CH193907A - Vorrichtung zum Temperieren von in Schaummassen oder ähnliche aufgelockerte Massen umzuwandelnden Materialien. - Google Patents

Vorrichtung zum Temperieren von in Schaummassen oder ähnliche aufgelockerte Massen umzuwandelnden Materialien.

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CH193907A
CH193907A CH193907DA CH193907A CH 193907 A CH193907 A CH 193907A CH 193907D A CH193907D A CH 193907DA CH 193907 A CH193907 A CH 193907A
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Hartwich Gustav
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Hartwich Gustav
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  Vorrichtung zum Temperieren von in Schaummassen oder ähnliche aufgelockerte  Massen umzuwandelnden Materialien.    Schaumassen oder ähnliche aufgelockerte  Massen, insbesondere Konditoreimassen, wer  den     bekanntlich    dadurch erzeugt, dass die  umzuwandelnden     Materialien    mit einer Rute  geschlagen werden, oder     dass    man einen fein  verteilten Luftstrom durch die umzuwan  delnden Materialien     hindurchschickt.    Je nach  Art der umzuwandelnden Materialien müssen  diese, beispielsweise zum     Herstellen    von  Schlagsahne aus Sahne, gekühlt und beim  Herstellen, z. B. von Wiener Massen, er  wärmt werden.

   Dies geschah bisher in der  Weise, dass man den     Umwandlungsbehälter     von aussen mit Eis kühlte oder ihm durch  eine künstliche Wärmequelle, beispielsweise  eine Gasflamme, Hitze zuführte. In beiden  Fällen besteht aber der     Missstand,        dass    die  Kälte- oder Wärmeübertragung von der  Leitfähigkeit des Behältermaterials und .dem  spezifischen Leitvermögen des zu verarbeiten  den Materials selbst abhängig ist. Ausserdem  wird das ganze im Behälter     befindliche    Ma-         terial    nicht gleichzeitig     und.    auch nicht  gleichmässig erwärmt.  



  Bei Kältezufuhr durch Kühlen des     Um-          wa;ndlungsbehälters    wird     da,'s    am tiefsten  lagern-de, also das unmittelbar auf dem Be  hälterboden lagernde Material eher gekühlt,  als das etwa in halber Höhe des Behälters  befindliche Material. Da     Kälte    nun bekannt  lich nicht nach oben steigt,     wird,-das    höher  lagernde Material nur durch .das spezifische  Leitvermögen des zu kühlenden Materials  selbst .gekühlt.  



  Bei der     bekannten    Massnahme :des künst  lichen     Erwärmeus    wird die     grösste    Hitze  ebenfalls zuerst an das am Behälterboden  befindliche Material abgegeben. Hierbei     kann.     es aber vorkommen,     dass    .das     .am.    Behälter  boden befindliche Material     bereits    überhitzt  und dadurch für die     weitere        Verarbeitung     unbrauchbar wird, während das mit Abstand  vom Boden lagernde Material noch nicht ge  nügend erwärmt ist.      Das alles sind Missstände, die bei Verwen  dung der .den Gegenstand der vorliegenden  Erfindung bildenden.

   Vorrichtung in ein  facher Weise vermieden werden können. Die  Vorrichtung     zeichnet    sich .dadurch aus, dass  sie     Mittel    zur     Zuführung    von Luft zu den  zu verarbeitenden Materialien und zur Rege  lung der Temperatur dieser Luft aufweist,  zum Zwecke, die für die Verarbeitung der  Materialien erforderliche Temperatur den       Materialien    :durch einen abgestimmt tempe  rierten, die     Materialien    durchströmenden       Luftstrom        mitzuteilen.     



