CH193806A - Zugband zum Umschnüren und Tragen von Packstücken. - Google Patents

Zugband zum Umschnüren und Tragen von Packstücken.

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CH193806A
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Meto G M B H
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Meto G M B H
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  Zugband zum     Umschnüren    und Tragen von     Paekstücken.       Die Erfindung     betrifft        -solehe    Zugbänder,  die an     ,Stelle    von     Hanfkordeln        und    ähnlichen,  aus     Textilfaserstoffen        bestehenden,    zugfesten  Schnüren     zur        Umschnürung    sowie zur Aus  bildung von Traggriffen von     Packstücken     dienen.  



  Bei den bisher bekannten     derartigen,    aus  zwei Papierlagen     bestehenden        Bändern    be  stehen deren     zugfeste    Teile     aur,    zwei parallel  zu den     Bandrändern    längslaufenden Metall  drähten, die zwischen den beiden Papierlagen  eingeklebt sind. Die     Papierhülle    kann ihre  Aufgabe, neben der schützenden, das.

   Ein  schneiden der .dünnen     Drähte    in die Pack  stücke verhindernden     Umhüllung    auch eine  gute     Abstützung    der Drähte in dem     zwischen     ihnen vorgesehenen     Abstande    zu bewirken,  nur in sehr unvollkommenem Masse erfüllen,  und zwar hauptsächlich     .deswegen,    weil die       Verbindung    des Papiers mit dem     glatten     Metallkörper der runden Drähte selbst bei  Anwendung     einer    starken     glebstoffschicht     nur eine sehr unvollkommene ist.

   Infolge des         Unterschiedes    in der     Elastizität    von Papier  und Draht wird bei .der Herstellung der Um  schnürung die Papierhülle vom     Draht    mehr  oder weniger stark abgelöst und     durch          Schneidwirkung    des     längsbeweglichen    Rund  drahtes oft soweit zerstört,     dass    sie ihren  Zweck als Hüll- und Stützkörper nicht' mehr       erfüllen,    kann.  



       Das    den Gegenstand der     Erfindung    bil  dende Zugband ist zwecks     Vermeidung    der  obenerwähnten Übelstände aus einer aus  einem einzigen     Streifen        gebildeten    Papier  hülle und einer längslaufenden,     zugfesten-          Einlage    aus     mindestens    einem flach gewalz  ten Metalldraht zusammengesetzt.

   Die     Längs-          ränder    .des Papierstreifens sind     unter        Ein-          bindung    der     parallel    zu den Rändern     auf    den  Streifen aufgelegten Einlage     gegeneinander     umgefaltet und unter     gegenseitiger        Überlap-          pung    verklebt.

   Der     versteifende    Draht kann  auch mit mehr oder weniger eng     gestellten,.     wellenförmigen Windungen     versehen:    sein;  die in gleich bleibender, zur Abflachung des      Drahtes paralleler Ebene verlaufen. Bei ge  eigneter,     verhältnismässig    geringer Wellen  höhe ergibt sich durch die Windungen eine  gewisse     federnde    Nachgiebigkeit des Drah  tes, die der Zugelastizität des Papiers     ange-          passt    werden kann.

   Dadurch wird die die Ab  lösung des     Drahtes.    von der Papierhülle be  wirkende Längsverschiebung, die bei geraden  Drähten unter     Umständen    noch vorkommen  kann, durch die Wellenform des Drahtes  aufgehoben. Es ergeben sich nämlich durch  die mehr oder weniger starke Einbettung der  Wellen des Drahtes in die     .Klebstoffs,chich-          ten    der Papieroberflächen an den     Ausbie-          gungen    des Drahtes     Stützstellen,    die die  Längsverbindung mit dem Papierkörper we  sentlich unterstützen.  



  Auf der beigefügten Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes     dargestellt.    Es zeigt:       Fig.    1 einen Ausschnitt des die Verstei  fungseinlage des Zugbandes bildenden, ge  wellten Drahtes;       Fig.    2     zeigt    einen Querschnitt durch  diesen Draht;       Fig.    3 den gleichen     Querschnitt    in mehr  facher Vergrösserung;

         Fig.    4 zeigt das Zugband in Seitenan  sicht,       Fig.        .5    einen zugehörigen     Querschnitt        @d@es-          selben;          Fig.    6 stellt denselben     Querschnitt    in  mehrfacher Vergrösserung dar.  



  Die den zugfesten Tragkörper des Zug  bandes bildenden Drähte 1 sind parallel zur  Ebene der Papierschichten mit wellenförmi  gen     Querausbiegungen        vereehen,    wie aus       Fig.    1 ersichtlich, und vorzugsweise parallel  zur Ebene der     Wellung    bis zu einer Dicke  flachgewalzt, welche wesentlich geringer ist       als    die     ursprüngliche        Drahtstärke,    so dass der  Drahtkörper erheblich breiter als seine  Dickenabmessung ist.

