CH96388A - Elektrische Glühlampe mit mehreren Glühfäden. - Google Patents

Elektrische Glühlampe mit mehreren Glühfäden.

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CH96388A
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Rohner Emil
Simic Eduard
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Rohner Emil
Simic Eduard
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K9/00Lamps having two or more incandescent bodies separately heated

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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description


  Elektrische Glühlampe mit mehreren Glühfäden.    Es sind elektrische Glühlampen mit meh  reren Glühfäden bekannt, bei welchen ein  Ende der Glühfäden an einen     gemeinsamen     Kontakt und das andere Ende der Glüh  fäden je an einen auf der Stirnfläche des       Lampensockels    freiliegenden Einzelkontakt  angeschlossen ist.  



  Die vorliegende     Erfindung    besteht darin,  dass ein für alle     Einzelkontakte    gemeinsamer  Schalter abnehmbar angeordnet ist und we  nigstens einen Kontaktteil und einen     Isolier-          teil    aufweist, ferner dass die     Einzelkontakte     an der Stirnfläche des Lampensockels so an  geordnet sind, dass sie sämtlich bei Weg  nahme des Schalters mit dem Kontakt einer  gewöhnlichen Fassung in unmittelbare Be  rührung gelangen.

   Dadurch wird in sehr ein  facher Weise erreicht, dass bei     Benützung     des gemeinsamen Schalters in verschiedenen  Stellungen nur der jeweilig gewünschte Ein  zelkontakt mittelbar, dagegen bei     Wegnahme     des Schalters sämtliche vorhandenen Einzel  kontakte im Vereine mit der Fassung un  mittelbar stromführend werden, so dass im  ersten Fall der jeweilig gewünschte Glüh  faden, im letzteren Falle sämtliche Glühfäden    leuchten. Enthält der Schalter den erwähnten  Isolierteil, dann deckt dieser die nicht strom  führenden Einzelkontakte ab und sichert da  durch deren Ausschaltung.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in beilie  gender Zeichnung in zwei beispielsweisen       Ausfübrungsformen    veranschaulicht, und zwar  zeigt       Fig.    1 einen Aufriss, teilweise im Schnitt,  der neuen Glühlampe nach erster Ausfüh  rungsform, und       Fig.    2 eine ähnliche Ansicht nach zweiter  Ausführungsform.  



  Bei der gewöhnlichen     einglühdrähtigen     Birne,     Fig.    1, befindet sich in der Mitte der  Birne     a    der Glasträger b, welcher am obern  Ende sowohl als auch unten je einen Glas  bund b'     bezw.        v"    besitzt, in welche Bunde  diametral oder sternförmig die aus Draht  bestehenden     Glühdrahtträger    c eingesetzt sind.

    Um die hakenförmigen Enden dieser     Glüh-          drahtträger    wickelt sich von einem Kontakt  ausgehend,     zickzack    auf- und abwärts laufend  bis zur     Einholung    des zweiten Kontaktes der  Glühdraht,      Bei der vorliegenden     Erfindung    bleibt die  vorstehend     beschriebene    Anordnung bestehen;  es sind jedoch die Glasbunde<I>b'</I> und<I>b"</I> vor  zugsweise von grösserer Dicke, damit sie die  bequeme Befestigung darin zu einer zweiten,  sternförmig angeordneten     Leihe    von     Glüh-          drahtträgern    d aus Draht ermöglichen.

   Diese  obern und untern Träger d sind bedeutend  länger als die Träger c und dienen zur Auf  nahme eines zweiten Glühdrahtes, derart, dass  eine doppelte     Spulung,    d. h. eine innere und  eine äussere entsteht.  



  Die beiden Glühfäden sind     einerends    durch  eine     Leitung    an einen gemeinsamen Kontakt  angeschlossen, während die andern Enden  der Glühfäden über die Leitung 2     bezw.    3  zu an der Stirnfläche des Lampensockels     g     angeordneten Einzelkontakten     k        bezw.   <I>k'</I> füh  ren. Der gemeinsame Kontakt befindet sich  dabei in der     Metallfassung,    welche das Ge  winde zum     Einschrauben    der Birne enthält.

