möglichst gleichmässige Erhitzung der  verschiedenen Zähne anzustreben.  



  Bei kleinen Zähnen kann die     Abschrek-          kung    erfolgen, während die     Leiterstäbe    noch  in     Heizstellung    sind, .so dass die Zahnflächen  und die Heizstäbe gleichzeitig abgeschreckt  werden.

   Es kann aber auch leicht .dafür ge  sorgt werden,     dass    die Heizvorrichtung 24  mit den Leiterstäben 25 und 2,6 entfernt  wird, indem man zum Beispiel die     Vorrich-          tunb    rasch aus ihrer Stellung durch Federn  oder schnellwirkende     Hebelanordnungen    zu  rückzieht, .die an dem vorspringenden Teil  der Vorrichtung 24     angreifen.    Nach Zurück  ziehen der Leiter aus den Zahnlücken lassen  sich die erhitzten Flächen rasch und     kräftig     abschrecken.  



       Sind    die Radzähne sehr gross oder ist die  verfügbare Energie nicht ausreichend, um  mehr als eine Zahnfläche oder ein Paar von  Zahnflächen auf einmal zu erhitzen, so kann  auch eine Einrichtung nach     Fig.    3 und 4 an  gewendet werden. Hierbei ist ein Zahnrad  3,5 auf einer Welle 36 befestigt, die durch  Zahnräder 3 7 und 38 mit dem Rohr 39 ge  kuppelt ist, auf .dem die induzierenden     Lei-          terstäbe    sitzen. Sperrvorrichtungen, z. B. ein  unter Federwirkung     stehender    Rastzahn 40,  halten die Räder in einer solchen Stellung,       dass    ein Leiterstab 40'     mitten    in der Lücke    zwischen zwei Nachbarzähnen 41 und 42  liegt.

   Ist ein     Leiterstab    40' in dieser     Lage,     siehe     Fig.    4, so lässt man     Hochfrequenzstrom     durch ihn hindurchfliessen, der Ströme genü  gender Dichte in den     Nachbarzonen    der  Zähne 41 und 42 ausserhalb der Wurzelteile  erzeugt, so     dass,    diese oberflächlich auf     Härte-          temperatur    gelangen.

   Hierauf wird ein     Ab-          schreckmittel    aus dem Rohr 39 durch Kanäle  43 meinen isolierten     Armstern    44, sowie wei  tere Kanäle 45 in den     Leiterstäben    gegen die  erhitzte Fläche der Zähne .geleitet. Eine     un-          drehbare,    an     einer    Seite offene Röhre 46 in  nerhalb des Rohres 39 verhütet,     dass    das     Ab-          schreckmittel    in     andere    Kanäle fliesst, als  die, welche zu den erhitzten Zahnflächen und  dem Nachbarbereich leiten.  



       Ist    ein     Zahnflächenpaar    auf diese Weise       gehärtet,    so wird durch das     beschriebene    Ge  triebe das Rad 3.5 zusammen. mit .der Gruppe  induzierender     Stäbe    Reitergedreht, bis der  nächste     Leiterstab,    z.

   B. 47, in die benach  barte Zahnlücke 48 gelangt ist, worauf wie  der ein Rastzahn 40 eine     Sperrung    so lange  herbeiführt, bis der Heizvorgang für diese       Neueinstellung,durchgeführt        ist.    Durch Kon  takte, die mit Bürsten     5'0        und    51     zusaMmen-          ,tvirken,    wenn diese     Leiterstäbe    in     Heizstel-          lung    sind, wird dafür gesorgt,     @dass    der Reiz  strom nur durch den in     Arbeitsstellung    be  findlichen     Leiter    fliessen, kann.

   Es ist klar,       dass,    man bei einer verhältnismässig beschränk  ten Energiequelle und bei :grossen Randzäh  nen auch in der Lage ist, statt zweier gegen  überliegender Flächen, nur eine Zahnfläche  auf einmal zu     .erhitzen.    Um dies zu erreichen,  ist die     Heizvorrichtung    so gestaltet und ein  gestellt,     dass    sie in nächste Nähe nur einer       Zahnfläche    gelangt, und weit genug von     d-er          gegenüberliegenden    Fläche ist, so     idass,        ,sie     diese     nicht    irgendwie nachteilig beheizen  kann.  



