Einrichtung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung von Vorrichtungen, insbesondere von Regelungsvorrichtungen der Heizeinrichtung bei Eisenbahnwagen. Bei modernen Eisenbahnwagen wird die Heizung der Abteile entweder durch Dampf oder durch elektrische Heizung bewirkt. Häu fig sind auch die Wagen mit doppelter Heiz- ausrüstung, für Dampf- und elektrischen Be trieb, eingerichtet. Beide Heizungsanlagen werden über Temperaturregler in der Weise gesteuert, dass entsprechend der Aussentempe ratur eine solche Wärmeentwicklung statt findet, dass die Innentemperatur einem ge wünschten Wert entspricht und dauernd auf recht erhalten wird.
Zur Ein- und Ausschaltung der Heizein richtung dient bei den dampfbetriebenen Heizungsanlagen ein Wärmeschalter in Ge stalt eines Bimetallrelais, welches anspricht, wenn Dampf in die Heizleitung geschickt wird, und welches seinerseits die Hilfsstrom kreise für die Temperaturregler ein-, bezie hungsweise bei Abstellen des Dampfes aus schaltet, letzteres, um unnötigen Energiever brauch zuvermeiden. Bei elektrischen Heizungs- anlagen bestehen gewisse Schwierigkeiten darin, dass diese Wagen häufig international verkehren und dabei durch Gebiete mit ver schiedener Netzfrequenz, teilweise auch Gleich strom, geführt werden, wobei häufig genug auch die Spannung noch verschieden ist.
Die Hilfsstromkreise für die Temperaturregelung in den Abteilen werden gewöhnlich nicht aus dem Fahrdrahtnetz gespeist, sondern aus der mitgeführten Lichtbatterie von 24 V. Es ist nun zur Vermeidung von Stromverlusten und unnötiger Belastung der Regelungseinrichtung wichtig, dass die Hilfsstromkreise für die Regelungseinrichtungen selbsttätig jeweils dann abgeschaltet werden, wenn die Heizung beispielsweise durchAbschalten derFahrdraht- spannung ausser Betrieb gesetzt wird.
Es ent stehen nun bei Heizungsanlagen durch die Verwendung von Gleichstrom, von Strömen mit 16 2/s und mit 50 Perioden, wie sie häu fig vorkommen, sehr leicht Störungen im An sprechen der Umschaltrelais, da diese infolge <B>1 -</B> ihres induktiven Widerstandes dem Strom je nach der Frequenz bezw. Stromart einen ver schiedenen Widerstand entgegenstellen.
Die vorliegende Erfindung gibt ein Mittel an, um diesen Übelstand zu beseitigen. Sie schlägt vor, in Reihe mit dem Stromrelais einen hochohmigen, rein Ohm'schen Wider stand zu legen, welcher so bemessen ist, dass ihm gegenüber der Widerstand des Relais keine Rolle mehr spielt, so dass praktisch der erstere allein den Relaisstrom bestimmt. In diesem Falle wird sowohl bei Gleichstrom, wie auch bei den vorkommenden Wechsel stromfrequenzen ein Ansprecben des Relais bei dem annähernd gleichen Spannungswert stattfinden.
Besonders einfach gestaltet sich die Er findung dann, wenn als Vorschaltwiderstand ein Teilwiderstand des Ofenkreises benutzt wird, der ohnehin bei Einschalten der Hei zung an Spannung gelegt werden muss.
Bekanntlich werden, wenn ein Ofenkreis an verschiedene Aussenspannungen angelegt wird, die einzelnen Widerstände in verschieden artiger, je der Spannung entsprechender Kombi nation zusammengeschaltet, derart, dass, un abhängig von der äussern Spannung, jedes einzelne Widerstandselement den gleichen Strom führt, da ja sonst eine ITber- oder Unterheizung stattfinden würde.
Diese Umschaltung der Heizkreise in Ab hängigkeit von der Höhe der äussern Netz spannung geschieht in bekannter Weise ent weder durch Handschalter, oder auch selbst tätig vermittels Spannungsrelais. Legt man daher die zur Regelung der Heizleistung dienenden Relais in Reihe mit einem einzelnen Heizelement, so hat man die Gewähr, dass das Relais auch bei geänderter Netzspannung infolge der vorgenommenen Umschaltung der Heizelemente stets ebenso wie die Heiz- elemente selbst den gleichen Strom führt. Ausser den zur Regelung dienenden Relais können natürlich auch die zur selbsttätigen Umschaltung der Widerstandskombinationen dienenden, in Abhängigkeit von der Netz spannung betätigten Relais in den Heizkreisen liegen.
Die verwendeten Relais müssen für Wechselstrom gebaut sein, müssen also lamel liertes Eisen besitzen usw. Sie sind dann für Gleichstrom ohne weiteres ebenfalls ver wendbar.
Device for automatically switching devices on and off, in particular regulating devices for heating devices in railroad cars. In modern railroad cars, the compartments are heated either by steam or by electric heating. The wagons are also often equipped with double heating equipment for steam and electrical operation. Both heating systems are controlled by temperature regulators in such a way that, depending on the outside temperature, there is such a development of heat that the inside temperature corresponds to a desired value and is constantly maintained.
In steam-powered heating systems, a heat switch in the form of a bimetal relay is used to switch the Heizein direction on and off, which responds when steam is sent into the heating line, and which in turn switches on the auxiliary circuits for the temperature controller, or when the steam is switched off switches off, the latter to avoid unnecessary energy consumption. In the case of electrical heating systems, there are certain difficulties in the fact that these wagons often travel internationally and are guided through areas with different network frequencies, sometimes also with direct current, whereby the voltage is often different.
The auxiliary circuits for temperature control in the compartments are usually not fed from the contact wire network, but from the 24 V light battery that is carried along. To avoid power losses and unnecessary loading of the control system, it is important that the auxiliary circuits for the control systems are then automatically switched off when the heating is switched off, for example by switching off the contact wire voltage.
In heating systems, the use of direct current, currents with 16 2 / s and with 50 periods, as they often occur, can easily cause malfunctions in the response of the changeover relays, as these are due to <B> 1 - </ B > their inductive resistance to the current depending on the frequency respectively. Oppose the current type with a different resistance.
The present invention provides a means for overcoming this drawback. It proposes to put a high-ohmic, purely ohmic resistance in series with the current relay, which is dimensioned so that the resistance of the relay no longer plays a role in relation to it, so that practically the former alone determines the relay current. In this case, both with direct current as well as with the alternating current frequencies that occur, the relay will respond at approximately the same voltage value.
The invention is particularly simple when a partial resistor of the furnace circuit is used as a series resistor, which anyway has to be connected to voltage when the heating is switched on.
As is well known, when an oven circuit is applied to different external voltages, the individual resistors are interconnected in different ways, depending on the voltage corresponding combination, in such a way that, regardless of the external voltage, each individual resistance element carries the same current, otherwise one Over or under heating would take place.
This switching of the heating circuits in dependence on the level of the external mains voltage happens in a known manner ent neither by manual switch, or even actively by means of a voltage relay. Therefore, if the relays used to regulate the heating power are connected in series with a single heating element, the relay always carries the same current as the heating elements themselves, even if the mains voltage changes as a result of the heating elements being switched. In addition to the relays used for regulation, the relays used for automatic switching of the resistance combinations and operated depending on the mains voltage can of course also be located in the heating circuits.
The relays used must be built for alternating current, so must have laminated iron, etc. They are then also readily ver usable for direct current.