CH193842A - Elektrische Sicherungsanlage für Eisenbahnübergänge. - Google Patents

Elektrische Sicherungsanlage für Eisenbahnübergänge.

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CH193842A
CH193842A CH193842DA CH193842A CH 193842 A CH193842 A CH 193842A CH 193842D A CH193842D A CH 193842DA CH 193842 A CH193842 A CH 193842A
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train
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Elektrische Sicherungsanlage für.     Eisenbahnübergänge.       Im Hauptpatent ist eine Warnanlage für       Wegübergänge    an     Eisenbahnstrecken    be  schrieben, in welcher die die     Tarnzeichen     gebenden Signale durch     Schienenkontakte          gesteuert    werden.

   Hierbei wird die Grund  stellung der mit Ruhestrom     arbeitenden.    An  lage erst     dann    wieder hergestellt,     wenn    die  letzte Achse des Zuges den     Schienenkontakt          verlassen.    hat, der sich am     Ausgang    des die       Signaleinrichtung    steuernden     GleisAtrecken.-          abschnittes    befindet.

       Diese    im Hauptpatent  beschriebene Sicherungsanlage     hat,den    Nach  teil, dass das Relais, das im     Ruhestromkreis     liegt, bei der     Ausfahrt    des     Zuges    über den  am Ende der Steuerstrecke angeordneten  Kontakt     ebenso    oft abfällt und wieder an  zieht, als der Zug     Achsen,    besitzt. Dadurch  wird die Lebenszeit dieses     Relais    bedeutend  herabgesetzt und hiermit auch die Betriebs  sicherheit     vermindert.     



  Die vorliegende     Erfindung    vermeidet       diese        Nachteile    dadurch,     .dass    das im Ruhe  stromkreis liegende     Relais    während "der Zeit,    in der der Zug den am Ende der Steuer  strecke     angeordneten    -     Schienenkontakt    Über  fährt, von den     Schienenkontakten    abgeschal  tet wird.   In der Zeichnung- sind zwei Ausführungs  beispiele der Sicherungsanlage nach der vor  liegenden Erfindung durch je ein Schaltbild  gezeigt.

   Die Relais sind mit den Zahlen 1,  2, 3 usw.,     ihre    Kontakte mit den     gleichen-          Zahlen    bezeichnet und     durch        Indices        vonein-,          arider        unterschieden.     



  Es bedeutet G das     Gleis,        W    den Weg  übergang,     S'1    und     S'2    die an     dem    Wegüber  gang W     aufgestellten        -Warnsignalvorrich-          tungen.        Die.Schaltung    der Signalvorrichtun  gen 81 und     S'2    ist-im     untemn    Teil der Figu  ren in der Zeichnung     dargestellt.     



  Die     Kontakte        Bw    und     Br    werden mit  einer bestimmten "Häufigkeit pro     Minute     durch die Magnete     Miv    und     Mr        .geöffnet    und  geschlossen     unk.    bewirken das     Blinken    der  Lampen     Lzv    Und     Lr.    Die     Lampe        Lw    gibt  ein weisses, die Lampe     Lr    ein     rotes    Signal:

        Das weisse Signal blinkt beispielsweise 45mal  in der     Minute,        das    rote 90mal. Die     Kontakte          K1,   <I>K2,</I> K.3     sind    die Schienenkontakte, die  der Zug beherrscht.     K1        und    K3 sind die als       Ruhekontakte    ausgebildeten Endkontakte,       K2,    ist ein als     Arbeitskontakt        ausgebildeter          Überwegkontakt.    Die Relais 4 und 5 sind  Verzögerungsrelais.  



  Die     Anlagen    arbeiten mit Ruhestrom. Im       Ruhestromkreis    d .er Anlagen liegen die Kon  takte     K1,        K3.    und     Relais    1,     das    im Ruhezu  stand     erregt        ist.     



       Wenn    sich bei der Anlage nach     Fig.    1  ein Zug von links nähert, wird zunächst       Kontakt    KI betätigt und hierdurch der über  das Relais 1 führende     Ruhestromkreis    unter  brochen. Dessen Haltekontakt la öffnet sich  daher, so     dass    Relais 1 beim Schliessen des       Kontaktes        KI    nicht wieder     ansprechen-    kann.

