CH194001A - Glühdrahtkerze. - Google Patents

Glühdrahtkerze.

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CH194001A
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wire
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glow wire
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candle
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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      Glühdrahtkerze.       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Glüh-          drahtkerze    mit einem frei sich tragenden     Glüh-          körper.    Bei diesen Kerzen wird bei grosser  Bruchfestigkeit des     Glübdrahtes    ein möglichst  hoher Widerstand angestrebt, damit von der  zur Verfügung stehenden Spannung möglichst  wenig in     Vorschaltwiderständen    vernichtet  werden muss.

   Um einen grossen Widerstand  zu bekommen, muss man entweder den Draht  dünn machen, dann bricht er aber leicht und  in ihm kann nur wenig Heizenergie unterge  bracht werden, oder man muss den Draht  lang machen, und dann kommt er leicht ins  Schwingen, wodurch er ebenfalls leicht bricht.  Um diese Nachteile zu vermeiden, sind ge  mäss der Erfindung mindestens zwei Drähte       hintereinandergeschaltet,    wobei beide Enden  jedes Drahtes an der Kerze befestigt sind.  



  In der Zeichnung sind drei Ausführungs  beispiele des Gegenstandes der Erfindung dar  gestellt. Es zeigt       Fig.    1 eine erste Ausführungsform der       Glühdrahtkerze    im Längsschnitt,         Fig.    2 eine Ansicht der Kerze von der       Glühdrahtseite    her,       Fig.    3 und 4     bezw.    5 und 6 zwei weitere  Ausführungsformen im Längsschnitt und in  Draufsicht.  



  In der     Fig.    1 ist mit a die     stabförmige     Mittelelektrode einer zweipoligen     Glühdrabt-          kerze    bezeichnet. Sie ist umgeben von einer  rohrförmigen Aussenelektrode b, die von ihr  durch eine Hülse e isoliert ist und die selbst  in einem Kerzenkörper d isoliert befestigt  ist. Die Mittelelektrode hat an der Stirnseite  eine Bohrung     e,    in der ein metallischer Block  f isoliert eingesetzt und befestigt ist. In  diesem Block ist je ein Ende zweier     Glüh-          drähte        g    und     gi    festgemacht.

   Das andere  Ende des Glühdrahtes     g    ist mit der Aussen  elektrode b und dasjenige des Drahtes     yi    mit  der Mittelelektrode verbunden.  



  Bei der zweiten Ausführungsform ist von  der Mittelelektrode an dem     glühdrahtseitigen     Ende ein     Segmentteil    weggeschnitten und  an seiner Stelle ein entsprechendes Stück h      isoliert eingesetzt. Dieses Stück entspricht  dem Block f des ersten Ausführungsbeispiels.  In ihm ist je ein Ende der beiden Drähte g  und     g1,    die hier nur zu einem einfachen Bogen  gewunden sind, befestigt.  



  Bei dem dritten Ausführungsbeispiel ist  derjenige Teil, an dem die zusammengehöri  gen Enden der Glühdrähte befestigt sind, an  der Aussenelektrode angebracht. Dieser Teil  ist in     h'ig.    5 und 6 mit i bezeichnet. Er ist  ein halbkreisförmiges Rohrstück, das an Stelle  eines entsprechenden von der Aussenelektrode  weggeschnittenen Teils isoliert eingesetzt ist.  In dem Teil i ist je ein Ende der beiden  Drähte befestigt. Die beiden andern Enden  der Drähte sind mit der Mittelelektrode     cc          bezw.    der Aussenelektrode b verbunden.  



  Eine Glühkerze von ganz besonders hoher  Lebensdauer erhält man durch Verwendung  von zwei Drähten, die nur zu einem einfachen  Bogen geformt sind, wie in den     Fig.    3 und 5  dargestellt ist.  



  Der nur zu einem einfachen Bogen ge  wundene Draht hat bei auftretenden Er  schütterungen eine grosse Bruchfestigkeit, weil  die schwingende Masse des einzelnen Drahtes  wesentlich kleiner ist als die eines Drahtes  mit einer vollen Windung. Vorteilhaft wird  der Draht so ausgebildet, dass sein mittlerer  Teil einen grösseren Querschnitt hat als die  Enden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glühdrahtkerze mit einem frei sich tra genden Glühkörper, gekennzeichnet durch mindestens zwei hintereinandergeschaltete Glühdrähte, wobei beide Enden jedes Drahtes an der Kerze befestigt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Glühdrahtkerze gemäss Patentanspruch mit zwei ineinander angeordneten Elektroden und zwei Glühdräbten, dadurch gekenn zeichnet, dass an der innern Elektrode ein Block isoliert angebracht ist, an dem je ein Ende jedes Drahtes befestigt ist, wäh rend das andere Ende des einen Drahtes mit der innern Elektrode und dasjenige des andern Drahtes mit der äusseren Elek trode verbunden ist.
    2. Glühdrahtkerze gemäss Patentanspruch und ' Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Block in eine Bohrung der innern Elektrode eingesetzt ist. 3. Glühdrahtkerze gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der Mittelelektrode am glühdraht- seitigen Ende ein segmentförmiger Teil weggeschnitten ist und an dessen Stelle ein Metallstück (h), isoliert eingebaut ist. 4.
    G lühdrahtkerze gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der äusseren Elektrode ein seg- mentförmiger Teil weggeschnitten ist und an dessen Stelle ein Metallstück (i) isoliert eingebaut ist. 5. Glühdrahtkerze gemäss Patentansprucb, da _ durch gekennzeichnet, dass die Glühdräbte im mittleren Teil einen verstärkten Quer schnitt haben.
CH194001D 1936-02-24 1937-02-11 Glühdrahtkerze. CH194001A (de)

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DE194001X 1936-02-24

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CH194001A true CH194001A (de) 1937-11-15

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ID=5742071

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CH194001D CH194001A (de) 1936-02-24 1937-02-11 Glühdrahtkerze.

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