CH193783A - Entzerrender Telegraphenübertrager. - Google Patents

Entzerrender Telegraphenübertrager.

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CH193783A
CH193783A CH193783DA CH193783A CH 193783 A CH193783 A CH 193783A CH 193783D A CH193783D A CH 193783DA CH 193783 A CH193783 A CH 193783A
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  Entzerrender Telegraphenübertrager.         Es    sind     Auswähleinrichtungen    für -die       Typendrucktelegraphenapparate    bekannt, die  eine Reihe von drehbar gelagerten     T-förmi-          gen    Hebeln besitzen, von denen je einer einem  Zeichenelement zugeordnet ist.

   Diese Hebel  werden nacheinander gegen ein     ,Steuerglied          bewegt,    dessen Stellung .durch den Emp  fangsmagneten gesteuert wird, und das die       T-Hebel    in Abhängigkeit von der     Art    des  jeweiligen Zeichenelementes dreht und sie       dann    gegen ein weiteres, die     Einstellung    der       Wählglieder    bewirkendes Steuerglied drückt.  



  Diese bekannte     Anordnung    wird dazu be  nutzt, um die aufeinanderfolgende Bewegung  des Magnetkernes nacheinander auf eine  Mehrzahl von Wählgliedern zu übertragen,  wobei     gleichzeitig    bis zu einem gewissen  Grade eine entzerrende Wirkung     auftreten     kann, .da die     T-Hebel    nicht     dauernd,    sondern  nur während eines Teils eines     Zeiche^elemen-          tes    unter dem Einfluss des Magnetankers  stehen.

   Soll dieser Teil klein .gemacht wer  den, so müssen alle     T-Hebel    unter sieh voll-    kommen     gleich    sein,     und,das    gleiche ist auch  für die Hebel erforderlich, die die     T-Hebel     in ihrer Bewegung steuern.     Abgesehen    :davon       ist    aber auch -die Einstellung der einzelnen  Hebel sehr genau vorzunehmen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun  die Schaffung eines entzerrenden Telegraphen  übertragers, welcher weder eine sehr genaue  Bearbeitung der einzelnen Teile bei deren  Fabrikation noch eine sehr genaue     Einstel-          lung    dieser Teile erfordert und trotzdem  auch bei     stark    verzerrten Zeichen diese in  einwandfrei entzerrter Form     weitergibt.     



  Der     erfindungsgemässe    Telegraphenüber  trager ist dadurch     gekennzeichnet,    dass für  ,die     übertragung    der     verschiedenen,    einem  Zeichen zugeordneten     Zeichenelemente    nur  ein einziges Organ     vorgesehen    ist, das vor  der Übertragung jedes     Zeichens    mit     Hilfe          einer        Entzerrungsnockenscheibe    in eine Stel  lung .gebracht wird,

       in        welcher    dieses Organ  durch den     Ankerdes        Empfangsmagnetes        ent-          sprechend    den einzelnen     72eichenelementen         beeinflusst werden kann und das     unmittelbar     nach dem Empfang eines jeden Zeichen  elementes ein     Wiedergabeglied    beeinflusst.  



  Dieses Organ kann bei einer beispiels  weisen Ausführungsform als     T-förmiger     Hebel ausgebildet sein, der durch eine     Nok-          kenscheibe    für jedes Zeichenelement in eine  solche Stellung gebracht wird, dass ein  Steuerrahmen, der durch den Anker des       Empfangsmagnetes        in    die eine oder andere  Richtung umgelegt     wird,    mit dem einen  oder andern Arm dieses     T-Hebels    in Eingriff       kommt    und diesen entsprechend     umlegt.    Da  bei kann dieser Übertrager so ausgebildet  sein,     dass,

          unmittelbar    nachdem der     T-Hebel     eingestellt worden ist, dieser so     bewegt        wird,          dass    der     ausgewählte    Arm in Eingriff mit  einer weiteren     Steuereinrichtung        ,gelangt,    die  zur Weitergabe des     Zeichenelementes    dient.

    Die     Steuereinrichtung        kann    zum     Beispiel     einen     Kontakt    tragen, der die Zeichen ent  zerrt     weitersendet,    .oder es kann mit Hilfe       eines    bekannten     Verteiler-    und     Übersetzer-          mechanismus    nacheinander eine Zahl von       Wählgliedern    eingestellt werden, um eine be  stimmte Type auszuwählen oder eine andere,

    einer Mehrzahl von     Zeichenelementen    ent  sprechende     Funktion        auszuführen.    Der     T-för-          mige    Hebel kann von einer     Nackenscheibe     über einen einzigen Hebel betätigt werden,  so dass die     Genauigkeit    der zeitlichen Bezie  hung der     Zeichenelemente    zueinander ledig  lich von der Genauigkeit in der     Herstellung          einer    einzigen     Nocke    und der     Justierung          zwischen    dieser,

       .dem        Übertragungshebel    und  dem einen     T-förmigen    Hebel abhängt, wäh  rend bei den bekannten Anordnungen für  jedes Zeichenelement besondere Steuerein  richtungen vorhanden sind.  



