CH193779A - Gasmaske. - Google Patents
Gasmaske.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B17/00—Protective clothing affording protection against heat or harmful chemical agents or for use at high altitudes
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Description
Gasmaske. Man kennt bereits Gasmasken mit einem über den Kopf zu ziehenden und am Hals zu verengenden Sack, an dem ein Gasfilter, ge gebenenfalls auch noch ein Luftauslassventil, angebracht ist. Die Säcke solcher Gasmasken sind gewöhnlich zum Beispiel aus Segeltuch hergestellt, auf alle Fälle aber aus einem solchen undurchsichtigen Material, welches das Einsetzen von Fenstern an den Augen stellen des Sackes unbedingt erforderlich macht, was den Herstellungspreis eines solchen Sackes und damit der Gasmaske selbst bedeutend erhöht.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine möglichst billige, wenigstens als Not behelf verwendbare Gasmaske von der oben genannten Art zu schaffen, was erfindungs gemäss dadurch erreicht wird, dass der oben genannte Sack der Gasmaske in seiner Ge samtheit aus durchsichtigem, zähem und doch geschmeidigem Material, wie z. B. Zellulose material, hergestellt ist. Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt die Gasmaske in einer Seiten ansicht im Gebrauchszustand, und Fig. 2 zeigt dieselbe, in einem grösseren Massstabe und in Vorderansicht, im Nicht gebrauchszustand.
Mit a ist der über den Kopf zu ziehende, oben vorne etwas abgerundete Sack der Gas maske bezeichnet, der an seinem Einschlüpf- endteil mit einem Verstärkerband a1 (zum Beispiel ein aufgeklebtes Isäplastband) ver sehen ist, durch das eine Schnur b schlangen- förmig hindurchgezogen ist, um den über den Kopf gestülpten Sack a am Hals zuschnüren zu können, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Der Sack a besteht in seiner Gesamtheit aus einem durchsichtigen, papierähnlichen Material, wel ches zäh und doch geschmeidig ist.
Als Mate rial, welches die soeben erwähnten Eigen schaften hat, eignet sich etwa durchsichtiges Zellulosematerial, insbesondere zum Beispiel das unter dem Namen "Cellux" bekannte Produkt. Ungefähr auf halber Höhe des Sackes a ist ein Gasfilter c bekannter Konstruktion angebracht und unmittelbar unterhalb dem selben ein Auslassventil d für die Ausatmungs- luft. Die beiden Organe c und d sind zweck mässigerweise unter Anwendung eines auf der Aussenseite des Sackes a aufgeklebten Ver stärkungslappens a2 am Sack a befestigt.
Im Gebrauchszustand der Gasmaske empfiehlt es sich, den über den Kopf gestülpten Sack a mittels eines riemenförmigen (eventuell elasti schen) Befestigungsorganes e etwa in der in Fig. 1 gezeigten Weise am Kopf zu befestigen, um den im Sack rz vorhandenen "schädlichen Raum", in welchem sich die Ausatmungsluft ansammelt, möglichst klein zu halten. Ferner empfiehlt es sich, den Sack a aus mehr als einer Materiallage, das heisst aus zwei oder mehr als zwei einzelnen, ineinander zu schie benden Taschen aus oben erwähntem Mate rial herzustellen, um den Sack widerstands fähiger zu machen.
Um den Sack der beschriebenen Gasmaske im Gebrauch, insbesondere vor Feuer oder einer sonstigen Beschädigung wenigstens einigermassen zu schützen, kann über dieselbe eine mit einer der Umgrenzung des Gesichtes entsprechenden Ausnehmungversehene Schutz hülle aus feuerfestem, mehr oder weniger ge schmeidigem Material, zum Beispiel aus As best, gestülpt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gasmaske mit einem über den Kopf zu ziehenden und am Halse zu verengenden Sack, an dem ein Gasfilter angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Sack in seiner Gesamtheit aus durchsichtigem, zähem und doch geschmeidigem Material hergestellt ist. UNTERANSPRüCHE Gasmaske nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Sack aus mindestens zwei ineinander geschobe nen Taschen aus dem im Patentanspruch genannten Material besteht. Gasmaske nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Sack aus Zellulosematerial besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH193779T | 1936-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH193779A true CH193779A (de) | 1937-10-31 |
Family
ID=4439059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH193779D CH193779A (de) | 1936-11-19 | 1936-11-19 | Gasmaske. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH193779A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040379B (de) * | 1953-03-07 | 1958-10-02 | Ludger Funder Dr Ing | Staubschutzmaske mit elektrostatisch geladenen Filterblechen |
| DE1199620B (de) * | 1963-01-18 | 1965-08-26 | Draegerwerk Ag | Gasschutzhaube |
-
1936
- 1936-11-19 CH CH193779D patent/CH193779A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040379B (de) * | 1953-03-07 | 1958-10-02 | Ludger Funder Dr Ing | Staubschutzmaske mit elektrostatisch geladenen Filterblechen |
| DE1199620B (de) * | 1963-01-18 | 1965-08-26 | Draegerwerk Ag | Gasschutzhaube |
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