CH194073A - Einrichtung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung von Vorrichtungen, insbesondere von Regelungsvorrichtungen der Heizeinrichtung bei Eisenbahnwagen. - Google Patents
Einrichtung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung von Vorrichtungen, insbesondere von Regelungsvorrichtungen der Heizeinrichtung bei Eisenbahnwagen.Info
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Description
Einrichtung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung von Vorrichtungen, insbesondere von Regelungsvorrichtungen der Heizeinrichtung bei Eisenbahnwagen. Bei modernen Eisenbahnwagen wird die Heizung der Abteile entweder durch Dampf oder durch elektrische Heizung bewirkt. Häu fig sind auch die Wagen mit doppelter Heiz- ausrüstung, für Dampf- und elektrischen Be trieb, eingerichtet. Beide Heizungsanlagen werden über Temperaturregler in der Weise gesteuert, dass entsprechend der Aussentempe ratur eine solche Wärmeentwicklung statt findet, dass die Innentemperatur einem ge wünschten Wert entspricht und dauernd auf recht erhalten wird. Zur Ein- und Ausschaltung der Heizein richtung dient bei den dampfbetriebenen Heizungsanlagen ein Wärmeschalter in Ge stalt eines Bimetallrelais, welches anspricht, wenn Dampf in die Heizleitung geschickt wird, und welches seinerseits die Hilfsstrom kreise für die Temperaturregler ein-, bezie hungsweise bei Abstellen des Dampfes aus schaltet, letzteres, um unnötigen Energiever brauch zuvermeiden. Bei elektrischen Heizungs- anlagen bestehen gewisse Schwierigkeiten darin, dass diese Wagen häufig international verkehren und dabei durch Gebiete mit ver schiedener Netzfrequenz, teilweise auch Gleich strom, geführt werden, wobei häufig genug auch die Spannung noch verschieden ist. Die Hilfsstromkreise für die Temperaturregelung in den Abteilen werden gewöhnlich nicht aus dem Fahrdrahtnetz gespeist, sondern aus der mitgeführten Lichtbatterie von 24 V. Es ist nun zur Vermeidung von Stromverlusten und unnötiger Belastung der Regelungseinrichtung wichtig, dass die Hilfsstromkreise für die Regelungseinrichtungen selbsttätig jeweils dann abgeschaltet werden, wenn die Heizung beispielsweise durchAbschalten derFahrdraht- spannung ausser Betrieb gesetzt wird. Es ent stehen nun bei Heizungsanlagen durch die Verwendung von Gleichstrom, von Strömen mit 16 2/s und mit 50 Perioden, wie sie häu fig vorkommen, sehr leicht Störungen im An sprechen der Umschaltrelais, da diese infolge <B>1 -</B> ihres induktiven Widerstandes dem Strom je nach der Frequenz bezw. Stromart einen ver schiedenen Widerstand entgegenstellen. Die vorliegende Erfindung gibt ein Mittel an, um diesen Übelstand zu beseitigen. Sie schlägt vor, in Reihe mit dem Stromrelais einen hochohmigen, rein Ohm'schen Wider stand zu legen, welcher so bemessen ist, dass ihm gegenüber der Widerstand des Relais keine Rolle mehr spielt, so dass praktisch der erstere allein den Relaisstrom bestimmt. In diesem Falle wird sowohl bei Gleichstrom, wie auch bei den vorkommenden Wechsel stromfrequenzen ein Ansprecben des Relais bei dem annähernd gleichen Spannungswert stattfinden. Besonders einfach gestaltet sich die Er findung dann, wenn als Vorschaltwiderstand ein Teilwiderstand des Ofenkreises benutzt wird, der ohnehin bei Einschalten der Hei zung an Spannung gelegt werden muss. Bekanntlich werden, wenn ein Ofenkreis an verschiedene Aussenspannungen angelegt wird, die einzelnen Widerstände in verschieden artiger, je der Spannung entsprechender Kombi nation zusammengeschaltet, derart, dass, un abhängig von der äussern Spannung, jedes einzelne Widerstandselement den gleichen Strom führt, da ja sonst eine ITber- oder Unterheizung stattfinden würde. Diese Umschaltung der Heizkreise in Ab hängigkeit von der Höhe der äussern Netz spannung geschieht in bekannter Weise ent weder durch Handschalter, oder auch selbst tätig vermittels Spannungsrelais. Legt man daher die zur Regelung der Heizleistung dienenden Relais in Reihe mit einem einzelnen Heizelement, so hat man die Gewähr, dass das Relais auch bei geänderter Netzspannung infolge der vorgenommenen Umschaltung der Heizelemente stets ebenso wie die Heiz- elemente selbst den gleichen Strom führt. Ausser den zur Regelung dienenden Relais können natürlich auch die zur selbsttätigen Umschaltung der Widerstandskombinationen dienenden, in Abhängigkeit von der Netz spannung betätigten Relais in den Heizkreisen liegen. Die verwendeten Relais müssen für Wechselstrom gebaut sein, müssen also lamel liertes Eisen besitzen usw. Sie sind dann für Gleichstrom ohne weiteres ebenfalls ver wendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung von Vorrichtungen, insbesondere von Regelungsvorrichtungen der Heizeinrich- tung bei Eisenbahnwagen, welche an Netze verschiedener Frequenz bezw. Stromart an geschlossen werden soll, dadurch gekennzeich net, dass die Schaltung mit Hilfe eines in Reihe. mit einem hohen, reinen Wirkwider stand liegenden Relais erfolgt. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais bei Ver brauchern mit reinem Wirkwiderstand in den Verbraucherstromkreis oder in einen Teilstromkreis gelegt ist. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais die aus einer örtlichen Strom quelle gespeisten Hilfsstromkreise für die Temperaturrelais der Heizanlage ein- und ausschaltet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE194073X | 1935-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH194073A true CH194073A (de) | 1937-11-15 |
Family
ID=5742465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH194073D CH194073A (de) | 1935-07-25 | 1936-07-07 | Einrichtung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung von Vorrichtungen, insbesondere von Regelungsvorrichtungen der Heizeinrichtung bei Eisenbahnwagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH194073A (de) |
-
1936
- 1936-07-07 CH CH194073D patent/CH194073A/de unknown
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