    Im     Signallampenkreis    wird der Kontakt     1b     auf     Stellung        II,    und damit auf den Strom  kreis der roten     Lampe        Lr    umgeschaltet, so  dass jetzt     rotes        Blinklicht,    z. B. mit der       Blinkzahl    9.0     erscheint.    Durch Schliessen des       Kontaktes        1c    erhält -das Verzögerungsrelais 4  Strom. Kontakt 4a     wird        sofort    geöffnet.

    Erreicht der Zug den     Kontakt    K2, der sich  unmittelbar am Übergang TV befindet, so  spricht     Relais        .2,    über K2, 2a in Stellung I,       1e    an und hält sich über seinen Kontakt 2e,  sowie den Kontakt 3e unter Strom.     Das    Re  lais 4 erhält jetzt Strom über den auf Stel  lung     II        umgelegten    Kontakt 2a und den Kon  takt K2 und fällt als Verzögerungsrelais bei  den     Unterbrechungen    des Kontaktes K2: nicht  ab, da     es    bei     den.    kurzen impulsweisen Kon  taktschliessungen am Kontakt K2 immer wie  der vorübergehend Strom erhält.

   Erst wenn  die letzte Achse des Zuges den Kontakt K2  verlassen hat, fällt Relais 4 nach Ablauf  seiner     Verzögerungszeit    ab, und damit wird  Kontakt 4a geschlossen. Relais 1 erhält  daher über     Kontakt    4a, den in Stellung     II     befindlichen Kontakt     2h,    sowie über     Kontakt     2g Strom und schaltet     das    weisse Licht statt  des roten ein.

   Der     Übergang        W    ist also wie  der freigegeben.     Durch    das Ansprechen     des            Relais    1,     erhält    Relais 3 über die Kontakte  <I>5a, 2f,</I>     1f        ,Strom.        Relais    3 hält sich über den       Kontakt    3f eingeschaltet.

   Durch Umlegen  des     Kontaktes        3a    in     Stellung        II        wird    das  Relais 2 über die     Kontakte   <I>KI, K3</I> trotz  Öffnen des     Kontaktes        3e    weiter erregt gehal  ten. Das     Relais    4     zieht    über den Kontakt     1d     wieder an und öffnet     seinen    Kontakt 4a.  



       Wenn,der    Zug jetzt den Kontakt K3 be  fährt, wird der Stromkreis des Relais 2 un  terbrochen.     Relais    4 erhält     daher    Strom über  die     Kontakte.gc,        .3d,   <I>3c,</I> 2b     -und    die Kontakte  K3 und     K1,        bleibt    aber erregt,     weil    die Zeit  der     Unterbrechungen    des     Schienenkontaktes     K3 zu kurz .ist, um es     abzuerregen.    In dem  Augenblick, in dem das Relais - 2! stromlos  wird, erhält auch das Verzögerungsrelais 5  über .die Kontakte<I>3c,</I>     2b,

      K3,     KI.    Strom.  Es spricht aber nicht an,     @da    der Strom immer  wieder durch     Öffnen;    des     Kontaktes    K'3 un  terbrochen wird. Der Kontakt 5a bleibt also  vorläufig     geschlossen.    Erst     wenn    die letzte  Achse den Kontakt K3 verlassen hat, erhält  das     Relais    5 ununterbrochen Strom, so dass  es nach Ablauf seiner- Verzögerungszeit  seinen     Anker    anzieht und dadurch den Kon  takt 5a öffnet.

   Dieser     Kontakt        unterbricht     die     .Stromzuführung        zum    Relais     3.,    welches in  die     Ruhestellung        zurückgeht    und den Kon  takt     3a    in die     Stellung    I und damit auf Re  lais 1 umschaltet.

   Durch das Relais 3 wer  den über den     Kontakt    3e die Relais 4 und 5       aberregt.        Letzteres        bringt    seinerseits. durch  den Kontakt 5a das     Relais    3 zum Abfallen,  so dass die Anlage sich wieder in der     An-          fangsstellung    befindet,     in.    der nur das     Relais     1 erregt ist.

       Das        Relais.    1 darf     ,grundsätzlich     nur     während    ,der Zeit, während der der Zug  mit der ersten Achse den ersten     Kontakt        K1     oder     K3    (je nach der Richtung, aus welcher  der Zug kommt) und mit seiner letzten Achse  den zweiten     Kontakt    K2 der Steuerstrecke  überfährt, abfallen,     denn    nur dann darf  Warnlicht erscheinen.