  Anhand der Zeichnung wird     nachstehend     ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          gegenstandes        beschrieben.    Der nicht     dar-          gestellte    Empfangsmagnet trägt an seinem  Anker einen     Fortsatz    1, ;der über eine Lasche  2 mit     einem    senkrechten Hebel 3, der auf der  Achse 4 gelagert ist,     verbunden    ist. Der  Hebel 3 besitzt zwei Arme 5     und    6 und zwi  schen. denselben einen dreieckigen     Fortsatz    7.

      Die Arme 5 und 6 erstrecken sich horizontal,  und zwar im rechten Winkel zur Fläche     des     senkrechten Armes des Hebels 3 und liegen  zwischen den     Anschlägen    39     und    40.  



  Ein     Verriegelungshebel    36     trägt    Abstu  fungen 13 und 14. Die     Abstufung    13 steht  in der dargestellten Lage mit     einem    festen  Anschlag 11 in Eingriff, während -die Ab  stufung 14 mit dem Ende des     Ankerfort-          satzes    1 zusammenarbeitet. Der Hebel 36  ist drehbar an einem zweiarmigen Hebel 9  befestigt, der seinerseits auf der Achse 12  sitzt, und dessen anderer     Arm,    gabelförmig       ausgebildet,    den     Stift    19 umgreift, der an  dem mittleren Arm 17 eines     dreiarmigen     Hebels 16, 17, 18 befestigt ist. Der .letztere  ist um die Achse 15 drehbar.

   Der Stift 19  ist so angeordnet,     dass    er normalerweise ko  axial zur Achse 21     liegt,    auf der die erfor  derlichen Nackenscheiben aufgebaut sind. Die  Achse 15 ist in einem nicht dargestellten  Rahmen in der Weise gelagert,     dass    sie kon  zentrisch zur Achse 21 verstellt werden kann.  Der Arm 16 des dreiarmigen     Hebels        bildet     einen     Anschlag,    der mit der     Nackenscheibe     20 in Eingriff kommen kann.

   Der Arm 18  des Hebels arbeitet mit der     Rückstellnocke     22, die ebenfalls auf der     'Achse    21 sitzt,     zu-          sammen.    Durch die Feder     1,0,    die an dem  Arm 9 angreift, wird auf den dreiarmigen  Hebel ein Zug ausgeübt, der den Stopparm 16  von der     Nocke    20 abzieht.

   Durch die Feder  8     wird        anderseits    der Hebel 36 an dem  festen     Anschlag    11     festgehalten.       Die     erste    Bewegung des     Ankerfortsatzes     1 beim Empfang eines Zeichens bewegt den  Hebel 36 so,     -dass    die Aussparung 13 ausser  Eingriff mit dem Anschlag 11 kommt, so  ,dass die     Feder    10 -den Hebel 9     nach    unten  zieht, und zwar     soweit,    bis der Arm 18 mit  der Nackenscheibe 22 in Eingriff kommt.  



  Die Achse 21     wird    über eine Reibungs  kupplung in bekannter Weise angetrieben,  und wenn .der     Stopparm    16 zurückgezogen  wird, beginnt sich die Achse 21 mit den       Nackenscheiben    2,0, 22, 23 und 24 zu drehen.  Die Achse 21 wird dabei so angetrieben,     dass         sie gerade für 61/2 Zeichenelemente eine Um  drehung ausführt.  



  Kurz nach der Einleitung der Bewegung  bewirkt die     Nockenscheibe    22 über .den Arm  18 ein Anheben des     Stopparmes    16 (die       Nockensaheibe    20 ist entsprechend     au3ge-          spa.rt).    Gleichzeitig wird auch der Hebel 9  und damit der Hebel 36 angehoben. Der       Stopparm    16 geht dabei noch über die in der  Zeichnung dargestellte Stellung hinaus nach  oben. Der Hebel 36 wird soweit angehoben,  his auf Grund der Aussparung unterhalb des  Ansatzes 14 kein Teil mehr innerhalb des  Bewegungsweges des     Ankerfortsatzes    1 ist,  wobei der unterste Teil des Hebels 36 am An  schlag 11. anliegt.

   Dieser Zustand bleibt an  nähernd bis zum Schluss der Umdrehung auf  rechterhalten, dann     wird    der Arm 18 durch  die entsprechende Ausbildung der Scheibe 22  einwärts gedreht, so dass der Arm 16 unter  der Wirkung der Feder 10 in die gezeichnete  Stellung gebracht wird, in der er am Ende  der Umdrehung die     Nockenscheibe    20 und  damit die Achse 21 arretiert. Der Hebel 36  wird ebenfalls nach unten gezogen, bis die       Aussparung    13 mit dem     Anschlag    11     wieder     in Eingriff steht.  



