CH194001A - Glühdrahtkerze. - Google Patents
Glühdrahtkerze.Info
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Description
Glühdrahtkerze. Die Erfindung bezieht sich auf eine Glüh- drahtkerze mit einem frei sich tragenden Glüh- körper. Bei diesen Kerzen wird bei grosser Bruchfestigkeit des Glübdrahtes ein möglichst hoher Widerstand angestrebt, damit von der zur Verfügung stehenden Spannung möglichst wenig in Vorschaltwiderständen vernichtet werden muss.
Um einen grossen Widerstand zu bekommen, muss man entweder den Draht dünn machen, dann bricht er aber leicht und in ihm kann nur wenig Heizenergie unterge bracht werden, oder man muss den Draht lang machen, und dann kommt er leicht ins Schwingen, wodurch er ebenfalls leicht bricht. Um diese Nachteile zu vermeiden, sind ge mäss der Erfindung mindestens zwei Drähte hintereinandergeschaltet, wobei beide Enden jedes Drahtes an der Kerze befestigt sind.
In der Zeichnung sind drei Ausführungs beispiele des Gegenstandes der Erfindung dar gestellt. Es zeigt Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Glühdrahtkerze im Längsschnitt, Fig. 2 eine Ansicht der Kerze von der Glühdrahtseite her, Fig. 3 und 4 bezw. 5 und 6 zwei weitere Ausführungsformen im Längsschnitt und in Draufsicht.
In der Fig. 1 ist mit a die stabförmige Mittelelektrode einer zweipoligen Glühdrabt- kerze bezeichnet. Sie ist umgeben von einer rohrförmigen Aussenelektrode b, die von ihr durch eine Hülse e isoliert ist und die selbst in einem Kerzenkörper d isoliert befestigt ist. Die Mittelelektrode hat an der Stirnseite eine Bohrung e, in der ein metallischer Block f isoliert eingesetzt und befestigt ist. In diesem Block ist je ein Ende zweier Glüh- drähte g und gi festgemacht.
Das andere Ende des Glühdrahtes g ist mit der Aussen elektrode b und dasjenige des Drahtes yi mit der Mittelelektrode verbunden.
Bei der zweiten Ausführungsform ist von der Mittelelektrode an dem glühdrahtseitigen Ende ein Segmentteil weggeschnitten und an seiner Stelle ein entsprechendes Stück h isoliert eingesetzt. Dieses Stück entspricht dem Block f des ersten Ausführungsbeispiels. In ihm ist je ein Ende der beiden Drähte g und g1, die hier nur zu einem einfachen Bogen gewunden sind, befestigt.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel ist derjenige Teil, an dem die zusammengehöri gen Enden der Glühdrähte befestigt sind, an der Aussenelektrode angebracht. Dieser Teil ist in h'ig. 5 und 6 mit i bezeichnet. Er ist ein halbkreisförmiges Rohrstück, das an Stelle eines entsprechenden von der Aussenelektrode weggeschnittenen Teils isoliert eingesetzt ist. In dem Teil i ist je ein Ende der beiden Drähte befestigt. Die beiden andern Enden der Drähte sind mit der Mittelelektrode cc bezw. der Aussenelektrode b verbunden.
Eine Glühkerze von ganz besonders hoher Lebensdauer erhält man durch Verwendung von zwei Drähten, die nur zu einem einfachen Bogen geformt sind, wie in den Fig. 3 und 5 dargestellt ist.
Der nur zu einem einfachen Bogen ge wundene Draht hat bei auftretenden Er schütterungen eine grosse Bruchfestigkeit, weil die schwingende Masse des einzelnen Drahtes wesentlich kleiner ist als die eines Drahtes mit einer vollen Windung. Vorteilhaft wird der Draht so ausgebildet, dass sein mittlerer Teil einen grösseren Querschnitt hat als die Enden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Glühdrahtkerze mit einem frei sich tra genden Glühkörper, gekennzeichnet durch mindestens zwei hintereinandergeschaltete Glühdrähte, wobei beide Enden jedes Drahtes an der Kerze befestigt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Glühdrahtkerze gemäss Patentanspruch mit zwei ineinander angeordneten Elektroden und zwei Glühdräbten, dadurch gekenn zeichnet, dass an der innern Elektrode ein Block isoliert angebracht ist, an dem je ein Ende jedes Drahtes befestigt ist, wäh rend das andere Ende des einen Drahtes mit der innern Elektrode und dasjenige des andern Drahtes mit der äusseren Elek trode verbunden ist.2. Glühdrahtkerze gemäss Patentanspruch und ' Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Block in eine Bohrung der innern Elektrode eingesetzt ist. 3. Glühdrahtkerze gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der Mittelelektrode am glühdraht- seitigen Ende ein segmentförmiger Teil weggeschnitten ist und an dessen Stelle ein Metallstück (h), isoliert eingebaut ist. 4.G lühdrahtkerze gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der äusseren Elektrode ein seg- mentförmiger Teil weggeschnitten ist und an dessen Stelle ein Metallstück (i) isoliert eingebaut ist. 5. Glühdrahtkerze gemäss Patentansprucb, da _ durch gekennzeichnet, dass die Glühdräbte im mittleren Teil einen verstärkten Quer schnitt haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE194001X | 1936-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH194001A true CH194001A (de) | 1937-11-15 |
Family
ID=5742071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH194001D CH194001A (de) | 1936-02-24 | 1937-02-11 | Glühdrahtkerze. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH194001A (de) |
-
1937
- 1937-02-11 CH CH194001D patent/CH194001A/de unknown
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