   Es muss daher stets  verhütet werden,     dass    zu andern Zeiten durch  andere Schaltvorgänge ein Abfallen des Re  lais bewirkt     wird.    So     wird    beim Ansprechen  von Relais 3 .das Abfallen von     Relais    1 da-      durch verhütet, dass der Kontakt     3g    das Re  lais 1 unmittelbar an die .Stromquelle     legt.     



  Wenn der Zug den     letzten    Kontakt der  Steuerstrecke überfährt und während dem  Ausfahren ein Kabelbruch in den Drähten  entsteht, welche zu den     Schienenkontakten     führen, kann das Relais 1 nicht abfallen, da  es während dieser Zeit auf einem andern  Wege, nämlich über den Kontakt     3g    unter  Strom gehalten wird.

   Um den     Nachteil,    dass  bei einem Kabelbruch, der beim Überfahren  des Endkontaktes der Steuerstrecke     auftritt,     kein rotes Licht auftritt, was jedoch unbe  dingt notwendig ist, zu vermeiden, ist .der  Kontakt 4a vorgesehen, der, nachdem das  Relais 4 infolge     Stromloswerdens        abgefallen     ist, das Relais 3 nach einer     gewissen    Ver  zögerungszeit kurzschliesst. Der Kurzschluss  von Relais 3 bewirkt eine     A;berregung    .des  Relais 1 über den Kontakt     3g,    so     dassi    schliess  lich doch rotes Licht eingeschaltet wird.  



  Durchfährt ein Zug die Steuerstrecke in  der     andern    Richtung, so     arbeitet    ,die Anlage  ebenso,     @da    sie symmetrisch aufgebaut ist,  und die Kontakte<I>KI,</I>     K3    in Reihe liegen.  



  Da ,die Anlage mit Ruhestrom     arbeitet,    ist  bei einer Störung der     :Stromversorgung,    zum  Beispiel infolge einer Störung im speisenden  Netz, die Anlage nicht in der Grundstellung,  wenn die Störung wieder behoben ist, d     'a    der       Ruhestromkreis    am Kontakt la     unterbrochen     ist, und nicht mehr durch das Wiederherstel  len der Stromversorgung von selbst herge  stellt werden kann.

   Es -wird     dann    dauernd  rotes Licht gezeigt, denn der Kontakt     1b    des  Relais 1 liegt bei     aberregtem        Relais    in der       Stellung        Il.    Auch wenn der Zug den Weg  übergang überfährt, ändert sich     nichts    an der  Stellung des Relais 1, da der Kontakt 1a ge  öffnet ist, und der Kontakt     2h    in der Stel  lung I liegt. Es würde also bei Befahren des  Zuges eine     Umschaltung        des    Lichtes nicht er  folgen. so dass der Übergang bis zur Ankunft  des nächsten Zuges ein falsches Signal anzei  gen würde.  



  Dies ist bei der Ausführungsform der       _lulage    nach     Fig.    2 durch ein     zusätzliches          i"berwachungsrelais    vermieden, welches nach    beseitigter Störung den     Ruhestromkreis.    der  Anlage schliesst.  



  Die Relais 1     bis    5     sind    dieselben,     wie        in     der Anlage nach     Fig.    1 und erfüllen :die in  Verbindung     mit,der    Beschreibung dieser An  lage angegebenen     Funktionen..    Es     ist    ange  nommen,     dass    die Anlage aus,     einem    öffent  lichen Netz gespeist     wird.    Mit 6 ist das zu  sätzliche     Netzüberwachungsrelais        bezeichnet,     das an einen Gleichrichter     G1.    angeschlossen  ist.

   Der Gleichrichter     liefertgleichzeitig    die  Gleichspannung für den Betrieb der     Relais     1 bis 5. In einer der     Zuleitungen.    des Relais  6 liegt der Ruhekontakt     1g,    zu dem der       Selbsthaltekontakt    6b parallel liegt.

   Parallel  zu dem Kontakt     .2,1a    liegt ein anderer Kon  takt 6a des     Netzüberwachungsrelais        G,    der  als Ruhekontakt ausgebildet     äst.    Der Kon  takt     Sle    ist ein Kontakt am Hauptschalter  ,der Anlage, .der nur vorübergehend beim Ein  schalten der     Anlage    geschlossen     wird    und  den     Ruhestromkreis    des     Relais    1 schliesst.  Wenn eine     Netzstörung    entsteht, wird das       Relais    6 stromlos und öffnet seinen Halte  kontakt 6b.