   Durch dieses Flach  walzen werden     mit    der     Windungsebene    par  allel laufende ebene Flächen 2 an gegenüber  liegenden Seiten des Drahtes ausgebildet, die  eine flächenhafte Verbindung des Drahtes    mit seiner Papierhülle erleichtern. Bei der in       Fig.    4 bis 6 dargestellten Ausführungsform  des Zugbandes     sind    zwei solche gewellte     und     flach ausgewalzte     Drähte    2 mit einem längs  laufenden Papierstreifen 3 in der Weise ver  bunden, dass die Ränder dieses Papierstrei  fens gegenüber dem Mittelteil einwärts um  gebogen und in einem gewissen Abstand in  dem entstandenen Hohlraum zwischen beiden  Papierschichten die beiden Drähte eingelegt  sind.

   Die Verbindung der Papierlagen unter  einander und mit dem zwischenliegenden       Welldraht    wird vorzugsweise     mittels    eines  geeigneten Klebstoffes bewirkt, welcher bei  spielsweise vor dem Umfalzen der Ränder       des    Papierstreifens auf diesen aufgetragen  werden kann. Man kann aber auch unter Um  ständen mit     Vorteil    für die Herstellung der  Bänder auch Papierstreifen verwenden, deren       Klebstoffschieht    getrocknet ist und die erst  unmittelbar vor oder     während    des     Umfalzens     der Ränder durch Anfeuchten klebfähig ge  macht werden.  



  Die Breite     d        .eu    Papierstreifens wird so  bemessen, dass beim Umfalzen die beiden  Ränder     des    :Streifens sich, wie bei 5 ersicht  lich, zwischen den beiden Drahteinlagen 1       doppelschichtig        übereinanderlegen,    so dass  also die     .Querüberlappung    sich auf den Zwi  schenraum zwischen den beiden     Drähten        be-          schränkt.    Beim Zusammendrücken der ver  schiedenen Papierschichten,     beispielsweise     mittels     Weichgummiwalzen,    wird ein Teil  des überschüssigen     Klebstoffes,

      zwischen     den     starren, ebenen     Begrenzungsflächen    2 des       Drahtkörpers    und den     Papierstoffschichten     in die benachbarten Räume herausgedrückt,  wo er     längs    der Drahtwindungen bei 6 nach  dem Trocknen Vorsprünge bildet, die     .dem     Draht auf der     Papierfläche    eine gewisse       Stutze    gegen Längsverschiebung geben, wel  che die Wirkung der Klebverbindung zwi  schen dem Papier und diesen     ebenen    Flächen       \?    des     Drahtes    unterstützt.  



  Die durch diese teilweise     Verdrängung     des Klebstoffes vergrösserte Versteifung des  Papierkörpers des Bandes wirkt sich     im     Sinne einer langsam abschwellenden Erbrei-           terung    der Druckflächen aus, durch welche  das Zugband bei der Anwendung zum Um  schnüren von weniger     festen    Paketen, wie  zum Beispiel solchen aus Wellpappe, die von  diesem Bande vermittelte Spann- und Trag  kraft auf den     Papierkörper    überträgt.

   Je  nach dem Mass der erforderlichen Zugwider  standsfähigkeit kann die Zahl der zwischen  den Schichten des Papierbandes angebrach  ten     Welldrahtstränge        vermehrt    oder unter  Umständen auch auf einen einzigen Draht  strang herabgesetzt werden.  



  Zur Herstellung einer     Paketumschnürung          mittels    eines derartigen Zugbandes bedient  man     sich        vorzugsweise    einer     hülsenförmigen     Schnalle, durch die die Enden des Zugban  des hindurchgezogen und über deren Kanten  sie zurück umgebogen werden.  



  Wenn die Verbindung, wie bei ähnlichen  Verschlüssen vielfach üblich, plombiert wer  den soll, so ist nichts weiter     nötig,    als mit  tels einer geeigneten Prägezange die über  einanderliegenden Teile -unter Aufprägen  einer     Verschlussmarke    zusammenzustauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zugband zum Umschnüren und Tragen von Packstücken, welches aus zwei Papier lagen besteht, zwischen denen parallel zu den Rändern eine zugfeste Einlage längslaufend eingeklebt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Papierkörper des Zugbandes aus einem einzigen Papierstreifen besteht, dessen Längs ränder unter Einbindung der aus mindestens einem flach gewalzten Metalldraht bestehen den,
    zugfesten Einlage gegeneinander umge faltet und unter gegenseitiger Überlappung durch den Klebstoff verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zugband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der versteifende Me talldraht parallel zur Ebene der Papier schichten mit wellenförmigen Querausbie- gungen versehen ist. 2. Zugband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallel lau fende, flach gewalzte Metalldrähte nahe den Längesrändern des Zugbandes in dem durch Umfalzung derselben gebildeten Hohlraum angeordnet sind. 3.
    Zugband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die gegenseitige Überlappung der gegeneinander umgefal teten Ränder des Papierstreifens sich auf den Zwischenraum zwischen zwei parallel laufenden Versteifungsdrähten beschränkt.
CH193806D 1935-12-12 1936-12-03 Zugband zum Umschnüren und Tragen von Packstücken. CH193806A (de)

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CH193806D CH193806A (de) 1935-12-12 1936-12-03 Zugband zum Umschnüren und Tragen von Packstücken.

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