  Während der Umdrehung wirkt die     Ent-          zerrungsnockenscheibe    24 auf einen Hebel 25  ein, der auf der Achse 26 gelagert ist und  an seinem, am einen Ende angeordneten  Drehzapfen 37 einen in     T-Form    ausgebilde  ten Hebel 27 trägt. Der     T-Hebel    seinerseits  besitzt einen Stift 28, an dem ein Rahmen       :38    befestigt ist, der durch eine Feder 29 nach  unten gezogen wird und den     T-Hebel    in der  jeweils gekippten Stellung festhält.  



  In der untersten Stellung der horizontalen  Arme des Hebels 27 können diese jeweils mit  einem der Arme 5 oder 6 in Eingriff     kom-          rnen.    Während der Aufnahme der Zeichen  elemente werden über die Lasche 2 die Arme  5 und 6 in die eine oder andere Richtung  umgelegt. In einem bestimmten Zeitpunkt  des Zeichenelementes, und zwar möglichst  in der Mitte desselben, wird durch die       Nockenscheibe    23, die auf der Achse 21 sitzt,  ein um die Achse 26 drehbarer Hebel 30 so    betätigt, dass sein zugespitztes Ende 3.1 mit  dem zwischen den Armen 5 und 6 liegenden       dreieckigen.    Anschlag 7 in Eingriff kommt.

    Durch das     Aufeinanderstossen    der beiden  Messerschneiden wird der Anschlag 7 nach  derjenigen Seite     umgelegt,    nach der er ent  sprechend dem Zeichenelement die Tendenz  hat, sich zu legen und in dieser Lage fest  gehalten.     Unmittelbar    darauf wird durch  die     Entzerrungsnockenscheibe    24 der Hebel  25 so bewegt, dass der Hebel 27 in die tiefste  Stellung gebracht wird, in der er entspre  chend der Stellung der Arme 5 und 6 nach  der einen oder andern Seite umgelegt und  durch die Feder 29 festgehalten wird.

   Die       Nockenscheibe    24 bewegt dann den Hebel 25  in der Weise, dass der     T-Hebel    27     wieder    an  gehoben wird, wobei der Stift 28 mit dem  einen oder andern der Steuerglieder 32 und  33, die an dem an der Achse 35 drehbar ge  lagerten Querträger 34 befestigt sind, in Ein  griff kommt. Auf diese Weise wird die Ein  stellung des     T-Hebels    und damit des Hebels  3 auf den     Querträger    34 übertragen. Dieser  Träger 34 kann als     Auswählglied    irgend  eines bekannten Telegraphenempfängers be  nutzt werden, es ist aber auch möglich, durch  ihn eine Kontaktanordnung zu steuern, um  die Zeichen entsprechend     weiterzusenden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entzerrender Telegraphenübertrager, da durch gekennzeichnet, dass für die Übertra gung der verschiedenen, einem Zeichen zu geordneten Zeichenelemente nur ein einziges Organ vorgesehen ist, das vor der Übertra gung jedes Zeichens mit Hilfe einer Entzer- rungsnockenscheibe in eine Stellung gebracht wird,
    in welcher dieses Organ durch den Anker des Empfangsmagnetes entsprechend den einzelnen Zeichenelementen beeinflusst werden kann und das unmittelbar nach dem Empfang eines jeden Zeichenelementes ein Wiedergabeglied beeinflusst.
    UNTERANSPRtI'CHE 1. Übertrager nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Organ die Form eines T-Hebels (27) besitzt, des sen den waagrechten Balken der T-Form bildende Arme bestimmt sind, mit Armen (5, 6) eines mit dem Anker (1) des Emp fangsmagnetes verbundenen Steuerhebels (3) in Eingriff gebracht zu werden.
    2. Übertrager nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung, dass der Anker des Empfangsmagnetes jedesmal nachdem er bewegt worden ist, durch ein Mittel (31), welches beim Über tragen durch eine auf der gleichen Achse wie die Entzerrungsnockenscheibe (24) sitzende Nockenscheibe (23) gesteuert wird, in seiner Stellung festgehalten wird.
    3. Übertrager nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbil dung; dass das zum Festhalten des Ankers zu dienen bestimmte Mittel (31) ausserdem bei seiner Bewegung zum Festhalten den Anker vollends nach derjenigen Stellung rückt, nach der er vom Empfangsmagnet bewegt worden ist.
CH193783D 1935-10-04 1936-10-02 Entzerrender Telegraphenübertrager. CH193783A (de)

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