  Diese Massnahme der soeben beschriebenen       Temperierung    der in dem     Umwan.dlungs-          behälter    befindlichen Materialien     bietet    den       Vorteil,    dass :

  die gälte- oder     Wärmeübertra-          gung    unabhängig von der Leitfähigkeit des       Behältermaterials    und auch unabhängig von  .dem spezifischen Leitvermögen der zu ver  arbeitenden Materialien erfolgt, letztere     @n     ihrer gesamten Menge gleichmässig und       gleichzeitig    gekühlt     bezw.    erwärmt und dabei  durch einen     Luftstrom    gleichzeitig mit dem  Abkühlen     bezw.    Erwärmen gelockert, zum       Beispiel    in Schaummassen umgewandelt wer  den können.  



  In der Zeichnung ist .die Vorrichtung an  zwei     Ausführungsbeispielen    schematisch dar  gestellt und im folgenden erläutert, und zwar  zeigt:       Fig.    1 die eine     Ausführungsform,    mit  welcher sowohl gekühlte, als auch erwärmte  Pressluft     erzeugt    werden kann, während       Fig.    2 eine andere Ausführungsform  zeigt, mit welcher nur Warmluft erzeugt  werden kann;       Fig.    3 zeigt die gleiche Darstellung wie       Fig.    2,     jAdoch    mit in eine     Druckluftkammer     des     Umwandlungsgerätes    eingebautem Heiz  körper.  



  Die     dargestellte    Vorrichtung gemäss       Fig.    1 besteht unter anderem aus einem Be  hälter 1 zur Aufnahme der aufzulockernden.  zum Beispiel in Schaum umzuwandelnden  Materialien. Der als Luftverteiler dienende  Boden 2 des Behälters 1 ist so ausgebildet,  dass Luft von einer unter ihm angeordneten         Druckluftkammer    3 her in fein verteiltem  Zustand durch ihn     hindurchtreten    kann. Die       Druckluftkammer    3 steht durch eine Rohr  leitung mit einer durch einen Motor 4 getrie  benen Pumpe 5 in Verbindung.

   Von der       Pumpe    5 aus     gelangt    die zum Verarbeiten  der jeweiligen     Materialien    dienende Luft zu  nächst :durch einen     Temperaturregler    6, in  welchem sie je nach Bedarf künstlich ge  hühlt oder angewärmt     wird.    Der Temperatur  regler kann beliebig ausgebildet sein.

   Er  kann beispielsweise aus einer Rohrschlange  (Rohrsystem) bestehen, die     entweder    ge  kühlt oder auf elektrischem Wege, durch  Gas, Dampf oder durch eine sonstige Wärme  quelle angewärmt     wird.    Zweckmässig ist kurz  nach dem Temperaturregler 6 ein Kondens  topf 7 in einer zur     Luftkammer    ss führenden  Leitung     8eingebaut,damit    etwa     sich    bilden  des Kondenswasser nicht mitgerissen und in  ,die zu verarbeitenden     Materialien    gelangt,  sondern vorher abgeschieden wird.

   In die  zur     Druckluftkammer    3 führende Leitung     ist     ein     Absperrorgan    9 eingebaut, damit aus dem       Umwandlungsbehälter    1 keine Flüssigkeit.  unbeabsichtigt in .die Rohrleitung 8 gelangen  kann.  



  Wird die Vorrichtung in Betrieb genom  men, dann wird zunächst :das Absperrorgan  9 geöffnet, dann der Motor 4 und .damit die  Pumpe 5 in Betrieb gesetzt, so     dass    Druck  luft     in,den        Umwandlungsbehälter    1 einströ  men kann, bevor er mit den zu verarbeiten  den     Materialien    beschickt wird. Der Tem  peraturregler 6 ist vorher so     eingestellt,    wie  es die zu verarbeitenden     Materialien    ver  langen, das heisst,     da.ss    er die Luft auf eine  Temperatur bringt, die der Arbeitstemperatur  des zu verarbeitenden     Materials    entspricht.