  Für die rasche Oberflächenhärtung der       Zahnköpfe        kleiner    Zahnräder wird, wenn ge  nügend Energie zur Verfügung steht, um  die Zahnoberfläche aller Zähne     gleichzeitig     zu erhitzen, vorteilhaft die Einrichtung nach       Fig.    5 bis 7     benutzt.    Das zu erhitzende Rad           52s        wird    auf einen     stromleitenden    Sockel 53       aufgesetzt,

      .der     seinerseits    von der Stütze 54  getragen wird und von     dieser        bei    55 isoliert       ist.    Der Kranzteil 5.6 des Sockels ist aus  gekerbt, so     :da.ss        die        zweckmässig    abgerunde  ten Enden der Zähne 57 in     leitenden        Kon-          takt    mit     diesen        Kerben    gelangen. Ein Deckel  58, :der mit einem äussern induzierenden Teil  59 verbunden ist, hat gleichfalls einen genu  teten Kranzteil 60, der die gegenüberliegen  den Endender Zähne aufnimmt.

   Der Deckel  58 ist gegen :einen     Fortsatz    61 des Sockels  53 durch :eine Büchse 62.     isoliert.    Zwischen  den induzierenden     Leiter    59 und     diesem        Dek-          hel    ist ein Spalt     6,3        vorgesehen;

      die     beiden          genannten    Teile stehen nur mittels einer ring  förmigen Kontaktfläche bei 64 in elektri  scher Verbindung.     Ist    ein     Zahnrad    zwischen  Sockel und     Deckel    gelegt, so werden alle       I'-ontaktflächen,        einschliesslich    der Fläche 64,       mittels    eines     Andrückkolbens    65     in.    .gut lei  tende     Berührung    gebracht. Letzterer übt  einen Druck nach unten aus und wirkt über  eine isolierende Zwischenlage 66.

   Sind die  Teile gemäss     Fi.g.    5 und 7 zusammen gebaut  und durch     kräftigen        Druck    in Berührung       miteinander        gehalten,    so wird     Hochfrequernz-          strom    über die     Anschlussleitungen    67 und 68  zugeführt.     Wenn    man annimmt, dass der  Strom bei 67 eintritt, so geht er von hier aus  aufwärts durch den     Leiter    59 und den Deckel  58, der ihn gleichmässig verteilt und     abwärts     durch die     Kopfteile    der Zähne :

  des Rades 57  fliessen lässt, wobei die Zähne als Stromleiter  zum Sockel 53 dienen. Vom Sockel geht der  Strom aufwärts durch den     Fortsatz    61 in den  Kontaktkörper 69 und in den an     :diesen    an  geschlossenen Anschluss, 68. -Der Strom in  der     Induktionsheizvorrichtung    59 folgt be  sonders     den,    leitenden Rippen 70 und indu  ziert Heizstrom in den     obern    Enden der  Zähne 57.

   Der     Strom    in     den:    Zahnkopfteilen  verursacht eine     Beheizung    dieser     ereile    und  die     Induktionswirkung    des Stromes in den       achsialen    Rippen ;der     Induktionsvorrichtung     in der Nähe der     Kopfstirnflächen,des    betref  fenden.

   Zahnes     unterstützt    diese     Beheizung.     Nach der     Beheizung    erfolgt     :eine    Abschrek-         kung    durch     Hindurchleiten    :eines     Kühlmittels     durch Kanäle 71 und durch einen Mantel  raum 72 aussen an der     Induktionsvoriichtung.     



  Eine weitere     Einrichtung,    die der nach       Fig.    5 bis 7     ähnlich,    jedoch einfacher     aus-          gestaltet    ist, ist in     Fig.    8 :dargestellt.