   Der     Ruhestromkreis    des     Rela1S     1 wird ebenfalls stromlos. Ist die Netzstö  rung behoben, so erhält d     as    Relais 6 nicht ge  nügend lange Strom, um seinen Anker an  ziehen zu können, jedoch     bekommt,das        Ruhe-          stromr-elais    1 über den geschlossenen Kontakt  6a Strom und hält sich     sofort    selbst. Die       Anordnung    ist so getroffen. dass der Kontakt       1g    geöffnet     wird,        ehe,das    Relais 6- zum An  sprechen     kommen    kann.

   Die     Anlage    ist jetzt  wieder in der     Grundstellung,    doch     ist    das  Relais 6 noch stromlos. Wird die Netzstö  rung     behoben,    wenn :gerade ein Zug den  Schienenkontakt     K1    von links kommend  überfährt, so wird der     Ruhestromkreis    des  Relais 1 durch eine Achse des Zuges unter  brochen.

   Kontakt     1g    schliesst sich und     bringt     das Relais 6 zum Ansprechen.     Infolgedessen     besteht nach dem     VTiderscbliessen    :des: Kon  taktes     K1    nach der     Darüberfahrt    der ersten  Zugachse keine Möglichkeit des     W.iederein-          schaltens    des Ruhestromkreises, da Kontakt  6a offen ist. Da jetzt Kontakt 6c .geschlos  sen: und Kontakt 1 b in der     Stellung        II    ist,      wird     rotes    Blinklicht gezeigt, so dass, die  Anlage in der vorgeschriebenen Weise  arbeitet.  



  Wenn aber der Zug bei Behebung der  Netzstörung den Kontakt KI bereits verlas  sen hat und sich zwischen den Kontakten       K1    und     K3    befindet, so wird beim Überfah  ren von Kontakt     K2    an der .Stellung der  Relais nichts geändert, da der     Kontakt        1e     offen ist. Das     Relais    1 bleibt also angezo  gen,     Relais    6 bleibt stromlos. Wenn der Zug  jetzt die     Steuerstrecke        verlässt    und den Kon  takt K3     betätigt,    wird dasselbe erreicht, als  ob Kontakt KI betätigt würde, also rotes  Blinklicht eingeschaltet.  



  Da dadurch eine nicht einwandfreie  Signalgabe hervorgerufen wird, ist noch     ein     zusätzliches Relais 7 vorgesehen, das von  einer     Hilfsbatterie    B aus     gespeist    wird,     und     nur zur     Herstellung    des richtigen Betriebs  zustandes im Falle von Netzstörungen dient.  Die     Trockenbatterie    B, die zur Speisung die  ses Relais dient, wird also nur wenig bean  sprucht.  



  In der Zeichnung sind der Stromkreis  und die Kontakte des     Relais    7, sowie die an  andern     Relais    zusätzlich notwendigen Kon  takte verstärkt eingezeichnet. In der Verbin  dungsleitung von Kontakt     K2    zum gemein  samen Punkt der Kontakte     1d    und     2a        ist    ein       Umschaltkontakt    6d eingefügt, der in der       Rubestellung    (Stellung     1I)        den;    Stromkreis  des Relais 7 über den     Schienenkontakt        K2     schliesst:

    Die Wirkungsweise der Anlage nach       Fig.    2 -ist folgende:     Ist    eine Netzstörung be  seitigt,     wenn    der Zug von links kommend.  mit seiner letzten Achse den Kontakt     K1     verlassen hat, so dass also Relais 1 erregt ist,  Relais 6 -dagegen nicht, so wird beim Betä  tigen von Kontakt     K2-    durch die Zugachsen  das     Relais    7 eingeschaltet, welches sich über  seinen Kontakt     7a    unter Strom     hä.1t.    Der  Kontakt 7b,

   der den Kontakt     2e        überbrückt.     ermöglicht ein     Ansprechen    des Relais 2 und  dadurch weiterhin über Kontakt 2f     und    den  geschlossenen Kontakt     lf    ein Ansprechen     des     Relais 3. Die Anlage     arbeitet    also in der    vorgesehenen     Weise.    Durch Betätigung des       Kontaktes        K3        ist    Relais 1 stromlos geworden  und dadurch     Relais    6 zum Ansprechen ge  kommen.

   Die Ausgangsstellung ,der Anlage  ist also wieder     hergestellt,    und Relais 7 ist  stromlos geworden, :da sein     Stromkreis    durch  die     Kontakte    3d und 6d     unterbrochen    wurde.  