    Der für alle Einzelkontakte gemeinsame  Schalter ist abnehmbar in einer     Ausnehmung     des     Lampensockels        g    untergebracht, und be  steht zweckmässig aus einem winkelförmigen  Kontaktteil     lt    und einem ebenfalls winkel  förmigen     Isolierteil        z    derart, dass letzterer,  wie in der Zeichnung veranschaulicht, bei  spielsweise den einen     Einzelkontakt        lc    ab  deckt, während der Kontaktteil     h    den andern       Einzelkontakt    k' leitend berührt.  



  Sollte nun der eine der beiden Glühfäden  unbrauchbar werden, so zieht man die Iso  lierung     i    samt dem Kontaktteil     h    aus dem  Lampensockel heraus, wodurch der bisher  isoliert gewesene Kontakt k freigelegt wird  und beim Einschrauben der Lampe in eine  gewöhnliche Fassung dieser Einzelkontakt k  und somit dessen Glühfäden eingeschaltet  werden, indem der Kontakt k reit dem lei  tenden Stirnteil der     Fassung    in     Berührung     kommt.  



  Benützt man aber von Anfang an die  Glühlampe ohne den beschriebenen Schalter,  so glühen beide     Cxltilrdrähte,    weil dann beide       Kontakte    k und k' Strom zuführen. Selbst  verständlich hat in diesem Fall, da die Drähte    parallel geschaltet sind, die doppelte Strom  stärke aufgewendet zu werden.  



  Die Erfindung überträgt sich auch auf  jene Art von Glühbirnen, welche den     Glüh-          draht    gemäss der     Fig.2    angeordnet haben.  Hier befindet sich der einfache Glühdraht     p     nur an einem Bunde b' des Glasträgers b  angebracht und läuft wellenförmig durch nur  einen Kranz von     13Tetallglühdrahtträgern    c.  Auch in dieser Gattung von Lampen wird  ein zweiter Kranz von     Glühdrahtträgern    c'  im Glasbund b' befestigt und ein zweiter  Glühdraht     q    parallel dem andern eingesetzt.

    Die     Aktivierung    des einen oder andern Ein  zelkontaktes     7e        bezw.        7e'    erfolgt ähnlich wie  beim     vorbeschriebenen    Ausführungsbeispiel,  nämlich durch einen aus einem Isolierteil i  und einem Kontaktteil     h    bestehenden Schalter,  welcher abnehmbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Glühlampe mit mehreren Glühfäden, bei welcher ein Ende der Glüh fäden an einen gemeinsamen Kontakt und das andere Ende der Glühfäden je an einen auf der Stirnfläche des Lampensockels frei liegenden Einzelkontakt angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein für alle Ein- zelkontakte gemeinsamer Schalter abnehmbar angeordnet ist und wenigstens einen winkel förmigen Kontaktteil und einen ebenfalls winkelförmigen Isolierteil aufweist, ferner dass die Einzelkontakte an der Stirnfläche des Lampensockels so angeordnet sind, dass sie sämtlich bei Wegnahme des Schalters mit dem Kontakt einer gewöhnlichen Fassung in unmittelbare Berührung gelangen, das Ganze derart,
    dass bei Benützung des gemeinsamen Schalters nur der jeweilig gewünschte Ein zelkontakt mittelbar, dagegen bei Wegnahme des Schalters sämtliche vorhandenen Einzel kontakte unmittelbar stromführend werden und demnach im ersten Falle nur der ge wünschte Glühfaden, im letzteren Falle sämt liche (tlühfäden leuchten.
CH96388D 1921-12-05 1921-12-05 Elektrische Glühlampe mit mehreren Glühfäden. CH96388A (de)

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