   Hier  bei wird :das zu erhitzende Rad 73 mit :dem  Ende seiner Zähne in     leitende        Berührung    mit  einem nach     innen        ,gelehrten        flanschartigen     Kranz 74 eines zylindrischen Leiters 75 ge  bracht, und wird durch einen     obern    Leiter  76, der sich auf die andern gegenüberliegen  den Zahnenden aufsetzt,     mittels    eines bei 79       gelagerten.,

      mit einer     Druckstange    7 7 verbun  denen     Andrückhebels    78     angepresst.    Dem Lei  ter 75 wird Strom von den Anschlüssen 80  und 81     aus        zugeführt.    Dieser Strom     fliesst          abwärts    durch     den:        zylindrischen    Leiter, -der  mit Rippen versehen sein kann, und erhitzt  den     Leiter    auf eine ausreichend hohe Tempe  ratur, um einen     Wärmeübergang    auf :die be  nachbarten Radzähne durch Strahlung und  Leitung zu erzielen. - Der Strom fliesst dann       achsial    durch :

  die     Zahnkopfteile,    so dass die       Widerstandsbeheizung    zur Heizung durch  Strahlung und     Leitung    hinzukommt. Die Ge  samtwirkung erhöht     die    Temperatur der äu  ssern     Zahnenden,    rasch genug, um diese auf       Härtetemperatur    zu     bringen,    bevor     Wärme     in grösserer Menge auf die     Zahnwurzelteile     übergeflossen ist. Das     Abschreckungsmittel     wird durch Kanäle 82 von einem isolierten  Mantel 83 aus     zu,den    erhitzten Teilen gelei  tet.

   Der     Mantel    83 ist bei 8:4 an eine     Zufuhr-          l.eitung    für das     Abschreckmittel    angeschlos  sen zudenken.  



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    8 kann  der Leiter<B>7,5</B> mancherlei Formen annehmen,  je nach Art der verlangten Arbeit und der  Form     der    Oberflächenzone des Werkstückes.  sowie nach Massgabe des verfügbaren Stromes.  



       Fig.    9 zeigt in     etwas        grösserem        Massstabe     eine Abänderung ,des induzierenden     Leiters     in bezug auf die Einstellung gegenüber den  Zähnen eines     Rades,    die an den Flanken  oberflächlich gehärtet werden sollen.

   Bei die  ser Ausführungsform     ist    der induzierende           Leiter    mit abwechselnden, radial verlaufen  den Nuten und Rippen     ausgestattet.    Die       Rippen    reichen bis zu dem     Teilkreis    in die  Lücke zwischen je zwei Nachbarzähnen des       Rades.    Die Enden 85 der Rippen sind der       Form    der Radzähne entsprechend ausgebil  det.

   Ein Mantelraum 86, der     Abschreckflüs-          5igkeit    zuführt, hat eine den Rippen entspre  chende     Form.    Die Flüssigkeit fliesst von ihm  aus durch Kanäle 87 gegen ,die     abzuschrek-          kend@en    Radzähne. Die Oberflächenzone der       Zähne    wird bis zu einer Tiefe erhitzt, die  durch engere     Schraffur    und die     Linie    88  angedeutet ist.

   Der     induzierende    Strom  dringt aber nicht in den K     Bernquerschnitt    89  und in die Wurzelteile und beeinträchtigt so  mit nicht vorangegangene Vergütungsbe  handlungen, die     angewendet    wurden, um  Zähigkeit und Geschmeidigkeit hervorzu  rufen. Nach Erreichung der     Hä.rtungstempe-          ratur    wird das     Abschreckmittel    kräftig gegen  die erhitzte Oberfläche gespritzt, während  die Energiezufuhr unterbrochen wird.  



  Bei .der     Einrichtung    nach     Fig.    10 ist die  Gestalt der Rippen 90     zwischen    Nachbar  zähnen eines Rades 91 derart,     dass    die indu  zierten Ströme hauptsächlich in den Zahn  flanken fliessen. Hierbei gelangen Flansche  9,21 mit den Endflächen der Zähne in Kon  takt, welche Zähne dann den Strom in ent  gegengesetzter Richtung leiten, wie die indu  zierenden Rippen; hierdurch wird die     Behei-          zung    beträchtlich unterstützt.  