  Wenn der Zug von links kommend bei  Beseitigung der Netzstörung bereits an dem  Kontakt     K2    vorbeigelaufen ist, sich also zwi  schen den Kontakten     K2    und K3 befindet,  hat Relais 7 über Kontakt     K2    und Kontakt  6d angesprochen. Da jetzt die Netzspannung  wieder wirksam ist, spricht über Kontakt 7b  Relais 2, und über die Kontakte 1 f und 2 f  Relais 3 an. Durch     Betätigen    :des Kontaktes       K3    durch den ausfahrenden Zug werden die  Relais 2     und    3     aberregt.        Relais    1 bleibt je  doch erregt.     Relais    7 ist durch Öffnen des  Kontaktes 3g zum Abfall gebracht worden.

    Der nächste Zug unterbricht ;den Stromkreis  des Relais 1 durch Betätigen des Kontaktes       KI    und schaltet das     Überwachungsrelais    6  über den Kontakt     1g    ein. Die Anlage ist  hiermit wieder in der     Grundstellung.     



  Durch die Anordnung des     Netzüber-          wachungsrelais    6 und des Steuerrelais 7 ist  vermieden" dass die Anlage bei     Netzstörungen     ein falsches Signal zeigt. Kehrt die Netz  spannung zurück, so wird eine Zeitlang, und  zwar im     ungünstigsten    Falle bis zum Passie  ren des nächsten Zuges, wenn nämlich der  Zug :dann gerade den Kontakt     K2    passiert  hat, kein     Lichtsignal    gezeigt, jedoch ist dies  für die Praxis ohne grosse Bedeutung, da  ausser den     Lichtsignalen    bekanntlich noch  andere Mittel, wie Warntafeln und Warn  kreuze, auf den kommenden Eisenbahnüber  gang aufmerksam machen.  



  Diese Anlage arbeitet genau     wie    die nach       Fig.    1     symmetrisch,    d. h. unabhängig von  der     Fahrtrichtung    -des den Übergang über  fahrenden Zuges.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Sicherungsanlage für Eisen bahnübergänge nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, des Hauptlatentes, dadurch gekennz.eiebnet, dass das im Ruhestromkreis liegende Relais während der Zeit, in welcher der Zug den Endkontakt der die Sicherungs anlage steuernden Schienenstrecke überfährt, vorübergehend von den Schienenkontakten abgeschaltet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch,dadurch .ge kennzeichnet, dass das vorübergehende Ab schalten durch ein Relais (3) geschieht, welches anspricht, nachdem die letzte Achse des Zuges den Überwegkontakt (K9) überfahren hat. 2.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Eintreten eines Leitungsbruches wäh rend der vorübergehenden Abschaltung des im Ruhestromkreis liegenden Relais (1) der Stromkreis des Ruhestromrelais durch einen Hilfskontakt (4a) eines Verzöge rungsrelais (4) geöffnet wird, so dass, wie bei jedem Leitungsbruch, Warnlicht er scheint. 3. Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2,, gekennzeichnet durch ein Überwachungsrelais (6) der .Strom versorgung, welches bei Störungen der Stromversorgung das Geben falscher Signale verhindert.
    .1. Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass nach Wiedererscheinen der Span nung der Ruhestromkreis der Anlage durch einen Ruhekontakt des über- wachungsrelais geschlossen wird. 5.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich- net, dass in .den. Stromkreis der Signal- lampen. ein Arbeitskontakt (6c) des Über- ivachungsreiais eingeschaltet ist, der eine Signalgabe verhindert, solange das Über wachungsrelais stromlos ist. 6.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass das Überwachungsrelais über einen Kontakt des im Ruhestromkreis lie genden Relais (1) durch die Schienenkon takte gesteuert wird. 7.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass ein Steuerrelais (7) vorhanden ist, durch welches die Anlage in die Grundstellung gebracht wird, wenn sich ein Zug während des Wiedererscheinens der ,Spannung innerhalb der Steuerstrecke befindet, aber den Überwegkontakt noch nicht vollständig überfahren hat. B. Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeich net, dass das Steuerrelais durch eine Bat terie ;gespeist wird. 9.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeich net, dass das Steuerrelais (7) vom Über- wa.chungsrelais (6) abhängig ist.
CH193842D 1935-05-18 1936-10-23 Elektrische Sicherungsanlage für Eisenbahnübergänge. CH193842A (de)

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