    Erforderlichenfalls kann     gleichzeitig    mit dem  Durchblasen von Druckluft ein Schlagen de:  zu verarbeitenden Materialien vorgenommen  werden. Zu diesem Zweck kann der Umwand  lungsbehälter unter einer an sich bekannten  Schlagmaschine 10 angeordnet werden.  



  Gemäss der Ausführung nach     Fig.    2 ist  der Temperaturregler 6 in     Form    eines band  förmig ausgebildeten elektrischen Heizwider-           standes    um die     Druckluftkammer    3 herum  angeordnet, so dass die Erwärmung der Luft  in der Kammer 3 erfolgt. In .der Kammer 3  befindet sich ständig ein Luftpolster, so     da3     die nachströmende Luft genügend Zeit zum  Erwärmen hat, ehe sie in den     Umwandlungs-          behälter    gelangt.

   Damit alle Wärme an die  Kammer 3 abgegeben wird, ist der Heiz  körper 6 gegen die an die Aussenluft gren  zenden     Vorrichtungsteile    und gegen den Be  hälter 1 isoliert, beispielsweise durch Glas  wolle,     Kieselgur    oder     dergl.        Materialien.     



  Der Heizkörper 6 kann auch, wie in       Fig.    3 dargestellt, unmittelbar in :die Druck  luftkammer 3 eingebaut sein. In diesem  Falle wird er     vorteilhaft    ringförmig     ausge_     bildet, so     dass    die Befestigungsschraube des  Bodens 2 ihn durchdringen kann. Zweck  mässig wird der Heizkörper mit einem elek  trischen     Anschlussgerät,    z. B. einem     Stecker,     an der Vorrichtung herausnehmbar befestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Temperieren von in Schaummassen oder ähnliche aufgelockerte Massen umzuwandelnden Materialien, da durch gekennzeichnet, dass sie Mittel zur Zu führung von Luft zu den zu verarbeitenden Materialien und zur Regelung der Tempera tur dieser Luft aufweist, zum Zwecke, die für die Verarbeitung der Materialien erfor derliche Temperatur den Materialien durch einen abgestimmt temperierten, die Materia lien durchströmenden Luftstrom mitzuteilen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in .die von einer als Druckmittelquelle dienenden Luftpumpe zum Umwandlungsbehälter (1) führende Leitung ein Temperaturregler eingebaut ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, class um zu erzielen, dass die Druckluft die in dem Umwandlungsbehälter befind lichen Materialien gut verteilt durchzieht, ein Luftverteiler angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass der Temperaturregler aus einem zu kühlenden oder zu beheizenden Rohr bezw. Rohrsystem besteht, durch welches die zum Verarbeiten der jeweiligen Materia lien dienende Druckluft von :der Luft pumpe aus unmittelbar hindurchgeleitet wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, .dass als Temperaturregler ein elektri scher Heizwiderstand dient, der der Druckluftkammer zugeordnet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizwiderstand (6) in der Druckluftkammer (3) selbst an- geordnet ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Heizwiderstand ringförmig ausgebildet ist.
CH193907D 1934-06-08 1935-05-28 Vorrichtung zum Temperieren von in Schaummassen oder ähnliche aufgelockerte Massen umzuwandelnden Materialien. CH193907A (de)

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CH193907D CH193907A (de) 1934-06-08 1935-05-28 Vorrichtung zum Temperieren von in Schaummassen oder ähnliche aufgelockerte Massen umzuwandelnden Materialien.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003154B (de) * 1954-06-24 1957-02-28 Albert Rickert Einsatzblaeser fuer Ruehrkessel
DE1052364B (de) * 1951-09-15 1959-03-12 Chicago Pump Company Vorrichtung zur Feinverteilung von Luft oder anderen Gasen in einer Fluessigkeit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052364B (de) * 1951-09-15 1959-03-12 Chicago Pump Company Vorrichtung zur Feinverteilung von Luft oder anderen Gasen in einer Fluessigkeit
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