  Für die     Härtung    von Rädern mit Innen  verzahnung     ist,    wie ohne weiteres erkennbar,  eine induzierende     Heizvorrichtung    erforder  lich, die in das nach innen     reichende    Vor  sprünge aufweisende Werkstück eingeführt  werden kann, derart,     dass.die    .Ströme auf die  nach innen gerichteten Vorsprünge wirken.

    Nach Erhitzung erfolgt dann     wieder    in der       beschriebenen    Weise die     Abschreckung.    Die  Einrichtung kann auch so ausgebildet sein,  dass mit ihr sowohl Innen- wie Aussenzähne  eines in der     Einrichtung    befindlichen Rades       nacheinander    oder auf einmal gehärtet wer  den können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Oberflächenhärtung von mit Vorsprüngen versehenen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass man Heizstrom in den Vorsprüngen derart fliessen lässt, dass diese nur ausserhalb der Wurzelteile ober flächlich auf Hä.rtungstemperatur erhitzt werden, und dass. man alsdann die erhitzten Teile abschreckt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspn-Lch I, dadurch gekennzeichnet, dass, der Heizstrom durch einen elektrischen Leiter in den Aussen teilen der Vorsprünge des Geigenstandes induziert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, -dass ein Leiter mit rippenartigen Tei len verwendet wird, die in die Nähe der Seitenflächen der Vorsprünge des Gegen standes gelegt werden.
    B. Verfahren. nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Heizstrom durch die äussern Teile der Vorsprünge des Gegenstandes mittels eines Leiters hindurchgeführt wird, der diesen unmit telbar berührt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und @Un- teranspruch 1, :dadurch gekennzeichnet, ,dass .eine Induktionsh-eizvorrichtung mit mindestens einem s.tabartigen Teil verwen det wird, der in der Nähe einer zu erwär- mend@en Fläche eines Vorsprunges des Ge genstandes, und parallel zu diesen .gelegt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Heizvor- richtung verwendet wird, welche minde stens einen Teil aufweist, der zur Induk- tionsbeheizung im Abstand von den zu erhitzenden Gegenstandsteilen gelegt wird und ferner auch Teile, die unmittelbar lei tend mit Teilen des Gegenstandes in Be rührung gebracht werden, so dass neben einer Induktionsbeheizung auch eine di rekte Widerstaadsbeh.eizung verursacht wird.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen elektrischen Leiter zum Induzie ren eines Heizstromes in den Vorsprüngen des Gegenstandes, ,der mit Einrichtungen zur Abschreckung des erhitzten Gegenstandes verbunden ist. UNTERANSPRüCHE 6. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch mindestens einen den elektrischen Leiter darstellenden Stab. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass: der elektrisohe Leiter mit Rippen versehen ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch II, .da durch ,gekennzeichnet, dass die Induktions- heizvorrichtung aus einem .drehbaren Kör per besteht,
    der durch Zahnradgetriebe mit einem drehbaren Gegenstandsträger gekuppelt ist und voneinander abstehende, radiale Rippen aufweist, die dazu be stimmt sind, sukzessive in aufeinanderfol- gende Lücken .des Gegenstandes -einzutre- ten, wenn dieser ,gedreht wind. 9. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, ge kennzeichnet durch einen zylindrischen, induzierenden Leiter.
CH193687D 1936-12-03 1936-12-03 Verfahren und Einrichtung zur Oberflächenhärtung von mit Vorsprüngen versehenen Gegenständen. CH193687A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740261C (de) * 1938-11-08 1943-10-20 Aeg Einrichtung zum Oberflaechenhaerten von Werkstuecken durch Erhitzen mittels eines Induktors und anschliessendes Abschrecken
DE967051C (de) * 1941-04-03 1957-09-26 Aeg Einrichtung zum induktiven Erhitzen von Rotationskoerpern

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DE740261C (de) * 1938-11-08 1943-10-20 Aeg Einrichtung zum Oberflaechenhaerten von Werkstuecken durch Erhitzen mittels eines Induktors und anschliessendes Abschrecken
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